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TONI_B 16.01.2007 14:36

Die Fusion wird sicher nicht innerhalb der nächsten 50 Jahre eingesetzt werden können! Und das ist keine Vermutung meinerseits, sondern die Aussage von Wissenschaftlern, die selber an diesen Großforschungsprojekten beteiligt sind...

Leider! :(

mendaxx 16.01.2007 14:37

Ich sagte ja: irgendwann.
Aber auch wenn's in 50 Jahren ist, werde ich es hoffentlich noch miterleben ;)

TONI_B 16.01.2007 14:39

@holzi:
Nein, kein AKW im Keller, sondern ein Energiemix! Jeder erzeugt mindestens so viel Energie wie er verbraucht selber - möglichst umweltfreundlich. Die Regelung aller Mini-KW übernehmen Zentralrechner und verteilen den Lastfluß - ähnlich wie es jetzt schon bei div. p2p-Projekten der Fall ist (SETI etc.).

Eine Vision! Aber unmöglich?

Oli 16.01.2007 16:30

Finde den Ansatz der dezentralen Energiegewinnung auch sehr interessant. Man denke nur, wenn jeder Hausbesitzer Solarkollektoren am Dach für die eigene Stromerzeugung verwendet, darüber hinaus mit guter Dämmung und Nutzung der Sonnenenergie noch die Heizkosten fast auf 0 senkt, dann wären die Energieprobleme auf einem Schlag gelöst.

Dazu müsste aber die Solartechnik noch ausgereifter und günstiger werden, damit es interessant, sprich rentabel wird.

Ciao Oliver

TONI_B 16.01.2007 16:40

Mit Solarzellen allein würde so eine Vision nicht funktionieren, da diese ja nur bei Sonneneinstrahlung Energie liefern. Es müßte eine möglichst breite Palette an Energieerzeugern (Sonne, Wind, Biomasse, Brennstoffzellen etc.) in großer Anzahl vorhanden sein, die je nach Bedarf abgerufen werden, wobei primär der eigene Energiebedarf gedeckt werden sollte. Das, was zu viel produziert wird, kommt ins Netz und unterstützt dort die "großen" Kraftwerke.

Wer sich mit Energienetzen auskennt, wird zwar jetzt aufjaulen, weil man große Kraftwerke braucht, um ein Netz "steif" zu machen, aber ich bin mir sicher, dass man über die p2p-Regelung auch ein steifes Netz produzieren könnte.

LouCypher 16.01.2007 17:43

die ganze gschicht mit dem energiesparen, wärmedämmung, solaranlagen usw. im eigenheim klingt ja recht nett ist aber imho absolute utopie.

Selbst wenn ich mit neuen fenstern 100% heizkosten sparen würde würde sich das bei mir erst in 10jahren rechnen. Wenn da jetzt noch energieproduzierende anlagen dazukämen würde sich das nie im leben rechnen ausser die energiekosten würden verzehnfacht.

mendaxx 16.01.2007 17:45

Es ist Utopie, keine Frage.
Aber geht's darum, dass es sich finanziell rechnet, oder darum, dass die Umwelt geschont/gerettet wird?

Burschi 16.01.2007 17:53

Wenn es sich nicht rechnet, kommts einfach nicht.

LouCypher 16.01.2007 17:58

nichts für ungut aber ich verzichte zu gunsten der umwelt sicher auf nichts.

TONI_B 16.01.2007 23:30

Genau darum haben wir massive Probleme...

zed 17.01.2007 09:33

Zitat:

Original geschrieben von LouCypher
nichts für ungut aber ich verzichte zu gunsten der umwelt sicher auf nichts.
das sagt alles. da sehr viele wie du denken, passiert im grossen und ganzen auch nix.

schade dass die leute immer druck "von oben" brauchen damit sie was tun. find ich sehr kurzsichtig die denkweise.

