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-   -   USA: Kriegsverbrecher oder einfach nur Idioten? (http://www.wcm.at/forum/showthread.php?t=134751)

maxb 22.05.2004 14:16

Naja, die meisten wissen wie's gemeint war. Ist jetzt aber auch egal. ;)

maxb 22.05.2004 14:18

btw - Definition "Kriegsverbrechen" google hilft ->

http://de.wikipedia.org/wiki/Kriegsverbrechen

... "der Gefangenenmord" ...

Zitat:

== Beispiele === Bei einer israelischen Kampfhubschrauber-Attacke gegen Demonstranten im palästinensischen Flüchtlingslager Rafah im Gazastreifen sind am 19. mai 2004 zehn Menschen getötet worden.
also das steht auch auf der wikipedia seite, das wundert mich jetzt ... ;)

Mupped 22.05.2004 22:35

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
Fällt das eigentlich niemand auf:
Ist Krieg nicht immer ein Verbrechen ?
Warum wird dann eigentlich so gern das Wort Kriegsverbrecher verwendet ?
Ist das nicht sowieso klar ?
Reichts da nicht, wenn man einfach nur Krieg sagt ?

Außerdem:
Schließt Krieg es aus, das bereits vorher Verbrechen geschehen sind ?

Und:
Was soll uns der Titel sagen:
Sind ALLE Amerikaner Krieger ?
Oder sind ALLE Amerikaner Idioten ?

Daher:
Bitte etwas differenzierter sein, das ist nicht fair und nicht sinnvoll.

Ich weiss, über jemanden anderen herziehen, kann für kurze Zeit eine Erleichterung verschaffen. Aber in Ordnung ist es trotzdem nicht, so generell alle Menschen in einem Land zu verurteilen. (genauso falsch, wie alle Menschen in einem Land freizusprechen).


Ich finde es ist trotzdem wichtig darüber nachzudenken. Das traurige dabei ist ja - ein Präsident eines freien Landes will einen Massenmörder stoppen und wird dabei eigentlich selbst zum Massenmörder.

Wenn wir auch täglich hören wie viele US Soldaten schon gestorben sind, dann hätten wir eigentlich auch ein Recht darauf zu erfahren wieviele Zivilisten auf einen US Soldaten kommen. Weiß jemand wie das Verhältnis ist?

Ich leider nicht aber der Krieg war nicht nötig und hatte in jedem Fall niedrige Hintergründe - um der Menschen willen die von Sadam bedrückt wurden ist er auf jeden Fall NICHT begonnen worden.

Und ich finde nicht, daß es sich bei Krieg um ein Verbrechen handelt. Nur die Beweggründe zum Krieg machen heute aus JEDER kriegerischen Auseinandersetzung ein Verbrechen.

Wenn ein Krieger mit ehrlicher Überzeugung um eine guten Sache in den Krieg zieht ist es was ganz anderes als wenn dem Morden nur blinder Glaube zu Grunde liegt.


Es ist auf jeden Fall ausgesprochen betrübend, daß es im Jahr 2004 noch so weit kommt... und niemand eine Lösung für den Konflikt bieten kann. - Man denke nur an Afrika, Israel und wo sonst noch überall Kriesenherde schwelen. Wo ist der Mensch, der glaubt alles in den Griff zu bekommen, jetzt mit seinem Realismus angelangt? Und wo wird alles Enden? - in einer Atomaren Katastrophe sicher nicht (oder besser gesagt hoffentlich?)

Tarjan 23.05.2004 10:17

Präsident eines freien Landes???
Die US Regierung ist momentan einen Mullah Regime näher als einer Demokratie.

Krieger mit ehrlicher Überzeugung und guter Sache???
Ehrlich Überzeugt ist schnell jemand, gut ist die Sache deswegen noch lange nicht. Und in einen Krieg ziehen ist niemal gut, egal welche Motivation dahinter steht. Davon abgesehen werden Kriege an sich nur aus einen Grund geführt: den eigenen Einfluss zu stärken (sei er jetzt politisch oder wirtschaftlich).

Burschi 23.05.2004 10:47

Also das mit der guten Sache stimmt wirklich nicht. Ich bin mir sicher,noch jede kriegsführende Partei oder Land oder Volk hatte in ihren Augen eine gute Berechtigung dazu. Jeder glaubt recht zu haben.

jak 23.05.2004 11:27

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
Ist Krieg nicht immer ein Verbrechen ?

Schwierige Frage. Damit ein Krieg "geregelt" abläuft gibt es aber die Genfer Konventionen. Daher ist auch die Bezeichnung Kriegsverbrecher gerechtfertigt.

