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@ldir: längere ladenöffnungszeiten würden also unsere zivilisation ins chaos stürzen und die horden würden plündernd und mordend durch die gassen ziehen? Ist aber eine typische einstellung in A, jede veränderung wird mal abgelehnt, wer weiss was passieren könnte also lass ma alles wies ist.
Niemand muss am sonntag um 22h offen haben, aber dürfen sollte man. So hätten auch kleine geschäfte, zb. greissler wieder eine überlebenschance, indem sie offen halten wenn die grossen ketten geschlossen sind. Dass mehr umsatz bzw. profit gemacht wird glaub ich auch weniger allerdings in tourismuszentren und rund um die ausgehgebiete kann sich dass schon rentieren. |
spricht ja nix dagegen, wenn sich die geschäfte abwechseln.
beim apotheken-notdienst geht es ja auch |
überall gehts, lokale, hotels, tankstellen, öffis, flugverkehr, tv/radio, div. dienstleister, theater/oper usw/ taxis usw. usw. usw. nur die armen verkäufer muss man vor den bösen ausbeutern schützen.
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Ich glaub das nicht, daß unser gesamtes kapitalistisches System zusammenbrechen wird, wenn man die MÖGLICHEN Ladenöffnungszeiten verlängert. (heisst nicht unbedingt die REALEN !) Ah, jetzt weiß ichs. Die Deutschen haben so große Probleme, weil die Ladenöffnungszeiten nicht stimmen ;) Ich denke es wird eher so sein: Ein Diskonter wird es sich nicht leisten können, wesentlich höhere Personalkosten zu haben. Außer wenn der Umsatz dann auch wesentlich höher wird. Das ist aber laut deiner Formel (von der Wirtschaftsuni ;) unmöglich. Aber wozu muss man gleich den Weltuntergang befürchten ? Sie werden es ausprobieren, und wenn es sich auszahlt wird es sich durchsetzen. Wenn nicht, dann machts auch nichts aus. Und die Anbieter mit Service werden es eben auch als Kundenservice verstehen, dem Kunden längere Öffnungszeiten anzubieten. Selbstverständlich kostet das geringfügig mehr. Na und ? Wenn die Kunden bereit sind das zu bezahlen, kann es uns auch egal sein. Wenn nicht, werden sie zum Billiganbieter wechseln. |
Okay, ich habe ein wenig übertrieben mit dem Volksaufstand (Spricht eigentlich was dagegen?). Auch ist mir egal dass die Germanen andere Ladenöffnungszeiten haben, das Deutsche Volk wird ja auch weniger als wir mit Steuern belästigt, also wenn im Gegenzug auch die Steuern bei uns gesenkt werden, hätte ich nichts dagegen, ansonsten wetze ich schon meine Krallen. ;)
@The_Lord_of_Midnight: Wohl nicht zu Ende gelesen?: Durch die höheren Kosten wird der Standort in Österreich für viele Firmen nicht mehr rentabel. Sie müßten ja länger offen halten wegen des Mitbewerbs, aber wenn die sich aus Österreich zurückziehen, werden keine Arbeitsplätze geschaffen sondern vernichtet. Das heißt: Zuerst mehr Arbeitsplätze, dann aber höhere Arbeitslosigkeit als jetzt. Die Österreichischen Steuern und Gesetze verhindern jeden Wirtschaftsaufschwung sehr erfolgreich. |
Bist du dir da sicher, daß die Deutschen weniger Steuern zahlen ? Meinst nicht eher, daß es umgekehrt ist ?
