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Bender Unit 22 10.07.2003 23:46

@Venkman
Zentraler Informatikdienst der tu wien??

Sloter 11.07.2003 02:33

Zitat:

Original geschrieben von Hubman


wie kommst du auf diese Zahl? (die 35-38)

Facharztausbildung und dann muß er/sie auch noch sehr flott unterwegs sein.

Sloter

Faserschmeichler 11.07.2003 03:29

studiengebühren kommen nicht unis zugute
 
Zitat:

studiengebühren kommen nicht unis zugute
Wer anderes geglaubt hat, ist leichtgläubig.
Die Regierung hat mit Studenten, die aus "unteren" Schichten kommen, wenig Freude.
Das sind ihrerer Meinung nach lauter Berufsdemonstranten der Internetgeneration, vulgo Systemfeinde.

Die, die sich gegenseitig Narben im Gesicht zufügen sind denen lieber.

Venkman 11.07.2003 08:04

Zitat:

Original geschrieben von Bender Unit 22
@Venkman
Zentraler Informatikdienst der tu wien??

nien, uni klagenfurt, etwas überschaubarer, 6000 studenten und gute 1000 rechner, aber ebern stark im anstieg weswegen ich seit dez dabei bin, hoff mal dass ich wieder einen neuen vertrag bekomm im dez, gibt eh nur noch befristete freie dienstverträge.

mike 11.07.2003 09:49

Im Prinzip bin ich ja schon für Studiengebühren. Und zwar genau aus dem Grund, den Sloter anklingen hat lassen. Ich denke, es ist das einzige Mittel, die wirklich zahllosen Dauerstudenten und all jene, die einfach einen Studentenausweis haben wollen (kann man ja brauchen, für diverse Ermässigungen) los zu werden.

Und ja, es gäbe an den Unis sehr, sehr viel Einsparungspotential. Kann mich noch an meine Unizeit erinnern (Publizistik). Was da an Wapplern, sorry, Professoren herumgelaufen ist. Die Arbeit haben die Assistenten weitgehend erledigt, kassiert haben die Professoren - ob sie da waren, sich bei irgendeinem Seminar (ausserhalb der Uni und extra bezahlt), oder sich irgendwo die Sonne auf den Bauch scheinen haben lassen. Was sollte ihnen auch passieren??? Rechenschafft über ihre Tätigkeit müssen sie ja meines Wissens nach keine ablegen. Und wenn, dann kann man sichs schon richten. So ist das scheinbar immer noch in Ö.

Und ja, man sollte VOR dem Studium die angehenden Studenten schon ein wenig drauf hinweisen, dass es eventuell klüger ist, das zu studieren, wo man im Anschluss auch die Aussicht auf einen Job hat. Freie Studienwahl klingt ja in der Theorie nett, aber was machen wir als Gesellschaft mit dem hundertausendsten Philosophen oder Altchinesisch-Sprachwissenschafter???

Kann mich noch an meine "Studienberatung" erinnern: "Schaust das hoit a poar Semester an. Dann fongst hoit o, da irgend an Plan zu mochen" Super, oder???

ABER....

Natürlich muss dann das Geld der Studiengebühren den Unis zukommen, und zwar jeder Cent.

Venkman 11.07.2003 10:47

alos wenn ich das so lese mike ... dé ja vue ...
studier publizistik ind klagenfurt, und nachdem ich auch da arbeite weiss ich wer arbeitet und wer arbeiten lässt ... da könnt ich einiges erzählen, es gibt schon ein paar schwarze schafe, einige dunkelgraue und viele viele graue, ...
nur was willst machen, die sind pragmatisiert und alt, neue pragmatisierungen gibts eh voll wenig, richtige uni profs gibts nicht mehr, nur noch komische veträge wo sich keiner mehr auskenntl, sprich man versucht einzusparen aber die altlasten und verträge sind nueinmal da.
bin auch für studiengebühren, wobei ichs klüger finden würde wenn man sie erst später mit fixem gehalt zurückzahlen müsste.. leider - wenn die uni kein geld hat - spart sie halt hauptsächlich auf kosten der studenten, viel wahl hat sie ja auch glaub ich nicht

Tamarah 11.07.2003 11:31

Zitat:

Original geschrieben von Venkman
bin auch für studiengebühren, wobei ichs klüger finden würde wenn man sie erst später mit fixem gehalt zurückzahlen müsste..
Leider ist aber nicht jeder so fleißig und strebsam... Woher die Studiengebühren nehmen, wenn derjenige kein fixes Gehalt hat? Studiert ewig ohne Ende, bekommt oder will keinen Job und geht dann nahtlos zur Mindestpension oder Sozialhilfe über. He, toll, wo kann ich mich anmelden? :D ;)

Venkman 11.07.2003 11:48

tja dann muss man halt nachweise bringen oder zurückzahlen wenn man die mindeststudiendauer überschritten hat , irgendeine bessere lösung wird schon möglich sein

The_Lord_of_Midnight 13.07.2003 15:30

Zitat:

Original geschrieben von mike
Lieber LOM! Bitte informier dich mal ein wenig, bevor du da Dinge wie die Pensionsreform schön redest. Und zwar nicht aus den Parteiblättchen der ÖVP und FPÖ :mad:

Da zahlt so ziemlich jeder drauf, ist schon richtig. Aber die, die wirklich ewig gearbeitet haben (Lehre und kein Studium) am meisten!!!!

