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Neo 24.01.2006 14:55

Zitat:

Original geschrieben von kikakater
Proprietäre Grafikkartentreiber, die 3D Berechnungen schnell ausführen, sollten standardmässig bei der Distributionsinstallation eingebunden werden.
Da bekommen wir aber leider ein Lizenzrechtliches Problem.

Edit: Wenn die von dir genannten die gesamten Nachteile von Linux sind, kommt das System ja eh gut weg. ;)
Mich würde interessieren, welche Nachteile du bei Windows siehst (ernsthaft).

Satan_666 24.01.2006 15:39

Zitat:

Original geschrieben von Neo
Da bekommen wir aber leider ein Lizenzrechtliches Problem.

Wir....? Du stehst also Linux näher als bloß ein Anwender....?

Zitat:

Original geschrieben von Neo
Edit: Wenn die von dir genannten die gesamten Nachteile von Linux sind, kommt das System ja eh gut weg. ;)
Mich würde interessieren, welche Nachteile du bei Windows siehst (ernsthaft).

Keine Ahnung, ob jetzt ich damit gemeint bin - ich antworte mal drauf los:

Was mich an Windows stört, ist die Tatsache, dass mit jeder neuen Version gewisse lieb gewonnene Arbeitsweisen geändert wurden. Wo ich bei Win-98 noch ohne Vorkenntnisse ein Netzwerk einrichten konnte, dort stand ich bei Win-XP plötzlich an. Oder: wo ich bei Win-98 wusste, dass ich einen FDISK im DOS-Modus aufrufen musste, wenn ich eine jungfräuliche Platte einrichten wollte, muss ich mich in Win-XP irgendwo in den Einstellungen durch eine Unmenge an Menüs quälen. Oder: wo ich in Win-98 eine Platte größer 30 GB problemlos mit FAT-32 formatieren konnte, brauche ich bei WIN-XP plötzlich ein blödes Tool. Und sicher noch einen Haufen mehr solcher Beispiele.

Dagegen scheint mir Linux eher so konzipiert zu sein, dass man nur dann halbwegs zurande kommt, wenn man ein Freak ist. Das bin ich aber nicht, ich will mit dem Computer arbeiten. Ich will beispielsweise meine Bilder von der Kamera auf den Rechner laden oder scannen, die dort mit Photoshop bearbeiten (geht Photoshop überhaupt unter Linux?) und diese dann ausdrucken, eventuell auf CD brennen etc. Ich will aber nicht ein Laufwerk "mounten" müssen, um damit zu arbeiten. Das ist gefälligst die Sache, die mir das Betriebssystem abnehmen soll - und ich will (wie kikakater so schön angeführt hat) nicht meine CD in irgendeinen Programm suchen müssen.

Und wenn Du jetzt gedacht hast, mein Windoof stürzt ständig ab, dann muss ich Dich enttäuschen. Wie gesagt, ich bin kein Freak und ich will nicht das letzte Quentchen aus meinem PC rausquetschen - ich will arbeiten. Und bei normaler Verwendung der Software kommt es vielleicht 1x in 2 Jahren vor, dass es Windoof selbst zerlegt. Also ist Stabilität für mich kein Argument für Linux (sollte es überhaupt eines sein).

kikakater 24.01.2006 20:19

Die Zwangsregistrierung stört. Weil sie suggeriert, daß pro Client gezahlt zu werden hat und den Anwender entmündigt, weil es (das ganze Prozedere) ihn überwacht - und zwar ernsthaft rechtlich geantwortet ohne jemandem auf den Schlips zu treten.

Eine Lizenz sollte aber im Gegensatz dazu und ohne Überwachung für ein bis drei Systeme gelten, was ein kommerzielles Desktopbetriebssystem betrifft. Und zwar zum Preis für EINE einzige Installation mit der rechtlichen Möglichkeit bis zu drei Installationen durchführen zu können.

Technische Malversationen sind vernachlässigbar. Es gibt nichts Unlösbares, bis auf die zumeist mangelnde Möglichkeit Images auf S-ATA Festplatten rückzusichern. Das ist aber nicht ein Windows Problem.

Es stört mich an Windows somit wenig bis auf die derzeit bei der EU Kommission liegenden Problemfelder des Nichtzugangs zu API Dokumentationen und Beispielcodes !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!!!!!!


