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otys 31.01.2003 02:47

solche Termine lassen sich ja bei wirtschaftlichem Bedarf leicht verschieben - siehe Ausstieg aus der Atomenergie. Jetzt schaufelns wieder Milliarden in die Sackgasse.

schichtleiter 31.01.2003 22:19

Zitat:

Original geschrieben von Atomschwammerl
lol
so a bledsinn
wenn wasserstoff verbrennt wird wasser draus

das einzig suspeckte is das man zur zeit wasserstoff noch aus !!!kohlenwasserstoffen!!! gewinnt (weil billiger als mit strom) also kann ma ja glei mit benzin autos fahren;)

hab aber von an forschungsprojekt glesen wo man mit algen h2 herstellt

denen wurde aber von den ölmultis der geldhahn abgedrehnt:motz:

:rolleyes:
da hätten wir uns wiederamal blamiert ...












wuascht ! ist der ruf erst ruiniert, lebt sichs gänzlich ungeniert :ms:

The_Lord_of_Midnight 31.01.2003 23:43

Zitat:

Original geschrieben von otys
solche Termine lassen sich ja bei wirtschaftlichem Bedarf leicht verschieben - siehe Ausstieg aus der Atomenergie. Jetzt schaufelns wieder Milliarden in die Sackgasse.
das schlimmste wäre, wenn zwar wir teure autos für den umweltschutz kaufen müssen, aber die neuen mitgliedsländer weiter ihre dreckschleudern anmelden dürfen. sollte es soweit kommen, dann frage ich mich welche gegenleistung wir überhaupt noch bekommen. denn brennen wie die luster werden natürlich auch wir.

ich meine das ist rein hypothetisch. aber sollte es soweit kommen, dann finde ich die ganze eu für die katz.

otys 01.02.2003 00:11

da wird man halt "grosszügige" Übergangsfristen einräumen, denn - die Wirtschaft geht allemal vor, von wegen Arbeitsplätzen und dergl. mehr.
Uns, dem Stimmvieh wird es immer wieder so verkauft. Und die Meinungsbildner der OEZ (österreichische Einheitszeitung) beten die Litanei brav nach und die Lösung der Gleichung ergibt logischerweise immer wieder dasselbe Resultat, da sich ja die Variablen nicht ändern.
Warum geht denn beim Biosprit nichts weiter? Die Qualität wird es doch nicht sein? Das Vertriebsnetz (Tankstellen) gehört nun mal nicht den Bauern, und die Autohersteller dürften auch kein allzugrosses Interesse daran haben, weil die Entwicklung etwas kostet.
Und dafür brennen werden wir gar wohl noch sehr lange.

The_Lord_of_Midnight 01.02.2003 00:55

na ich weiss nicht, ob wir nicht mehr arbeitsplätze in österreich hätten, wenn die neuen beitrittsländer moderne autos kaufen würden. ich bin der meinung, die können nicht nur die hand aufhalten, sondern müssen auch einen beitrag leisten. nur dann ist es eine einheit, wenn jeder was dafür tut.

otys 01.02.2003 01:46

aber das wird schon noch eine Weile dauern, bis sich dort die Strukturen bereinigt haben. Wir in der EU sind ja bislang auch nicht im Stande das Agrarproblem zu lösen. Förderungen dafür, dass etwas nicht produziert wird!!
Dass das natürlich einer breiten Wählerschicht wehtun würde, wenn man da was macht ist klar - ergo lass ma es.
Unlängst stund zu lesen, wir würden die Werkbank Europas werden, weil wir zu wenige Akademiker hätten - aber an unserem Bildungssystem wird seit Jahrzehnten nur mit von Schreibtischtätern ausgeheckten Schulversuchen herumgedoktert (bin kein Lehrer). Eine Studie ergab, dass Finnland das beste Bildungswesen hätte - warum kupfert sich da keiner was ab.

wol 01.02.2003 17:19

Zitat:

Original geschrieben von otys
aber an unserem Bildungssystem wird seit Jahrzehnten nur mit von Schreibtischtätern ausgeheckten Schulversuchen herumgedoktert (bin kein Lehrer). Eine Studie ergab, dass Finnland das beste Bildungswesen hätte - warum kupfert sich da keiner was ab.
Weil bei uns an die "Verbesserung" der Schulen nur ideologisch herangegangen wird. Es wird nicht gefragt, wie können wir die Effizienz der Schulen verbessern, sondern es besteht ein ideologischer Ansatz, zB. im Moment ist "Integration" DAS Schlagwort im Schulbereich. Ganz egal, wie die Leistungen der Abgänger sind, es muss alles und jedes "integriert" werden. Ich nehme mal an, dass die Finnen an die Sache pragmatischer herangehen und in erster Linie drauf achten, dass die Schulabgänger was können.
Außerdem herrscht bei uns an den Schulen (zumindest an den Pflichtschulen) ein leistungsfeindliches Klima, das von oben her diktiert wird.

otys 02.02.2003 16:17

früher hiess es Nepotismus, jetzt ist es der Proporz. Macht korrumpiert eben - auch die "gläserne Partei" ist (war/wird wieder sein) da nicht anders - rot raus und blau rein.

maXTC 02.02.2003 16:28

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
na ich weiss nicht, ob wir nicht mehr arbeitsplätze in österreich hätten, wenn die neuen beitrittsländer moderne autos kaufen würden.
wie soll sich jemand bei dem ostblocklohnniveau ein neues auto kaufen? die westungarn und die slowenen können das vielleicht noch.

Hermander 02.02.2003 16:41

Zitat:

Original geschrieben von wol


Weil bei uns an die "Verbesserung" der Schulen nur ideologisch herangegangen wird. Es wird nicht gefragt, wie können wir die Effizienz der Schulen verbessern, sondern es besteht ein ideologischer Ansatz, zB. im Moment ist "Integration" DAS Schlagwort im Schulbereich. Ganz egal, wie die Leistungen der Abgänger sind, es muss alles und jedes "integriert" werden. Ich nehme mal an, dass die Finnen an die Sache pragmatischer herangehen und in erster Linie drauf achten, dass die Schulabgänger was können.
Außerdem herrscht bei uns an den Schulen (zumindest an den Pflichtschulen) ein leistungsfeindliches Klima, das von oben her diktiert wird.

hat wer zufällig den bericht über jugendarbeitslosigkeit gesehen?
am schauplatz.

wer da noch an das jetzige schulsystem glaubt,irrt gewaltig.
80% der bewerber können nicht mal rechnen,rechtschreiben,etc.
und die peronalbüros können halt solche leute nicht aufnehmen.
war erschreckend der bericht


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