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maXTC 19.09.2003 00:14

besser am strom "des rassismus immer und überall" schwimmen, als in einer braunen kloake zu ertrinken! ;)

jayjay 19.09.2003 00:16

Zitat:

Original geschrieben von maXTC
besser am strom "des rassismus immer und überall" schwimmen, als in einer braunen kloake zu ertrinken! ;)
du sagst es:

"4 legs good, 2 legs better."

wol 19.09.2003 16:49

Von wegen brauner Kloake: Ihr habt doch gar keine Ahnung, was wirklicher Faschismus ist, heutzutage sind ja die Werte total ins Gegenteil verkehrt. Heute gilt jeder als Faschist, der nicht mit den linken Wölfen fleißig mitheult. Es ist durchaus als Zivilcourage anzuerkennen, wenn jemand wie jayjay da gegen den Strom schwimmt. Vor allem , wo er Argumente bringt und nicht etwa stumpf Parolen brüllt.
Wie weit es gekommen ist, sieht man jeden Tag im TV, wenn dort einer rechte Ansichten hat, ist er ausgesucht primitiv. irgedein Besoffener beim Würschtelstand, der blöde daherredet. Auf die Weise wird den Leuten suggeriert, nur Schwachsinnige können rechts sein, andersrum, jeder intelligente Mensch muss zwangsläufig links denken.
Irrtum, Sportsfreunde.

In meiner Verwandtschaft gibt es zwei Jugendliche, die Mischlinge sind. Mutter aus A, Vater Nigeria. Ihr solltet mal hören, wie die reden. Die beklagen sich, dass sie mit dem schwarzen Drogengesindel in Wien gleichgestellt sind. Es ist ihnen schon passiert, dass sie auf der Straße von der Polizei durchsucht wurden, weil die sie für Nigerianer gehalten haben. Sie erzählen, dass sie immer wieder im U-Bahnbereich von anderen Schwarzen belästigt werden, die ihnen Drogen verkaufen wollen. Und diesen beiden Burschen kann man wirklich nicht den Vorwurf machen, die seinen Faschisten oder Rechte. Wenns nach denen ginge, würde man diese Typen allesamt ausweisen.

artemisia 19.09.2003 20:34

Zitat:

In meiner Verwandtschaft gibt es zwei Jugendliche, die Mischlinge sind.
allein dieser satz ist schon rassistisch.

artemisia

jayjay 19.09.2003 21:05

Zitat:

Original geschrieben von artemisia
allein dieser satz ist schon rassistisch.

artemisia


allein schon diese aussage ist diskriminierend.


:lol:

hometown 20.09.2003 00:09

ich war vor 2 Wochen in Graz
 
und ich muß sagen so freundlich siens dort, eine Tolle Erfahrung, auch wenn man ein Kennzeichen aus OÖ drauf hat.

:rolleyes:

Sloter 20.09.2003 12:21

Oh man, es gibt so viele Länder wo die Einheimischen, Ausländer verurteilen, dagegen ist der rechteste Rechte in Europa ein Pfurz von an Lercherl.

Es ist halt ein leichter Weg, Menschen zu Rasisten zu machen, wenn jemand eine eigene Meinung oder Erfahrung hat.
Vielleicht sollte man probieren, die Vorurteile zu verstehen und nicht mit dem Stempel "Rasist" zu versehen.
Soweit reicht es allerdings bei den meisten nicht, man guckt aus dem Haus und zum Glück gibt es in der feinen Gegend in der man wohnt keine Ausländer, und die ausl. Putzfrau macht brav ihre Arbeit. :-(

Sloter

EDAQ-Indy 20.09.2003 13:13

Zitat:

Original geschrieben von wol
...Es ist ihnen schon passiert, dass sie auf der Straße von der Polizei durchsucht wurden, weil die sie für Nigerianer gehalten haben....
Also das würde ich als Rassismus bezeichnen. Nicht, dass die das anprangern, sondern, dass ihnen sowas in einem demokratischen Staat passiert.


Ich denke, in Zeiten, in denen jeder Schwarze in einer Straßenbahn erstmal als Dealer abgestempelt wird, ist es nicht verwerflich, festgenommenen Schwarzen einen Anwalt zur Verfügung zu stellen. Wenn es dann doch Dealer sind, bekommen sie ja ihr Verfahren, und hoffentlich ihre Strafe.

Tarjan 20.09.2003 13:25

Also gleiche jede Bemerkung die nicht komplett links ausgerichtet ist als rassistisch auszugeben finde ich genauso als Vorurteil als umgekehrt.

Das Problem liegt ja darin, dass von der einen Seite Aussenseitergruppen exemplarisch Abgestempelt werden, und die Gegner dann natürlich bei allen und jeden Rassismus orten.

Sloter 20.09.2003 14:27

Aber das in den deutschen Medien Österreicher immer mehr als "Ösis" abgestempelt werden, das stört keinen und ist auch nichts böses.

Wehe ich sag mal Neger oder Tschusch oder so etwas ähnliches, dann bin ich gleich der rechtsradikale Rasist.

Irgendetwas läuft da falsch, behaupte ich mal......

