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Schön und gut, das bestreitet auch niemand.
Dein Rottweiler mag ein sehr braves Tier sein - ich würde einen so großen Hund aber dennoch immer nur mit Bauchweh in die Nähe eines Kindes lassen, vorallem wenn beide alleine sind. Wie du erwähnt hast hat der Junge gelernt, Anzeichen zu deuten, wenn der Hund genug hat und Abstand will. Was aber passiert, wenn der Junge mal diese Grenze (bewußt oder unbewußt) überschreitet - du kannst für die möglichen Folgen nicht deine Hand ins Feuer legen, so sehr du auch glaubst, deinen Hund zu kennen. Er ist und bleibt ein Tier mit instinktivem Rudelverhalten und ausgeprägten Rangordnungsaktionen, die von Knurren, über Zähnefletschen, bis hin zum Schnappen oder noch schlimmer, richtig zubeißen gehen können. Und ich muß dir wohl nicht beschreiben was passiert, wenn ein 6 Jähriger von einem Rottweiler mit voller Kraft gebissen wird. |
@ Dumdideldum, Hast du schon die Artikel gelesen in meine letzte Beitrag? Ich glaub die Prof. Dr. wird wissen was sie da schreibt, es ist eigentlich ihre Forschungsgebiet. Wenn der 6 Jahrige sie zu weit auf die nerven geht dann zeigt sie ihm das, zu esrt läuft sie einfach weg, wenn er sie folgt dann zeigt sie ihm die Zähne und läuft weg, wenn das nicht bringt dann Bellt sie ihm an, dann läuft sie wieder weg. Das funktioniert immer. Jeder Hund, Rottweiler oder Yorki, der richtig zur Familie erzogen ist weiss wie er mit Kinder umgehen soll. Wie mehrmals von mir erwähnt es kommt voll und ganz auf die Erziehung an, genau so wie beim Kinder. Der Problem das öfter vorkommt ist wenn ein Fremde Erwachsener zu näh an die Kinder dran kommt oder ein mögliche Drohung für die Kinder da stellt. Ein Hund schütz seine Familie bis zum letzte Atemzug, aber das ist auch richtig so. Die Vorfälle die ab und zu mal in die Presse aufgepielt sind sind die absolute Ausnahme. Die sind die Produkt ein falsche Erziehung. Ein Hunde Führerschein könnte diese Fälle praktisch abschaffen. Starke Hunde haben meist ein starke Kopf und brauchen ein starke Hand bei die Erziehung. Aber auch kleine Hunde kann sehr gefährlich sein wenn die in falsche Hände kommen. Es gibt viele Familien mit "Kampfhunde". Die Hunde sind Lieb, Verschmüst, Verspielt, und Wachsam. Ich hab bis jetzt keine einziges Pressebericht gesehen wo ein "Kampfhund" der zu Familie gehört sinnlos auf jemand losgegangen ist. Es gibt bestimmt eine oder die andere Aussnahme aber das ist so mit jeder Regeln. Die Vorfälle das die Presse auftreibt stammen nicht von diese Hunde sondern von die Hunde die in falsche Händen gelandet sind. Wenn wir diese Schwarze Schafe abschaffen dann wird man Hunde alle Rassen sehen für was die sind, die treueste Begleiter der Mensch. Wenn wir fangen an Hunderassen abzustampeln wegen ein paar Vorfälle, dann kann wir die Mensch genau so abstampeln oder? Wenn du es so sehen will dann lass dein Kinder nicht zu Schule gehen weil es gibt bestimmt ein paar Arabische Kinder da. Und laut der Presse es gibt Terroristen unter denen so wir könnte jetzt die ganzes Volk so sehen oder? Diese Mentalität untersützt die Meinung das alle Deutscher Nazis sind weil es liegt in ihre Vergangenheit. Vergleichsweise gesehen sind Millionen von Menschen getötet in Gottes name. Heißt es jetzt das jeder Gläubiger soll als Gefährlich abgestampelt werden und nut mit Leine und Korb ausgeführt werden? Wie viel Menschen haben Hunde umgebracht in die letzte 1000 Jahre? In fast jeder Hundeangriff liegt ein Klar und Eindeutige Erziehungsfehler vor, also der Mensch hat es verursacht und nicht der Tier. Der gefährlichste Tier alle zeit ist und bleibt der Mensch.