Die Einbindung von WMA und WMV Formaten (=Mietmusik und Mietvideos) und die Zertifikate, die herunterzusichern wären, sind nicht akzeptabel.

Neo 24.01.2006 20:31

Zitat:

Original geschrieben von Satan_666
Wir....? Du stehst also Linux näher als bloß ein Anwender....?
Mit Linux, also dem Kernel hatte ich noch nichts zu tun, nein.

Mit anderen Projekten, ja. Bin aber kein Coder.

Zitat:

Original geschrieben von Satan_666
Ich will beispielsweise meine Bilder von der Kamera auf den Rechner laden oder scannen, die dort mit Photoshop bearbeiten (geht Photoshop überhaupt unter Linux?) und diese dann ausdrucken, eventuell auf CD brennen etc. Ich will aber nicht ein Laufwerk "mounten" müssen, um damit zu arbeiten. Das ist gefälligst die Sache, die mir das Betriebssystem abnehmen soll - und ich will (wie kikakater so schön angeführt hat) nicht meine CD in irgendeinen Programm suchen müssen.
Für den Bilderimport würd ich digiKam probieren, Photoshop läuft mit Wine bzw. CrossOver Office, ich würde aber GIMP ausprobieren. CDs mit den Fotos brennst du mit K3b. Manuelles mounten von CDs, USB-Sticks u.ä. kann man sich mit halbwegs aktuellen Distributionen wie z.B. openSUSE.org 10.x sparen (eigentlich schon längere Zeit).

Neo 24.01.2006 20:36

Andere Frage - wie seid ihr eigentlich mit den Features die euch die aktuelle Windows Version (5.1/XP) bietet zufrieden, vorallem im Vergleich mit Linux 2.6.x/KDE 3.5 und Mac OS X 10.4?

kikakater 24.01.2006 20:40

Ich möchte ergänzen, daß es nicht um ein Entweder (Windows) Oder (Linux) geht, sondern um ein Miteinander.

Das kann noch gestört werden durch Lizenzzahlungsversuchungen für Multimediainhalte wie auch für das Betriebssystem oder Werbungsbelästigung bei Windows.

Schnelle Grafikkartentreiber für Linux sind überwiegend ein Übungs- - gemeint ist ein Koordinations- - und bei CDs ein Platzproblem wegen der unterschiedlichen Kernelvarianten. Für weit verbreitete Hardware (ATI Grafikkarten und Onboardgrafik sowie Nvidia Grafikkarten) sollte (Wunsch) es bald mehrere fertig compilierte Kernelvarianten geben, wobei die passende Version dann automatisch herangezogen wird bei der Installation des Betriebssystems.

kikakater 24.01.2006 20:44

Zitat:

Original geschrieben von Neo
Andere Frage - wie seid ihr eigentlich mit den Features die euch die aktuelle Windows Version (5.1/XP) bietet zufrieden, vorallem im Vergleich mit Linux 2.6.x/KDE 3.5 und Mac OS X 10.4?
Derzeit gibt es nur Windows 2000 für mich. Alles andere ist für mich aus den genannten Gründen nicht anwenderfreundlich genug bzw. nicht mein Ding (Apple).

abcxyz 24.01.2006 21:21

Zitat:

Original geschrieben von Neo
Andere Frage - wie seid ihr eigentlich mit den Features die euch die aktuelle Windows Version (5.1/XP) bietet zufrieden, vorallem im Vergleich mit Linux 2.6.x/KDE 3.5 und Mac OS X 10.4?
najooo eigtl ist mein windoofchen xp ganz süß *g* kann man gut mit spielen und sieht nett aus.
features...hmmm...naja machen kann man mit xp nur was sich anklicken lässt, waage ich mal zu sagen, ausser paar wenigen sachen in der konsole, also somit kommts bei xp auf die progs an.
und win xp gefällt mir noch besser als das macos x *in nem atomschutzpunker versteck nun* ;-D
aber nix geht über mein linuxchen, nur benutz ich es derzeit weniger oft leider, weil ich noch auf ne fertige linuxdistribution warte, welche am powerbook läuft ;)

:-)

chrisne 24.01.2006 21:30

ihr geht vom thema ab ;)

Satan_666 25.01.2006 12:13

Zitat:

Original geschrieben von Neo
Für den Bilderimport würd ich digiKam probieren, Photoshop läuft mit Wine bzw. CrossOver Office, ich würde aber GIMP ausprobieren. CDs mit den Fotos brennst du mit K3b. Manuelles mounten von CDs, USB-Sticks u.ä. kann man sich mit halbwegs aktuellen Distributionen wie z.B. openSUSE.org 10.x sparen (eigentlich schon längere Zeit).
Was mach' ich mit meinem Scanner?

