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TONI_B 23.06.2010 09:10

Was diese netten Unterlagen für die Unterstufe mit dem Nitratgehalt von Mineralwasser bzw. dem Vergleich von zwei verschiedenen Mineralwässern zu tun hat?

Und ob die Steirer vor 100-150 Jahren über den Tisch gezogen wurden? Wenn die Quellgebiete gekauft wurden und sich im Besitz der Stadt Wien befinden. Wer wurde da über den Tisch gezogen?

Mobiletester 23.06.2010 09:40

@LOM: Der Konflikt mit der Steiermark ist alle paar Jahre wieder. In den Archiven der Nationalbibliothek müsste es in den Zeitungen zu finden sein. Ist vermutlich sehr zeitaufwendig.

Ich persönlich bevorzuge auch den Spar. Schon deswegen, weil ich nicht jedesmal nach einer Kundenkarte gefragt werde. Ausserdem komme ich mir jedesmal verar... vor, wenn ich nur nach persönlicher Registrierung etwas zu Normalpreis bekomme, da sonst ein kräftiger Aufschlag zu zahlen ist.

Bezüglich Wasser: Wenn du Geld investieren willst, nimm einen Trinkwassertest der Post und lass das Wasser analysieren. Auch hier wird es gemacht: http://hluw.info/

The_Lord_of_Midnight 23.06.2010 09:56

@Mobiltester
Danke, damit ist doch wohl eindeutig bewiesen wer sich hier eine Wirklichkeit zusammengebastelt hat, die ihm in den Kram passt ;)
Manche Leute schrecken halt vor nichts zurück, wenn irgendwas den eigenen Interessen nicht entspricht.

@Toni
Die Steirer wurden nicht nur vor 100 Jahren über den Tisch gezogen.
Die werden jeden Tag aufs neue über den Tisch gezogen, wenn du es so willst.
Nicht falsch verstehen, natürlich soll gutes Trinkwasser allen gehören, aber jeder möchte natürlich auch "mitnaschen am Kuchen".
Und so wie es aussieht, wird vor allem in Wien entschieden, wer wieviel von was bekommt.
Und es sieht auch so aus, daß man schon eher den Eindruck hat, daß Wien zuerst drankommt, und die Regionen eher das nehmen müssen, was übrigbleibt.
Sieht man auch ganz gut am skanadlösen Finanzlastenausgleichsgesez.
Da profitiert Wien enorm, auf Kosten der ärmeren Regionen.
Ich werde das nie verstehen, wie man der reichsten Region mit den besten Arbeitsplätzen auch noch das meiste Geld PRO KOPF geben kann.
Das kann man nur noch als schamlos und rücksichtlos bezeichnen.

TONI_B 23.06.2010 10:22

Zitat:

Zitat von The_Lord_of_Midnight (Beitrag 2419494)
Die Steirer wurden nicht nur vor 100 Jahren über den Tisch gezogen.
Die werden jeden Tag aufs neue über den Tisch gezogen, wenn du es so willst.
Nicht falsch verstehen, natürlich soll gutes Trinkwasser allen gehören, aber jeder möchte natürlich auch "mitnaschen am Kuchen".
Und so wie es aussieht, wird vor allem in Wien entschieden, wer wieviel von was bekommt.

Warum sollten die Steirer kein Wasser bekommen? Woher hast du diese Infos? Da ist genug Wasser da!


Zitat:

Zitat von The_Lord_of_Midnight (Beitrag 2419494)
Sieht man auch ganz gut am skanadlösen Finanzlastenausgleichsgesez.
Da profitiert Wien enorm, auf Kosten der ärmeren Regionen.
Ich werde das nie verstehen, wie man der reichsten Region mit den besten Arbeitsplätzen auch noch das meiste Geld PRO KOPF geben kann.
Das kann man nur noch als schamlos und rücksichtlos bezeichnen.

