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maxb 20.10.2004 17:00

Zitat:

Original geschrieben von maxb
" ...entsprechendes Portierentgelt mittels Bescheid anordnen... "

Rechtsmittelbelehrung: Sie haben das Recht...




Ich freue mich schon darauf, wenn der VwGH klären muss, ob 35€ ein "abschreckender" Betrag sind oder nicht :lol:

... die Höhe des Entgeltes für abgehende Kunden "nicht abschreckend" sein dürfe. Demnach sei es vom Obersten Gerichtshof (OGH) ausjudiziert, dass dieser Wortlaut ein "unbestimmter Gesetzesbegriff" sei, der konkretisiert werden müsse,...

http://derstandard.at/?url=/?id=1831794



Falscher Gerichtshof, aber sonst bin ich mit meiner Vermutung gut gelegen. Ich sollte doch noch Jurist werden. ;)

Mitglied 20.10.2004 17:14

das ist doch typisch in österreich.
man versucht mit aller gewalt die freie marktwirtschaft zu verhindern.
und von wem? natürlich den ex-monopolisten,der unbedingt seinen tod rauszögern will.

Guru 20.10.2004 17:16

Naja, für den Durchschnittsbürger sind 35 EUR sicher keine Einladung. Es wird wohl an den Betreibern liegen, den Aufwand einer Programmierung in einem der Register nachzuweisen.

"Bitte unsere Dateneingabe kostet für 5 Sekunden 35 EUR, allerdings zahlen wir unserem Mitarbeiter eh nur 500 EUR!" (pro Monat, ned pro Woche)


Komischerweise kostet es im Festnetz nix...

Guru

frazzz 20.10.2004 17:20

Zitat:

Original geschrieben von Guru
Naja, für den Durchschnittsbürger sind 35 EUR sicher keine Einladung. Es wird wohl an den Betreibern liegen, den Aufwand einer Programmierung in einem der Register nachzuweisen.

"Bitte unsere Dateneingabe kostet für 5 Sekunden 35 EUR, allerdings zahlen wir unserem Mitarbeiter eh nur 500 EUR!" (pro Monat, ned pro Woche)


Komischerweise kostet es im Festnetz nix...

Guru


:rolleyes:

so einfach ist das?
einmal tip-tip und passt schon.
selbst dann sind 35.- noch zuwenig, an den kosten für z.b. wunschkennzeichen gemessen.

maxb 20.10.2004 18:34

Zitat:

Original geschrieben von Guru
Naja, für den Durchschnittsbürger sind 35 EUR sicher keine Einladung. Es wird wohl an den Betreibern liegen, den Aufwand einer Programmierung in einem der Register nachzuweisen.

"Bitte unsere Dateneingabe kostet für 5 Sekunden 35 EUR, allerdings zahlen wir unserem Mitarbeiter eh nur 500 EUR!" (pro Monat, ned pro Woche)


aha, und das projekt das dahintersteckt und für fast 1 1/2 jahre bis zu 50 - 100 personen involviert, das kostet auch nix?


Zitat:

Original geschrieben von Guru
Komischerweise kostet es im Festnetz nix...
Guru


Da kannst du auch die Vorwahl nicht mitnehmen :p

Guru 20.10.2004 19:16

Zitat:

Original geschrieben von maxb
aha, und das projekt das dahintersteckt und für fast 1 1/2 jahre bis zu 50 - 100 personen involviert, das kostet auch nix?





Da kannst du auch die Vorwahl nicht mitnehmen :p

Natürlich kostet das Projekt etwas, keine Frage. Aber nicht umgelegt 35 EUR je Portierung.

Theoretisch kannst bei einem Betreiber jede beliebige Vorwahl haben, egal wo du wirklich angeschlossen bist. Aber wir haben ja geographische Rufnummern in einem offenen Rufnummernplan...

Guru

maxb 20.10.2004 20:49

Zitat:

Original geschrieben von Guru
Natürlich kostet das Projekt etwas, keine Frage. Aber nicht umgelegt 35 EUR je Portierung.
ja, warscheinlich viel mehr :(

Zitat:

Original geschrieben von Guru
Theoretisch kannst bei einem Betreiber jede beliebige Vorwahl haben, egal wo du wirklich angeschlossen bist. Aber wir haben ja geographische Rufnummern in einem offenen Rufnummernplan...

Guru

Das glaub' ich dir auch, aber der andere (ursprüngliche) Betreiber muss wissen, dass diese Rufnummer nicht mehr zu ihm gehört, und da fängt die misere schon an.

Guru 20.10.2004 20:56

Ist ja auch im Festnetz durch die Verkehrsführung der TA einfach gelöst worden - wer die Nummer nicht im eigenen Netz hat, gibt sie transfermäßig der TA.
Wenn alternative Anbieter untereinander Interconnect haben, wissen Sie auch den Nummernvorrat des anderen Anbieters und können entsprechend routen.

Nix anders ist bei den Mobilnetzen - wo ist also jetzt der große Kostenfaktor?


Guru

maxb 20.10.2004 21:35

Zitat:

Original geschrieben von Guru
Wenn alternative Anbieter untereinander Interconnect haben, wissen Sie auch den Nummernvorrat des anderen Anbieters und können entsprechend routen.
Das glaub' ich nicht, dass das so gemacht wird. Da müsste jeder Anbieter mit dem an/abmeldesystem (datenbank) des anderen anbieters in echtzeit verbunden sein. die nummer könnte ja zwischenzeitlich zu einem anderen betreiber gewechselt sein. außerdem wüsste er ziemlich genau über die teilnehmerzahlen des konkurenten bescheid. naja, mag sein.

im mobilfunk wird z.B. eine 0664 nummer von einem betreiber (zu der diese nummer nicht portiert wurde) zuerst zur mobilkom geroutet, von mir aus direkt über den interconnect. die mobilkom routet diese nummer, wenn sie portiert wurde, dann zum richtigen betreiber weiter. usw.

man hat's halt so gemacht, warum, weiß ich nicht. wahrscheinlich aus betriebsgeheimnisgründen.

Guru 20.10.2004 21:54

die Portierungen laufen doch zu eiheitlichen zeiten ab (00.00 bis 09.00 Uhr), also da is nix mit real time.

Aber Guru kann sich ja in der Technik morgen noch schlau(er) machen ;)

Guru


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