Und hör mir bitte auf mit Gimp - davon habe ich schon die Windows-Version in schlechter Erinnerung. Ist ja ein fürchterliches Chaos, dieses Programm....

Nee, ich denke, da wirst Du mich nicht überreden können, zu Linux zu wechseln. :D

Nochwas, was mir an Windoof missfällt: Das jedes Programm installiert werden muss und sich dann als Teil von Windows fühlt. Wie schön war noch die Zeit, wo man unter DOS einfach den Inhalt der Diskette auf die Festplatte kopiert hat und dann losgelegt hat. Heute musst ein Wissenschaftler sein, wenn Du ein Programm restlos aus dem System entfernen willst.

Aber das wird vermutlich bei Linux auch net anders sein....

spunz 25.01.2006 12:22

Zitat:

Original geschrieben von Satan_666
Was mach' ich mit meinem Scanner?

xsane


Zitat:

Original geschrieben von Satan_666

Nochwas, was mir an Windoof missfällt: Das jedes Programm installiert werden muss und sich dann als Teil von Windows fühlt. Wie schön war noch die Zeit, wo man unter DOS einfach den Inhalt der Diskette auf die Festplatte kopiert hat und dann losgelegt hat. Heute musst ein Wissenschaftler sein, wenn Du ein Programm restlos aus dem System entfernen willst.

absolute steinzeit und umständlich wenn man einen ordentlichen paketmanager hat.


Zitat:

Original geschrieben von Satan_666

Aber das wird vermutlich bei Linux auch net anders sein....

natürlich gehts, aber wer will schon alle libs und co für jede anwendung statisch hinterlegen? wer will von hand herumkopieren wenn der paketmanager die aufgabe viel schneller und besser erledigt?

LouCypher 25.01.2006 13:25

was mich bei den meisten derzeitigen linux distributionen anzipft ist dass fast jede distri tausende programme beinhaltet und man als laie bei der installation nicht wirklich weis was man nun braucht und was nicht. Da werden gleich 4gb installiert von denen man die hälfte nie braucht.

Die liveupdates machen dann dort weiter wo die installtion aufgehört hat, dann werden tausende progs aktualisiert, ohne das der anwender weis was er braucht und was nicht, dann dauerts gleich mal ein paar stunden bis weitere GB auf die platte wandern.

Satan_666 25.01.2006 13:56

Zitat:

Original geschrieben von spunz
xsane
Was immer das ist.... Und ob der mit meinem Filmscanner auskommt?
Außerdem: was soll überhaupt der Unsinn, dass ich mir irgendwoher einen Treiber besorgen muss. Was, wenn ich beispielsweise aus Sicherheitsgründen gar kein Internet hätte - oder (wie es bei mir privat der Fall ist) nur mit Modem ins Internet gehe?

Zitat:

Original geschrieben von spunz
natürlich gehts, aber wer will schon alle libs und co für jede anwendung statisch hinterlegen?
Ich zum beispiel - denn was wäre einfacher, zum Deinstallieren lediglich das betroffene Verzeichnis zu löschen, und das System schaut nachher genauso aus wie vorher?

Zitat:

Original geschrieben von spunz
er will von hand herumkopieren wenn der paketmanager die aufgabe viel schneller und besser erledigt?
Das Kopieren kann meinetwegen eh automatisch funktionieren - nur funktioniert das restlose (!!) Entfernen in der Regel nicht automatisch. Das regt mich auf. Wennst mal 20 Programme installiert und wieder de-installiert hast, kannst gleich das Windoof neu aufsetzen..... :(

Neo 25.01.2006 15:12

Zitat:

Original geschrieben von Satan_666
Und hör mir bitte auf mit Gimp - davon habe ich schon die Windows-Version in schlechter Erinnerung. Ist ja ein fürchterliches Chaos, dieses Programm....
Wenn schon - KREATIVES Chaos, Bitte! ;)

GIMP ist für den Laien nicht einfach zu bedienen - ist aber Photoshop und wohl jedes andere halbwegs professionelle Bildbearbeitungsprogramm auch nicht.

