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persönliche neugierde
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Ich bin aus Wien und lebe seit langer Zeit in Niederösterreich.
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> ich kenn mich in österreich nicht so aus
jetzt würde mich aber auch interessieren aus welchem land/bundesland du herkommst ? ich bin übrigens auch schon ein bisschen zum wiener geworden, weil ich seit nicht ganz 10 jahren in wien arbeite. ich hoffe daß das jetzt von den "gebürtigen" nicht als sakrileg aufgefasst wird :rolleyes: |
Hmmm, streng genommen ist Artes Frage ja auch schon irgendwie rassistisch. :D
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@lord of the midnight
also schwer zu beantworten ... wie meinst des nu? wo mein genpool herkommt? wo ich geboren wurde? wo ich aufgewachsen bin? wo ich mich im mom aufhalte? in welchem einwohnermeldeamt ich mich eingeschrieben hab? ajo ... ich weiß ja nicht ob das stimmt, aber ich hab gestern noch von einem wiener erfahren, des 95% der in wien lebenden eh keine wiener sind, sondern nur immigranten aus dem burgenland @it_micha .... ist irgendwie was besonderes mit dem burgenland? greetz artemisia |
Zitat:
und nein, Wien besteht nicht zu 95% aus emigrierten Burgenländern.. und jetzt überleg Dir wie Du wieder geschickt zum eigentlichen Thema des Threads zurückkehren kannst.. ;):D |
@phantomias
nicht zu 95% aus burgenländern, aber aus der ganzen welt :p @arte naja, verrat einfach soviel du verraten willst. wennst es so nimmst, bin ich eigentlich fast ungarischer abstammung, denn das burgenland ist erst 1921 zu österreich gekommen (wenn ich mich richtig erinnere). ist alles nur die frage wie weit man zurückrechnet. wie man sieht, solche dinge wie diskriminierung, vorurteile und klischees gibts überall. umgekehrt sagt man die wiener seien die unbeliebtesten österreicher. wenn man dann aber selbst dort ist und die menschen kennenlernt, also auch persönlich und menschlich dann merkt man daß wir im innersten eigentlich alle gleich sind. also das man zumindest aufgrund der herkunft und abstammung weder etwas böses noch etwas gutes schließen kann. das ist meine überzeugung. wenn man öfters in der welt unterwegs ist dann merkt man das verstärkt, weil man nicht so involviert ist wie zu hause. wenn man mit portugiesen redet, merkt man das es zwischen den spaniern und portugiesen nicht so einfach ist. und die slovaken schimpfen über die tschechen. indien mag kein pakistan. die deutschen lästern über die wiener. die niederländer über die holländer. (nein, holland ist nicht gleich niederlande) das ganze geht in beide richtungen. und die liste könnte man unendlich lange fortsetzen. es liegt eigentlich nur an uns, ob wir an sowas glauben wollen oder nicht. letzendlich ist es aber immer sehr wichtig, daß man fair ist. in positiver und negativer hinsicht. |
multikulturelle abstammung und kosmopolitin
greetz artemisia |
ein ganz ein bissal mehr details würden mich interessieren :rolleyes:
oder zumindest in welchem land du lebst ? oder soll kosmpolitin heissen daß du mal hier mal dort bist ? |
Wenn ich mich "recht" entsinne hat Sie die Kosmopolitin einmal erwähnt daß Sie sich in dieser Stadt im hohen Norden aufhält von welcher eine Art von Junk-Food den Namen hat.
Ich glaub jetzt ist dieser hochinteressante und nicht weniger brisante Thread entgültig zur gemütlichen Plauderecke verkommen.;) |
muss nicht sein, daß der thread verkommt. wenn die artemisias1 noch weitere interessante details verrät :cool:
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@(nicht)allwissende :D
Nein, eine Semmel dieses Namens gibts nicht, allenfalls die Himmelrichtung von Ö aus stimmt. Wie arte schon sagt (Kosmopolitin) hält sie sich hauptsächlich im Kosmos auf und schaut gnädig (und manchmal ein bissi ungnädig) auf uns Erdenwürmer herab. :D |
*lol
greetz arte |
Hi!
