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Man kann über den bush sagen was man will aber der rassismus der sich gegen die amis bei uns breitmacht ist schon beängstigend. Nur weil die fpö vor ein paar jahren bei den wahlen abgesahnt hat sind noch lange nicht alle österreicher nazis oder faschisten. Damals haben alle über die sanktionen und das negative internationale image rumgeheult, heute ist das vergessen und wir machen dasselbe mit den amis.
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...die amis wollen es ja so. Schau dir mal die Anti-Frankreich und Anti-Deutschland Kampagne in den usa an - nur weil diese Staaten andere Meinungen vertreten, werden diese öffentlich schlechtgemacht (von Regierungsseite - und die Medien machen da voll mit)
Wundert es dich da wirklich, wenn sich in der Welt eine Anti-Amerika-Stimmung breitmacht? Die Amis behauten immer etwas von Freiheit usw., tatsache ist aber, daß die amerikanische Bevölkerung selbst manipuliert wird -eben sehr leicht beeinflußbar ist. Besonders so Sprüche "wer nicht für uns ist, ist gegen uns" kommen dort sehr gut an. Würde die Leute mehr nachdenken, würden die Medien mit solch rassistischer Propaganda keine Chance haben. Zu uns schwappt das halt über - wie bei der Elektronik zu erst in Amerika zu kaufen, dann auch bei uns. Nur ist bei uns eben die gegenteilige Stimmung. Ich finde es zwar auch nicht gut (denn ein Großteil der am. Bevölkerung kann eigentlich nichts dafür), aber durch die weltweite Stimmung kapieren vielleicht auch einige dadrüben, daß Amerkia nicht alleine auf der Welt ist, und es auch andere Kulturen (mit anderen Vorstellungen) gibt. |
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Die zunehmenden Ressentiments gegen Amerika sind wirklich traurig, weil sie in Bezug auf Frieden und Toleranz weltweit natürlich kontraproduktiv sind. |
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ad 2.) Dein erster Satz sagt nach meinem Verständnis beide Male das selbe aus? Mein Lösungsansatz wäre es, durch radikale Bildungsinitiativen jedem die Chance zu geben, egal was sein früherer Hintergrund ist, sich das Leben zu schaffen daß er will, nicht dadurch daß er andere ausbeutet, sondern in Kooperation und friedlichem, von Neugierde getriebenen Wettbewerb. Wer dann nichts daraus macht tut das aus eigener Entscheidung, und hat durch die Grundversorgung auch keine Not oder Angst, die ihn in die Arme von Extremisten oder Populisten treiben könnte. ad 3.) Such mal auf $SUCHMASCHINE nach Bilderberger,Rockefeller,Rothschilds,Trilaterale Kommission,WTO,GATS....... Ciao, Steve |
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Wie soll das gehen? Der ONB (Otto Normal Bürger) geht den Weg des geringsten Widerstandes, man muss ihn leider ein bisschen einen geringen Anreiz geben etwas zu erreichen. Und selbst wenn er etwas hat, er wird immer meinen, einer der eine vergleichbare Leistung bringt, wird dafür besser entlohnt. Es ist selten dass man Leute findet, die glauben sie würden im Vergleich zur Leistung anderer gerecht entlohnt werden. Das fängt in der Schule mit Notenneiderei an und geht im Beruf mit Gehalt usw. weiter. |
