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du solltest wirklich einmal über die prinzipien der demokratie nachdenken. du bist nicht allein auf der welt. was erwartest du dir ? es wird *immer* andere parteien geben. man wird sich *immer* einigen müssen. wer mitspielt bestimmt immer noch der wähler und nicht irgendeiner der sogenannten "hohen" regierungsmitglieder. die können reden was sie wollen, es wird ihnen nix nützen. und für diejenigen, die keine kompromisse kennen ist es gut und richtig, daß sie nicht in der regierung sitzen. zum thema studiengebühren: vielleicht ist es manchen leuten hier entgangen. aber in österreich kann man bis zu 1000 euro stipendium pro monat bekommen. die studiengebühren bekommen bedürftige zurück oder bin ich da falsch informiert ? |
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auch sollte geprüft werden obs wer ernst nimmt ,das studium.aber mit der gebühr ist ja schon ein erster schritt getan.aber nur studieren um nicht arbeiten zu müssen,vielleicht auch das bundesheer aufzuschieben,ist nicht sinn der sache. |
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Ich kenne Leute die kassieren Stipendien und tun nix. Das die Studiengebühren davon abhalten glaube ich sicher nicht! Übrigens man wird gleich nach der Matura eingezogen! Aber ihr versteht das Prinzip dahinter noch immer nicht. Zuerst sinds 377,20€ (oder ein bißchen weniger, bei mir wars soviel), danach wirds ein bißchen mehr, dann noch ein bißchen, irgendwann sind wir in Regionen wo es wirklich unmöglich ist zu studiern. |
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jeder der studiert sollte eigentlich wissen warum. wenn ich eine ausbildung od. kurs mache weiss ich auch warum.und die kosten die einem entstehen bekommt man später wieder herein(höherer lohn,besserer job,etc.).warum soll den der staat das alles bezahlen? die kurse zahlt ja auch nicht der staat. seid doch froh das der staat die Professoren zur Verfügung stellt. |
solange es das soziale prinzip der stipendien gibt, kann das nicht sein.
und zwar aus folgenden gründen: 1. die bedürftigen werden immer ein stipendium kriegen und bekommen außerdem die studiengebühren zurückerstattet. also kann es diese nicht betreffen. 2. diejenigen, die über ausreichende finanzielle mittel verfügen, werden natürlich erst recht studieren können, weil sie ja mehr geld haben. ich glaube auch nicht wirklich, daß es "in den guten alten zeiten" leichter war als heute. wie würden die leute erst schreien, wenn man sie 30 jahre zurückversetzen würde, und sie müssten zu dieser zeit studieren ? nein, so einfach ist das nicht. der lebensstandard steigt beständig. wenn jemand das ganze leben nur gewohnt ist, daß alles so leicht ist und das es immer aufwärts geht und das man immer nur nehmen muss und nichts geben, dann ist das geschrei natürlich groß, wenn das einmal zu ende ist. so geht es aber nicht nur den studenten, sondern auch arbeitenden menschen, die in früheren jahren gewohnt waren, immer ein paar prozent gehaltserhöhung zu kriegen. die zeiten sind in nichtgeschützten bereichen heute vorbei, das ist die realtität. wir jammern auch, aber vergiss dabei bitte nicht, daß wir die studenten finanzieren. bei mir heisst es, wenns dir nicht passt, bleibst halt zu hause. mir schenkt keiner was, ich muss selbst schauen, wie ich mit einer fünfköpfigen familie als alleinverdiener davonkomme. nur mit dem unterschied, daß ich nicht permanent über "die bösen da oben" jammere und ihnen die schuld an allen problemen der welt gebe. ich nehme trotzdem meine soziale verantwortung wahr und zahle für euch. ohne "die bösen da oben" dafür zu verdammen, daß sie euch das studium finanzieren. das extreme wirtschaftswachstum hast du z.b. heute in china. nur dorthin zu gehen ist sicher auch nicht jedermanns sache. |
Man darf aber nicht vergessen, dass der Staat nach dem Studium auch genug im Zude der progessiven Lohnsteuer zurückbekommt.
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Ja, sicher bekommt der Staat etwas zurück. Aber das entspricht exakt dem sozialen Gedanken. Und zwar, das diejenigen die mehr haben, auch mehr geben. Denn eine Garantie für berufliche Karriere wird es auch mit einem Studium nicht geben.
Immerhin zahle ich auch den Spitzensteuersatz und ich habe nicht studiert. Soll ich jetzt vom Staat die Erstattung der Kosten für das nichtgetätigte Studium verlangen ? Denn ich finanziere ja auch die Studien mit und habe nicht direkt davon profitiert. |
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warum sollen "besserverdiener" mehr zahlen? du wirst ja auch im supermarkt nicht gefragt was du verdienst. dadurch fehlt der pers. ansporn etwas mehr zu leisten. denn bei doppelter leistung bleibt dir vielleicht nur 20% mehr. ist das "sozial"? |
Das ist der unumgängliche soziale Ausgleich. Der ist nötig, um den Frieden im Land zu erhalten. Ansonsten würde die Kriminalität überschwappen, du könntest nicht mal in Ruhe um die Ecke gehen Tschik kaufen. Ohne diese Umverteilung hätten zu viele Leute 0,Josef Chancen. Die Frage ist nur, wie viel umverteilt wird. Da scheiden sich die Geister.