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Ein Hund ist ein Rudeltier mit instinktivem Rangordnungsverhalten, wo Rangordnungskämpfe zwar selten, aber nicht auszuschließen sind.
Gerade ein Kind, das sich sowohl in Größe als auch Auftreten mit dem Wachsen ändert, ist eine Variable im Rudel. Zudem ist das von dir angesprochene Kind nicht andauernd bei dir, sondern sporadisch - das entschärft die Situation nicht gerade. Ich werfe deinem Hund nicht vor, gefährlich zu sein - wohl aber werfe ich der Spezies Hund vor, immer ein gewisses Restrisiko, nicht nur aufgrund des instinktiven Verhaltens im Rudel, darzustellen - egal welcher Rasse er angehört. |
Das Hauptproblem ist, daß es absolute Sicherheit nie geben kann.
Deswegen ziehe ich kleine Hunde vor, weil die einfach weniger Gefahr für das Leben und die Gesundheit meiner Kinder bedeuten. Habe selbst zwei Hunde (Straßenkreuzer). Meine Hund habe ich übrigens bis jetzt immer geschenkt bekommen, bzw. gerettet. Auf "Status", "Rasse" oder dergleichen lege ich keinerlei Wert. Weil ein Hund gehört für mich zur Familie, das hat nichts damit zu tun was er kostet.... |
Zitat:
Ich hab mal einen biss abbekommen weil ich (ich schätze mit 5 jahren oder so) meinen hund solange geärgert habe bis es ihm greicht hat. Glücklicherweise hatte mein dad die hundeschule gmacht. So hat mich der Hund quasi wie gelernt "nur" in den arm gebissen. Und unsren Jetzigen Hund würd ich auch nicht aleine mit meiner kleinen nichte lassen (der wirft sie glatt um wenn er kuscheln oder spielen will) Da hab sogar ich schon gröbere Body checks abgekriegt |
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wer auch immer das gefährlichste tier ist, ist im falle eines "hund beißt kind ins gesicht" eine theoretische diskussion. atomkraftwerke sind sicherer als 2 tonnen geländewagen mit 3 mm blech usw... ich vermute, es geht letztlich gehts ums "restrisiko". im falle von kindern, wäre mir das deutlich zu hoch, zumal der verzicht darauf keine bedeutenden lebensqualitätseinbußen mit sich bringt. die entscheidung kindern alleine zu überlassen, würde ich als verantwortungslos einschätzen, da sie in keiner weise das "restrisiko" einschätzen können, denn das können nicht einmal unbedingt erwachsene, wie man hier sieht. |
Na gut, wir sind soweit gekommen das wir uns alle einigen könnte auf "Restrisiko". Das ist für mich mindestens ein fortschritt ins Thema :-) Ein Restrisiko gib ich auch zu. Genau so wenn ich mein Kind schnell zum Bäcker schickst und er muss über die Strasse queren. Mehr Kinder werden im Jahr verletzt oder sogar getötet im Strassenverkehr als von Hunde angriffen in die letzte 100 Jahre. Ein Restrisiko ist in jeden Leben mit zurechnen.
