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Potassium 27.01.2004 13:50

Zitat:

Original geschrieben von LouCypher
beim 2. teil hab ich gmeint dass wenn einer gelegentlich mal einen joint raucht, er sich nicht über irgendwelche (unbekannten-)langzeitschäden sorgen muss. Solange manns nicht übertreibt schaded man sich nicht wirklich, eine einzige xtc tablette hingegen kann dich umbringen, oder auch nicht, wer weis??? Vor allem weil man nie wissen kann was man tatsächlich nimmt.
na ok so is es ack
:D

FearoftheDark 27.01.2004 14:00

Zitat:

Original geschrieben von LouCypher
wenn der das equivalent zu 6 joints täglich in alkohol komsumiert hätte, hätte er wohl kaum 11 jahre überlebt. Fragt sich nur wieviel zb. bier das sind aber 8-10 brauchts schon um einen tag lang den pegel konstant zu halten.
nö.. das reicht nicht.. ein guter bekannter von mir kauft sich alle 2-3 tage ne kiste bier.. die hat er nebn dem bett liegen.. ich würd sagn er ist alkoholiker.. das geht seit 5 jahren schon so.. seit 1 jahr extrem... :(.. am wochenende sinds dann richtige mengen.. ich sag mal.. ab 2 dopplan gehts bei ihm erst los... aber der gute ist komischerweise absolut zufrieden.. hat mir erzählt er möcht sein ganzes leben so verbringen.. er ist glücklich wenn er jeden tag soviel geld hat, dass er sich n doppla kaufen kann.. mehr braucht er nicht.. hm.. mein das jetzt aber nicht spaßhalber.. der bua hat des ernst gemeint.. hm.. ich mein.. ja.. jedem das seine..

Potassium 27.01.2004 14:28

Zitat:

Original geschrieben von FearoftheDark
nö.. das reicht nicht.. ein guter bekannter von mir kauft sich alle 2-3 tage ne kiste bier.. die hat er nebn dem bett liegen.. ich würd sagn er ist alkoholiker.. das geht seit 5 jahren schon so.. seit 1 jahr extrem... :(.. am wochenende sinds dann richtige mengen.. ich sag mal.. ab 2 dopplan gehts bei ihm erst los... aber der gute ist komischerweise absolut zufrieden.. hat mir erzählt er möcht sein ganzes leben so verbringen.. er ist glücklich wenn er jeden tag soviel geld hat, dass er sich n doppla kaufen kann.. mehr braucht er nicht.. hm.. mein das jetzt aber nicht spaßhalber.. der bua hat des ernst gemeint.. hm.. ich mein.. ja.. jedem das seine..
is oba auch oam. der is einfach krank. und auf dauer geht sowas nia gut.

FearoftheDark 27.01.2004 14:43

Zitat:

Original geschrieben von potassium
is oba auch oam. der is einfach krank. und auf dauer geht sowas nia gut.
ich weiß.. das problem ist nur.. er ist mit vielen gut befreundet und irgendwer von denen geht immer saufn.. sprich: er ist immer dabei... aber so ne einstellung schon mit 18 jahren haben.. da kann man nur den kopf schütteln...


mfg

Potassium 27.01.2004 15:06

Zitat:

Original geschrieben von FearoftheDark
ich weiß.. das problem ist nur.. er ist mit vielen gut befreundet und irgendwer von denen geht immer saufn.. sprich: er ist immer dabei... aber so ne einstellung schon mit 18 jahren haben.. da kann man nur den kopf schütteln...


mfg

:roflmao: :eek: mit 18??? OMG das is echt oag :heul:
ich dachte der is 30-40 ;)

miezekatze 27.01.2004 15:11

Zitat:

Original geschrieben von FearoftheDark
ich weiß.. das problem ist nur.. er ist mit vielen gut befreundet und irgendwer von denen geht immer saufn.. sprich: er ist immer dabei... aber so ne einstellung schon mit 18 jahren haben.. da kann man nur den kopf schütteln...


mfg

und ich hätt eher gsagt das machst zw. 14 und 18/19 und dann wirst wieder normal und kommst wieder in die realität zrück..

Moose 27.01.2004 16:11

Ich mein, nur so zwischendurch, daß eine Drogensucht (egal welche) als eine Krankheit angesehen werden muß fällt hier offenbar einigen nicht wirklich auf!

Teilweise ist die Einstellung von einigen mehr als traurig anzusehen, was sich aber sowieso an der Toleranzgrenze der Österreichischen Masse wiederspiegelt.