Warum soll ich nicht zu Ende gelesen haben ? Wer sagt, daß deine Einschätzung der Lage richtig ist ? Genauso gut könnte ich sagen, du hast mein Posting nicht gelesen. Ich weiß nicht wie du jetzt auf höhere Kosten und ein unrentables Österreich kommst :confused: Das kann ich irgendwie nicht nachvollziehen. So wie du es darstellst, müsste z.b. in Amerika sofort der gesamte Handel zusammenbrechen. Es geht darum, ob wir die Möglichkeit längerer Landenöffnungszeiten schaffen wollen. Wir reden nicht vom ZWANG. In dieser Hinsicht wäre das ein Schritt in Richtung freie Marktwirtschaft. So wie du es darstellst sind die Manager im Handel alle zu dumm und können nicht selbst abschätzen, welche Öffnungszeiten optimal sind. Bzw. was sie sich leisten können und was nicht. Warum sollen sofort alle Pleite machen, weil sie nicht mitziehen ? Ich hab irgendwo oben gelesen, daß die Umsätze zu späteren Zeiten sowieso unerheblich sind. Oder doch nicht ? |
@"The_Lord_of_Midnight"
Hallo "The_Lord_of_Midnight" (komisch, den Namen find ich im Telefonbuch nicht)!
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Dimitris |
Ich geh mal auf den angeblichen Zwang in euerer Theorie ein, auch wenn ich nicht der Meinung bin. Einen einzigen entscheidenen Fehler macht ihr bei euren Überlegungen: Wenn es alle machen, dann ergeben sich daraus mehr Arbeitsplätze, und das kann nur positiv sein, solange wir keine Vollbeschäftigung haben und solange es nicht mehr Gewinn bringt, gar nichts zu arbeiten und lieber von der "Stütze" zu leben.
Denn warum sollte plötzlich der Spar zugrunde gehen, wenn beispielsweise der Billa einen Vorstoß macht und er gesetzt den Fall wirklich nachziehen müsste ? Das gleicht sich wieder aus, keiner der beiden hat einen Kostenvorteil. Das sind die unabänderlichen Gesetze der Marktwirtschaft. Oder würden dann 100% der österreichischen Kunden 1000 Kilometer nach Deutschland fahren, um dort einzukaufen :eek: ? Vor allem, warum sollten sie, wenn dort ja bereits Sodom und Gomorrah vorherrscht ? Dann würden die österreichischen Konsument ja gleich zusammen mit unseren deutschen Freunden untergehen ;) Nochmals: Nicht vergessen, es geht hier nicht um einen weltweiten Markt sondern um den lokalen österreichischen Markt. Wenn für alle die gleichen Bedinungen gelten ist das fair. Niemand der schon einmal über die Grenzen von Österreich hinausgekommen ist, kann im Ernst behaupten, daß alles den Bach runtergeht, nur weil die Geschäfte beispielsweise 1 Stunde pro Tag länger offenhalten dürfen. Ist mir schon klar, daß es überall auch Nachteile gibt. Nur man kann z.B. auch nicht fast schwanger werden, sondern nur entweder oder. Genauso ist es mit solchen Entscheidungen. Entweder man tuts oder auch nicht. Mit allen Vor- und Nachteilen. Ich persönlich würde länger Ladenöffnunszeiten begrüßen. |
Längere Offnungszeiten werden die Händler nur ausnutzen wenn es sich rentiert. Ein einzelnes Kleidergeschäft in einer Einkaufsstrasse wird nicht bis 21:00 h offen halten wenn alle anderen daneben schon geschlossen sind. -
Die Shopping Center werden daß, wenn - nur einheiltich durchführen und jedes Geschäft, egal ob Tierfachgeschäft, H&M, Saturn, Billa, DM etc. wird offen sein. Entweder alle oder keiner. Ich selbst würd's mirch schon manchmal wünschen daß ich zu späterer Stunde noch Windeln bekomme. Zu vernünftigen Preisen versteht sich sonst könnte ich ja ohnehin zur Tankstelle fahren. (In den BP Shops wird's ja was ich gelesen habe auch bald Mäuse und Tastaturen zu kaufen geben.) Nein es wird weder etwas zusammenbrechen noch wird irgendwer in den Konkurs schlittern. Die Tage sind ja auch viel zu unterschiedlich. Wir haben normalerweise bis 19:30 geöffnet. Manchmal ist ab 19:00 tote Hose und manchmal schreibe ich um 19:45 noch eine Rechnung für einen TFT, Notebook oder sonstwas. Es könnte natürlich sein das gewisser Umsatz etwas umgeschichtet wird. Wenn in der Innenstadt alle stur wie immer dicht machen und zwei größere Einkaufzentren sagen - ok wir halten eine Stunde länger offen dann werden sicherlich manche Kunde doch eher in das Einkaufszentrum statt in die Innenstadt einkaufen gehen. Letzten Endes profitieren doch wieder Einkaufszentren weil da jeder mitmachen muß und diese Einheitlichkeit dem Kunden entgegen kommt. Aber ob deshalb mehr gekauft wird? |
Es wird mit Sicherheit nicht mehr gekauft, sondern vielleicht sogar nicht unerheblich weniger. Man kann kein Geld ausgeben das man nicht hat. Wo soll denn das Geld denn herkommen?