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anderes Beispiel: ich bin positiv auf eine Prüfung, eine 4. ein anderer ist ebenfalls positiv, eine 1. es geht keinem schlecht, auch nicht schlechter, trotzdem neide ich ihm seine Note. Noch eines. Ich kauf mir einen VW Tuareg, weil ich ein Geländegängiges Familiengefährt will. Mein Nachbar kauft sich den Cheyenne, von Porsche. Schwupps, schon neide ich dem anderen sein Auto. 2.)Der Punkt ist aber, das diese Personen und Abkommen ja theoretisch nicht den Vorteil eines einzelnen sondern den Vorteil für alle wollen. Sie machen ja generell nichts falsch, nur in unseren Augen schaut das was sie tun falsch aus. Verstehst du unter radikaler Bildungsinitative zwangsverordnetes Lernen? oder einfach nur das Angebot an Bildung? (gratis natürlich) |
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Natürlich auf "höherer Ebene" gesehen ... also streiterein um Wasser etc... siehts da anders aus. Zitat:
Und jetzt noch einmal ein Einwurf von mir - zwangsverordnetes Lernen wäre mit dem richtigen Schulsystem sicher nicht notwendig da Menschen von Grund auf immer mehr wissen wollen (genannt Neugierde) ... natürlich nur wenns richig gelehrt wird. Die Finnen haben da ja angeblich ein lässigs System? |
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ad 1.) und auch auf den Satz: "Das fängt in der Schule mit Notenneiderei an und geht im Beruf mit Gehalt usw. weiter." von MM hin: Wau, soviel Neid auf einen Fleck hab ich glaub ich mein Leben nicht verspürt :) . Ich hab die Schule gerade so gut geschafft und es war mir egal was die anderen für Noten hatten, und wenn man mir sagt daß mein Kollege das 10-fache verdient dann bin ich nicht neidig auf IHN sondern habe entweder a.) schlecht verhandelt und b.) einen Grund die Situation zu überdenken/verändern :) . Neid ändert an einem Missstand nix, nur handeln..... ad 2.) Ähm...nein? Sie sind jeweils nur ihrer Lobby verpflichtet, tolles Beispiel: http://www.stoppgats.at/0200/0201.php?typ=druck ad 3.) Ja, ich denke gerade im Bildungsbereich sind viele Verbesserungen möglich, v.a. was das individuelle Ansprechen der Interessen des einzelnen betrifft. Ciao, Steve |
Meiner Meinung nach sollte es verstanden sein, daß ärztliche Leistungen nicht endlos teurer werden können. Was hilft es, Sockelbeträge zu schaffen, wenn bei (den ersten) 44.000 Schilling (des monatlichen Einkommens) Ende mit der Solidarität ist, egal wie hoch das Einkommen tatsächlich ist. Das mit "dem Lohnen oder Nichtlohnen" des eigenen Verdienstes ist unbilliger Opportunismus seinem eigenen Geld zuliebe.
Bin zwar konservativ und vertrete die Ansicht, daß die Frauen sich ins eigene Fleisch schneiden mit dem Ruf nach Selbstständigkeit - bin für ein ausgewogenes Mittelmaß von Beruf und Familie, aber ich bin gegen quasi Selbstbehalte beim Arzt und favorisiere die Anhebung der Bemessungsgrundlagengrenze der Sozialversicherung von 44.000 oder so auf 88.000 Schilling. Was die Konflikte insgesamt angeht, war der Kampf der Zivilisationen immer schon ausgeprägt, allerdings hat es sich im positivsten aller Fälle immer als Nullsummenspiel herausgestellt, die Umverteilung von Reich zu Arm muß laufen, sonst bleibt es nicht bei Verdiensten der Gesellschaft, sondern es kommt zu idiokritischen und anmaßenden Reichtumserklärungstendenzen, deren Auswüchse auch heute schon zu spüren sind - siehe Botox-epedemische Orgien. |
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Schulbuchautoren, Verlage, vor allem wiederum politische Parteien und damit die Wirtschaft e.a. |
zu Neid: Ich übertreib immer ein bissl bei meinen Aussagen. Das "ich" in den Aussagen ist jetzt nicht unbedingt auf mich anzuwenden :p Nur um wieder vom Ruf des "Neiders" loszukommen...