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das ist ja das problem das viele halt nicht die volle leistung bringen weil sie ja nur einen teil davon vergütet bekommen. die dies doch machen sind halt idealisten,od. jene, die alle steuertricks kenne....., |
Ich hab die Leute gemeint, die sehr wohl arbeiten und was leisten, aber schlecht bezahlt werden, da sie keine gute Ausbildung haben. Es ist nun mal Tatsache, dass ein Teil den Bevölkerung nicht für qualifizierte Arbeiten in Betracht kommt, da sie zu schwach begabt sind. Die werden eben durch diverse Sozialleistungen gefördert, das Geld dafür kommt von den Besserverdienern, die sich leichter tun dabei, Geld einzusacken.
Die Leute die du meinst, sind einfach "Obezahrer" , die auch meiner Meinung nach den gewaltigen Stiefel verdienen, damit sie ihren faulen Ar*** in Bewegung setzen und was arbeiten. |
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Die Leute mit wenig Qualifikation "und"/"oder"/"eher beidem, also und" physischen bzw. psychischen Problemen, die es da und dort gibt (underdogs) brauchen genauso ihr Gutteil um zu leben und nicht nur zu vegetieren, es ist nicht das Recht sondern die Pflicht aller Starken für Ausgleich zu sorgen. Der Schwache ist in der Pflicht sich alle Gehässigkeiten Starker antun zu lassen, solange bis sich ein/e Gerechte/r findet, der Nächstenliebe praktiziert.
Denken wir bitte alle, daß ein Mindestbetrag zur Sicherung der Existenz erforderlich ist, auch und gerade für psychisch oder physisch oder von der Bildung her Schwache, ohne dabei jedoch ... die Ausnutzung von Systemen in das Zentrum zu rücken - damit kommt es zur Todsünde der Maßlosigkeit, wenn ich jede kleine Lässlichkeit eines Sozial"umgehers" so lange anprangere, und demjenigen nicht die Möglichkeit zur Begehung eines anerkannten Weges (Dreinfinden in die eigene Situation sowie geduldige Besserung der eigenen Lage) gebe. In Amerika ist Bill Clinton von der Rep.Partei mit dem Eisenbesen getrieben worden. Bush hat schließlich Nägel mit Köpfen gemacht und die untere Mittelschicht förmlich dezimiert. Viele dieser Leute sind auf Bananen von Hilfsorganistationen und "food stamps" angewiesen. Ein Land, nein ein ganzer Kontinent, der mit seinen eigenen Bürgern im Konflikt lebt, zu gunsten der Reichen. Ein schlimmer Vorgang, die ÖVP hat nur deswegen viele Stimmen bekommen, weil sie die soziale Lage 'im Überwiegenden' - bis dato jedenfalls - nicht zum schlechteren verändert hat. Eine Aussage anzubringen ist hier wesentlich: Die Last der Finanzierung der eigenen Existenz NIMMT exponentiell mit der Höhe des Einkommens AB !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Eine progressive Besteuerung der Löhne und Einkommen ist sozial und gerecht, da ein Ausgleich zwischen Ärmeren und Wohlhabenderern gemacht werden soll. Immer wieder vorgenomme Verteuerungen von Dingen und Diensten aller Art müssen unter dem Gesichtspunkt der Verteilungsgerechtigkeit und nicht unter dem Diktat der eigenen Gutheit - falls eh schon mit weltlichen Gütern, wie einem höheren Einkommen "gesegnet" - austariert werden. Schon einmal England erlebt, für eine stinknormale Operation 2 Jahre Wartezeit oder maximal Bezahlung und Termin in zwei Tagen ? Schon einmal Holland erlebt, einrauchen, einschläfern, einäschern ? Schon einmal Amerika erlebt, Europa sei alt und rückständig, dort drüben ist man nur Mensch erster Klasse mit einem hohen Barbetrag, Mensch zweiter Klasse mit einer eigenen Firma, Mensch dritter Klasse mit einer "Kosten verursachenden" Familie und letztklassig mit entzündeten Augen, wenig Restkraft und vielleicht noch jenseits der 40 ? |
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viele verkaufen sich einfach gut, oft reicht es einfach, dem chef genau das zu sagen was er hören will... aber es gibt natürlich auch andere chefs, die bleiben lieber jungfrau und stehen nicht so aufs kriechen... die sind mir lieber, wer was leistet soll auch was bekommen, wer nichts leisten will, soll nicht auf kosten seiner kollgegen "mitlaufen"... aber wer kriecht, stolpert nicht... (zumindest nicht so leicht ;)) |
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es reicht jetzt
schon wie im Debattier-Club oder?
:cool: Aber wenn es einen nicht reichen sollte macht es halt oder? ist ja kein Problem, bitte aber den Rest so lassen wie er ist. :D |
Ich hab mit den Obezahrern vor allem die Leute gemeint, die es schaffen, einen Großteils ihres Lebens unter den verschiedensten Vorwänden sich vor Arbeit überhaupt zu drücken und von irgendwelchen staatlichen Hilfen zu leben.
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Sowas wirds immer geben, kommt aber dennoch selten vor. Aber für sowas gibts sicher auch Gründe und etliche davon sind im Schulsystem zu suchen! |
So selten kommt das nicht vor, ich hab im Laufe meines Lebens schon einige kennengelernt. Und das Schulsystem muss wieder mal herhalten für Versäumnisse der Gesellschaft oder der Regierung. Wenn Minderqualifizierte nix arbeiten wollen, weil es sie anödet (verständlich), dann gehört ihnen eben die staatliche Unterstützung gestrichen.
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