Auf der anderen Seite muss man aber auch dazu sagen, dass die heutigen Studenten, sofern sie etwas "vernünftiges" studieren und danach auch einen Job kriegen, zwar kürzer, dafür aber auch dementsprechend mehr in den Topf einzahlen.

Mike,

ich habe nie behauptet, daß irgendwer bei der Pensionsreform gewinnt. Das wäre ja pervers, wenn die Leute nach der Pensionsreform MEHR Pension bekommen als vorher ! Wie bitteschön soll sich das ausgehen, wenn immer weniger Beitragszahler immer mehr Pensionisten erhalten müssen ? Ist das auch Propaganda aus den Parteiblättchen oder ist das nicht ganz einfach eine Tatsache, die niemand bestreiten kann ?

Du kannst mir aber gerne nachhelfen, von welcher Quelle du die Information hast, daß diejenigen die 45 Jahre lang eingezahlt haben, MEHR verlieren, als diejenigen die schon nach 25 oder 30 Beitragsjahren in Pension gehen. Das würde zweifellos meinen Horizont erweitern, denn bis heute habe ich das nicht so verstanden.

Bis jetzt habe ich das so verstanden: Das Pensionssystem wird gerechter. Denn durch den längeren Durchrechnungszeitraum können solche Pensions-Verbrechen, die bis jetzt sehr oft vorgekommen sind, nicht mehr umgesetzt werden. Beispielsweise, wie man immer wieder gehört hat, daß Beamte noch im letzten Jahr vor der Pension eine ordentliche Gehaltserhöhung bekommen haben, um damit 100% des Gehaltes auch als Pension einzustreifen. Eine riesengroße Sauerei, das wissen die Leute auch. Nur mache vergessen auf solche unwichtige Details.

Weiter helfen die sogenannten Abschläge bei Frühpensionen ungemein effektiv gegen die riesige Anzahl an getürkten Frühpensionen. Wer kennt nicht die Geschichten vom pumperlgsunden Pensionisten, der mit 50 Jahren in den Ruhestand gegangen ist, und heute beispielsweise Marthonläufer ist oder das Leben auf andere Weise als GESUNDER Mensch genießt. Ja, jetzt werden wieder einige über mich herfallen und sagen, das ist alles nicht wahr, bitteschön wenn es jemanden erleichtert.

Selbstverständlich sind die Maßnahmen nicht in jeder Hinsicht positiv. Wie soll das auch möglich sein, wenn man danach weniger Geld herausbekommt ? Geht mir genauso, ich werde voraussichtlich einer derjenigen Leute sein, die dann 50 Jahre lang gearbeitet haben und immer nur eingezahlt haben, und dafür die Rechnung eines massiven Verlustes bezahlen müssen. Nur zuerst sollte man ein gerechteres System finden, daß NICHT darauf aufbaut, daß die deppaten Steuerzahler wieder alles schlucken. Und dann wird man ganz sicher Beifall ernten. Leider wird das nicht so einfach sein...

The_Lord_of_Midnight 13.07.2003 15:38

Zitat:

Original geschrieben von Venkman
naja bei uns hats nch vor 1 monat gheissen dass die gehälter fürs restliche jahr nicht sichergestellt sind ...

ich arbeite in der abteilung zid, werde aber aus drittmitteln vom rektorat bezahlt (was auch immer das heisst ...) - auf alle fälle war das die einzige möglichkeit noch mehr leute einzustellen - ich bekomm mein gehalt immer per erlagschein wo drittmittel draufsteht zwischen 1 und 15 eingezahlt .... solang ich das geld bekomm aber is schon ab und zu recht spannend bis zum 15 ;) ...
hab ende april einen kurs gehalten - power point, noch nix bezahlt bekommen ...
naja aber wiegesagt solang man das geld bekommt is es eh wurscht... nur merkt man dass die schon alle ticks verwenden um das geld zu haben bzw komische umschichtunge zu machen

nun bekommens einfach 1x das ganze budget und dann si fürs jahr aus. mal sehn wie das wird

genau da komme ich zu einem der punkte, die mich wirklich interessieren. ist es auch auf den unis, genauso wie in der privatwirtschaft, in den letzten jahren üblich gewesen, null-lohn-runden zu veranstalten ? oder haben die dort weiterhin brav ihre "fixen" gehaltserhöhungen kassiert ?


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