Oli 17.01.2007 11:37

Zitat:

Original geschrieben von TONI_B
Mit Solarzellen allein würde so eine Vision nicht funktionieren, da diese ja nur bei Sonneneinstrahlung Energie liefern.
Aber selbst, wenn jeder Haushalt nur 30% seiner benötigten elektrischen Energie selbst erzeugen könnte, und vielleicht noch 80% der benötigten Wärmeenergie, dann würden wir keine Atomkraftwerke , etc. mehr brauchen.

Solange aber die Kosten/Nutzen Rechnung bei weitem nicht aufgeht (ich bin gerade beim Hausbauen, und die Investition in Solarzellen für Stromgewinnung ist wirklich nur was für Enthuiasten und Reiche), wird kaum ein Umdenken stattfinden.

Ciao Oliver

LouCypher 17.01.2007 11:51

Zitat:

Original geschrieben von zed
das sagt alles. da sehr viele wie du denken, passiert im grossen und ganzen auch nix.

schade dass die leute immer druck "von oben" brauchen damit sie was tun. find ich sehr kurzsichtig die denkweise.

ich meine jetzt nicht einen tag aufs auto zu verzichten oder so, sondern ich werde mit sicherheit keine €10000,- oder mehr ausgeben nur um die umwelt zu schonen, du und 99,9% der restlichen bevölkerung sicher auch nicht.

zed 17.01.2007 17:30

also meine solaranlage hat 6000€ gekostet. sind zwar nicht deine 10k aber fast.

gut wenn ma den vollwärmeschutz als umweltschutz werten will (finde in dem zusammenhang nur das viele styropor lustig ;)) dann sinds sogar weit weit mehr als deine angeführten 10k.


wobei obige massnahmen hauptsächlich meine geldbörse in den nächsten jahr(zehnten) schonen sollen aber der umweltgedanke spielt auf alle fälle auch sehr mit. sonst brauchst da bei den derzeitigen energiekosten keine solaranlage aufs dach schnallen weil sichs wirtschaftlich einfach nicht rechnet.

es hat aber alles seine finanziellen grenzen. heize halt zusätzlich zur solar mit einer gas-brennwerttechnik-therme. weil leider kein platz für pelletslagerung und garten voller alter bäume (--> keine wärmepumpe).

TONI_B 17.01.2007 20:35

Es geht doch um keine 10000€! Sondern darum, dass sich die Leute im Klaren sind, dass alle für die eigene Umwelt verantwortklich sind und nicht nur die "bösen" Konzerne oder USA und China (obwohl die wirklich das meiste rausblasen).

LouCypher 17.01.2007 20:48

Ich hab einen ca. 400m² großen garten der mehr sauerstoff produziert als ich verbrauche somit bin schon rehabilitiert ;) . Die echten umweltvernichter sind die wohnungsbewohner.

TONI_B 17.01.2007 21:09

Meiner hat fast 1000m2. Muss aber auch für 4 Kinder Sauerstoff produzieren.:D :D

zed 18.01.2007 09:55

@garten
hab auch einen garten um die 1000m²

allerdings setzt ein garten normalerweise auch ein haus vorraus. welches wiederum bei seiner erstellung wesentlich mehr resourcen benötigt hat als eine wohnung.

somit sind die hausbewohner und nicht die wohnungsbewohner die umweltverbrecher ;)

holzi 18.01.2007 11:38

eine wohnung is aber schon auch in einem haus untergebracht und schwebt nicht frei herum, wenn man dann noch aufzug, gangbeleuchtung, pumpanalgen für höhere stockwerke, energieverschwendung durch schlechte bauweise (betrifft praktisch alle älteren wohnungsanlagen, va. auch noch die 70er, 80er-jahre) dazurechnet, bedenkt, dass beim privaten häuslbauer viel Handarbeit ist, und in der wohnhausanlage nur ein zubetonierter hof mit einem verkümmerten bäumchen drin... ;)