Zitat:
ad 2. Du musst zugeben daß in einem Topic wo es um Nigeria geht daß Wort "Bimbo" unglücklich plaziert ist. Mir ist zwar dessen umgangsprachliche Bedeutung bekannt, bei dieser Thematik waren aber beide "Deutungen" möglich. Und wieviele Leute das Wort "Bimbo" sehr wohl für Farbige gebrauchen "durfte" ich letztens wieder bei Beschimpfungen eines schwarzen Spielers bei einem Fußballmatch erleben. Ausserdem hat meine Reaktion nichts mit political correctness Frust zu tun, da sich meine eigene vermutlich auch in Grenzen hält (zB. hasse ich das Anhängen von "Innen" an alle möglichen Substantive). Aber: ich sage normalerweise Leuten wenn mir etwas nicht passt, und rassistichen Beschimpfungen (auch wenn es in diesem Fall eine Fehldeutung war, sorry) gehören da eben dazu. ad 3. Ja! Denn da wird dir vermutlich niemand widersprechen. Nur das gewählte Wort war im Kontext einfach mißverständlich. Nichts für ungut, meine Absicht war eigentlich nicht eine ewig lange Diskussion loszutreten. Schönes Wochenende @all, citizen428 |
@citizen428
Ist klar. Man sollte in allen Fällen aber vor allem auch an die Betroffenen denken. Am Beispiel eines Fußballspieles sind solche Beschimpfungen nur primitiv und dumm. In diesem Fall war es so, daß es um kriminelle Machenschaften geht. Was glaubst wie egal dem spammenden und rücksichtlosen Betrüger das ganze ist. Der würde dir JEDE nur erdenkliche Lüge auftischen, wenn er damit an dein Geld kommt. Sobald er es hat und keine Chance sieht, weiteres zu lukrieren, wirst du nur noch ingorniert. Dem wäre es eher recht, wenn man darüber nicht öffentlich diskutiert, damit die "Masche" nicht zu schnell bekannt wird. Das einzige Problem bei solchen Diskussionen ist eigentlich nur, daß viele Leute nicht zwischen verurteilungswürdigem Rassismus und parteipolitischen Diskussionen unterscheiden. Dann werden sofort bestimmte Namen genannt. Und dann zerstört sich das Forum und wandelt sich von einer positiven, fruchtvollen, wissensbringenden Plattform in einen Kriegsschauplatz der Weltanschauungen. Dabei vergisst man sehr schnell, daß jede Ideologie einen wichtigen Beitrag zur Realität enthält, den man auf keinen Fall ignorieren darf/kann. Dämonisierung des Anderen ist eigentlich auch um keinen Deut schlauer oder besser als Rassismus. Jeder dessen Anschauungen exakt mit denen einer Partei übereinstimmen, ist für mich nur eine Marionette. Denn wenn man selbständig denkt, müsste man immer irgendwo Differenzen sehen. |
Zitat:
der meinen Namen im Betreff an eine annonyme Adresse geschrieben hatte. Wenigstens habe ich den Übeltäter (von den fünf Leuten die in Frage kamen) gefunden, der mich im Adressbuch abgespeichert hatte :) Aber es doch immer wieder interessant wohin eine unglücklich gewählte Formulierung führen kann :D schönes Wochenende Chesus |
@citizen
immer dann, wenn sich leute für andere einsetzen, für menschen die am rand der gesellschaft sind, für ausländer die diskriminiert werden, für alleinerziehende frauen, die von staatlichen leistungen abhängig sind, für obdachlose oder für belange der natur, wird ihnen in den letzten jahren schimpfwortartig gutmenschentum oder political correctness vorgeworfen. es ist schon traurig, daß der bisherige konsens, der von allen religionen und allen soziallehren geteilt wird, nämlich den hilfsbedürftigen unter die arme zu greifen, durch diese ausdrücke ins lächerliche gezogen wird. mir ist bewußt, daß diese ausdrücke als modeerscheinung in den allgemeinen sprachgebrauch einzug gehalten haben. wohl deshalb, weil rechtsradikalismus und rechtspopulismus in den letzten jahren eine breiterer plattform erobert haben. man/frau muß aber nicht jede modeerscheinung mitmachen. ich halte es auch für falsch, sich gegen diesen begriff zu wehren. ich schäme mich nämlich nicht, wenn ich mich sozial engagiere. wenn mich jemand als gutmensch bezeichnet oder mir politcal correctness vorwirft, empfehle ich ihm, über diese ausdrücke einmal genauer nachzudenken. greetz arte btw: dir auch ein schönes we |
I bin a Ausländer in Deutschland, und werd andauernd diskriminiert :heul:
Vor allem nach dem letzten Länderspiel wars ganz schlimm :D |
lol, süßer ...