Amerika: Ja, alles gute kommt von dort (ausser Bush) :lol:, und die hatten von Anfang an längere Öffnungszeiten, weniger Gehalt, Kurzarbeit und null Sozialleistung. Müssen wir die Amis immer nachaffen? Deutschland: Trotz anderer Geschäftsöffnungszeiten kaufen die Leute weniger, und die Deutschen haben zumindest geringere Mehrwertsteuer. Vor ein paar Monaten gab es schon so eine Diskussion wegen Sonntagsöffnung, und Niedermeyer ist zusammen mit drei anderen Firmen vorgepretscht dass sie so etwas einführen werden. Und die Mitarbeiter wurden sehr sauer, die Umsätze sanken fast sofort. Ich sehe da einen gewissen Zusammenhang, schließlich haben auch die Verkäufer ein recht auf ein Privatleben. Wenn sie von anfang an unterschreiben dass sie auch mal bis 21 Uhr oder am Sonntag arbeiten wollen, sehe ich dabei allerdings kein Problem, da auch andere Berufsgruppen am Sonntag arbeiten. |
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Der Satz macht keinen Sinn. Ich gebe nicht weniger Geld aus weil ich mehr Zeit dafür habe es zu tun....... Und auch ein anderer Punkt ist inkonsistent in der allgemeinen Argumentation: Einerseits wird gesagt es wird nicht mehr ausgegeben, sondern umgeschichtet, andererseits MÜSSEN alle Geschäfte mitziehen wenn die Konkurrenz damit anfängt länger offenzuhalten, sprich auch wenn es sich gar nicht so lohnt? Da ist für mich eine Diskrepanz drin. Ich verstehe das Argument der Pro-Länger-offen ja eher als Dienst am Kunden um dem Flexibilität zu geben als daß eine gewaltige Umsatzsteigerung zu erwarten wäre. Service am zeitlichen Sektor, sozusagen. Ciao, Steve |
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- das Ziel ist doch eher, kleinern Geschäften die Kunden abzujagen, also einige Unternehmen werden mehr verkaufen - und die kleineren werden draufgehen (weil ein kleiner Betrieb kaum solange offen halten kann) --> es wird alles in die Einkaufszentren verlagert. Zitat:
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Hi Leute,
als Konsument habe ich nichts gegen längere Ladenöffnungszeiten aber ich kann verstehen das die im Handel Beschäftigten davon nicht sehr begeistert sind. Speziell für Frauen mit Kindern ist es jetzt schon schwierig Arbeit und Kinderbetreuung unter einen Hut zu bringen. Einerseits sollen wir alle zeitlich flexibler werden anderseits fehlt aber die dafür notwendige Infrastruktur. Der Kindergarten unserer Kleineren (Kinderfreunde) hatte früher bis 18h geöffnet und jetzt seit kurzem nur mehr bis 17h :mad: Für uns ist das kein Problem – die Mutter ist Lehrerin :D - aber was soll eine Mutter machen die in einem kleinen Betrieb ohne eigene Kinderbetreuung arbeitet? Viele von uns wären doch in Wahrheit nicht wirklich begeistert wenn sie ihre Arbeit um 17h beenden müßten um auf die Kleinen aufzupassen ;) Gruß santi |
es gibt aber sicher genug leute die sich über die möglichkeit am sonntag zu arbeiten freuen, studenten zb. Wer sagt dass mütter von kleinkindern zwischen 18 und 2 uhr früh arbeiten müssen. Da wirds sicher eine gesetzliche regelung geben dass man seine angestellten nicht gegen deren willen ausserhalb der normalen arbeitszeit einteilen darf.