Sloter

Tarjan 20.09.2003 16:38

Dazu muss man aber bedenken dass die Ausdrücke Neger und Tschusch hauptsächlich abwertetnd gebraucht werden.

wol 20.09.2003 20:10

Zitat:

Original geschrieben von artemisia
allein dieser satz ist schon rassistisch.

artemisia

War keinesfalls abwertend gemeint. Gerade solche "Mischlinge" vereinigen manchmal die Vorzüge beider Welten. Aber das einzige was dir zu meinem Posting einfällt, ist dass es eine Diskriminierung ist. Im übrigen weiß ich nicht, wie man politisch korrekt zu sochen Leuten sagt.

wol 20.09.2003 20:11

Zitat:

Original geschrieben von EDAQ-Indy
Also das würde ich als Rassismus bezeichnen. Nicht, dass die das anprangern, sondern, dass ihnen sowas in einem demokratischen Staat passiert.


Ich denke, in Zeiten, in denen jeder Schwarze in einer Straßenbahn erstmal als Dealer abgestempelt wird, ist es nicht verwerflich, festgenommenen Schwarzen einen Anwalt zur Verfügung zu stellen. Wenn es dann doch Dealer sind, bekommen sie ja ihr Verfahren, und hoffentlich ihre Strafe.

Du liest die Postings wohl nur so weit , bis dein Stichwort kommt. Wie wärs, wenn du alles liest, dann kennst dich nämlich besser aus.

jayjay 21.09.2003 13:16

Zitat:

Original geschrieben von Sloter
Aber das in den deutschen Medien Österreicher immer mehr als "Ösis" abgestempelt werden, das stört keinen und ist auch nichts böses.

Wehe ich sag mal Neger oder Tschusch oder so etwas ähnliches, dann bin ich gleich der rechtsradikale Rasist.

Irgendetwas läuft da falsch, behaupte ich mal......

Sloter

hier haben ja schon welche behauptet, es rassistisch ist, wenn man auf dem fussballfeld zb. "scheiss gsiberger" oder "scheiss wiener" schreit. oder wenn ich auf der autobahn einen "scheiss piefke", "scheiss holländer" usw. schimpfe.

http://www.wcm.at/forum/showthread.p...5&pagenumber=4

für mich eigentlich nur mehr als lächerlich ...

"scheiss rechte", "scheiss blau-braune", "nazi-partei" usw. ist hingegen nicht rassistisch, weil ja die guten (anti-rassisten) definieren was gut (nicht-rassistisch) und was böse (rassistisch) ist.
es ist ja nicht das erste mal in der geschichte, dass gruppierungen/politische ideologien dem volk diktieren wollen welche menschen und meinungen "gut" und welche eben "böse" (=vernichtenswert) sind.

jayjay 21.09.2003 13:27

Zitat:

Original geschrieben von Cindy
sind schon dir tiroler schlimm, aber aber die vom kanton übrig toppen das allemal.


das ist zb. nicht rassistisch, weil von einer (linken, selbsternannten) "anti-rassistin".
über diese aussage regt sich ja auch keiner der gutmenschen auf?

schon interessant...


selbiges zitat in diesem posting von cindy ("der geistige horizont der menschen gleicht dem wirklichen den sie täglich sehen") möchte ich in diesem fall grosszügigerweise zurückgeben.

wol 21.09.2003 13:38

So verstehs doch endlich , jayjay: Du sein böse, weil nix links! :D

fredl 21.09.2003 15:40

Zitat:

Original geschrieben von Cindy
sind schon dir tiroler schlimm, aber aber die vom kanton übrig toppen das allemal.
<zitat> der geistige horizont der menschen gleicht dem wirklichen den sie täglich sehen </zitat> aka als "frischluftdeppate"

lg
cin

was soll des?
haust jetzt alle (auch forumsmitglieder) in einen topf.
nachdem du ja offensichtlich im flachland lebst wirst das ja auch begründen können (tät mich interessieren). es wird ja net nur so ein vorurteil sein.:mad:

artemisia 21.09.2003 16:32

Zitat:

War keinesfalls abwertend gemeint. Gerade solche "Mischlinge" vereinigen manchmal die Vorzüge beider Welten. Aber das einzige was dir zu meinem Posting einfällt, ist dass es eine Diskriminierung ist. Im übrigen weiß ich nicht, wie man politisch korrekt zu sochen Leuten sagt.
hier werden zwei dinge miteinander verwechselt.
rassismus bedeutet nicht unbedingt rechtsextremismus.
rassistische auffassungen sind zwar häufig bestandteile rechtsextremer auffassungen, aber nicht jeder mit rassistischen auffassungen muß gleich rechtsextrem sein.
rassismus bedeutet auch nicht die verdammung einer bestimmten rasse an sich, sondern überhaupt die vorstellung, menschen und ihre kognitiven und charakterlichen fähigkeiten angeblich existenten rassen zuzuordnen.
seit der entschlüsselung des menschlichen genoms ist eines klar geworden, was wissenschaftler aus den verschiedensten bereichen in den letzten jahrzehnten schon längst geahnt haben, die einteilung des homo sapiens in nomenklatorische taxa unterhalb der spezies ergibt wissenschaftlich keinen sinn!
mit einfachen worten, es gibt bei menschen keine rassen.
wenn es keine rassen gibt, macht der ausdruck "mischling" auch keinen sinn.
aus dem textfragment läßt sich aber eindeutig eine unterscheidung erkennen. du sprichst von zwei welten und dem mischling, der den vorteil beider welten vereinbart. das ist nichts anderes als das postulat zweier rassen und einem sogenannten mischling. biologisch betrachtet ist das eine unzulässige unterscheidung.
außerdem sprichst du von vorzügen beider welten. d.h. nichts anderes als das du diesen beiden welten bestimmte genetische eigenschaften zuordnest. nämlich die vorzüge.
wie gesagt, würde es sich um tradierte eigenschaften handeln, ergibt deine aussage keinen sinn. den diese eigenschafte werden nicht genetisch weitergegeben. die zuordnung sogenannte vorzüge, gemeint als genetisch weitergegeben rasse .... ist rassismus.