wir gewähren dir politisches asyl. haben noch ein zimmer frei, müßtest es dir nur mit einem nigerianer teilen. greetz arte btw: gegen nigeria hätte ihr wahrscheinlich auch verloren, man(n) sollte nie die afrikaner unterschätzen |
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jo von mir aus ...
wenigstens einer der össis der dann nachhilfe im fußballspielen bekommt ... habens ja auch bitter nötig. greetz arte |
...gleich setz ich zur Blutgrätsche an :mad:
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:hehe: treffer
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Morgen nach dem Spiel reden wir weiter, wenn die Deutschen von den Kameltreibern (das hat jetzt sein müssen :D ) aus dem Stadion geschossen werden.
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ai meu deus
brasil, brasil! |
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hat es nicht anders gewollt, hat entweder zuviel Geld oder handelt selbst kriminell und ist gierig nach dem schnellen Geld ohne Gegenleistung sonst wäre er immun gegen solche Angriffsversuche. Bleibt nur noch die Tatsache das es Spam ist, der kommt aber aus allen Ecken des Netzes nicht nur aus Nigeria wobei es kaum eine Hilfsbedürftiger bloßfüssiger Bauer mit zehn Kindern sein dürfte der so etwas ausheckt und die Mittel hat es umzusetzen sondern eine Verbrecherische Organisation die ohnehin im Geld schwimmt. Andererseits versteht es unsere Gesellschaft sehr wohl die Ressourcen dieser armen Länder auszubeuten und mit dem Deckmantel Entwicklungshilfe und Missionierung sich selbst als wohltätig auszugeben.Wir alle hier im goldenen Westen sind Sozialschmarotzer auf Kosten jener Länder irgendwo dort draußen. Diese Heuchelei stinkt zum Himmel. |
@ Mülli: Du kannst gerne deine Eigentumswohnung, dein Auto, deinen Computer, deine elektr. Zahnbürste, dein.......... zugunsten der Armen in der dritten Welt versteigern und selbst in einem alten Kühlschrankkarton leben. Weißt, dieses Gerede geht mir auch schon auf den Geist, dass wir immer ein schlechtes Gewissen haben sollen, bei allem , was wir tun. Das war immer schon so, dass die stärkeren die schwächeren ausgebeutet haben und zwar in noch viel ärgerem Maße als es heute der Fall ist. Ist zwar bedauerlich, aber Tatsache. Das ist genauso, wies eben in einem Land arme und reiche, tüchtige und unfähige, hässliche und schöne, gesunde und kranke, usw. gibt.
