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Also ich hab seit 1996 meinen Führerschein, bin seit dem nie ohne Auto gewesen. Seit 1997 hatte ich durchgehend auch immer ein Motorrad. Ich kann nicht behaupten, dass ich jemals wirklich ein Problem im Straßenverkehr gehabt hätte. Zumindest nicht mit den anderen Lenkern. Klar, nicht jeder lässt einen in die Spur, nicht immer kann man überholen, schleicher gibts in der Stadt und am Land, eigentlich sogar auf den Gehwegen :lol:
Für Biker wird oft absichtlich die Spur dicht gemacht, es gibt viel was nicht perfekt ist, aber wenn man mit offenen Augen durchs Leben geht, kann das einen doch garnicht wundern, oder? Wie schon im Film Spaceballs richtig erkannt wurde, man ist immer von Arschlöchern umgeben, wenn man sich darauf einstellt, sollte man weniger Probleme haben :D |
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Wenn man zum Beispiel den Sicherheitsabstand einhält, wird man selbst auch rücksichtsvoller behandelt. Und weiters denke ich ist es hilfreich wenn man selbst nicht immer auf der linken Spur klebt, obwohl rechts 1 km lang nichts ist. Denn wenn sich die anderen nicht die Mühe machen mal nach rechts zu fahren, warum sollte man das selbst tun ? Da ist es doch am einfachsten dauernd links zu bleiben und fertig. Und natürlich ist es dann schwer, auch selbst mal überholen zu können. |
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Und wo ist das Problem wenn man überholt wird ?
Und ich sehe auch nicht warum man geschnitten werden sollte, wenn man genug Abstand zum Vordermann hat. Geschnitten wird man nur dann wenn derjenige der sich vorne einordnen will, nicht mehr genug Platz hat, weil der Überholte meint genau dann aufs Gas steigen zu müssen anstatt vom Gas wegzugehen. Ich weiß nicht wo du Auto fahrst. Aber ich glaube kaum daß man auf Bundesstraßen oft überholt werden kann bei der heutigen Verkehrsdichte. Das geht sehr schnell tödlich aus, wenn das jemand wirklich permanent macht. |
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- LKW vorne, dahinter mehrere PKW´s, ich z. B. an 3. Stelle mit Sicherheitsabstand - der hinter mir überholt mich (meist sehr riskant aufgrund der Verkehrsdichte) und schneidet rein, weil Gegenverkehr kommt - ich lass mich wieder zurückfallen, das gleiche Spiel wieder mit dem nächsten Das ich überholt werde, stört nicht, da in einer Kolonne im Gegensatz zur F1 ein Platz weiter vorne ganz egal ist. Haltet man kaum einen Sicherheitsabstand, wird weniger überholt, da für den Hintermann psychologisch weniger Platz vorhanden ist, und er es meist nicht versucht. Ist aber auch schlecht. Haltet man den Sicherheitsabstand ein, muss man rechnen, riskant überholt zu werden, was wiederum auch nicht optimal ist. lg Oliver |
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Ja, natürlich verstehe ich daß solche Situationen ärgerlich sind.
Da kann man leider nichts machen und einfach nur den Sicherheitsabstand einhalten. Oder halt jeden Tag mehrmals jeden anzeigen der gerade was falsches macht. Denn wir wissen alle, daß es sowas wie eine Disziplin im Straßenverkehr bei uns nur bei einem Teil der Leute gibt. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, daß eine noch größere Disziplinlosigkeit in Südeuropa noch besser ist. Ja, man erfährt vielleicht mehr Toleranz in südeuropäischen Ländern, aber ob der Straßenverkehr dadurch sicherer wird ? Ich glaube es nicht. Auf jeden Fall ist Abstand halten und NICHT beschleunigen beim überholt werden wesentlich besser als das Verhalten der Wahnsinnigen, die sich umbringen, weil sie gerade überholt wurden. Dieses Problem wird nämlich viel zu selten angesprochen und ist in Wahrheit das viel größere Problem. Nicht jemand der halt gerade überholt, was ja nicht verboten ist. Das genannte Kolonnenspringen ist natürlich genausowenig in Ordnung und würde ich auch niemandem empfehlen. Aber da sind wir wieder bei der Realität im Straßenverkehr, die nur durch den zuständigen Gesetzgeber, die zuständigen Beamten und nicht zuletzt durch die zuständigen Politiker verbessert werden könnte. (Wenn wir Wähler ihnen die Chance dazu geben und sie nicht sofort abwählen, nur weil EINMAL einer hart durchgreift !) |
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Ja sicher, aber dann frage ich dich welche Toleranz du meinst ?
Diejenige Toleranz, daß man sich eben NICHT darüber aufregt, daß einen jemand überholt und sich vielleicht noch vorne reinpresst ? Ich meine mit Toleranz kann man ja nur das meinen, wenn man selbst was falsch macht und andere tolerieren das. Oder das man selbst anderen gegenüber tolerant ist, wenn sie mal was machen das nicht ganz korrekt ist. Was anderes fällt mir jetzt nicht ein. Deswegen meine ich, daß jeder am besten selbst damit anfangen kann, wenn er sich eine Toleranz wie in den südlichen Ländern wünscht. Man muss nicht auf die anderen warten und sich auch nicht über die anderen beklagen. Denn man kann die anderen nicht ändern, man kann sich nur selbst ändern. Fazit ist jedenfalls daß entweder man sich wünscht: a: Selbst mehr Fehler machen zu dürfen und/oder b: Sich wünschen würde, das man selbst anderen gegenüber toleranter wäre. Zumindest bei b: gibt es keinerlei Grund, warum man nicht sofort damit anfangen könnte. Und bei a: könnte man zumindest versuchen sich selbst anderen gegenüber korrekter zu benehmen. In beiden Dingen kann man was machen, wenn man es ernsthaft will. Und selbst bei a: wird man vieles zum Besseren wenden können, wenn die anderen merken, daß man selbst sehr rücksichtsvoll und tolerant unterwegs ist. |
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