Es geht hier ja auch nicht darum umsätze zu steigern, sondern lediglich um kundenservice, und um das recht länger offen zu halten. Ob das ganze rentabel ist oder nicht kann die geschäftsleitung der einzelnen betriebe sicher am besten beurteilen. |
ich versteh echt eure aufregung rund um dieses thema nicht (geht jetzt die gegner an)
fliegt doch bitte mal nach london, es müssen ja gar nicht die USA sein. dort haben mal alle supermärkte bis ca. 21h offen. und in jedem "viertel" hat dann ein grösserer supermarkt 24/7 offen. oder es wird abgewechselt. wo liegt da bitte das problem? aber is eh wieder mal typisch österr. mentalität... |
Wie wollt Ihr als Firmenchefs einen hohen Standard an Kundenservice halten wenn alle fähigen Leute die Zeitlich nicht so flexibel sind, in andere Geschäftszweige auswandern werden?
Ich würde auch auf so ein Job pfeifen wenn ich unterschreiben müßte nach 18:30 oder am Sonntag zu arbeiten, denn schließlich will ich mich auch mit meinen Freunden/Freundinen treffen. @Lotussteve: Ja, arbeitslose haben auch mehr Zeit, trotzdem geben sie aber nicht mehr Geld aus. Das könnte natürlich weniger damit zusammenhängen dass sie mehr Zeit haben, sondern damit, dass sie ein geringeres Einkommen haben. Und wenn die Firmen schon arg in Bedrängnis kommen (Konkurenzdruck, Finanziele Not), wird es weniger Gehalt geben, und wer weniger Geld hat, wird es eben nicht gerne ausgeben, was ja auch andere Firmen treffen wird. Eine Kettenreaktion KÖNNTE dadurch ausgelöst werden. Wenn ein Geschäft nicht mit längerer Öffnungszeit mitzieht, müssen sie eben auf den halben Umsatz verzichten, und das können sie sich nicht leisten. Schon mal beobachtet wer am Samstag um 14 Uhr einkaufen geht? Überwieend Pensionisten, obwohl sie sonst eine Menge Zeit haben. @LouCypher: Es gibt viele Berufe wo Studenten am Sonntag arbeiten dürfen, als Beispiel sage ich Tankwart. Und auf die Gesetzliche Regelung unserer ach so klugen Politiker bezgl. Mütternarbeitszeit bin ich schon gespannt, wenn das wieder so eine Hirnlose Aktion wie Frauenquote sein wird, na dann gute Nacht! Und nochmals: Der Kundenservice (Also Fachberatungsqualität) wird durch längere Öffnungszeiten mit Sicherheit nicht gesteigert. Mag sein dass eine Sonderregelung z.B. für SCS funktionieren kann, aber für ganz Österreich sollte man die Ladenöffnungszeiten auf keinen Fall freigeben. |
ich sehe da gerade für kleinbetriebe eine chance ... die können zb. dann offenhalten, wenn die nachfrage da (abends) und der laden voll ist - sie müssen nicht unbedingt schon vormittags um 9 aufsperren, um in 3 stunden 1 oder 2 kunden zu bedienen ...
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Würdest Du unter diesen Umständen gerne im Handel arbeiten? Oder sagst Du was von der Mentalität nur deswegen weil Du punkt 17 Uhr heimgehst? |
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Es wird kaum ein saturn und co 24/7 offen haben, weil sich um 3 uhr früh wohl keiner einen pc kauft.
Allerdings einen 24/7 supermarkt zu haben ist schon fein, und dort brauch ich auch kein qualifiziertes personal. Wieso dürfen studenten nachts als tankwart aber nicht als kassierer arbeiten? Wieso ist das gerade bei geschäften so ein problem? Ausserdem bin ich überzeugt das es genug menschen gibt die am SA/SO arbeiten wollen und dafür 2 wochentage freihaben. |
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Mit dem Supermarkt gebe ich Dir recht, trotzdem sollten nur bestimmte Shopping center eine Sondergenehmigung bekommen, und Sonntagsarbeit sollte rein auf freiwilliger Basis sein. Studenten dürfen sehr wohl nachts an der Tankstelle kassieren ;)... Würdest Du gerne am Sonntag arbeiten? Oder willst Du nur selber rund um die Uhr einkaufen? |
hab gmeint wenn studenten nachts in einer tankstelle arbeiten können warum nicht auch im supermarkt.