TONI_B 18.01.2007 12:15

Das mit dem Garten war (zumindest von mir) nicht ernst gemeint. Nicht dass da noch ein Glaubensstreit um Wohnungs- oder Hausbesitzer ausbricht. Wer da mehr Umweltverschmutzung betreibt oder nicht.

zed 18.01.2007 12:28

von meiner seite her wars auch ned ganz ernst gemeint. sollte aber das ;) ausdrücken...

holzi 18.01.2007 12:45

ich hab ja auch ein ;) dazugepostet ;)

DCS 18.01.2007 16:14

GLAUBENSKRIIIIIIEG

Mupped 18.01.2007 16:56

Atheisten glauben auch nur es gäbe keinen Gott. However... Die Frage muß ohnehin jeder selbst klären. Da hilft es auch nicht die Beantwortung der Frage Theologen oder Wissenschaftlern zu überlassen, denn sterben wird jeder von uns allein. Und wenn er auch im Kreise der Familie hinübergeht - "drüben" wird er wahrscheinlich am Anfang alleine sein. Ein Neugeborenes Kind ist zwar auch nicht alleine aber... nix aber jetzt zum Thema:

Zitat:

Wenn wir die Handschrift des Schöpfers irgendwo sehen könnten, dann wohl bei den grundlegenden Naturgesetzen ... Steven Weinberg Nobelpreisträger 1979 für Physik
Und sind es nicht diese grundlegenden Naturgesetze die uns jetzt an den Rand (oder direkt hinein) einer Katastrophe führen? Bin schon auf den angekündigten Sturm gespannt.

mendaxx 18.01.2007 17:01

Wenn wir schon bei netten Zitaten diesbezüglich sind:
Zitat:

"Falls Gott die Welt geschaffen hat, war seine Hauptsorge sicher nicht, sie so zu machen, dass wir sie verstehen können."
Sprach Albert Einstein.

Mupped 18.01.2007 17:27

Zitat:

Original geschrieben von mendaxx
Wenn wir schon bei netten Zitaten diesbezüglich sind:

Sprach Albert Einstein.

Was heißt verstehen? Wer kann den Urknall "verstehen"? - wir können Ihn nachvollziehen, durchrechnen aber verstehen?

Also sprach Einstein:
Quelle: Wikiquote

Zitat:

Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind.
Zitat:

Welches ist der Sinn unseres Lebens, welches ist der Sinn des Lebens aller Lebewesen überhaupt? Eine Antwort auf diese Frage wissen, heißt religiös sein. Du fragst: Hat es denn überhaupt einen Sinn, diese Frage zu stellen? Ich antworte: Wer sein eigenes Leben und das seiner Mitmenschen als sinnlos empfindet, der ist nicht nur unglücklich, sondern auch kaum lebensfähig.
Zitat:

Nichts in der Welt ist so gefürchtet wie der Einfluß von Männern, die geistig unabhängig sind.
Zitat:

Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom.
Zitat:

Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

mendaxx 18.01.2007 17:34

Was er wohl gemeint hat, war, dass alles auf der Welt sehr komplex und somit schwierig zu verstehen/erforschen ist.

So wie für mich der Sinn deiner Antwort ein Rätsel ist.

Liebe Grüße

TONI_B 18.01.2007 17:45

Neues Spiel? Wer kennt mehr Zitate von Einstein?

Das mit dem Atom stimmt ohnehin nicht mehr: ein Atom ist mittlerweile einfacher zu zertrümmern als ein Vorurteil. :-)

oitt 18.01.2007 20:55

http://themenschwerpunkt.orf.at/klimawandel/
nun wirds scheinbar auch mehr im tv diskutiert

DCS 18.01.2007 21:00

So was wird immer wieder im TV diskutiert...

mendaxx 18.01.2007 21:10

Vielleicht in Bremen, aber bei uns gibt's ein öffentlich-rechtliches Monopol, das uns gern mal im Dunklen tappen lässt. :D

DCS 18.01.2007 21:22

Worauf will dieser thread hinaus, wo wird er hingehen...?
und zu guter letzt: Ich dachte ihr seid westlich orientierte Demokratie...??