Zitat:

Original geschrieben von Satan_666
Nochwas, was mir an Windoof missfällt: Das jedes Programm installiert werden muss und sich dann als Teil von Windows fühlt. Wie schön war noch die Zeit, wo man unter DOS einfach den Inhalt der Diskette auf die Festplatte kopiert hat und dann losgelegt hat. Heute musst ein Wissenschaftler sein, wenn Du ein Programm restlos aus dem System entfernen willst.

Aber das wird vermutlich bei Linux auch net anders sein....

Nein, ist bei Linux nicht anders.

CD rein und ist schon gemountet, einfache Programm-Installation, Photoshop, Kameras - du bist eindeutig ein Fall für Mac OS X! :-)

Infos zu Insane ähh XSane: http://www.xsane.org/ und http://www.sane-project.org/

Zitat:

Original geschrieben von LouCypher
was mich bei den meisten derzeitigen linux distributionen anzipft ist dass fast jede distri tausende programme beinhaltet und man als laie bei der installation nicht wirklich weis was man nun braucht und was nicht. Da werden gleich 4gb installiert von denen man die hälfte nie braucht.
Da stimme ich dir zu. Jedoch wird genau an diesem Thema massiv gearbeitet.

Ubuntu geht genau in diese Richtung und auch andere Projekte wie openSUSE.org arbeiten dorthin (CD1 enthält dann ein abgespecktes Basis-System, erst wenn du mehr brauchst kommen die CDs 2-5 zum Einsatz).

Satan_666 25.01.2006 15:46

Zitat:

Original geschrieben von Neo
Wenn schon - KREATIVES Chaos, Bitte! ;)
Gut - einigen wir uns auf fürchterlich kreatives Chaos.... :D

Zitat:

Original geschrieben von Neo
GIMP ist für den Laien nicht einfach zu bedienen - ist aber Photoshop und wohl jedes andere halbwegs professionelle Bildbearbeitungsprogramm auch nicht.
Was mich bei Gimp so fertig gemacht hat, sind die Unmengen an Fensterleins, die sich irgendwo hin platzieren. Bei Photoshop habe ich wenigstens nur diejenigen Einstellungen sichtbar, die auch für das jeweilige Werkzeug relevant ist. Was brauche ich Werkzeugspitzen sehen, wenn ich gerade einen Freistellungsrahmen ziehe?

Zitat:

Original geschrieben von Neo
Infos zu Insane ähh XSane: http://www.xsane.org/ und http://www.sane-project.org/
Du machst mich fertig, Neo - jetzt kommst mir mit englischsprachigen Homepages daher! :eek: Du scheinst es nicht verstanden zu haben: ich will arbeiten, nicht mich umständlich schlau machen müssen! :D

Trotzdem habe ich mal reingeguckt: Und - !!! ach, was für ein Sieg !!! - mein Scanner von Canon ist nicht angeführt! Ist überhaupt kein Scanner von Canon angeführt! Echt suuuuuuuuuuper!!!! :rofl:

enjoy2 25.01.2006 16:03

nunja, wenn Hersteller keine Spezifikationen bekannt geben, ist es schwierig Treiber herzustellen, bzw. ist es eigentlich die Aufgabe der Hardwarehersteller, Treiber zu erstellen

Ich selbst verwende auch Windows, allerdings zumeinst nur aus Bequemlichkeit

Mittlerweile gibt es fast alles auch unter Linux, was auch für Windows vorhanden ist, Problem ist noch immer die Treiberunterstützung, ist aber z.B. bei Win64 auch nicht anders

und zu The Gimp, ja, diese fliegenden Fenster sind ein Dreck sonder gleichen

wie man das inovativ finden kann, verstehe ich nicht

http://plasticbugs.com/ gute Weiterentwicklung imho, nur halt immer ein wenig hinten nach

Neo 25.01.2006 16:31

Keine Ahnung auf welcher Seite du warst, aber dort wo ich nachgesehen habe werden EINIGE Canon-Scanner unterstützt: http://www.sane-project.org/sane-mfgs.html#Z-CANON

Man muss aber auch immer darauf hinweisen, das hier die Hersteller zur Verantwortung zu ziehen sind.