Ich will weder am sonntag noch sonst irgendwann in einem supermarkt arbeiten ;) . Nachdem ich im IT Bereich tätig bin arbeite ich auch manchmal am wochenende, genauso wie tausende andere auch, also wieso sollen nicht auch leute im verkauf am wochenende arbeiten, was ist so besonders an denen??????? Dass ist was ich nicht verstehen kann, unzählige berufgruppen kommen mit nacht und wochendarbeit zurecht, warum jammert jeder wenns um verkaufspersonal geht?? Unter der woche frei zu haben hat aber auch vorteile, kannst in ruhe einkaufen oder sonstigen freizeit aktivitäten nachgehen ohne dich wie am samstag durch die massen zu wühlen. Die mutter kann am wochenende was dazuverdienen während sich der vater um die kinder kümmert bzw. umgekehrt. Die leute müssen dadurch ja nicht mehr arbeiten sondern die arbeitszeit verlagert sich nur. Hätte zb. nichts dagegen 1-2 mal die woche von 16-24h zu arbeiten, dann könnt ich diverse sachen, zb. einkäufe, arzt, behörden usw. erledigen ohne mir freinehmen zu müssen. |
@LouCypher (Bist Du mit meinem Meister, Luzifer verwandt? ;) ): Vor Dir kannst Du aber nicht auf andere schließen. Und ich bin ja auch nicht sauer dass Print-Technik immer nur bis 13 Uhr offen hat, wenn ich was bei dennen kaufen will, warte ich halt bis mein freier tag kommt, weil ich nicht alles sofort haben muss. Nur bei Lebensmittel schaut es anders aus. Also, was spricht gegen eine Sonderregelung für SCS?
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nein ich habe noch nicht im handel gearbeitet und habe das auch nicht vor. aber wie schon einige andere angemerkt haben, wären viele sicherlich froh wenn sie die gelegenheit dazu hätten (studenten, weniger qualifizierte usw) es redet ja niemand davon, ALLE geschäfte durchgehend offen zu lassen. es geht hier in erster linie um die lebensmittelgeschäfte (=supermarkt) ich versteh echt nicht, warum du so vehement, ja gerade zu panisch dagegen bist :confused: und zu deiner information, ich arbeite in der software branche. viell weisst du, dass dann mit jeden tag pünktlich 17h wie du gepostet hast nix is. sicher man geht auch oft pünktlich heim aber wenn ein projekt oder ein wichtiger teil eines projekts fertig werden muss, dann geht man heim wenns fertig is. und wenns mitten in der nacht is. und wenns sichs Mo-Fr nicht ausgeht, arbeitet man halt Sa und So auch. na und. dafür hab ich halt dann danach die nächste halbe woche frei oder so. oder ich geh mal z.b. zu mittag heim. gerade deswegen, weil ich selber damit kein problem habe irgendwann zu arbeiten, sehe ich das problem mit dem handel ÜBERHAUPT nicht. |
@ldir
nochwas, weil mir grad fad is ... jetzt werd ich mal schaun was mir in einer minuten einfällt, welche berufsgruppen 7 tage die woche, teilweise sogar 24 std arbeiten müssen ... achtung zeit läuft flughafenbedienstete krankenhausbedienstete telefonhotlines taxifahrer polizei rettung berufsfeuerwehren grenzschutz zollwache gastronomie / hotelerie so mehr is ma ned eingfallen... geb aber zu dass ich vor diesem posting etwas drüber nachgedacht hab... sonst wären mir viell weniger eingefallen. aber wenn du alles noch auf berufe aufteilst .. kommt eine mörder liste raus :D |
@zed: Nochmals: Wenn beim Firmeneintritt von vorne feststeht dass auch Sonntags gearbeitet wird, habe ich absolut nichts dagegen, aber wenn man den Handel wegen der geregelten Arbeitszeit als Arbeitsplatz gewählt hat, und dann pfutscht die Regierung mit ihrer Schnapsidee von längeren Ladenöffnungszeiten rein, dann bin ich absolut dagegen, auch wenn ich selber schon seit längeren nicht mehr im Handel arbeite.