jayjay 18.01.2007 21:32

Zitat:

Original geschrieben von Oli
Solange aber die Kosten/Nutzen Rechnung bei weitem nicht aufgeht (ich bin gerade beim Hausbauen, und die Investition in Solarzellen für Stromgewinnung ist wirklich nur was für Enthuiasten und Reiche), wird kaum ein Umdenken stattfinden.
mir hat mal ein bekannter der elektrotechnik studiert hat erklärt, dass man für die herstellung von solarzellen mehr energie benötigt als man damit je wieder hereinholen kann.

DCS 18.01.2007 21:39

Der Verkaufspreis muss sich für den Verkäufer ebenso lohnen, wie es sich für den Käufer der Einkauf lohnen und rechnen muss...

kann also vielleicht nicht wirklich stimmen, denn zu verschenken hat niemand etwas....

TONI_B 18.01.2007 22:30

@jayjay:
Hat der Freund sein Studium beeendet? Hoffentlich hat er noch viel dazugelernt, nachdem er diesen Blödsinn verzapft hat. Diese These kann nur stimmen, wenn er die Solarzelle im Keller lagert. ;)

maxb 18.01.2007 22:34

:lol:

oitt 18.01.2007 23:45

endlich eine prognose gefunden hab!

was wird uns noch erwarten: http://www.stern.de/wissenschaft/nat...el/580597.html

TONI_B 19.01.2007 06:56

Kurzer Auszug für die Skeptiker:

"..Die Wissenschaftshistorikerin Naomi Oreskes hat diese Analyse der wissenschaftlichen Fachliteratur in dem Journal "Science" publiziert. Als praktizierender Klimatologe kann ich hundertprozentig bestätigen, dass es in der Fachwelt keine Diskussion mehr darüber gibt, dass wir mitten in einem Klimawandel stehen, für den überwiegend der Mensch durch seinen Ausstoß von Treibhausgasen verantwortlich ist.

Vor kurzem erschien eine Studie der Union of Concerned Scientists, die detailliert belegt, wie die fossile Brennstofflobby - in den USA vor allem durch Exxon - millionenschwere PR-Desinformationskampagnen finanziert hat, um Zweifel in der Öffentlichkeit zu säen und den Eindruck der Umstrittenheit des Klimawandels zu wecken. In Europa ist das zum Glück nicht ganz so stark verbreitet, aber auch hier liest man in den Zeitungen immer wieder fehlerhafte Meldungen, in denen der Klimawandel der Sonne oder anderen Faktoren angelastet wird - was einfach nicht Stand der Wissenschaft ist."

jayjay 23.01.2007 18:50

@toni_B: wie gesagt, ich kenne mich zu wenig aus mit elektrotechnik - weiss hierzu vielleicht jemand anderer was?

auch interessant:
http://vorarlberg.orf.at/stories/166456/
Zitat:

Milde Winter sind nichts Neues
Es gab schon mildere Winter wie diesen. Das geht aus alten Wetterchroniken und Temperatursammlungen hervor. Der Dornbirner Klimahistoriker Klaus Fessler hat sich einen Überblick über die letzten 1000 Jahre verschafft.
(...)
Zahlreiche Winter ohne Schnee fand er in allen Jahrhunderten, auch im Mittelalter. Damals blühten im Jänner die Äpfelbäume und im Mai konnten Obst und Getreide geerntet werden. Es gab ganze Serien warmer Winter.

LouCypher 23.01.2007 19:46

wie auch immer sich die globale erwärmung auswirkt, die menschheit wird damit klarkommen.

Mich würde mal eine optimistische sicht der veränderungen durch die globale erwärmung interessieren. Immer wieder gibts nur weltuntergangszenarien.

Es muss doch bei so einem komplexen szenario mehrere ansichten geben. Kann doch nicht sein das überall auf der welt alles schlechter wird, kann ich mir einfach nicht vorstellen.


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