Neid und handeln: ehm... Handeln wäre zum Beispiel, dem Freund die Freundin ausspannen, dem Nacbarn das auto ruinieren, oder dem typen mit der 1 ständig ins federpenal zu spucken... Bevor so gehandelt wird, da halt ich es für besser wenn jeder mit dem was er hat zufrieden ist, zumindest wenns ihm gut geht. Und jetzt nicht sagen, das wären unrealistische Handlungen, zumindest meiner Meinung nach gibt es genug Leute die so reagieren. Noch ein realles Neidbeispiel, aus der schweiz. Da gibts ein Dorf, das liegt lawinengefärdet. Nach einer schweren Lawine wird beschlossen einen Lawinenkanal zu bauen. dafür mussten 3 Häuser abgerissen werden. Das ganze Dorf war dafür, das der Kanal gebaut wird. nur die dennen die Häuser gehören nicht, und eine kleine Handvoll anderer. Die Häuser werden also abgerissen, und eine der Familien beschließt in dem Tal zu bleiben. Sie bekommen etwas Geld für den Grund, und das Haus, nehmen einen großen Kredit auf, und bauen sich ein schöneres Haus. Und nun sind viele andere neidisch auf das neue Haus, das sie ja mitfinanziert haben... Die Stimmung im Dorf ist deswegen ruiniert, die Famlie würde gerne wegziehen. Das Beispiel ist real, war gestern ein Beitrag im 3sat hierzu, der Zeitrahmen ist glaub ich 97 bis 02. also auch aktuell. zu GATS: Ich glaube nicht, daß diese Lobbiisten (?) als reines Ziel die vergrößerung ihres Konzerns haben. Oder , einfach nur nicht den Weitblick, um die Konsequenzen zu sehen, oder den Überweitblick, und sehen deshalb darin die Möglichkeit alle Menschen gleichzustellen, was weiß ich. Aber ich tue mir schwer jemandem mutwillig des versuchten Zugrunderichtens des Großteils der Weltbevölkerung "anzuklagen" (oder sehe ich das einfach zu blauäugig?) zur Bildung: Ich halte es für zu sehr pauschalisiert dem Menschen allgemein neugierde zu unterstellen, oder nein, besser gesagt soviel neugierde , das er GERNE lernt. Der Großteil ist sicher dann schon zufrieden, wenn er irgandwas kann, womit er schon geld verdienen kann. Die Frage ist allerdings dann, was wäre, wenn der Mensch kein Geld brauchen würde. Umverteilung arm - reich: Nur wie macht man das fair und zukunftssicher? (ziemlich sicher nicht "the american style :rolleyes: " |
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ad 2) schau dir einmal kleine Kinder an. Die löchern dich pausenlos mit Fragen. Der Mensch ist von Natur aus neugierig, nur muss die Neugier des Kindes befriedigt werden, sonst fragt es nicht mehr und ab einem bestimmten Zeitpunkt muss man sie speziell fördern. Es kommt nicht nur auf die Wissensinhalte an, sondern auch auf das Wie deren Vermittlung. Wenn Sanskrit interessant unterrichtet wird, kann es wahrscheinlich genauso fesselnd sein wie Astrophysik. |
zu 1.) Das sind doch die Grundzüge des Kapitalismus. Deswegen ist GATS ja in den Augen der reinen Kapitalisten etwas Gutes.
Worauf ich damit eigentlich hinaus wollte ist, das es nicht nur eine Wahrheit gibt. Ich pauschalisiere jetzt mal, das wir hier für ein generelles und grundlegendes staatliches Schutzschild dem einzelnen gegenüber sind. In unseren Augen ist das demnach richtig, und GATS spricht da dagegen. Das allerdings schränkt doch eigentlich deine persönliche Freiheit ein, es wird dir quasi aufgezwungen, du zahlst dafür usw. Andere sind die Nutzniesser deines hart erarbeiteten Geldes, und du kannst nichts dagegen tun weil es staatlich vorgeschrieben ist. Beides sind quasi Wahrheiten. GATS ist , von der Seite betrachtet, ja nichts schlechtes, sondern etwas freiheitsförderndes. Vorausblickender und weitsichtiger ist meiner Meinung nach das umfassende staatliche System, befreit von allen gewinnorientierten Teilen. zu 2.) Ja, viele Kinder sind neugierig. und das verebbt nach und nach. Aber ich würde das nicht nur mangelhaft ausgeblidetem Lehrpersonal zuschreiben. Ich bin durch andere Kinder desinteressiert geworden, nicht durch Erwachsene. lernen war ja uncool... egal wie leiwand der lehrer war. und wenn man interessiert gewesen ist, dann war man der Aussenseiter. Durch das viele schreiben und das überlegen daran werd ich asozial meiner Freundin gegenüber, zumindest läßt sie mich das grad spüren. :eek: deswegen *drück* "Antwort Senden"-Button |