GIMP finde ich von der Bedienung her nicht innovativ.
Allerdings Features zu bieten, die man sonst teuer bezahlen muss kostenlos anzubieten und darüber hinaus auch noch als Open Source - das ist innovativ!

Satan_666 25.01.2006 17:03

Zitat:

Original geschrieben von Neo
Keine Ahnung auf welcher Seite du warst, aber dort wo ich nachgesehen habe werden EINIGE Canon-Scanner unterstützt: http://www.sane-project.org/sane-mfgs.html#Z-CANON

Da siehste wieder, wie gut ich mich auf englischen Seiten zurecht finde.... :D
Aber der Sieg ist immer noch mein! Der Canon FS4000 ist definitiv unsupported!

Zitat:

Original geschrieben von Neo
Man muss aber auch immer darauf hinweisen, das hier die Hersteller zur Verantwortung zu ziehen sind.

Tja - warum sollen die sich für die paar Freaks, die so einen Scanner unbedingt mit Linux betreiben wollen, diese Arbeit machen?

Zitat:

Original geschrieben von Neo
GIMP finde ich von der Bedienung her nicht innovativ.
Allerdings Features zu bieten, die man sonst teuer bezahlen muss kostenlos anzubieten und darüber hinaus auch noch als Open Source - das ist innovativ!

Das ist meiner Meinung nach die größte Schwachstelle eines Open-Source Projektes: Jeder murkst herum und sieht sich bemüßigt, seine kranken Ideen zu verwirklichen. Und dann kommt genau so ein Mist raus.... :D

enjoy2 25.01.2006 17:10

hmm, naja, es sind mehr als "ein paar Freaks" die Linux benutzen

aber, is ok, is deine Meinung, imho hast du jedoch die falschen Ansichten, ist eben meine Meinung ;)

die größte Schwachstelle kann auch der größte Nutzen sein, viele Köpfe haben auch sehr gute Ideen

spunz 25.01.2006 18:05

Zitat:

Original geschrieben von Satan_666
Da siehste wieder, wie gut ich mich auf englischen Seiten zurecht finde.... :D
Aber der Sieg ist immer noch mein! Der Canon FS4000 ist definitiv unsupported!

Tja - warum sollen die sich für die paar Freaks, die so einen Scanner unbedingt mit Linux betreiben wollen, diese Arbeit machen?

kauf halt was anständiges. canon schafft ja nichtmal anständige windows treiber und win_x64 ist denen auch nicht wirklich bekannt.

abcxyz 25.01.2006 19:14

imho:

Wer heutzutage keine Treiber für Linux mitprogrammiert zu seinen Produkten beisst sich selber in den A.
In Zeiten wo Büros und Ämter und Militär udgl. auf Linux umsteigen, ist ein Manager der sich weigert für Linux Treiber schreiben zu lassen, zu feuern, wegen Geschäftsschädigung.
nebenbei ist Linux in aller Munde und die meisten User werden schon versucht haben umzusteigen aber für viele Produkte keine Treiber gfunden haben. Doch den meisten von diesen widerrum müsste klar sein, dass das nicht an GNU/Linux liegt, sondern an den Hardwareherstellern.
Linux ist attraktiv und desktoptauglich laut Bill Gates :lol:

MfG.

pong 26.01.2006 07:11

Wenn ich mal ein Wort an "pearl" richten darf

FU gib RUH!

danke

pong

pearl 26.01.2006 07:18

Pong

kann es sein das du irgendwie schlecht behandelt worden bist von deiner Frau/Freund?

kein Sex???

od. was treibt dich zu solchen sinnlosen Beiträgen?

Hier gehts um WCM.

J@ck 26.01.2006 08:14

Bin zwar nicht zu 100% mit Pongs Aussage einverstanden aber das Grundprinzip unterstütze ich: Gib endlich Ruhe...