LouCypher 27.01.2004 17:59

stimmt schon, nur anders als eine grippe die nach ein paar tagen weg ist ob man will oder nicht, hilft bei einer sucht alleine der willen. Allerdings wenn man einen starken willen hätte wär man vermutlich nicht süchtig, is halt ein teufelskreis.


Der vergleich mit den lebensmitteln klingt ehr nach rechtfertigung oder ausrede, schliesslich braucht das zeug zum leben, auch wenns dich vielleicht umbringt, ohne gehst schneller drauf.

Cindy 27.01.2004 18:19

Zitat:

Original geschrieben von LouCypher
stimmt schon, nur anders als eine grippe die nach ein paar tagen weg ist ob man will oder nicht, hilft bei einer sucht alleine der willen. Allerdings wenn man einen starken willen hätte wär man vermutlich nicht süchtig, is halt ein teufelskreis.
das ist - tut mir leid für den ausdruck - vollkommener schwachsinn.

Wenn du einem schweren Alkoholiker den Alk wegnimmst, ohne ihn medimenkatös zu behandeln kann der sogar daran sterben.

Natürlich kann ein SuchtKRANKER den Willen haben aufzuhören,was die meisten auch haben (!!!), was allerdings durch den medizinisch nachgewiesenen Verlust der Selbstkontrolle meist nicht möglich ist.

lg
cin

ps: und was man da an halbwissen von einigen teilnehmern lesen muss, ist wirklich erschreckend.

LouCypher 27.01.2004 18:59

mit "alleine der willen" meinte ich nicht dass man ausser den willen nichts weiter braucht, sondern dass, wenn der willen nicht da ist und vor allem stark genug ist, jede therapie hoffnungslos ist. Wieso ich dieser meinung bin? In meinem bekannten und verwandtenkreis habens 3 trotz mehreren jahren in entzugskliniken nicht geschafft auch die wollten aufhören nur waren sie einfach nicht stark genug.

Nenns verlust der selbstkontrolle oder willen ist doch wurscht, der effekt ist der selbe wenn man nicht aus alleiniger kraft dem alk fernbleiben kann hat man keine chance, ausser man wird lebenslang eingesperrt.

Cindy 27.01.2004 19:07

Zitat:

mit "alleine der willen" meinte ich nicht dass man ausser den willen nichts weiter braucht, sondern dass, wenn der willen nicht da ist und vor allem stark genug ist, jede therapie hoffnungslos ist.
ok, ist für mich anders rübergekommen, sorry.

dass ein abstinenter alkoholiker natürlich den willen braucht um nicht wieder anzufangen ist klar. der verlust der selbstkontrolle hat aber mit dem willen nix zu tun.

lg
cin

maXTC 27.01.2004 20:02

Zitat:

Original geschrieben von Moose
Wahrscheinlich weil die GTI Proleten einfach fehlen! :D
ich war jetzt insgesamt 25x in amsterdam. du hast ja keine ahnung wieviele GTI fahrer und clubs es in holland (und bei den erdäpfelfressern) gibt. ;)

tosto 27.01.2004 20:39

Zitat:

Original geschrieben von Theoden
@tosto

Meiner. ;)

dann ist ja alles wieder im grünen.

ciao

Tarjan 28.01.2004 07:38

Ich lese diese Thread nur am Rande mit (zuviel Arbeit ;) ), aber einige der Kommentare hier haben wirklich schon Unterhaltungswert, andere würden wunderbar in die liebe Krone passe :rolleyes: .

FearoftheDark 28.01.2004 08:34

Zitat:

Original geschrieben von LouCypher
stimmt schon, nur anders als eine grippe die nach ein paar tagen weg ist ob man will oder nicht, hilft bei einer sucht alleine der willen. Allerdings wenn man einen starken willen hätte wär man vermutlich nicht süchtig, is halt ein teufelskreis.



hm.. das muss aber nicht sein.. ich rauch mitlerweile fast 4 jahre.. und das nicht wenig.. ich hab mit einem packal am tag angefangen und bin teilweise wöchentlich auf 15 packal gekommen.. trotzdem hab ich letztes jahr mal so 3 monate pause gemacht, einfach so.. und hatte auch nicht das verlangen eine rauchen zu müssen... ich denk, das rauchen ist eine gewohnheit die man sich auch abgewöhnen kann, so wie fingernägel beißen oder sonstiges...


mfg

miezekatze 28.01.2004 08:45

Zitat:

Original geschrieben von Moose
Ich mein, nur so zwischendurch, daß eine Drogensucht (egal welche) als eine Krankheit angesehen werden muß fällt hier offenbar einigen nicht wirklich auf!