betrachten wir ein beliebtes merkmal, die hautfarbe.

molekularbiologen konnten feststellen, daß es ca 80 verschiedene phänotypen hinsicht der genetisch codierten ausgangsmenge an hautpigmenten exitieren.
mit einfachen worten, zwischen einer sehr hellen hautfarbe und einer sehr dunklen hautfarbe existieren ca 80 gleichberechtigte zwischenstufen. was folgt daraus? entweder postulieren wir 80 verschiedene hautfarbenrassen ... oder wir lassen es.
die einteilung in: schwarzer, roter, gelber ergibt keinen sinn. sie ist willkürlich und wissenschaftlich nicht haltbar.
analoges gilt für weitere genitische merkmale, die in früheren jahrzehnten bestimmten angeblichen rassen zugeordnet wurden.
es macht also keinen sinn rassen zu betrachten ... sondern nur individuen.

artemisia

wol 21.09.2003 20:32

Na gut, jetzt hast du furchtbar lang erklärt, dass es keine Rassen gibt. Von mir aus, soll recht sein. Aber es ist doch eine Tasache, dass ein Nigerianer und ein Österreicher, und zwar das typische Exemplar, ziemlich unterschiedlich sind. Erkenntlich in erster Linie an der Hautfarbe. Konkret, die Mutterr der beiden ist sehr hell, der Vater ziemlich dunkel. Das wirst mir doch wenigstens zugestehen, dass ich das schreib, oder ist das auch schon wieder rassistisch? Und wie würdest DU denn zu den Kindern aus einer solchen Verbindung sagen, und zwar mit einem übergeordneten Begriff? Mir ist halt außer "Mischling" nix eingefallen. Die Mutter verwendet das Wort übrigens auch, ohne was dabei zu finden. Nur solche Leute wie du, beanstanden das.

frazzz 21.09.2003 20:34

hab ich es schon erwähnt:

ich bin ein rassist, ich mag keine österreicher

LouCypher 21.09.2003 23:00

Wieso ist so schwer zu akzeptieren dass eine ethnische gruppe, volk, religion, usw. die seit jeher versklavt, abgeschlachtet oder sonstwie misshandelt wurde den, während der unterdrückung verwendeten namen, ablehnt. Dass hat man einfach zu RESPEKTIEREN, genauso wie man nicht einfach mitten auf den gehsteig scheisst. Wenn österreich von Deutschland besetzt wird und das ganze volk versklavt, und sie uns in dieser situation als ösis bezeichnen würden, erst dann hatte ösi eine vergleichbare bedeutung wie neger.

jayjay 21.09.2003 23:39

Zitat:

Original geschrieben von LouCypher
Wieso ist so schwer zu akzeptieren dass eine ethnische gruppe, volk, religion, usw. die seit jeher versklavt, abgeschlachtet oder sonstwie misshandelt wurde den, während der unterdrückung verwendeten namen, ablehnt. Dass hat man einfach zu RESPEKTIEREN, genauso wie man nicht einfach mitten auf den gehsteig scheisst. Wenn österreich von Deutschland besetzt wird und das ganze volk versklavt, und sie uns in dieser situation als ösis bezeichnen würden, erst dann hatte ösi eine vergleichbare bedeutung wie neger.

es diskutiert ja auch niemand hier über den begriff "neger". im übrigen wählte zb. malcom x (ein schwarzer rassist) selbst die begriffe "field-negro" (für "gut") und "house-negro" (für weniger gut weil unterwürfig).
neger ist lateinisch und bedeutet schwarz. der begriff "schwarze" ist mittlerweile ja auch schon rassistisch, weil man mit "schwarz" (als gegensatz zu "weiss") meist etwas negatives (dunkel, dreckig usw.) assoziert. drum sind wir heute beim "afro-amerikaner" - die frage ist nur wie lange dieser begriff nicht-rassistisch bleibt, weil die weissen amis ja auch nicht immer sehr freundlich zu ihren afro-amerikanern waren. in genau dem selben prozess wurde die putzfrau zur raumpflegerin - sei mir nicht böse, wenn ich das ganze extrem lächerlich finde.
sind die ganzen rapper, die ständig "nigger" usw. ins mikro schreien politisch unkorrekt? nein, weil die meistens links sind.

soll ich mich schämen, dass ich weiss bin?
hatte österreich kolonien in afrika?
hatte österreich schwarze sklaven?

auch überlegenswert: vielleicht ging es den meisten afrikanischen staaten unter kolonialherrschaft sogar besser als heute?

jayjay 22.09.2003 00:01

@ artemisia
 
ist dann das wort "rassismus" nicht schon selbst "rassistisch"?