Dumdideldum 26.01.2006 08:21

Zitat:

Original geschrieben von kikakater
[b]Linux hat eindeutig Nachteile zu Windows. Vor allen Dingen bei folgenden Bereichen:

*) Speicherverwaltung (Linux braucht mehr als Windows und ist (=Linux Speicherverwaltung) veraltet, letztes testweises Leiden meinerseits bei Version 9.x)
Auch wenn du das Speichermanagement als veraltet ansiehst kann ich nur bestätigen, dass ich unter Linux mit meinen 256MB RAM weit weniger Probleme habe, wenn er auslagert, als mit Windows.
Mit Windows kann es schon mal sein, dass er sich ein Päuschen gönnt, um Speicher zu schaufeln.
Diese Performance Probleme gibt es unter Linux nicht, das Speichermanagement wirkt für mich ausgereifter.

Zitat:

*) Die einzelnen austauschbaren Datenträgerlaufwerke sollen beim Einlegen eines Mediums gefälligst immer unter der gleichen Laufwerkszugriffspfadbezeichnung aufscheinen (/mnt/dvd1 usw.) und ein Icon am Desktop sowie in Dateimanagern haben
Obwohl ich das nicht brauche, ist es bei allen modernen Distris (sofern eingestellt) der Fall, dass er automatisch mountet und auch ein Icon am Desktop erscheint.
Im Dateimanager ist das meines Wissens auch einstellbar - abhängig vom Dateimanager.

Zitat:

*) Proprietäre Grafikkartentreiber, die 3D Berechnungen schnell ausführen, sollten standardmässig bei der Distributionsinstallation eingebunden werden.
Ist bei Windows aber auch nicht der Fall. Das Procedere ist nicht komplizierter, als unter Windows.
Downloaden, installieren - oder bei ordentlichen Distributionen, ein Befehl oder ein paar Clicks im Paketmanager. Schon ist der Treiber installiert.

Zitat:

Ebenso sollte Linux beim Booten von einer Live CD ein Image von einer Windows Systempartition in einer Serial ATA Festplatte installiert auf eine DVD+RW anlegen und rücksichern können. Dazu braucht es die Einbindung der Treiber der wichtigsten S-ATA Controller im Kernel.
Wie kann man das Linux vorwerfen? Dass solche Live-CDs nicht standardmäßig dieses Procedere aktiviert haben liegt daran, dass es auch kaum gebraucht wird.
Aber mit ein bißchen Ahnung läßt sich auch das bewerkstelligen.

*hüstel*
Sorry fürs Abdriften :D

Satan_666 26.01.2006 08:34

Zitat:

Original geschrieben von spunz
kauf halt was anständiges. canon schafft ja nichtmal anständige windows treiber und win_x64 ist denen auch nicht wirklich bekannt.
Ich kauf' mir weder das eine noch das andere, weil ich den zitierten Scanner bereits besitze. Und ich werde mir doch nicht nur deswegen einen neuen Scanner zulegen (wo ich weder das Geld noch die Lust dafür habe), nur um mir Linux anzulachen, wo ich mich dann anschließend mindestens 10 Monate (!!!) einarbeiten muss (Zitat Neo) und in der Zeit meine Arbeit still steht.

Sagts: findet Ihr solche Vorgehensweisen nicht auch pervers? Das kann ja nicht wirklich Euer Ernst sein!

Aaaaaahhhhhhh....... :mad2:

Satan_666 26.01.2006 08:45

Zitat:

Original geschrieben von enjoy2
hmm, naja, es sind mehr als "ein paar Freaks" die Linux benutzen

Naja, kommt halt darauf an, wie man Freak definiert. Für mich sind es diejenigen, denen das Lösen von Problemen, die die Verwendung des Werkzeuges (hier eben Linux) mit sich bringt, mindestens genauso viel Spaß macht wie das mehr oder minder produktive Arbeiten mit dem Werkzeug selber. Aber das ist nur meine subjektive und persönliche Definition.