Teilweise ist die Einstellung von einigen mehr als traurig anzusehen, was sich aber sowieso an der Toleranzgrenze der Österreichischen Masse wiederspiegelt.

nix is da traurig bzw intolerant wer mit dem scheiß anfangt IST SELBER SCHULD das siehst net ein gell?
ja sicher was andres is wenn irgndwem drogen untergemischt werdn oder er sie nicht freiwillig nimmt solche ausnahmefälle aber wir redn da vom freiwilligen illegalem konsum falls du das noch nicht so überrissen hast
und wenn ich absichtlich gegn einen baum fahr - wenn du jetzt umbedingt ein autobeispiel willst - dann bin ich selber schuld ! und dann braucht ma vo mia aus keiner helfn nur die meistn machns weils müssn selbiges bei drogenabhängigen manchn wird auch geholfn i hoff du hast das jetzt mal einigermaßen verstandn

LouCypher 28.01.2004 09:35

und wenn du schwanger wirst weilst mal ned aufpasst bist auch selber schuld. Genauer gesagt wenn einer einen fehler macht soll er/sie selber damit fertig werden, und wenn ein fehler den man als teenager begangen hat das restliche leben zerstört, scheiss drauf, selber schuld, dann soll man sich keine hilfe erwarten.

FearoftheDark 28.01.2004 09:55

Zitat:

Original geschrieben von LouCypher
und wenn du schwanger wirst weilst mal ned aufpasst bist auch selber schuld. Genauer gesagt wenn einer einen fehler macht soll er/sie selber damit fertig werden, und wenn ein fehler den man als teenager begangen hat das restliche leben zerstört, scheiss drauf, selber schuld, dann soll man sich keine hilfe erwarten.

also was du sagst find ich nicht ganz korrekt..
wenn man hilfe sucht, dann kriegt man sie auch, es gibt schließlich genug institute die wir mit unseren steuern finanzieren um solchen menschen zu helfen,.. aber im endeffekt stimmts schon.. wer mit Drogen anfängt und hängen bleibt ist selber schuld.. wer sich schwängern lässt oder mal auf die pille, usw vergisst ist im grunde ebenfalls selber schuld.. (außerdem kann man immer noch abtreiben, will man das kind wirkl. nicht.. :rolleyes: ).. und ja..


mfg

jayjay 28.01.2004 10:13

und, wenn dann durchs rauchen/kiffen eine fehlgeburt oder ein behindertes rauskommt ist das kind schuld, oder? :rolleyes:

jorge 28.01.2004 10:17

@JAY:

so einen DRECK hätt ich nicht mal von die erwartet!!!!!:ms:

FearoftheDark 28.01.2004 10:35

Zitat:

Original geschrieben von jayjay
und, wenn dann durchs rauchen/kiffen eine fehlgeburt oder ein behindertes rauskommt ist das kind schuld, oder? :rolleyes:

da ist grad von zwei verschiedenen dingen die rede, aber bitte...
neinnnn das kind ist nicht schuld :rolleyes: , alles was man macht hat auswirkung auf die zukunft, also sollte man es sich gut überlegen.. eine fehlgeburt kann aber genauso auch bei normalen eltern auftreten (die nicht rauchen oder kiffen oder ständig high sind :rolleyes: ).. schon mal was von genkrankheit gehört?..
(in dem fall habens frauen eh gut, wiels zwei x-chromosome haben, während wie männer ein xy-chromosom haben, wobei das y fehlerhaft ist und das x das dominante.. was heißt, dass wenn im ersten x ein fehler ist, es kein zweites gibt, dass diesen fehler aufheben kann.. deswegen sind männer meistens: bluter (wunde schließt nicht von selbst), rot-grün-blind, oder muskelkrank (kA wie die krankheit genau heißt).. ).. rauchen verstärkt zwar die gefahr, dass gene beschädigt sind, jedoch ist die gefahr von natur aus bei menchen über 30 jahren größer, weil mehr und mehr zellen fehlerhaft sind (durchs altern)... ich selbst bin dafür dass man vor + während schwangerschaften nicht rauchen sollte.. würd das aber nicht gleich so übertrieben darstellen wie der jayjay...

mfg

jayjay 28.01.2004 10:40

Zitat:

Original geschrieben von jorge
@JAY:

so einen DRECK hätt ich nicht mal von die erwartet!!!!!:ms:


kiffen in der schwangerschaft ist deiner meinung nach wahrscheinlich sehr gesund, oder? weil im hanf ja so bewusstseinserweiternde stoffe sind, da hat das kind im mutterleib gleich auch was zu lachen, stimmts? und was gibts schöneres als lachende kinder? :rolleyes:

übrigens, gratulation zu deiner pregnanten :D , durchdachten agitation, oder wars doch argumentation?


so jetzt werd ich aber wirklich nichts mehr schreiben. das kiffen wird sowieso nicht legalisiert ... :p

FearoftheDark 28.01.2004 10:45

Zitat:

Original geschrieben von jayjay
kiffen in der schwangerschaft ist deiner meinung nach wahrscheinlich sehr gesund, oder? weil im hanf ja so bewusstseinserweiternde stoffe sind, da hat das kind im mutterleib gleich auch was zu lachen, stimmts? und was gibts schöneres als lachende kinder? :rolleyes:
:p



:roflmao:.. genial.. den muss ich mir merken.. :lol:


mfg

Moose 28.01.2004 11:36

Zitat:

Original geschrieben von klane
nix is da traurig bzw intolerant wer mit dem scheiß anfangt IST SELBER SCHULD das siehst net ein gell?

Warum soll ich es einsehen wenns es absoluter Müll ist?

Einen Suizidgefährdeten (Autobeispiel) sollte auch geholfen werden damit er nicht verspührt seinem Leben ein Ende zu machen.

Aber, es is irgendwie sinnlos mit Dir. Du stehst auf einem gedachten Kreis mit dem Durchmesser von 1mm und nennst dies Deinen Horziont.

LouCypher 28.01.2004 11:57

Zitat:

Original geschrieben von FearoftheDark
also was du sagst find ich nicht ganz korrekt..
wenn man hilfe sucht, dann kriegt man sie auch, es gibt schließlich genug institute die wir mit unseren steuern finanzieren um solchen menschen zu helfen,.. aber im endeffekt stimmts schon.. wer mit Drogen anfängt und hängen bleibt ist selber schuld.. wer sich schwängern lässt oder mal auf die pille, usw vergisst ist im grunde ebenfalls selber schuld.. (außerdem kann man immer noch abtreiben, will man das kind wirkl. nicht.. :rolleyes: ).. und ja..


mfg

war als sarkastische antwort auf den post von der klanen zu verstehen.



Was ich mir grad denke: Der erste tote durch kannabis, weis zwar nicht wie sie das beweisen, aber ich nem das mal so hin, der ERSTE! Wenn dass stimmt dass seit drogentote erfasst werden erst jetzt der erste durch kannabis draufgegangen ist spricht das eigentlich für das zeug, da hat vermutlich aspirin mehr leute auf dem gewissen.

Camphari 28.01.2004 12:18

guter punkt!! stimm dir 100% zu :D

dennoch ist sogar dieser eine Tote meiner Meinung nach sehr umstritten weil man auf das zeug normalerweise ned sterben kann!!!

ausserdem: bis vor knapp 70 jahren war marihuana ja legal!! (für leute die sich auskennen) verboten wurde es nur wegen der industriellen verarbeitung von hanf, weil diese billiger war als die herstellung von papier aus holz usw usf.
nachzulesen auf meiner lieblingsseite: http://www.loq12.at/conspiracy/17_cannabis/

mfg

miezekatze 28.01.2004 12:48

Zitat:

Original geschrieben von LouCypher
und wenn du schwanger wirst weilst mal ned aufpasst bist auch selber schuld. Genauer gesagt wenn einer einen fehler macht soll er/sie selber damit fertig werden, und wenn ein fehler den man als teenager begangen hat das restliche leben zerstört, scheiss drauf, selber schuld, dann soll man sich keine hilfe erwarten.
ja dann is man auch selber schuld
ausser es ist wieder so ein ausnahme fall das zB die pille nicht gewirkt hat was ja vorkommen soll .. das is dann wieder was andres aber im grunde is man selber schuld wemman kein kind will es gibt genug möglichkeiten das zu verhindern!
is meine meinung und es gibt sowieso schon genug institute ect. wo man sich helfen lassn kann was ja eigentlich ganz ok is aber man is trotzdem selber schuld wemma an blödsinn macht find ich auch richtig so .. wieso soll wer andrer sich das problem von dir selber aufhalsn wo du auch selber schuld dran bisT?

