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-   -   telekom will jetzt geld für erlagscheinzahlung (http://www.wcm.at/forum/showthread.php?t=74490)

zed 24.10.2002 11:26

Zitat:

Original geschrieben von tom


Und wenn ich den Zahlschein per Telebanking einzahle? Warum kann das nicht maschinell verarbeitet werden? Und ich zahl trotzdem die Gebühr für's händische Bearbeiten.


sicher geht das, man muss nur wollen ;)

z.b. bei www.buchservice.at gibts z.b. diese möglichkeit...da steht am zahlschein deine "bestellungs ID", die gibts einfach per netbanking mit an als verwendungszweckt und hast dir die erlagscheingebühr gespart

erdling 24.10.2002 12:10

fehler 1 -

es kann natürlich überweisungsfehler geben

das sind fehler der bank, die kann ich nicht verhindern

wenn ich einen einzieher unterschreibe, kann _zusätzlich_ noch die einziehende firma einen fehler machen, weil ja der betrag variabel ist
___und das passiert oft___

fehler 2 -

wenn _ich_ beim telebanking einen fehler mache, zahle ich gern mit meiner zeit und einer zusätzlichen buchungszeile dafür

wenn andere fehler machen und ich soll das mit zeit und geld bezahlen, sehe ich das nicht ein - sorry

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allgemein -

habe ich problem damit, einer anonymen institution zu erlauben von meinen konto fast ohne beschränkung geld zu holen

meine mutter darf das nicht
meine frau darf das nicht
mein bester freund darf das nicht

daher finde ich es höchst unlogisch selbiges einem großkonzern, auf welchen ich so gut wie keinen einfluß habe, zu erlauben

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ad "sinnlose aktion" -

das nennt man 'zivilen ungehorsam' und wurde zur zeit der streitereien um das kraftwerk in hainburg auf der uni organisiert - damals wurden die zahlscheine der e-werke gesplittet
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ich will jetzt bitte _KEINE_ hainburg diskussion, ich schreibe nur was damals (erfolgreich???) gemacht wurde
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ich sehe das als die einzige gewaltfeie möglichkeit auf große firmen druck auszuüben
wenn ich es alleine mache, wird genau nix passieren (vielleicht sperrens mir den anschluß
wenn es viele machen, werden sie darüber nachdenken
wenn es _sehr_ viele machen, werden sie die gebühr abschaffen (um sichs anderswo zu holen - ich weiß)

aber ich will nicht als konsument alles hilflos aktzeptieren müssen, was den armen großkonzernen so einfällt.

die haben 50 _milliarden_ euro für umts-lizenzen -
in deutschland, die österreichischen zahlen weiß ich jetzt nicht
aber wollen von mir geld für den erlgschein - NO


fritz
(der an die marketing aussagen glaubt - "der kunde ist könig" - und sich daher auch so benimmt)
(-:fs)

The_Lord_of_Midnight 24.10.2002 12:25

Ich habe einmal für einen Großkunden den sogenannten "Datenträger Bankeinzug" programmiert. Das ist ein gelbes Heftchen, wo jedes Feld genau beschrieben wird. Meistens kommen und gehen diese Daten von und zu einem Mainframe.

Da schickt die betreffende Firma einfach eine Datei zur Bank und die machen dann die Buchungen automatisch. D.h. alle offenen Rechnungen mit Bankeinzug werden automatisch und in einem Arbeitsgang von den Konten der Kunden abgezogen. Der Vorteil ist, daß man sich nicht um jeden einzelnen Geschäftsfall getrennt kümmern muss. So gesehen verstehe ich das Argument.

Ich lege aber sehr viel Wert darauf, wie es auch von Tom bemerkt wurde, daß man den Kunden einen Bonus für den Datenträger Bankeinzug geben sollte. Und nicht umgekehrt alle anderen abzukassieren. Auch wenn in Summe dann durch höhere Preise wieder dasselbe rauskommen sollte, macht es psychologisch einen anderen Eindruck.