"rasse" ist definitions- und ansichtssache (brauchts dafür 1 gen oder 10 gene?): dass zb. ein typischer mensch aus dem kongo anders ausschaut wie ein typischer mensch aus österreich ist wohl kein geheimnis. man kann zb. die farbe "rot" einfach als farbe "rot" definieren, kann aber auch zwischen purpur-, ziegel-, usw. rot unterscheiden. der überbegriff ist der gleiche, trotzdem gibt es unterschiede.
vielleicht kannst du mir auch gleich erklären, wieso z.b. ein albino als "gen-defekt" bezeichnet wird? (würde mich sehr interessieren, bitte um antwort!)

angenommen es gäbe genetisch keine unterschiede, so sind die nicht minder gewichtigen kulturellen unterschiede zu nennen. die afrikanische kultur unterscheidet sich von der europäischen, dass es gar nicht unterschiedlicher sein könnte. da gibt mir sogar die wissenschaft recht und wird mir jeder vernünftige mensch recht geben.

conclusio: es gibt unterschiede zwischen einem menschen aus dem kongo und einem aus österreich. ob man diese unterschiede jetzt als "rasse", "kultur" oder "soziologisch" bezeichnet kommt sich im prinzip auf das gleiche heraus.

gaelic 22.09.2003 10:30

nur leider wurde den menschen im kongo, durch kolonisation und missionierung, unsere "welt" aufgezwungen.

Tarjan 22.09.2003 11:52

Zitat:

Original geschrieben von gaelic
nur leider wurde den menschen im kongo, durch kolonisation und missionierung, unsere "welt" aufgezwungen.
Das hat oben auch keiner Angezweifelt. In den letzten Postings ist es um den Ausdruck rassistisch gegangen.

artemisia 22.09.2003 12:26

Zitat:

@ artemisia
ist dann das wort "rassismus" nicht schon selbst "rassistisch"?
was für ein unsinn. entweder wir diskutieren hier sachlich oder wir lassen es.


Zitat:

"rasse" ist definitions- und ansichtssache (brauchts dafür 1 gen oder 10 gene?)
nomeklatorische begriffe sind bis auf das taxon der spezies stets artifiziell. das bedeutet aber nicht, daß jeder wirrkopf die binäre nomenklatur nach eigenem gutdünken neu definieren kann. schließlich sitzen experten daran dieses system ständig zu verbessern. die unterscheidbaren populationen einer art werden nicht willkürlich in subspezies, formen und auch rassen eingeteilt. ursprünglich ist der begriff rasse ein taxon für die unterscheidung verschiedener züchtungen und wird von einem großen teil der zoologen nicht auf natürliche populationen angewendet. in diesem zusammenhang wurde früher die sogenannte 75% regel angewendet, um 2 individuen zur gleichen rasse zu zählen. heutzutage verzichten die zoologen in der regel auf den begriff rasse als definiertes taxon, allenfalls kommt dieser ausdruck noch in begriffen wie ökologische rasse zum ausdruck.

wenden wir die 75% regel an, so lassen sich menschen nicht in rassen einteilen, weil alle menschen der 75% regel genügen und daher zu einer rasse gezählt werden müßten. diese regel ist allerdings antiquiert, da man wenig über molekulargenetik wußte, als dieses postulat aufgestellt wurde. menschen stimmen zu über 99% der gene überein.

wenn wir auf diese regel verzichten und neueren zoologischen betrachtungsweisen folgen, können wir den menschen sowieso nicht in rassen einteilen, weil der mensch kein ergebnis einer züchtung ist. hier lag auch in der vergangenheit der schlüssel zu dieser unglücklichen bezeichnung für menschen unterschiedlichen aussehens. die wissenschaftler zu dieser zeit, sahen den menschen noch als von gott geschaffen an. damit waren die unterschiede künstlich geschaffen und nicht natürlich. der begriff rassen wurde auf menschen wie auf nutztiere angewendet.

am längsten hielt sich der begriff in der humangenetik. in der zeit ihrer höhenflüge führte die humangenetik zu allerei absurden vorstellungen unter anderem von der dominanz einer angeblich weißen rasse, der phrenologie mit der verbrecher an der kopfform erkannt werden sollten bis zu ihrem unrühmlichen höhepunkten, den experimenten in deutschen konzentrationslager.

dabei hatten die humangenetiker ein großes problem. aus wieviel rassen bestand denn der mensch? zwischen vier rassen und tausende von rassen wurde alles diskutiert und jede koryphäe besaß ihre eigene nomenklatur menschlicher rassen. aus diesem grund kamen populationsgenetiker aber auch biologen, humanbiologen und ethnologen zweifel, ob denn der begriff rasse überhaupt anwendbar ist. seitdem entschlüsseln des menschlichen genoms ist diese frage wissenschaftlich entschieden. um rassen überhaupt sinnvoll und wertfrei zu definieren, muß es sich um halbwegs stabile kombinationen bestimmter gene handeln. mit anderen worten, muß man von bestimmten merkmalen relativ sicher auf die zugehörige rasse schließen können. obwohl viele menschen glauben, daß das so ist, ist das ein irrtum. so sind sich was der grat der hautpigmentierung angeht, viele asiaten und indianer süd- und nordamerikas ähnlich. aber auch europäer können durchaus die gleichen gene zur hautpigmentierung besitzen. der hauptgrund, warum der mensch nicht in rassen eingeteilt werden kann, liegt also darin, daß der genfluß zwischen den einzelnen populationen des homo sapiens nie über einen längeren zeitraum wirklich erloschen ist. damit ist aber die bildung unterschiedlicher stabiler genkombinationen nur über einen extrem langen zeitraum möglich. der mensch existiert nur noch nicht so lange, als daß das möglich gewesen wäre. so sind die unterschiede in den individuen wesentlich größer als die unterschiede zwischen den populationen.

