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Atomschwammerl 18.08.2006 11:29

also meiner meinug nach ist es nicht kriminell seine rechntmäßig erworbenen Daten (Musik, Filme, whatever) zu verbreiten solange man davon keinen nutzen zieht (Karitatives denken)...


Jeder der Musik/Filme verwendet um sich selbst zu bereichern soll natürlich dafür Urheberrechtsabgaben Leisten


Andererseits ist es wiederum geistiges eigentum des Künstlers und somit kann dieser dafür verlangen soviel er will

Es muss ein Kluger Mittelweg gefunden werden um beide Aspekte zu berücksichtigen.

Satan_666 18.08.2006 12:31

Zitat:

Original geschrieben von rev.antun
... na hoffentlich kommt bald OPENMUSIC dann ist es mit solchen diskussionen ein für alle mal vorbei ;)
In Ansätzen existiert sowas ja schon - sogar schon ziemlich lange. Foto- und Schmalfilmfreunde, die ihre Dias oder selbst gedrehten Filme mit Musik untermalen und diese mitunter auch öffentlich vorführen wollen, müssten sonst saftige Gebühren an die AustoMechana zahlen. Trotzdem denke ich, wird es das, was Du jetzt meinst, so bald nicht geben... :rolleyes:

Neo 18.08.2006 12:55

Zitat:

Original geschrieben von rev.antun
... na hoffentlich kommt bald OPENMUSIC dann ist es mit solchen diskussionen ein für alle mal vorbei ;)
Und wer soll die Musik machen?
Glaubst du die RHCP nehmen Halbtagsjobs im Wal Mart an und produzieren nebenberuflich der Ehre halber?

Wer soll die Musik vertreiben?
CDs sind ja dann hinfällig, weil ja kostet. Dann eben übers Internet. Aber halt! Serverfarmen, Infrastruktur, Internetanbindung - kostet ja auch alles - also auch das nicht.

Wie werde ich überhaupt auf die Musik aufmerksam?
Plattenladen sind ja auch hinfällig. Dann eben wieder übers Internet. Aber halt! Wer betreut denn dann die Webseiten, gibt Presemeldungen raus, PKs, Promotion - also auch hier nichts.

Zählen wir also zusammen.
Musik entsteht nicht, weil verhungerte Musiker schlecht spielen.
Ist aber egal, denn ich kann sie ja sowieso nirgends beziehen.
Aber selbst das ist egal, weil ich weis ja sowieso nichts vom nicht existenten nicht beziehbaren neuen Album vom am Hungertuch nagenden Künstler. Der schlichtet nämlich gerade Regale ein bei Wal Mart - Waffen und Kugeln - für andere verzweifelten Ex-Musiker.

rev.antun 18.08.2006 12:55

leider :heul:

aber mit der eigen music kann man sowas ja machen ;)

Neo 18.08.2006 13:01

Interessant
 
Musik online: Wer am 99-Cent-Download verdient:
47,3 Prozent Musikfirmen
25,3 Prozent Kreditkartenunternehmen und Finanzabwickler
12,1 Prozent Abgaben für Aufführungsrechte
8,3 Prozent Künstler
4 Prozent Netzwerk und Technik
3 Prozent Gewinnmarge (z.B. für Apples iTunes)

Wobei die 3 Prozent gewinn vermutlich zu 100% in Werbung und Marketing fließen.
Der iTunes Music Store ist ein reines Kundenbindungsprogramm für iPod-Besitzer.

Was auch auffällt ist der geringe Anteil, den der Künstler erhält. Hier sollte unbedingt seitens der Musikindustrie nachgebessert werden. Die sind aber leider nur geldgeil.
Trotzdem - 8,3 Prozent von 99 Cent sind für einen Musiker noch immer besser als 100 Prozent von 0 Cent. Bedenkt das beim nächsten Saugwettbewerb.

Atomschwammerl 18.08.2006 13:21

Das ist das Hauptsächliche Dilemma
Wenns ein portal wie z.B Ebay geben würde für musikstücke
wo jeder künstler seine Stücke anbieten kann würde
1. Der Künstler mehr bekommen
2. Könnte der Künstler die Preise festlegen
3. Würde man auch von weniger bekannten künstlern Musik finden
4. Könnte man so Musiker unterstützen und nicht nur die Musikindustrie füttern

So sind die Plattenfirme die die den Preis festlegen.

Natürlich ist es über Plattenfirmen einfacher berühmt zu werden.
Weil da einfach eine Menge Geld dahinter steckt für Promotion usw.

rev.antun 18.08.2006 13:50

die musikindustrie besteht mM nur aus geldgeilen arschlö***** den die musiker bekommen bei der aktion sowieso am wenigsten ab.

ausserdem gab es 2004 bereits eine studie über die auswirkungen des filsharing auf die musik/film industrie, und so schlecht wie es immer gesagt wird gehts denen sowieso nicht, denn die auswirkungen sind sowas von minimal das sie in summe mit dem onlinegeschäft sowieso wieder nur die gewinner sind ...

Neo 18.08.2006 18:31

Muss man halt unterscheiden.

Von den Musikern auf der Welt können geschätzt vielleicht 5% davon leben. Und weniger als 1% fällt auf die Butterseite - hier sind die Hausbesitzer der in MTV Cribs vorgestellten Behausungen gemeint.

Zitat:

If they want to raise the prices, it means that they are getting greedy. If the price goes up, they (consumers) will go back to piracy and everybody loses. Theft is bad. You dont want to burn in Hell.
Steve Jobs zur von der Musikindustrie geforderten, letztlich aber nicht durchgebrachten Preiserhöhung im iTMS.

Don Manuel 18.08.2006 19:16

Es gibt ja, was die Wertbildung und letztlich den Reibach für den Produzenten (Künstler) betrifft,
kaum eine irrationalere Welt, als die Kunst.
Auf jeden Fall rationalisierbar ist aber,
dass Bekanntheit den Wert steigert.
Meiner Ansicht nach wird in der Diskussion darauf viel zu wenig bis gar nicht eingegangen.
Man darf Kunst nicht mit anderen Produkten vergleichen,
weil sie insgesamt völlig anders funktioniert.

maxb 18.08.2006 23:05

Zitat:

Original geschrieben von Neo

Von den Musikern auf der Welt können geschätzt vielleicht 5% davon leben. Und weniger als 1% fällt auf die Butterseite -

Früher gab's auch gute Musiker und die konnten auch nicht vom CD Verkauf leben weil es Aufzeichnungen noch gar nicht gab. CD Verkauf fördert nur schlechte Musik, denn die Guten überleben sowieso

:hehe:


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