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greetz artemisia |
@arte
Gutmenschen, so wie ich es verstanden habe, sind Menschen, die immer nur GUT sein wollen. Egal, ob die anderen das ausnutzen oder nicht. In der Realität gibt es überall Grenzen beim Gutsein, denn selbst wenn man noch so menschlich sein will, muss man auch irgendwann halt sagen. Zumindest in der sogenannten westlichen Welt mit dem vielzitierten Wohlstand ist das in allen Ländern so. Denn sonst kommen wir irgendwann soweit wie in Rußland, das wir nicht mal mehr was zu Essen haben. Denn warum sollte ich mich anstrengen, wenn sowieso alles gleich ist ? Der Unterschied ist nur, daß manche diese Themen nicht ansprechen, obwohl sie selbst genauso beispielsweise Gesetze gegen die ungehinderte Einwanderung beschlossen haben. (oder für die geregelte Einwanderung, je nach Wortwahl) Ich hoffe, das klingt jetzt nicht ausländerfeindlich, ich will damit nur die praktische Realität zeigen, so wie es wirklich überall gehandhabt wird. Ich weiß das klingt jetzt sehr allgemein, aber will nicht gleich den nächsten Flame-War heraufbeschwören. |
> Andererseits versteht es unsere Gesellschaft sehr wohl die Ressourcen dieser armen Länder auszubeuten und mit dem Deckmantel Entwicklungshilfe und Missionierung sich selbst als wohltätig auszugeben.Wir alle hier im goldenen Westen sind Sozialschmarotzer auf Kosten jener Länder irgendwo dort draußen. Diese Heuchelei stinkt zum Himmel.
Ich glaube jeder der sich schlecht fühlt, weil er Teil des Systems ist, kann einiges dafür tun. Das fängt schon bei uns im eigenen Land beispielsweise in der Nahrungsmittelproduktion an, wenn man die Direktvermarktung nutzt oder wenn man Bioprodutke kauft. Man sollte nicht übersehen, daß unsere Bauern mittlerweile die ärmste aller Berufsgruppen sind. Sehr viele von denen leben bereits unter der Armutsgrenze, nur da hält sich komischerweise die Kritik in Grenzen. Ist das nicht auch Heuchelei ? Und natürlich kann man auch was für die Landwirte in den armen Ländern tun, da gibts Transfair usw. Den Radikalen unter uns steht es frei den eigenen "Überschuss" also alles man nicht für Kleidung, Wohnen, Essen braucht, abzugeben. Also wenn man auf Auto, Urlaub und alle Vergnügungen verzichtet, kann man sicher ganz beachtliche Summen spenden. Laut deiner Einstellung wäre das nur gerecht, weil der Überschuss kommt ja sowieso nur von den Armen. Ich würde das eher pragmatisch sehen. Ja, es stimmt daß wir teilweise von den armen Ländern profitieren. Aber es ist nicht nur unser eigenes Verschulden. Denn wenn man sieht wie viel Krieg in diesen Ländern geführt wird, dann frage ich mich: Wie kann man so einem Land helfen, wenn sowieso alles was aufgebaut wurde, wieder zerstört wird ? Willst du dort eine Kolonial-Regierung aufbauen ? Würdest du als Guerilla z.B. nach Afrika gehen, um dort "reinen" Tisch zu machen ? Wenn man anfangen will zu helfen meine ich, man sollte bei den Ärmsten anfangen. Also die Länder zuerst, wo viele Menschen vom Hungertod betroffen sind. Zuerst müsste man dazu aber eine Geburtenkontrolle einführen. Denn was nützt es wenn jetzt plötzlich in jeder Familie 10 Kinder überleben ? Wenn im Land nicht mal ausreichend Nahrung für 3 ist ? Ich weiß, das klingt jetzt furchtbar unmenschlich. Aber wenn wir die Probleme auf unsere Art lösen wollen, müssten sich die Menschen in den betroffenen Ländern bereiterklären auf unsere Art zu leben. Wer von uns ist so überzeugt, daß unsere Art zu leben die beste ist, daß er diese der ganzen Welt aufzwingen will ? Gibt es irgendein Land auf der Welt, das jetzt eine Ausnahme darstellt und nicht von den "Armen" profitiert ? Das würde mich jetzt zuerst einmal interessieren. Wieviel profitiert beispielsweise Amerika von der ganzen Welt, wenn diese allein 60% !!! des Reichtums der ganzen Welt besitzen ? |
> das ist schon arg daneben. man darf deiner ansicht also nur dann menschen helfen, wenn man so etwas wie mutter theresa und ghandi in einer person darstellt oder wie soll ich das verstehen?