ein weiterer grund besteht darin, daß wir nur zwischen sehr auffälligen merkmalen unterscheiden. andere merkmale sind nicht so unterschiedlich und zeigen die genetische verwandtschaft der einzelnen populationen, die so hoch ist, daß sich jede einteilung in nomenklatorische taxa unterhalb der art verbietet. molekulargenetiker konnten feststellen, daß bei der organtransplantation es durchaus möglich ist, daß ein hellhäutiger europäer in seinen genen, die abstoßungsverhalten bei organtransplantation codieren, mit einem afrikaner übereinstimmen, während die übernahme eines organs eines hellhäutigen nachbarn zur abstoßungsreaktion führen würde. ein anderes merkmal ist die größe. auch sie ist kein klassisches merkmal um dunkelhäutige und hellhäutige menschen zu unterscheiden. es gibt in afrika sehr hochgewachsene und extrem kleine menschen.

wir erkennen also, daß die einteilung in rassen wissenschaftlich überhaupt keinen sinn macht, sicher ist sie nicht spekulationsobjekt für stammtischproleten, die sich irgendwelche abstrusen rassen im bierseeligen rausch überlegen.


Zitat:

dass zb. ein typischer mensch aus dem kongo anders ausschaut wie ein typischer mensch aus österreich ist wohl kein geheimnis.
ich würde mal empfehlen, beim nachbarn reinzuschaun. vermutlich ist es kein geheimnis, daß er völlig anders ausschaut, als unser lieber threadschreiber.

artemisia

jayjay 22.09.2003 13:17

@ artemisia
 
das ganze zusammengefasst: die wissenschaft spricht bei 99% genetischer übereinstimmung nicht von rassen. das wollte ich wissen.
ändert aber nichts an meinem meinung: rasse ist definitionssache/ansichtssache - andere forscher sehen sehr wohl bei 99% einen so gravierenden genetischen unterschied, dass der begriff "rasse" eine berechtigung hat.
vielleicht wird "rasse" ja auch durch die anzahl der hautpigmente definiert?

welche wissenschaftliche anschauung/definition gerade populär ist entscheidet die politik.

auf die jeweiligen kulturellen unterschiede - durch die wohl die meisten menschen "rasse" definieren - bist du (absichtlich?) nicht eingegangen. was ich damit sagen will: der begriff "rasse" wird nicht nur durch die genetik definiert! die genetische ist nur eine von vielen möglichen definitionen.

weiters denke ich, dass wir uns einig sind, dass man zb. farben auch meist auf die wichtigsten grundfarben reduziert und so einen unterschied zwischen rot und blau findet (es wär ja kein problem einen farbverlauf von rot auf blau zu machen bei dem es keinen klaren übergangspunkt - wann rot, wann blau - gibt).
somit scheint mir die behauptung legitim, dass mir ein mensch aus dem kongo weniger ähnlich sieht als zb. einer aus innsbruck - und dabei werden mir wohl die meisten menschen rechtgeben.

wer definiert also "rasse": die forschung, die sich mittlerweile auf eine 99%-klausel festgelegt hat oder vielleicht die menschen auf dieser welt, die sofort wissen, dass ein schwarzer aus afrika kommt und ein weisser zumindest europäische wurzeln hat?

artemisia 22.09.2003 13:30

ich entnehme deinem profil, daß du student bist.

wenn dem wirklich so ist, dann lies bitte den von mir vorhin verfaßten beitrag noch einmal genau durch. so schwer ist er nicht zu verstehn.

dein beitrag zeigt leider, daß du das wesentliche noch nicht verstanden hast.

die bezeichnung rasse ist nicht willkürlich.

artemisia

jayjay 22.09.2003 13:35

Zitat:

Original geschrieben von artemisia
ich entnehme deinem profil, daß du student bist.

wenn dem wirklich so ist, dann lies bitte den von mir vorhin verfaßten beitrag noch einmal genau durch. so schwer ist er nicht zu verstehn.

dein beitrag zeigt leider, daß du das wesentliche noch nicht verstanden hast.

die bezeichnung rasse ist nicht willkürlich.

artemisia

du hast meinen beitrag wohl nicht genau gelesen: DU sprichst lediglich von einer genetischen definition, die MOMENTAN besteht.

es gibt aber noch mehrere wissenschaften, welche sich mit diesem thema beschäftigen: die soziologie, die politikwissenschaft, ...
folglich gibt es auch andere definitionsmöglichkeiten!

soll heissen: der jurist versteht zb. unter "versuch" auch etwas anderes als zb. der chemiker.

ich geb ja gerne zu, dass es nach jetziger meinung der gentechnik keine rassen gibt. man hat sich in diesem bereich der wissenschaften auf 99% geeinigt. eine solche einigung gibt es aber nicht in allen wissenschaften die sich mit diesem thema befassen. wenn wir unsere diskussion mit der grundlage deiner genetischen definition fortsetzen, dann gibt es keine rassen. wenn wir aber zb. auf soziologische ebene (rasse = kultur) diskutieren ist eine solche definition nicht gegeben, weil es eben keine gibt.