Dein neues Steckenpferd? :lol:

Don Manuel 23.06.2010 12:39

@Wasser aus der Leitung: In Österreich ist vorgeschrieben, dass öffentliches Trinkwasser maschinell gesteuert gegen Bakterien verchlort wird. Davon ist kein Wasserversorgungsunternehmen ausgenommen. Das "gute" Wiener Hochquellenwasser gibt es schon lange nicht mehr.

Gutes Quellwasser hat immer sehr wenig gelöste Substanzen, im Allgemeinen gilt: je weniger desto besser.
Dazu wikipedia über das Trinken der Extremform, dem destillierten Wasser:
Zitat:

„Die Niere kann den Harn maximal bis auf 50 mOsmol/l verdünnen, Ausscheidung also weniger als 25 mmol NaCl pro Liter Harn. Die Na+-Konzentration im Plasma darf bis etwa 120 mmol/l sinken, ehe Symptome auftreten, also eine Verringerung um 25 mmol/l. Cl- ist vergleichsweise unwichtig. Das Verteilungsvolumen für NaCl im Plasma plus Interstitium ist 25 % des Körpergewichts, also 17 Liter bei 70 kg. Ein Nieren-gesunder Mensch könnte also theoretisch insgesamt 17 Liter Wasser ohne Zufuhr von Elektrolyten trinken.
Nun ist nicht einmal Regenwasser damit gleichzusetzen und zu berücksichtigen, dass der Körper die Lösungsfähgikeit des Wassers an sich viel mehr benötigt, als etwaige gelöste Stoffe, die in der Nahrung ohnedies um Dimensionen dichter vorkommen.

FendiMan 23.06.2010 14:41

@Lom:
Mit deiner Angst um die Steirer machst du dich lächerlich.

TheltAlpha 23.06.2010 21:35

Zitat:

Zitat von The_Lord_of_Midnight (Beitrag 2419494)
Ich werde das nie verstehen, wie man der reichsten Region mit den besten Arbeitsplätzen auch noch das meiste Geld PRO KOPF geben kann.

Quelle? (Um wenigstens bei diesem Stichwort beim Ursprungsthema zu bleiben. ;))

FendiMan 23.06.2010 22:36

Wer braucht denn eine Quellangabe, wenn man ein Elefantengedächtnis hat. :D
Da zitiert man aus dem Gedächtnis und ist seine eigene Quelle. :roflmao:

FranzK 24.06.2010 03:33

Zitat:

Zitat von FendiMan (Beitrag 2419543)
@Lom:
Mit deiner Angst um die Steirer machst du dich lächerlich.

Grundsätzlich ist das gar nicht lächerlich. Viele von uns werden es noch erleben, dass um gutes Wasser ebenso gekämpft werden wird, wie um das Erdöl. Der Bedarf steigt dramatisch, während die vorhandene Menge immer gleich bleibt und qualitativ ständig schlechter wird. Weitsichtige Konzerne haben das natürlich bereits erkannt und reagieren darauf. Schon einige österreichische Quellen sind in ausländischer Hand und das abgefüllte kostbare Nass wird zu 100% exportiert - wir haben überhaupt nichts davon. Und die heimische Politik ist auf diesem Sektor noch nicht recht aufgewacht...

:hallo:

FranzK 24.06.2010 03:42

Zitat:

Zitat von Don Manuel (Beitrag 2419522)
@Wasser aus der Leitung: In Österreich ist vorgeschrieben, dass öffentliches Trinkwasser maschinell gesteuert gegen Bakterien verchlort wird. Davon ist kein Wasserversorgungsunternehmen ausgenommen. ...

Und woher hast du diese Erkenntnis?

Hier ein Zitat des Grazer Wasserwerks:
Zitat:

Unser Grazer Wasser ist selbstverständlich auch in bakteriologischer Hinsicht einwandfrei, wird weder aufbereitet noch gechlort. Die Grazer und Grazerinnen genießen vollkommen naturbelassenes Wasser – im Vergleich zu anderen europäischen Städten dieser Größenordnung eine positive Ausnahme!
:hallo:


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