Du bleibst ja nicht immer länger in der Arbeit, sondern nur wenn Du oder deine Kollegen dem Plan nicht nachkommen. Verschreibe Dir ein paar Monate Arbeit im Handel, dann wirst Du verstehen was ich meine. Ich weiß nicht wieso Du längere Ladenöffnungszeiten so vehement verteidigst wenn Du nicht vorhast im Handel zu arbeiten... :confused:. |
warum ich es verteidige?
weil es doch wohl nicht so schwer, und auch nicht zu viel verlangt sein wird, dass z.b. in wien pro bezirk eine handvoll supermärkte durchgehend offen haben. da könnte man sich ja auch abwechseln z.b. ich rede ja nicht davon dass alles und jedes rund um die uhr offen haben muss. wie gesagt, flieg nach london, schaus dir selber an... warum ich es verteidige? weil es z.b. sehr praktisch ist, gerade wenn jemand wie ich, der mal eben länger gearbeitet hat noch gerne was zum essen am abend einkaufen würde usw... |
Also ich verstehe auch nicht welcher Aufstand da veranstaltet wird bei etwas was in anderen Berufszweigen gang und gebe ist.
Man braucht sich nur ansehen welchen Anlauf es bei den Billas am Franz Josefs Bahnhof und Praterstern gibt. Nur dass die jetzt einige Teile wegsperren müssen finde ich ehrlichgesagt als Verarschung. |
print technik macht um 13 uhr, weil sie es soll wollen, ist ja deren entscheidung, sollen offen halt wann und wie lange sie wollen, genau darum gehts ja. Es würde keinen sinn machen dass sie bis 18:00 offen halten MÜSSEN, genau so wenig macht es sinn das andere geschäfte ab einer gewissen zeit schliessen müssen.
Die leute im handel müssen sich halt umstellen, es wird auch da akzeptable lösungen geben. Kann mir nicht vorstellen dass jetzt alle gekündigt werden weil sie nur unter der woche zw. 8-19h arbeiten wollen. imho und damit werd ich jetzt sicher einige aufregen, sollten arbeitnehmer, genauso wie unternehmen ein immer besseres service bieten um konkurenzfähig zu bleiben. Um am arbeitsmarkt eine chance zu haben muss man halt flexibel sein. Egal ob mutter oder nicht mir kann niemand erzählen dass arbeit nur zwischen 8-19:00 zumutbar ist. Die 40 bzw 38,5 stunden woche bleibt ja ob man jetzt ein paar mal am wochenende arbeitet oder nicht macht keinen unterschied, man kann sich ja einen job suchen wo das nicht der fall ist. Bin mir sicher es gibt genug leute die auch am wochenende arbeiten würden. Finde es einfach lächerlich dass man mitten in Wien ab 20h nicht mal mehr eine semmel bekommt. Die BP tankstelle am franz josephskai ist soviel ich weis im 1. bezirk die möglichkeit ab 20h einzukaufen. Für leute ohne auto ist es sowieso hoffnungslos. |
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z. B. Dienstpläne mit Arbeitszeiten von 08:00 - 11:00 und 16:00 -20:00 Es wird kaum neues Personal eingestellt (da kein höherer Umsatz zu erwarten ist), die Dienstpläne werden dann den Erfordernissen nach Spitzenzeiten geplant. Und außerhalb der Ballungsräume wird es ganz lustig, da aufgrund der Arbeitszeitverlängerung keine Öffis mehr fahren! Jetzt möchte ich Dich mal sehen, wennst dann 5 Tage in der Woche so eine Arbeitszeit hast, und dann vielleicht am Abend an der leeren Bushaltestelle Deine Semmel, die Du gerade nach dem langen Arbeitstag noch ergattert hast, verspeist. Ciao Oliver |
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:lol: edit: oops, ist ja der dc, nur sinnhaftes also, jemand der solche dienstzeiten akzeptiert ist selbst schuld. hier sind mal wieder die sozialpartner gefordert |
für mütter ein traum. Als wiener weis ich nicht wies ausserhalb der ballungszentren aussieht, aber wenn dort um 20 keine busse mehr fahren dann weils sich nicht auszahlt (was machen wohl die armen tankwarte und kellner und serviererinnen momentan). Wenn aber plötzlich genügend fahrgäste da sind werden auch die öffis nachziehen.