artemisia 22.09.2003 13:48

bitte lies meinen beitrag noch einmal genau durch.

nirgends steht, daß sich genetiker darauf geeinigt hätten, eine 99% regel zu definieren.

eines der wichtigsten erlernbaren fähigkeiten innerhalb eines studiums, ist das genaue und gründliche lesen eines textes.
ich kann mich nicht des eindruckes erwehren, du liest nur bestimmte fragmente unter dem gesichtspunkt der selektiven wahrnehmung.

artemisia

jayjay 22.09.2003 14:04

Zitat:

Original geschrieben von artemisia
bitte lies meinen beitrag noch einmal genau durch.

nirgends steht, daß sich genetiker darauf geeinigt hätten, eine 99% regel zu definieren.


artemisia

ich lese in deinem posting nirgends die möglichkeit einer definition aus einem anderen bereich der wissenschaft, immer nur jene der genetik.
der kulturelle aspekt kommt gar nicht zum ausdruck.

anders rum: deiner meinung nach definiert _nur_ die genetik den begriff "rasse"?

und sei mir nicht bös ... aber ein fünfjähriger erkennt (rein subjektiv) einen unterschied im aussehen eines schwarzhäutigen und eines weissen. und der philosophiert sicher nicht am stammtisch darüber ...

artemisia 22.09.2003 14:26

Zitat:

und sei mir nicht bös ... aber ein fünfjähriger erkennt (rein subjektiv) einen unterschied im aussehen eines schwarzhäutigen und eines weissen. und der philosophiert sicher nicht am stammtisch darüber ...
ein fünfjähriger erkennt auch den unterschied zwischen dir und deinem nachbarn ohne euch in unterschiedliche rassen einzuteilen.

einige kommen immer noch nicht ohne den begriff rasse aus.

rasse wird heute als sozio-kulturelles konstrukt gesehen. nur der begriff, wie er von einem teilnehmer angewandt wurde, ist ein begriff der nur genetisch sinn ergibt. denn ansonsten könnte sich jeder, der etwas über die kultur eines anderen volkes lernt oder dieses land besucht, als mischling bezeichnen. so wird dieser begriff aber nicht benutzt und auch nicht verstanden. er wird nach wie vor genetisch interpretiert.
die kinder eines paares mit unterschiedlicher hautfarbe werden als mischlinge bezeichnet, weil menschen mit unterschiedlicher hautfarbe immer noch als unterschiedliche rassen angesehen werden und nicht weil sie sich kulturell unterscheiden ... und nicht weil der eine jodelt und der andere bongo spielt.
oder hast du schon einmal gehört, daß das hellhäutige kind eines hellhäutigen afrikaners und einer hellhäutigen norwegerin als mischling bezeichnet wird?
es geht also nicht nur darum, wie begriffe definiert werden können, sondern darum in welchem kontext sie gebraucht werden und wie sie in der regel verstanden werden. wer nicht-genetische, folglich kulturelle zusammenhänge oder gegenseitige beeinflußungen von kulturen meint, benutzt nicht den begriff mischling.

warum willst du den begriff rasse, der vor wenigen jahren nur genetisch definiert wurde und erst nach der entschlüsselung des menschlichen genoms in anderen kontexten definiert wurde, anwenden und erhalten?

artemisia

jayjay 22.09.2003 14:48

Zitat:

Original geschrieben von artemisia
ein fünfjähriger erkennt auch den unterschied zwischen dir und deinem nachbarn ohne euch in unterschiedliche rassen einzuteilen.

einige kommen immer noch nicht ohne den begriff rasse aus.

rasse wird heute als sozio-kulturelles konstrukt gesehen. nur der begriff, wie er von einem teilnehmer angewandt wurde, ist ein begriff der nur genetisch sinn ergibt. denn ansonsten könnte sich jeder, der etwas über die kultur eines anderen volkes lernt oder dieses land besucht, als mischling bezeichnen. so wird dieser begriff aber nicht benutzt und auch nicht verstanden. er wird nach wie vor genetisch interpretiert.
die kinder eines paares mit unterschiedlicher hautfarbe werden als mischlinge bezeichnet, weil menschen mit unterschiedlicher hautfarbe immer noch als unterschiedliche rassen angesehen werden und nicht weil sie sich kulturell unterscheiden ... und nicht weil der eine jodelt und der andere bongo spielt.
oder hast du schon einmal gehört, daß das hellhäutige kind eines hellhäutigen afrikaners und einer hellhäutigen norwegerin als mischling bezeichnet wird?
es geht also nicht nur darum, wie begriffe definiert werden können, sondern darum in welchem kontext sie gebraucht werden und wie sie in der regel verstanden werden. wer nicht-genetische, folglich kulturelle zusammenhänge oder gegenseitige beeinflußungen von kulturen meint, benutzt nicht den begriff mischling.

warum willst du den begriff rasse, der vor wenigen jahren nur genetisch definiert wurde und erst nach der entschlüsselung des menschlichen genoms in anderen kontexten definiert wurde, anwenden und erhalten?

artemisia


ich habe den begriff "mischling" nie verwendet, finde es allerdings traurig, wenn du jedem, der sich nicht (d)einer politisch-links korrekten sprache bedient gleich als rassisten abstempelst. "mischling" ist ein gängiger begriff und jeder in österreich (sogar du hast ihn ja anscheinend verstanden) weiss was darunter gemeint ist. das ist der sinn von kommunikation: zu verstehen, was der/die andere mitteilen will.