nein, aber man kann zuerst einmal selbst einen anfang machen. und nicht immer die anderen als ausbeuter darstellen. > alle zusammen, je nach höhe des einkommens, das ist etwas anderes als die anderen. dieses system gibts schon weit länger als wir auf der welt sind. dazu muss man wirklich nicht hergehen und irgendwen in der heutigen zeit kritisieren. unlängst habe ich mit einem mohammedaner diskutiert. im mohammedanischen glauben gibt es das prinzip das die reichen den armen helfen müssen. also zahlt jeder dort ich glaube 2 oder 3% von seinem geld an die armen. wenn ich mir da anschaue, daß ich insgesamt abgaben von weit über 50% habe, dann denke ich, ich leiste einen vergleichsweise wirklich anständigen beitrag, wo ich mich nicht zu schämen brauche: steuersätze bis zu 50% dienstnehmeranteil fast 17% dienstgeberanteil wahrscheinlich nochmal so viel. wenn man das geld dann ausgibt, zahlt man nochmal steuern. und dann zahlt man teilweise noch steuern von den steuern. ich glaube nicht, daß wir in österreich da die großen probleme haben. wenn man mal in england oder amerika war, da gehts anders zu. die lage wird bei uns deshalb schwieriger als früher, weil wir jetzt nicht mehr auf kosten unserer nachfahren leben können und kredite aufnehmen dürfen. denn in der eu gibt es die sogenannten konvergenzkriterien. solange es die gibt müssen wir zwangsweise ein ausgeglichenes budget haben, egal wer bei uns an der macht ist. und hätten wir die riesige staatsverschuldung mit der enormen zinslast nicht, müssten wir heute eigentlich gar nicht sparen. solche details wollen die fanatiker nicht hören. das darf man aber nicht übersehen, wenn man wirklich fair und unvoreingenommen überlegt. |
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Dieses Beispiel ist wohl sehr, wie man sagt an den Haaren herbeigezogen Keinem der Armen wird es helfen wenn ich in einen Kühlschrankkarton umziehe (vielleicht wohne ich ja schon dort, Du weißt es nur nicht und glaubst es nicht - ok, ich hab vielleicht ein Notebook geschenkt bekommen geklaut oder sonst wo her und gehe über Funk ins Netz ;-) Das schlechte Gewissen von dem du sprichst. dieses haben wir sehr wohl und wir sollten uns dies auch beizeiten bewußt machen und nicht verdrängen und auf andere projizieren. Vielleicht würde sich dann mit der Zeit doch etwas ändern an dieser festgefahrenen Situation die wie du schon sagst "immer schon so war" Und daraus begründet sich demnach auch ihre Berechtigung.Welch ein logischer Schluß, der klassische Teufelskreis. Selbst wenn ich mit gutem Beispiel vorangehe und mich allem Materiellen entledige würde ich ein ähnliches Schicksal erfahren wie Jesus seinerzeit den ihr Christen heute heuchlerisch vorgebt anzubeten. Denn es würde den dunklen Mächten die an der Aufrechterhaltung und Stärkung dieses Systems interessiert sind den Nährboden nehmen wenn das Beispiel Anhänger und Nachahmer fünde. Ich will auch niemanden empfehlen tatsächlich seine Wohnung aufzugeben, außer er verspürt vielleicht von sich aus den Drang nach Freiheit oder Veränderung mit allen Konsequenzen. Selbige Wohnung würde nämlich sofort wieder in den Besitz eines Spekulanten gelangen der sie überteuert an jene vermietet für die sie eigentlich gedacht wäre. So und jetzt mal lesen was ich versäumt habe........ |