Naturlich ist ein Hund ein Rudeltier. Genau daswegen muss er so erzogen werden das er akzeptiert seine Rolle in die Familie. Aber die Kinder und sogar der Halter das Hund muss auch mit erzogen werden. Ich hatte besuch letzte Woche von eine Frau die als Kind von einen Rottweiler ins Gesicht gebissen war. Ich hab von ihre Erfahrung nicht gewüsst und sie hat von meine Hunde nichts gewüsst. Sie war zufällig vorbei gekommen mit ein Freundin auf ne Kaffee. Als sie meine Hunde gesehen hat ist sie fast ins Panik geraten. 10 Minuten später sass sie am Couch mit meine Rotti. Meine Rotti hat sie die Hand abgeschlecht und sie hat die Hund fast eine halbe Stunde lang gestreichelt. Sowas passt einfach nicht in meine Bild von "Kampfhund". Wir haben lang über Hunde geredet und bis die gegangen sind hat sie ein groß Teil ihre angst verloren. @LoM Ich finde es toll das du ne paar Hunde gerettet hast, auch dein einstellung das die zum Familie gehoren. Das du bevorzügst Kleinhunde find ich auch voll inordnung. Egal welche Grund. Hund und Familie muss zusammen passen. Manche mögen grosse Hunde andere Kleine. Hauptsache Familie und Tier fühlen sich voll miteinander und bekomme die Zuneigung und Liebe das sie brauchen und erwarten. Nur so klappt es mit die Harmonie. Noch was, die WM läuft jetzt. Auf die ganze Welt gibt es Milliarden von Fußball Fans. Unter denen findet sich aber auch Hooligans. Aber die sind deutlich im Unterzahl. Auf die Welt gibt es Millionen von Kampfhunde. Diese klein Zahl von Hooligans verletzen und töten mehr Menschen als Kampfhunde. Sollten wir jetzt das Fußball verbieten um ein Restrisiko auszuschliessen? Wir könnte vielleicht ein Züchtverbot für Hooligans erteilen. Aber ein Hooligans kommt nicht als Hooligan zur Welt, genau so wenig wie ein Kampfhund. In die Werbe und Film Branche gibt es ein Stickwort "Sex Sells". In die Presse greifen die zu Sensations Reportage. Schmerz, Leid und Blut ziehen die Zuschauer/Leser Quotient an. Jeder Angriff wird dokumentiert und aufgespielt bis der nächste heisse Thema kommt. Solche Sensations Reportage zeigen die absolute Aussnahme Fälle. Bevor die Presse die Faden aufgegriffen hat war die Thema Kampfhunde kaum eine Problem für die Mensch. Aber weil die Presse hat ein paar Probleme zur tode aufgetragen sind jetzt ganze Rassen von Hunden abgestampelt. Ich finde es einfach unfair manche Rassen als Kampfhunde abzustampeln wegen die Aussnahme Fälle von falsch erzogenen Hunde. |
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Obwohl gerade kleine Kläffer für ihr aufbrausendes Temperament (bestes Beispiel: Dackel) bekannt sind, ist die Gefahr bei Bissen beiweitem nicht vergleichbar mit den Bissen großer Hunde. Das Wohl von Familienmitgliedern, speziell Kindern, gehen nun einmal vor dem Wohl des Hundes. Und ist der Hund ein nicht zu kalkulierendes Risiko für die Gesundheit und Sicherheit der Kinder, dann muß man, so leid es mir tut, das Tier entfernen. Daran sollte man aber natürlich vor dem Kauf bzw. dem Erlangen eines Hundes denken. |
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ich kannte mal einen, ein ziemlich gut verdienender künstler, der lebte in n.ö. am land und hatte u. a. auch zwei leoparden und einen tiger. der ging auch mit denen spazieren. letzterer hat einmal bei einer jagd, die zufällig stattfand, und vor deren knallerei er aus dem gehege sprang, mehr als ein dutzend teurer jagdhunde zu hundebeef verarbeitet. man hat ihm dann auch die haltung verboten. die haltung der leoparden wurde erst dann kritisiert, als eine gruppe schulkinder nach einer begegnung mit diesen längeren ferienaufenthalt in anspruch nehmen musste. er argumentierte bei der verhandlung auch so: viel mehr kommen durch straßenverkehr um. man riet ihm, doch hunde zu seinem schutz zu halten (er lebte am land, waldnähe..), doch er meinte, seine raubtiere seien weniger gefährlich, da in österreich durch raubtiere viel weniger menschen verletzt oder getötet wurden, als durch hunde und nur hungrige raubtiere seien durch nichts von ihrer angriffslust abzubringen. seine sammlung an (automatischen)kriegswaffen (bis zur 2cm flak) musste er allerdings abgeben. obwohl er auch in diesem fall argumentierte, dass in A viel weniger durch maschinenpistolen umkommen als durch kleinkalibergewehre. (sorry, mein deutsch. mutterspr türkisch) |