jetzt hast du deine meinung von vorher gerade grundlegend geändert: rasse ist NICHT nur genetisch - vorhin hast du ja noch grossteils etwas anderes behauptet. der begriff "rasse" wurde zumindest in der zivilisierten welt NIE nur durch genetische aspekte definiert, ich bin sogar der meinung, dass der begriff "rasse" erst durch soziologisch-kulturelle unterschiede entstand. der begriff "rasse" ist wesentlich älter als die genforschung.
es mag schon sein, dass manche heute den begriff "rasse" als genetischen begriff subsumieren, allerdings gibt es über andere begriffe, die ein grossteil der menschen falsch verwendet auch kein so grosses drumherum. ich will den begriff "rasse" nicht erhalten, mir ist eigentlich ziemlich egal, welcher begriff den unterschied zwischen "afrikaner" und "europäer" definiert. wenn sich jemand dadurch gekränkt fühlt bin ich gerne bereit einen anderen zu verwenden.

darüber, wie gerne und schnell heute konservativ denkende menschen als "nazis" bezeichnet werden (ebenfalls eine falsche subsumtion) scheint sich zb. keiner der politisch korrekten aufzuregen - nein, diese begriffsverdrehung wird von selbigen sogar noch gerne unterstützt.

jayjay 22.09.2003 14:54

eins würde mich auch noch interessieren:

ist bereits jemand der an die existenz von "rassen" (=kulturelle unterschiede) glaubt bereits ein rassist?

Stona 22.09.2003 16:54

Zitat:

Original geschrieben von jayjay
eins würde mich auch noch interessieren:

ist bereits jemand der an die existenz von "rassen" (=kulturelle unterschiede) glaubt bereits ein rassist?

du hast echt an vogel

Lord Frederik 22.09.2003 16:59

wozu sich gegenseitig nettigkeiten an die birne äh den kopf werfen.

kurzversion eines niemands ( LF) der nicht studiert hat.

es gibt nur 2 arten von menschen - arschlöcher und nichtarschlöcher, wo jemand geboren ist - dafür kann er nichts.

EDAQ-Indy 22.09.2003 17:17

Zitat:

Du liest die Postings wohl nur so weit , bis dein Stichwort kommt. Wie wärs, wenn du alles liest, dann kennst dich nämlich besser aus.
Was ist denn nun passiert?
Ich kann dich beruhigen, ich lese die Postings durch, und wenn ich antworten will, dann mache ich das. Und wenn ich bei meiner Antwort nur auf einen Teil der vorangegangenen Postings eingehen will (was bei jetzt schon 8 Seiten ja nicht so verwerflich sein sollte), dann mache ich das auch. Wenn dir das nicht passt, dann kann ich das nicht ändern.

Damit du siehst, dass ich dein ganzes Posting gelesen habe zitiere ich jetzt also so:
Zitat:

Von wegen brauner Kloake: Ihr habt doch gar keine Ahnung, was wirklicher Faschismus ist, heutzutage sind ja die Werte total ins Gegenteil verkehrt. Heute gilt jeder als Faschist, der nicht mit den linken Wölfen fleißig mitheult. Es ist durchaus als Zivilcourage anzuerkennen, wenn jemand wie jayjay da gegen den Strom schwimmt. Vor allem , wo er Argumente bringt und nicht etwa stumpf Parolen brüllt.
Wie weit es gekommen ist, sieht man jeden Tag im TV, wenn dort einer rechte Ansichten hat, ist er ausgesucht primitiv. irgedein Besoffener beim Würschtelstand, der blöde daherredet. Auf die Weise wird den Leuten suggeriert, nur Schwachsinnige können rechts sein, andersrum, jeder intelligente Mensch muss zwangsläufig links denken.
Irrtum, Sportsfreunde.

In meiner Verwandtschaft gibt es zwei Jugendliche, die Mischlinge sind. Mutter aus A, Vater Nigeria. Ihr solltet mal hören, wie die reden. Die beklagen sich, dass sie mit dem schwarzen Drogengesindel in Wien gleichgestellt sind. Es ist ihnen schon passiert, dass sie auf der Straße von der Polizei durchsucht wurden, weil die sie für Nigerianer gehalten haben. Sie erzählen, dass sie immer wieder im U-Bahnbereich von anderen Schwarzen belästigt werden, die ihnen Drogen verkaufen wollen. Und diesen beiden Burschen kann man wirklich nicht den Vorwurf machen, die seinen Faschisten oder Rechte. Wenns nach denen ginge, würde man diese Typen allesamt ausweisen.
Nun wollte ich weder auf die Sache mit der braunen Kloake, noch auf deine Definition von Zivilcourage eingehen, sondern auf das, was du über die zwei geschrieben hast. Daher die "...". Ich dachte, das wäre deutlich, aber irren ist ja menschlich. Du hattest geschrieben „Und diesen beiden Burschen kann man wirklich nicht den Vorwurf machen, die seinen Faschisten oder Rechte.“, worauf ich geantwortet habe bzw. antworten wollte, dass die Sache mit dem -pauschalen Durchsuchen, weil scheinbar anders- in meinen Augen Rassismus ist. Damit es nicht zu Missverständnissen kommt, habe ich noch klargestellt, dass ich wirklich das Durchsuchen meinte, und nicht deren Wunsch, die Dealer auszuweisen.