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Ich glaube jeder der sich schlecht fühlt, weil er Teil des Systems ist, kann einiges dafür tun. Das fängt schon bei uns im eigenen Land beispielsweise in der Nahrungsmittelproduktion an, wenn man die Direktvermarktung nutzt oder wenn man Bioprodutke kauft. Man sollte nicht übersehen, daß unsere Bauern mittlerweile die ärmste aller Berufsgruppen sind. Sehr viele von denen leben bereits unter der Armutsgrenze, nur da hält sich komischerweise die Kritik in Grenzen. Ist das nicht auch Heuchelei ? Und natürlich kann man auch was für die Landwirte in den armen Ländern tun, da gibts Transfair usw. << Ja klar super , Direktvermarktung, Bioprodukte usw. Leider kann oder will sich das der typische Durchschnitts Hackler der obendrein auf das Geld schauen muß (weil ihm von der Werbewirtschaft auf der anderen Seite eingetrichtert wird daß er sein Geld besser in Fernseher,Heckspoiler,Internet und Computer Handy und derlei Spielzeug investiert als in Qualitativ und ökologisch vernünftige Nahrung im Allgemeinen nicht leisten . Er geht halt den kurzen und bequemen Weg zu MONDO und Konsorten. >> Den Radikalen unter uns steht es frei den eigenen "Überschuss" also alles man nicht für Kleidung, Wohnen, Essen braucht, abzugeben. Also wenn man auf Auto, Urlaub und alle Vergnügungen verzichtet, kann man sicher ganz beachtliche Summen spenden. Laut deiner Einstellung wäre das nur gerecht, weil der Überschuss kommt ja sowieso nur von den Armen. Ich würde das eher pragmatisch sehen. Ja, es stimmt daß wir teilweise von den armen Ländern profitieren. Aber es ist nicht nur unser eigenes Verschulden. Denn wenn man sieht wie viel Krieg in diesen Ländern geführt wird, dann frage ich mich: Wie kann man so einem Land helfen, wenn sowieso alles was aufgebaut wurde, wieder zerstört wird ? << Und warum wird dort Krieg geführt ? Wer zieht die Fäden ? Wer liefert die Waffen und verdient daran ? Früher war es so: Verfeindete Stämme schlugen sich mit Speeren Steinen und Äxten die Schädel ein ist gab Krieg und es gab Opfer. Wenn dann der Zwist ausgetragen war waren es ein paar Leute weniger und alles ander wieder im Lot, alle waren wieder glücklich bis der Kriegsgott wieder einmal Opfer verlangte. Aber so läuft es schon lange nicht mehr seitdem unsere Missionare mit dem Schwert ausgezogen sind die Eingeborenen mit den Lehren ihres Gottes zu beglücken, welche sie entweder selbst falsch verstanden oder zu ihren Gunsten ausgelegt haben. Es ist nicht nur unser eigenes Verschulden wie Du sagst - genauso sind wir selbst Opfer und glauben keinen Ausweg finden zu können, aber wir machen uns schuldig wenn wir die Ungerechtigkeiten leugnen, ignorieren und einzementieren aus Angst um unseren Speck aus Angst etwas zu verlieren aus einer Angst die in uns künstlich erzeugt wird um uns die Massen damit zu manipulieren. Im selben Maße wie die ganz unten an Unterernährung leiden - leiden wir an Überfettung an vermehrt auftretenden Depressionen und leiden wir an der Angst. Alles Folgen eines kranken Handelns das nur die Interessen böser Mächte nährt. >> das jetzt eine Ausnahme darstellt und nicht von den "Armen" profitiert ? Das würde mich jetzt zuerst einmal interessieren. Wieviel profitiert beispielsweise Amerika von der ganzen Welt, wenn diese allein 60% !!! des Reichtums der ganzen Welt besitzen ? >> Es gibt 2 Arten von Reichtum, den einen kann man in % messen und besitzen aber man kann ihn nicht mit ins Grab nehmen ! Diesem Irrtum sind aber viele verfallen und ich meine damit nicht die welche auf ein eigenes Haus gespaart haben und sich dieses teis vom Mund abgespart haben teils mit eigenem Schweiß bezahlt. Aber es gibt auch die, welche nicht nur ein Haus besitzen sondern mehrere, zig Häuser und keines haben Sie je bewohnt weil es genügt ihnen das Papier im Tresor zu wissen das den Besitz bestätigt. |