erdling 24.10.2002 13:22

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Da schickt die betreffende Firma einfach eine Datei zur Bank und die machen dann die Buchungen automatisch. D.h. alle offenen Rechnungen mit Bankeinzug werden automatisch und in einem Arbeitsgang von den Konten der Kunden abgezogen. Der Vorteil ist, daß man sich nicht um jeden einzelnen Geschäftsfall getrennt kümmern muss. So gesehen verstehe ich das Argument.
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ich meine eigentlich nicht die bank, das funktioniert meiner erfahrung nach wirklich fehlerfrei (hat ja auch der 'mitternächtliche fürst' programmiert ;-)

ich meine wenn meine versicherung 'vergißt', daß das motorrad das halbe jahr abgemeldet war und den ganzen betrag einzieht - dann hat ja die bank keinen fehler gemacht - ich habe ja die versicherung ermächtigt sich jeden gewünschten betrag zu holen;
dann laufe ich meinem geld nach

beim falschen erlagschein rufe ich den versicherungsfritzen an, sag da stimmt was nicht, kümmer dich drum;
und mein geld ist bei mir

übrigens kosten die rückbuchungen dann auch wieder geld (bei der bank) und sich das bei der versicherung wieder zu holen (war ja nicht mein fehler) ist sicher gaaaaanz einfach :-(

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Ich lege aber sehr viel Wert darauf, wie es auch von Tom bemerkt wurde, daß man den Kunden einen Bonus für den Datenträger Bankeinzug geben sollte. Und nicht umgekehrt alle anderen abzukassieren. Auch wenn in Summe dann durch höhere Preise wieder dasselbe rauskommen sollte, macht es psychologisch einen anderen Eindruck.
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das unterschreibe ich vollinhaltlich

fritz
(-:fs)

Jack Ryan 24.10.2002 13:49

@ erdling:
Da muß ich Dich korrigieren:
Beim Einzugsermächtigungsverfahren hast Du 42 Tage nach der Buchung das Recht, eine Rückbuchung ohne Angabe von Gründen zu verlangen.
Auf gut Deutsch:
Wenn die Versicherung was einzieht, was Ihr nicht Deiner Meinung nach nicht zusteht, rufst Du Deinen Betreuer bei der Bank an, sagst ihm das und er bucht das Geld am nächsten Tag zurück (mit der gleichen Valuta wie die Belastung war!!!). Und wenn die Versicherung dann trotzdem die Kohle haben will, kann SIE Dir nachlaufen.
Wenn Du was falsch überwiesen hast kannst sehr lange der Rückbuchung nachlaufen...

erdling 24.10.2002 14:15

@ jack ryan

das mit dem rückbuchen wußte ich

das es zinsenmäßig so behandelt wird, als ob nicht abgebucht, wußte ich nicht

die kosten für die rückbuchung werden aber erst einmal bei mir bleiben, ich bin ja der initiator, od'r ???

fritz
(-:fs)

ps.:

hey - ist ja eine echt fruchtbare und zivilisierte diskussion geworden

findet man selten

</schmeichelmodus OFF>

Jack Ryan 24.10.2002 14:55

Normalerweise kostet Dich die Buchung nix - echte Stornobuchungen sind kostenlos, die Spesen werden dem Verursacher der falschen Buchung (=Versicherung in dem Fall) verrechnet.

Im großen und ganzen isses so:
Kontrollieren kannst Du es auch so, wenn was nicht stimmt kannst Du es stornieren - und das wird sicher der geringere Anteil der Buchungen sein. Und Du sparst Dir den Weg auf die Bank bzw. das Reinklopfen ins Telebanking. (Und € 2,16)

Lord Frederik 24.10.2002 14:57

je nach abmachung mit deiner bank, bzw. dem gewählten rahmenvereinbarungen mit deiner bank - ist es durchaus möglich und bei mir sogar sicher das mich eine rückbuchung nichts kostet.
ihmo macht sich leider der konsument egal bei welcher versuchten abzocke zu wenig gedanken.

wenn man mal seine ganzen zahlungen ein halbes jahr lang mitschreiben würde, wüsste könig kunde genau wer ihn wofür mit wieviel aufs kreuz legt. und dabei ist bei vielen ein einsparungspotential in der grössenordung eines 2 wochen urlaubs übers jahr drinnen.

das beginnt bei den 2.17 euro zahlscheingebühr der telekom, geht weiter über bankgebühren, zu hohe kreditzinsen, zu niedrige sparzinsen über zu hohe (auto)versicherungen und lässt sich fast beliebig fortsetzen.

allerdings ist die telekom für mich schon lange keine thema mehr, dafür ärgere ich mich im ausgleich dafür dauernt mit der mobilkom herum ;)

Jack Ryan 24.10.2002 15:09

Du hast die oft auch recht dubiosen Rechnungen der Taxifahrer vergessen :ms: ;)

mike 24.10.2002 16:14

Warum musst Taxi fahren???? Streikt dein schwedischer Panzer ;)


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