Grundsätzlich bin allerdings der meinung dass wenn andere berufsgruppen das können wird es auch das verkaufspersonal schaffen, für die dies nicht können werden sich sicher ein paar arbeitslose mit genügend flexibilität finden die dafür dankbar währen. |
@zed: War schon in London, und? Wien ist eben anders!
@LouCypher: Tja, der Schwachpunkt Deiner Ausführung ist aber immer noch dass sich die anderen Berufsgruppen nicht umstellen mußten, weil sie schon von Anfang an wußten worauf sie sich einlassen. Und wenn es sowieso nicht mehr Umsatz generieren kann, ist es Sinnlos, weil es mehr Kosten verursacht, und nicht zu vergessen, wegen dessen wird auch die Umweltverschmutzung steigen, das ist nicht von der Hand zu weisen (Benzin, Stromverbrauch, mehr Staus...). Hingegen macht es durchaus Sinn dass Krankenhauspersonal rund um die Uhr verfügbar ist, davon hängen Menschenleben ab. Im übrigen, auch bestimmte Grenzübergänge sind nicht 24 Stunden am Tag offen. Und die Semmeln kann man in der Mittagspause auch kaufen. |
grenzübergänge haben sich sowieso erledigt...
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das leben ändert sich halt, man kann ja nicht alles lassen wie ist nur weil sich die leute dran gewöhnt haben. Als sich die öffnungszeiten am samstag von 12h auf 17h verschoben haben habns die leute auch überlebt.
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die derzeitigen ladenöffungszeiten stur zu verteidigen wie sie jetzt sind is halt wieder mal die österr. mentalität von wegen "des ham ma scho immer so gmocht..."
@ldir wieso sollen längere ladenöffnungszeiten am anstellungsprinzip was ändern? wenn ich 38,5 h in der woche beschäftig bin, dann sinds auch danach 38,5 h. wenn sie mehr von mir wollen, sind das halt überstunden. ausserdem kanns mit den arbeitszeiten nicht mehr beschissener werden als sie bei BILLA und co (bei BILLA kenn ich ein paar) ohnehin schon sind. weil ob du jetzt 2h mehr oder weniger auf abruf zu hause sitzt, damit du arbeiten gehen darfst is wohl schon egal |
@LouCypher und zed: Arbeitet mal zwei Monate im Handel als Verkäufer, dann können wir die Diskussion fortsetzen.
Die Verlängerung der Samstag-Arbeit brachte gewisse Vorteile, das lässt sich nicht bestreiten, aber an Samstagen ist nur die Hälfte aller Verkäufer anwesend und sie müssen trotzdem mit den vielen Kunden fertig werden, lasst Euch mal Fachberatung am Samstag zukommen. Bei verlängerung der Geschäftsöffnung wird das dann zum Dauerzustand. Über Sklaven des Billa brauchen wir nicht zu reden, ich kenne da einen Filialleiter, und der sagt daß ihn die Geschäftsführung schon seit Jahren um Überstunden beschei*t, genauso wie andere Filialleiter auch. Es könnte sehr wohl zum Normalzustand werden, auch bei anderen Firmen. Und ob ich jetzt für den Sklavenlohn bei Billa schufte, oder bei einen Computerhändler nur bis 18 Uhr die Kunden berate, ist sehr wohl ein Unterschied. Ich bin dagegen, auf jeden Fall, und nichts kann meine Meinung ändern. Wenn ihr längere Ladenöffnungszeiten haben wollt, wählt nächstes mal das Liberale Forum, die setzen sich dafür schon seit jahren ein und kommen deswegen auf keine nennenswerte Stimmen. |