Zitat:
österreicher und ihre wunschträume |
:heul:
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@allwissende
solange man von diesem wohlstand profitiert, macht man sich aber mitschuldig. betroffenheit zu zeigen aber das geld zu nehmen, DAS ist heuchelei. wenn ich nichts dazu sage, dann bin ich kein heuchler. denn dann nehme ich es so, wie es ist. die besitzenden als das übel zu zeigen, ist sicher nicht der richtige weg. ich zähle mich nicht zu den besitzenden, wenn man jetzt von gütern absieht, die jeder durchschnittsmensch in österreich besitzt. ich hab auch nicht wirklich die große geldmenge, wenn man von ein paar gesparten monatsgehältern absieht. aber trotzdem fühle ich mich nicht ausgebeutet. denn wenn man den gedanken vom bösen unternehmer zu ende denkt, dann landet man irgendwann beim kommunismus. das kann kein normaler mensch wollen, der die zustände beispielsweise in russland oder kuba kennt. es ist sicher falsch alles in geld zu messen. denn wenn das mein höchtes ziel wäre, würde ich längst in amerika arbeiten. nur können und wollen wir in wirklichkeit nicht den besitz als solches verbieten. |
> Ja klar super , Direktvermarktung, Bioprodukte usw.
Leider kann oder will sich das der typische Durchschnitts Hackler der obendrein auf das Geld schauen muß (weil ihm von der Werbewirtschaft auf der anderen Seite eingetrichtert wird daß er sein Geld besser in Fernseher,Heckspoiler,Internet und Computer Handy und derlei Spielzeug investiert als in Qualitativ und ökologisch vernünftige Nahrung im Allgemeinen nicht leisten . Er geht halt den kurzen und bequemen Weg zu MONDO und Konsorten. Das ist aber genau das Problem. If you pay peanuts, you must expect monkeys. Dort könnte jeder anfangen, wenn es ihm nicht scheißegal wäre, was mit den ärmsten unserer Mitmenschen im eigenen Land ist. Denn diese Menschen arbeiten für eine minimale Bezahlung, und das sehr, sehr hart. Für die setzt sich interessanterweise niemand ein. Oder zumindest nur sehr wenige. Sollte man nicht zuerst bei unseren Mitbürgern anfangen, die sich nicht durchhängen lassen und sehr wohl was tun ? Die verdienen meiner Meinung am allermeisten, daß man sie unterstützt. Nicht der, der nur die Hand aufhält und jede Arbeit ablehnt, die ihm zuminder ist. Ich tue diesbzüglich schon was. Weil ich kaufe doch einiges beim Direktvermarkter. Wenn ich ein Bio-Produkt sehe, dann gebe ich dem sehr wohl den Vorzug. Ich kaufe auch beim Nahversorger richtig ein, wo andere nur ein bißchen Butter oder Milch nehmen. Denn meine Zeit ist mir auch was wert. |
@ Lord
>>solange man von diesem wohlstand profitiert, macht man sich aber mitschuldig. betroffenheit zu zeigen aber das geld zu nehmen, DAS ist heuchelei. wenn ich nichts dazu sage, dann bin ich kein heuchler. denn dann nehme ich es so, wie es ist. >> Du hast auch keinen Grund etwas dazu sagen, bis zu dem Moment wo Dir die Leute deren Armut du ignorierst und die Tür einrennen um auch etwas abzubekommen um sich das zu holen was ihnen fehlt, mit List oder Gewalt oder unterwürfig als Bettler - dann kannst du das Problem nicht mehr ignorieren und