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Eddy 26.01.2006 09:34

Für Zuhause ungeeignet
 
Dieses Ding ist für Zuhause eher nicht geeignet, schon alleine deshalb, weil ein Heimwerker in der Regel nix Autogen schweißt.
Profilrohre, Autobleche u.ä. haben mit dem Autogenverfahren die allergrösste Wärmeeinbringung und dadurch logischerweise den grössten Verzug.
Noch dazu bist du ein Anfänger, da wirst du deine ersten Teile erstmal bis zur Unkenntlichkeit verbrennen...

Es ist nun mal eine Tatsache, wenn ein Einführungskurs 20-25 Stunden dauert, um mal die Grundlagen zu erlernen, von den Sicherheitsaspekten rede ich da noch gar nicht. Die darf man beim Autogenschweißen nicht unterschätzen (Rückschlaggefahr, Flaschenbrandgefahr usw.)....


Das abgebildete Autogengerät eignet sich zwar zum Ausprobieren, aber für sonst nix.
Wennst nur für ein paar Stunden Probierei 150 Euro ausgeben willst, Zuhause wirst du nicht viele Anwendungen dafür finden...
Eddy

Mobiletester 26.01.2006 22:15

Da gibt es Schweisskurse:
http://www.sza.info
Nicht ganz billig, aber sollen sehr gut sein.

red 2 illusion 27.01.2006 05:16

.


Mit was schweißt man am besten 0.5 Stahlblech und Alu zusammen?

cenus 27.01.2006 13:25

Zitat:

Original geschrieben von red 2 illusion
.


Mit was schweißt man am besten 0.5 Stahlblech und Alu zusammen?

Ich bin ein Laie, aber ich glaub, das geht nicht, weil es zwei verschiedene Werkstoffe handelt.

downhillschrott 27.01.2006 14:40

Alu- und Stahlbleche schweißt man am besten in einer automatisierten, Computergesteuerten Schweißanlage die diese beiden Werkstoffe mit einer Hochfrequenztechnik in einem weiterentwickelten MIG Verfahren verschweißt. Das Verfahren wird derzeit entwickelt und ist vielelicht gerade mal marktreif wenn überhaupt.

Vergiß´ es. ;)

Du kannst es kleben, nieten, schrauben, ... aber nicht schweißen.

red 2 illusion 27.01.2006 14:54

.


Arrrg, hab aber so ein Teil hier. Sieht aus wie viele kleine Punktscheißungen. Mit was macht man sowas?


Computergesteuerten Schweißanlage, wird mir zu teuer?

downhillschrott 27.01.2006 16:18

Hm.. das kenne ich jetzt eigentlich nur für das Aufschweißen von dünnen Folien. Als Auftragsschweißung zur Reperatur. Das das auch mit Aluminium-Stahl geht wäre mir auch neu. Was ist das für ein Teil?

red 2 illusion 27.01.2006 16:33

Zitat:

Original geschrieben von downhillschrott
Was ist das für ein Teil?
Ein Wechselrahmen.

Bin aber nicht so Werkstoffkundig, hab nur erkannt die Hülle ist magnetisch und der innere Rahmen nicht und sieht wie Alu aus.
Man sieht Schweißpunkte, einzelene.

Gibts grundsätzlich für den Heimgebrauch Punktschweißanlagen?

downhillschrott 27.01.2006 16:46

Hm, also mir wäre das neu, das das Verfahren schon in Serie eingesetzt wird. Vielelciht weiß da wer anderer mehr.

Punktschweißanlagen für den Heimgebrauch? Hm.. meinst du echte Punktschweißanlagen mit Verpressen der Werkstücke und Strom durchschicken? Kenn ich keine die für Heimbastler interessant sind.

Aber man kann sich da so helfen: Das oberste Blech wird gelocht und dann wird mit MIG oder MAG das Loch mit dem unteren Blech verschweißt. Geht sehr schnell, haltbar und sauber. Nachteil: Es wird nicht verpreßt. Man kann mit der Düse das obere Blech niederdrücken, aber erstens ist das nur punktuell neben dem Schweißpunkt und zweitens muß unter den Werkstücken eine feste Unterlage sein.

Eddy 27.01.2006 17:08

Spezielles Verfahren
 
Hier
gibts Infos zum neuen Verfahren...
Eddy


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