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ein paar antworten zu in den raum gestellten behauptungen: man kann nicht mehr geld ausgeben als man hat: ich kann mein geld nicht ausgeben, weil ich z.b. heute gerade von der arbeit nach hause komme. natürlich kann ich es ausgeben, aber nicht dafür wofür ich es ausgeben WILL. arbeitsplätze: es gibt genug frauen mit kindern, die eine teilzeitarbeit suchen. wäre das so schlimm, wenn durch die längeren arbeitszeiten mehr teilzeitarbeitsplätze entstehen würden ? durch längere arbeitszeiten können zwangsläufig nur mehr arbeitsplätze entstehen, wie soll das gehen daß ich die geschäfte länger offen habe, daß ich trotzdem weniger arbeitsplätze habe ? so wie es hier dargestellt wird, ist die arbeit im handel nur etwas für sklaventreiber und sklaven. ich glaube das nicht. es gibt sicher auch im handel leute, die freude an der arbeit haben. ist alles eine frage der einstellung. nein, damit will ich nicht sagen, daß alle überglücklich sind, und daß überall alles paletti ist. nur ich kenne genauso leute in der edv die extrem schlecht drauf sind und sich über alles und jeden beschweren. und gleich daneben sitzt eine andere person, für die dieser job die erfüllung sein dürfte. natürlich gibts es auch vorgesetzte, die nicht wirklich dafür qualifiziert sind. mit denen zusammenzuarbeiten ist dann klarerweise kein spaß. die gibts aber sowohl im handel als auch in vielen anderen berufen. da ich aufgrund meines berufes permanent mit den verschiedensten firmen und leuten zu tun habe, meine ich das behaupten zu können. ich denke nicht, daß ein bißchen mehr freiheit unbedingt der weltuntergang sein müsste. |
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zu 2. sicher gibt es viele Firmen, wo Betriebsklima, Motivation, und Rücksichtsnahme den Mitarbeitern gegenüber an erster Stelle stehen. Aber gerade bei den großen Ketten, und die sind es, die als erstes hier mitziehen, kannst Du das nicht behaupten. Ich kann Dir aus eigener Erfahrung und aus gesicherten Berichten von Freunden versichern, daß es beim größten und 2. größten Lebensmittelkonzern in Österreich, bei einer der größten Textilketten und auch bei den großen Elektrohändler so läuft, wie ich oben beschrieben habe. Vielleicht werden hie und da Aushilfen (dann aber nur auf Basis geringfg. Beschäftigt) eingestellt, aber hauptsächlich werden die Dienstpläne ohne Rücksicht auf Verluste angepaßt. Schau mal Statistiken zum Mitarbeiterverbleib in Betrieben an, wo liegen da die großen - ganz vorne -beim Wechseln! zu 3. Frauen mit Kindern und Teilzeitarbeit, da kann meine besser Hälfte ein Lied singen (Filalleitung in Textilhandel): nicht an Bezahlung scheitert es, wenn wochenlang nach Teilzeitkräften gesucht wird, sondern an der Arbeitszeit. Teilzeitarbeitende Mütter haben grundsätzlich nie am Abend Zeit, Samstag gehts sowieso nicht, am besten wären Arbeitszeiten von 09:00 bis 12:00 Uhr, weil dann muß ja das Kind vom Kindergarten/Schule abgeholt werden. Und wie schon oben gesagt, mehr wird nicht eingestellt, es werden Dienstpläne gestrafft! Ich bin nicht grundsätzlich GEGEN eine Liberalisierung, jedoch sollten schon VORHER entsprechende Begleitmaßnahmen, wie entsprechende Infrastruktur der Öffis, Rahmenbedingungen für Dienstpläne (nur eingeschränkte Tagesteiler), etc. geschaffen werden. Und weil ich gerade beim Romanschreiben bin, ich erinnere mich noch vor Jahren, als der lange Donnerstag eingeführt wurde (zuerst bis 20:00, dann 19:30), in OOE gibt es den (ausg. ein Shoppingcenter) überhaupt nicht mehr - weil kein Bedarf war, für ein paar Hanseln solange offen zu halten. Ciao Oliver |
Wenn eh kein Bedarf ist, würde eine Liberalisierung ja auch nichts ausmachen. Warum bist du dann dagegen ?
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