schreist nach Recht und Ordnung. Daß ist die Gelegenheit für Politiker welche die Zeichen der Zeit zu interpretieren und zu nützen wissen. Und sie ködern Dich mit ihren Österreich zuerst Parolen. Erst waren die Ausländer willkommen als billige Arbeitskräfte nachdem man auch die Nachteile dieses Handelns gespürt hat schickt man sie wieder zurück.Je nach belieben immer zum eigenen Vorteil. >>die besitzenden als das übel zu zeigen, ist sicher nicht der richtige weg. >> Nein ich weiß das Übel kommt doch aus den Kloaken der 3.Welt oder aus den Vorstadtsiedlungen userer eigenen Zivilisation hier und es eignet sich hervorragend um damit Politik zu machen und den Dreck in Geld umzmünzen mittels geeigneter Parolen in den Medien den Pöbel gegeneinander aufzuhetzen bis daß der Großteil von ihnen im Anderen den Sozialschmarotzer sieht und im Politiker der im gepanzerten Automobilkonvoi durch die Massen promeniert einen Gott und Retter. >> aber trotzdem fühle ich mich nicht ausgebeutet. >> Bis auf die vielzitierten Sozialschmarotzer die von deinem uneigennützigen Arbeitseifer profitieren. >> denn wenn man den gedanken vom bösen unternehmer zu ende denkt, dann landet man irgendwann beim kommunismus. das kann kein normaler mensch wollen, der die zustände beispielsweise in russland oder kuba kennt. >> Wie kommst du darauf daß ich mir nur den Unternehmer als böse denke; vielleicht bin ich selbst eine solcher der nur etwas anders denkt als von ihm erwartet wird - vielleicht bin ich aber auch tatsächlich ein Notstands/Sozial-hilfebezieher, oder einer der Arbeiter die sich "gottseidank keinen Haxn ausreißen" müssen - oder aber einer der ohne Arbeit zugrunde gehen würde aus Langeweile - der nicht aufhören kann trotz seines Alters, oder auch ein Beamter der nur seine ruhige Kugel schiebt auf die Pensionierung wartet und nie daraufkommen würde daß er auch zur Gattung Sozialschmarozer zählt. Es gibt überall verschiedenste Spielarten wie man sich das Leben richtet. Alle haben jedenfalls gemeinsam daß sie sich aus irgendeinem Loch in dem Topf in den sie gezwungen werden einzuzahlen auch wieder etwas herausholen. Das Gerechtigkeit dabei nicht realisierbar ist ist noch das geringere Problem, eher gleicht die verteilung einen Kampf am Futternapf bei dem die Stärkeren sowie die Klügeren siegen. Und am meißten nehmen sich die welche den Napf verwalten.Danach kommen die Speichellecker und dann erst die welchen am meißten aus dem topf zustehen würde. Das führt dann dazu daß es Bauern gibt die wie du sagst arm sind und hart arbeiten (das behaupten übrigens die Politiker auch immer von sich - welch ein Hohn!), und andere Bauern die zwar keinen Grund mehr bewirtschaften aber dafür einen großen Traktor aus Eu-Mitteln besitzen als Lohn dafür daß sie einen Großteil vom Grund hergeben und derlei Unsinn. Der Kommunismus ist auch ein System das anfangs von ein paar ganz oben mißbraucht wurde, und die weiter unten haben sich eben angepaßt als sie merkten daß ihr Einsatz nicht der gut gemeinten Idee und dem gemeinsamen Fortschritt dient sondern nur denen die die Macht eigennützig mißbrauchen >>es ist sicher falsch alles in geld zu messen. denn wenn das mein höchtes ziel wäre, würde ich längst in amerika arbeiten. nur können und wollen wir in wirklichkeit nicht den besitz als solches verbieten. >> Wir, wer ist das ? Mit verbieten löst man keine Probleme |
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