@Mupped: In heutigen Kriegen ist das Verhältniss getöteter Soldaten<->Zivilisten 1:9

Jak

LouCypher 23.05.2004 11:41

Zitat:

Original geschrieben von Tarjan
Präsident eines freien Landes???
Die US Regierung ist momentan einen Mullah Regime näher als einer Demokratie.

Hast du diese weisheit aus der Kronenzeitung, von der FPÖ HP, oder gar selbst ausgedacht?

Eine menge der heutigen demokratien basieren auf kriegen, so pauschal alle kriege als verbrechen ab zu tun ist ein bisserl kurzsichtig. Klar ohne krieg wärs besser, aber menschen tendieren nun mal leider zur gewalt.

IMHO wärs viel produktiver wenn alle staaten auch wenn sie gegen den irak krieg waren jetzt wos passiert ist hinter den usa stünden und mithelfen würden dort alles unter kontrolle zu bringen, anstatt mit dem finger zu zeigen und zu sagen "wir habs euch ja gsagt", des hilft niemanden. Was passiert, alle ziehen sich zurück und lassen die usa die suppe alleine auslöffeln, nur leider sind die wirklichen leidtragenden dieser politik nicht die usa, sondern die irakis.

Kenn übrigens keinen iraki der gegen den krieg war, ausser einem einzigen der unter sadam botschafter war, aber was wissen die schon.

frazzz 23.05.2004 11:53

30 jahre folter und mord im irak und keiner regt sich auf
der kleine braune hoffiert das monster

wird der thread jetzt locked?
forumsregel "no politics"

kikakater 23.05.2004 15:52

So schwierig das Ganze zu sein scheint, ist doch eins zu vermerken:

Viel Red viel Sünd, wer einen Krieg für gut befinden will, braucht dazu das Votum des Weltsicherheitsrates. Das bedeutet nicht daß dann Krieg gut wäre, diese Auswüchse an Verbrechen durch EINZELNE US-SOLDATEN (einzelne !) und die tendenziöse Stellungnahme von maßgeblichen Offizieren ziviler oder militärischer Ordnung haben diese Situationsentwicklung herbeibefördert.

Suppe auslöffeln um das geht es nicht. Es geht darum den Irak nicht für das Öffnen der "Öl"-Felder in Alaska in Geiselhaft zu nehmen, für Bezirksgerichtsauseinandersetzungen von Herr und Frau Amerikaner X während Herr und Frau Amerikaner Y dies nicht "[be]nötigen". Und um die Frage, ob Öl-Verträge mit Russland und Frankreich mit dem Irak sowie das GSM Telefonnetz im Irak durch CDMA ersetzt werden können durch und parallel mit Mißhandlungen und Folterungen in einem Gefängnis im Irak und 'Stampede' gemacht wird in "aufständischen" Städten, wobei es doch nur die Bestätigung des wahren Spruches "Gewalt erzeugt Gewalt" ist, um das es sich vergangenheitlich immer in der gesamten Menschheitsgeschichte gehandelt hat, gegenwärtig handelt und auch zukünftig handeln wird.

Ich bin vollinhaltlich gegen Krieg unter Einbeziehung von maßvoller Notwehr, die nicht ihrerseits zu Unrecht führen darf.

Das Wort sagt es bereits "Notwehr" und nicht Demokratieexport, wo es doch nur um "wirtschaftlich abflachende Extremkonsumierer - einer bestimmten Clique - in den USA" geht.

jak 23.05.2004 16:32

Zitat:

Original geschrieben von kikakater
Es geht darum den Irak nicht für das Öffnen der "Öl"-Felder in Alaska in Geiselhaft zu nehmen, für Bezirksgerichtsauseinandersetzungen von Herr und Frau Amerikaner X während Herr und Frau Amerikaner Y dies nicht "[be]nötigen". Und um die Frage, ob Öl-Verträge mit Russland und Frankreich mit dem Irak sowie das GSM Telefonnetz im Irak durch CDMA ersetzt werden können durch und parallel mit Mißhandlungen und Folterungen in einem Gefängnis im Irak und 'Stampede' gemacht wird in "aufständischen" Städten, wobei es doch nur die Bestätigung des wahren Spruches "Gewalt erzeugt Gewalt" ist, um das es sich vergangenheitlich immer in der gesamten Menschheitsgeschichte gehandelt hat, gegenwärtig handelt und auch zukünftig handeln wird.

Bitte um Erklärung, mir kommt das alles etwas wirr vor.

Fakt ist:
.)Die Amerikaner haben sicher nicht den Kieg wegen dem GSM-Netz eröffnet
.) Wäre der Irak der weltgrößte Kartoffelexporteur würde Saddam noch immer fröhlich in Bagdad sitzen.

Jak


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