also diese Argumentation is schen schwachsinnig, weil dann könnte ich mit der gleichen Begründung Pest-Viren lagern, immerhin sind in den letzten >100Jahren nur sehr wenige Österreicher an Pest gestorben ... :hammer:
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Original geschrieben von ami1
Mehr Kinder werden im Jahr verletzt oder sogar getötet im Strassenverkehr als von Hunde angriffen in die letzte 100 Jahre. Ein Restrisiko ist in jeden Leben mit zurechnen. Noch was, die WM läuft jetzt. Auf die ganze Welt gibt es Milliarden von Fußball Fans. Unter denen findet sich aber auch Hooligans. Aber die sind deutlich im Unterzahl. Auf die Welt gibt es Millionen von Kampfhunde. Diese klein Zahl von Hooligans verletzen und töten mehr Menschen als Kampfhunde. Sollten wir jetzt das Fußball verbieten um ein Restrisiko auszuschliessen? Wir könnte vielleicht ein Züchtverbot für Hooligans erteilen. Aber ein Hooligans kommt nicht als Hooligan zur Welt, genau so wenig wie ein Kampfhund. " du meinst, dass ist schwachsinnig? pestviren? kennst du jemand, der pestviren als haustiere hält? |
Re: Re: was tun im falle eines hundeangriffs?
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Aber ebenso habe ich Angst vor Mitmenschen die mit Pfefferspray und Messer im Sack herumspazieren :( |
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Aber wenn wie in einem dier vorigen Postings angeführt wird, dass der Straßenvekrhr auch Menschnleben kostet dann müsste hier auch besser kontrolliert werden. Nich jeder Mitbürger ist zum Lenken eines KFZ fähig. Sei es nun aus physischen oder psychischen Gründen. Die Politiker wollens sich halt nicht mit den ählern verderben und riskieren lieber ein paar Tote oder Schwerverletzte mehr. Hauptsache es kommen genug Stimmen bei der nächsten Wahl rein. :heul: |
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Menschliches verhalten ist zum teil zumindest genetisch bedingt, ein kampfhund wird hingegen extra zum kampfhund trainiert. Manche rassen werden doch nur bevorzugt zum kampfhund trainiert weil sie körperlich besser geeignet sind (schmerzempfinden, bisskraft usw.) nicht weil sie aggressiver sind. @nordbahnfredi: auch wenn ich persönlich kein hundfan bin, ein paar tote mehr sind mir lieber als wenn alles zu tode limitiert, beschränkt und vorgeschrieben wird, ein menschenleben ist viel wert aber nicht so viel. |
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Entscheidend ist jedenfalls die spätere Entwicklung des Individums. Willst ja wohl nicht weismachen wollen, dass man einen Pudel zum Kampfhund trainieren kann. Ciao Oliver |
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Das Waffengesetz wurde vor einigen Jahren aus gegebenem Anlass verschärft, zwar nicht optimal, aber immerhin. Warum kann man das nicht auch mit einem Hundehaltegesetz tun? Um keine Wählerstimmen zu verlieren oder eine ganze mit der Hundehaltung verdienende Industrie nicht zu vergrämen? |
:hammer: Der Hammer sind jedoch die Propanpudel - ich nehme jedenfalls alle meine Aussagen zum vorhergesagten retour und behaupte das Gegenteil
http://kamelopedia.mormo.org/index.php/Propanpudel;) Ciao Oliver |
Das Problem lässt sich nicht durch ein Verbot bestimmter Rassen lösen, jeden großen Hund kannst scharf machen. ZB. waren Bulldoggen einmal auch im Gespräch als "Kampfhunde", was der größte Blödsinn ist, da diese Rasse ausgesprochen gemütlich und menschenfreundlich ist. Wenns danach ginge, dürfte es nur noch so Zwergrassen geben, die halt einfach zu klein sind zum Verletzen.
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