Das Lernen aus Neugier stimmt im Prinzip, allerdings in unserer hochentwickelten Gesellschaft reicht das bei weitem nicht. Die Kinder sind natürlich neugierig, wenn sie in die Schule eintreten und wollen schreiben, lesen , rechnen lernen. Für hochbegabte Schüler, die sich alles sofort merken und kapieren kein Problem. Jeden Tag was Neues und das geht dann flott dahin. Doch leider ist der Durchschnitt der Bevölkerung nicht so genial veranlagt, das heißt: Der Hauptanteil am Lernen besteht aus Wiederholungen, Memorieren, immer wieder das gleiche durcharbeiten, bis es endlich der letzte kapiert hat. Und DAS mit Lust und Freude zu vermitteln ist schlichtweg unmöglich, da es ja immer dasselbe ist. In ursprünglichen Gesellschaften wie zB. Urwaldindianern geht das Lernen aus Neugier sicher gut, die müssen wahrscheinlich nicht so arg komplizierte Dinge lernen, außerdem erleben sie jeden Tag und sofort den praktischen Nutzen, was bei uns nicht der Fall ist. Bis ein Kind wirklich gut lesen kann, vergeht eine ganze Weile.
Das Blöde heutzutage ist nur, dass jeder gleich schreit und über die Schule und die Lehrer herfällt, wenn Schule nicht Spaß macht, wenns also fad ist. Das ist aber vom System und der Gesellschaft so vorgegeben. Wem das nicht passt, der müsste sich um eine stärkere Differenzierung von Anfang an bemühen. Das muss man aber erst einmal politisch durchsetzen. Im Moment findet das Gegenteil statt. |
Lernen: Dazu gehören Schüler mit Niveau, danach erst gehört zum Lernen auch ein guter Lehrer, die Kausalkette unvollständig zu lassen oder umzukehren ist bewußtes Mißverstehen oder recht haben wollen.
Der Stoff und seine Tücken: Da mindestens das halbe Leben aus Peinlichkeiten (=dem Zumessen von "Menscheln" etwa oder auch weitergehender als das) besteht, ist der Kampf mit dem Objekt auf Hausbackenheit der Schüler wie Lehrer, der Konfliktiose mit Neo-Österreichern und dem Ausgehen des selben - sprich Mangel des schulischen Regelstoffs - zurückzuführen. Tendenziell wird die Qualität in der Regel materiell zusatzabgegolten (Schulgeld) werden anstatt als Ausnahme. Die Quintessenz ist, dem Lobhudeln für die eigene Gutheit keinen großen Stellenwert einzuräumen, es wird vielen nicht so richtig gelingen. Die Vollzahler fühlen sich als etwas Besseres, alle anderen sind mehr oder weniger ausgeschlossen, diese Dinge, nämlich Bildung und Wasser sogar zu verteuern ist eine fatale Entwicklung und führt zum säuretechnischen Auflösen des Mittelstandes. Der obere Mittelstand überlebt es mit Blessuren. Der Rest ist Schimpf und Schande Mensch in großer Zahl. |
...und der oskar für hirnwixerei geht an...
sorry aber dass musste sein :p |
Lou... Is Everybody Happy ? und so weiter :D
sorry das musste zwar nicht sein, aber ich wollte es so :p |
:hehe:
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wir haben völlig auf politische Bildung vergessen!
Da können wir uns von den Amis allerlei abkupfern: http://www.heise.de/tp/english/inhalt/co/14387/1.html |
http://students.fhs-hagenberg.ac.at/...lers_child.jpg
hab zwar nicht alles der letzten seiten durchgelesen, aber trotzdem erwähnenswert zum thema objektive berichterstattun in amerika. |
@who-t: schon erschreckend, aber wenn ich mir allerdings einige krone und tägl. alles schlagzeilen in erinnerung rufe ist es bei uns auch nicht anders.
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