Und dann zum zweiten Teil meiner Antwort (zwei Leerzeilen extra eingefügt)
Jayjay hatte geschrieben
Zitat:

der weisse drogendealer bekommt auch keinen wahlverteidiger von der caritas gestellt ... = rassismus?
Deshalb habe ich geschrieben
Zitat:

Ich denke, in Zeiten, in denen jeder Schwarze in einer Straßenbahn erstmal als Dealer abgestempelt wird, ist es nicht verwerflich, festgenommenen Schwarzen einen Anwalt zur Verfügung zu stellen. Wenn es dann doch Dealer sind, bekommen sie ja ihr Verfahren, und hoffentlich ihre Strafe.
Anders gesagt, damit es auch alle verstehen: Ich denke, es ist ok, wenn ihnen ein Anwalt zur Verfügung gestellt wird, der dafür sorgt, dass ihre Rechte gewahrt werden. Ich hoffe, das war jetzt verständlich.

Wenn du bei jedem Posting eine seitenlange Erklärung brauchen solltest, wie welches Wort gemeint ist, dann könntest du wenigstens deinerseits klarstellen, wie du auf die (in meinen Augen absurde) Idee kommst, ich würde nur bis zu irgendeinem Stichwort lesen.
Und wenn du mir nebenbei noch erklären könntest, wieso du bei meinem Posting so auf die Palme gegangen bist, und mich so angegangen bist, wüsste ich wenigstens, wie man dich ansprechen muss, ohne, dass du gleich so reagierst.

Ich bin nämlich ein ganz friedlicher Mensch und kapier nicht, wie man so gereizt reagieren kann.

wol 22.09.2003 17:33

War mir ncht bewusst, dass ich "auf die Palme " gegangen bin. Ich hatte nur den Eindruck, dass du nur auf den Teil des Postings reagierst, der dir in den Kram passt. Wenn du dich angegriffen gefühlt hast, dann entschuldige, wollt ich nicht.
Ich weiß nur von den beiden Burschen, dass sie sehr oft im U-Bahnbereich von SCHWARZEN wegen Drogen angemacht werden. Sie haben mir ausdrücklich gesagt, dass es fast nur Schwarze seien, die ihnen das Zeug verkaufen wollen. Also nehm ich doch an, dass die Polizei weiß, was sie tut, wenn sie den durchschnittlichen Schwarzen in Wien öfter durchsucht als andere. Das hat nix mit Rassismus zu tun sondern mit Erfahrung. Wären es vor allem japanische Touristen, die das Zeug verscherbeln , ginge es denen wahrscheinlich genauso. Was mir auf den Geist geht ist, die Realitätsverweigerung mancher Zeigenossen. Was nicht sein darf, kann nicht sein.

artemisia 22.09.2003 17:38

ach jayjay

wenns doch nur gelernt hättest, des gelesene zu verifizieren.
ich weiß, inzwischen drohe ich langweilig zu werden, weil ich noch einmal darauf hinweisen muß, daß meine beiträge mit einer gewissen genauigkeit zu lesen sind.
es ist zwar korrekt, daß rassismus bestandteil des rechtsextremismus ist. die schlußfolgerung jeder nichtrassist steht politisch links ist unzulässig.
viele neoliberale ist rassismus ebenso suspekt und it-fachleute mit rassistischen neigungen können durchaus ihren arbeitsplatz schneller verlieren als ihnen lieb ist. kritik am rassismus ist also keinesfalls eine domäne der linken. wobei natürlich noch zu klären wäre, was du genau unter links verstehst.


artemisia

EDAQ-Indy 22.09.2003 17:53

Zitat:

Original geschrieben von wol
War mir ncht bewusst, dass ich "auf die Palme " gegangen bin. Ich hatte nur den Eindruck, dass du nur auf den Teil des Postings reagierst, der dir in den Kram passt. Wenn du dich angegriffen gefühlt hast, dann entschuldige, wollt ich nicht.
Ich weiß nur von den beiden Burschen, dass sie sehr oft im U-Bahnbereich von SCHWARZEN wegen Drogen angemacht werden. Sie haben mir ausdrücklich gesagt, dass es fast nur Schwarze seien, die ihnen das Zeug verkaufen wollen. Also nehm ich doch an, dass die Polizei weiß, was sie tut, wenn sie den durchschnittlichen Schwarzen in Wien öfter durchsucht als andere. Das hat nix mit Rassismus zu tun sondern mit Erfahrung. Wären es vor allem japanische Touristen, die das Zeug verscherbeln , ginge es denen wahrscheinlich genauso. Was mir auf den Geist geht ist, die Realitätsverweigerung mancher Zeigenossen. Was nicht sein darf, kann nicht sein.

Na gut, da bin ich ja beruhigt. Puls ist auch wieder auf Normal:)
Ich halte es zwar schon für eine Art Rassismus, wenn man wegen seiner Hautfarbe potenziell als Dealer angesehen wird, aber ich kann dir auch irgendwie folgen.


Nachdem ich mir nochmal mein Posting durchgelesen habe: Dass hier niemand auf die Idee kommt, ich wollte Dealer verteidigen. Ich will nur, dass ihre Rechte gewahrt bleiben. Schon allein, damit im Fall einer berechtigten Verurteilung diese nicht wegen Verfahrensfehlern wieder aufgehoben werden kann.


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