Moose 28.01.2004 13:22

Zitat:

Original geschrieben von klane
.. wieso soll wer andrer sich das problem von dir selber aufhalsn wo du auch selber schuld dran bisT?
Du hast bestimmt viele Freunde :utoh:

Damit wäre für mich dieser Thread beendet.

miezekatze 28.01.2004 13:27

jap ich hab genug .. :) weil ich sie nicht mit meinem problemen belästige falls ich welche habn sollt :D was aba momentan e net so is

Prasman 28.01.2004 14:18

click

miezekatze 28.01.2004 14:23

sicha industriehanf :lol:

jorge 28.01.2004 14:28

und zu guter letzt:

Zitat:

Fehldiagnose eines britischen Gerichtsmediziners
Cannabis nicht als Todesursache bestätigt

vbe. Die Diagnose eines Gerichtsmediziners, dass regelmässiger und starker Cannabiskonsum im vergangenen Sommer zum Tod eines jungen Briten geführt habe, ist nach Einschätzung eines Schweizer Experten falsch gewesen. Der Fall hatte in der vergangenen Woche in England zu einer Debatte um die schädlichen Auswirkungen von Cannabiskonsum geführt, nachdem die vom örtlichen Gerichtsmediziner festgestellte Todesursache «Cannabis-Intoxikation» von den Medien veröffentlicht worden war. Bisher ging man davon aus, dass Cannabis nicht zum Tod eines Menschen führen kann.

Detailliertere Unterlagen zu dem Fall waren vergangene Woche noch nicht zu bekommen. Doch inzwischen hat Rudolf Brenneisen vom Departement für klinische Forschung der Universität Bern, einer der führenden Cannabis-Experten der Schweiz, Einblick in das toxikologische Gutachten erhalten und dieses im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) beurteilt. Brenneisen kam zu dem Ergebnis, dass die in den Medien erwähnte und vom zuständigen Gerichtsmediziner bestätigte Schlussfolgerung «Tod durch Cannabis-Intoxikation» nicht legitim sei. Die gerichtsmedizinischen und toxikologischen Daten, so heisst es in seinem Bericht an das BAG, seien dürftig und absolut nicht beweiskräftig.

Der 36-jährige Lee John Maisey war im August 2003 plötzlich verstorben. Weder eine Autopsie noch eine Untersuchung von Gewebeproben hatten Hinweise auf eine mögliche Todesursache ergeben. Bei einer anschliessenden toxikologischen Untersuchung des Bluts wurden jedoch THC und Spuren von Cannabidiol festgestellt, was auf Cannabiskonsum kurz vor dem Tod hindeutet. Tatsächlich war der Mann als regelmässiger und starker Kiffer bekannt - in britischen Boulevardmedien war von rund 24 000 Joints in elf Jahren die Rede. Da trotz eingehenden Untersuchungen keine anderen Auffälligkeiten festgestellt werden konnten, so heisst es auf der Internetseite des zuständigen Gerichtsmedizinischen Instituts, sei es wahrscheinlich, dass der Tod die Folge einer Vergiftung durch Cannabis gewesen sei.

Potassium 28.01.2004 14:44

Zitat:

Original geschrieben von Prasman
click
sau geil
is schon als rundschreiben untergwegs der link. :D

Woodz 06.06.2004 17:05

ein sehr wichtiger punkt wird hier in der diskussion nicht erwähnt.

eine drogenfreie gesellschaft ist eine
utopie. drogen gab es immer, drogen wird es immer geben.



dann hab ich noch zwei beispiele aus der jüngsten vergangenheit gefunden bezüglich einstiegsdroge. beide aus deutschland.

Zitat:

Die Studie von Dr Dieter Kleiber die der damalige Bundesgesundheitsminister Seehofer (CSU) in Auftrag gegeben hatte kam 1998 zu dem folgenden Schluss: "Die Annahme, Cannabis sei die typische Einstiegsdroge für den Gebrauch harter Drogen wie Heroin, ist also nach dem heutigen wissenschaftlichen Erkenntnisstand nicht haltbar."
Zitat:

Staatsanwalt Körner, der als Vater des heutigen Betäubungsmittelgesetzes gilt schreibt dazu: "Die These vom Umsteigeeffekt des Haschisch (...) hat sich als Mythos erwiesen." Er führt aus dass es etwa 40 mal mehr Cannabiskonsumenten als Heroinkonsumenten gibt, ein Umstieg also eher die Ausnahme denn die Regel ist.
lg
woodz


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