Zitat:

Original geschrieben von enjoy2
die größte Schwachstelle kann auch der größte Nutzen sein, viele Köpfe haben auch sehr gute Ideen
Mein Sager, dass bei Open-Source Projekten "jeder rummurkst und seine kranken Ideen einbringen will" hat sich hier im Wesentlichen auf Gimp beschränkt, das ich persönlich als eine der Größten Verfehlungen in Sachen Benutzerfreundlichkeit halte. Ähnlich pervers war da mal die seinerzeitige AOL-Zugangssoftware, wo jeder Klick auf ein Objekt automatisch ein neues Fensterl geöffnet hat. Leuten, denen so ein Unsinn einfällt, sollte man eine Stange Dynamit in den A**** stecken und anzünden! :D

Neo 26.01.2006 11:00

Zitat:

Original geschrieben von Satan_666
Und ich werde mir doch nicht nur deswegen einen neuen Scanner zulegen (wo ich weder das Geld noch die Lust dafür habe), nur um mir Linux anzulachen, wo ich mich dann anschließend mindestens 10 Monate (!!!) einarbeiten muss (Zitat Neo) und in der Zeit meine Arbeit still steht.
Wenn du mich schon zitierts, dann bitte richtig.

Es ist eine bodenlose Frechheit mir Dinge zu unterstellen, die ich so nie gesagt habe.

Frage: das Wissen, wie du Windows bedienst wurde dir wohl in die Wiege gelegt, stimmts?

Alex1 26.01.2006 11:23

Nö, aber Windows lässt sich intuitiv bedienen.
"Drücken Sie auf 'Start', um Windows zu beenden."

kikakater 26.01.2006 11:55

Zitat:

Original geschrieben von kikakater
Linux hat eindeutig Nachteile zu Windows. Vor allen Dingen bei folgenden Bereichen:

*) Speicherverwaltung (Linux braucht mehr als Windows und ist (=Linux Speicherverwaltung) veraltet, letztes testweises Leiden meinerseits bei Version 9.x)

*) Die einzelnen austauschbaren Datenträgerlaufwerke sollen beim Einlegen eines Mediums gefälligst immer unter der gleichen Laufwerkszugriffspfadbezeichnung aufscheinen (/mnt/dvd1 usw.) und ein Icon am Desktop sowie in Dateimanagern haben

*) Proprietäre Grafikkartentreiber, die 3D Berechnungen schnell ausführen, sollten standardmässig bei der Distributionsinstallation eingebunden werden.

Ebenso sollte Linux beim Booten von einer Live CD ein Image von einer Windows Systempartition in einer Serial ATA Festplatte installiert auf eine DVD+RW anlegen und rücksichern können. Dazu braucht es die Einbindung der Treiber der wichtigsten S-ATA Controller im Kernel.

Darauf läuft es hinaus. Die ersten drei Punkte und endlich die standardmässige Einbindung von S-ATA Geräten im Kernel.

Bedienungsprobleme bei Programmen sind keine gültige Ausrede - Begründung kommt jetzt, nicht überlesen -, da ohne die Erfüllung der drei Punkte + S-ATA Treibern im Kernel kein Rückgrat bei Linux vorhanden ist und das des Pudels Kern ist. Eine Basis ist vorhanden, aber eine verworrdackelte Basis.

Bei Erreichen dieser Notwendigkeiten kommen auch ganz schnell bisherige Windows Programme nativ für Linux und durch Emulation von Windowsbibliotheken.

Es geht auch gar nicht um Windows Gleichschaltung für Linux, sondern um ein Desktop Betriebssystem, das anstandslos funktioniert.

Desktop Qualitäten hat Linux derzeit keine besonderen.

Die Qualitäten von Linux sind unumstritten, aber nicht in Sachen technischer Präparierung von Standards und genau darum geht es bei Kritik an Linux. Die Ideen von Programmierer(gruppen) usw. sind zu loben, es fehlt aber an der Umsetzung des Technischen in Bezug auf Treiber und an der Anwenderfreundlichkeit am Desktop in Bezug auf die einzelnen Geräte.

Daß die Speicherverwaltung und die Verwendung unterschiedlicher Bibliotheksversionen noch länger ein echtes Problem darstellen werden, ist einsichtig.

Das Einbinden von UDF Treibern für schreibenden Zugriff auf CD-RW, DVD-/+RW usw. steht auch noch aus.

Linux ist bei der Erfüllung der drei Punkte und dem Einbinden von S-ATA Treibern auf dem Weg, auch am Desktop Windows ernsthaft Konkurrenz zu machen.

Man sollte es auch in grossen Medien (ORF, Printmedien, frei verfügbare Archive) zugänglich machen, wenn Linux bestimmte Dinge kann.

Wie soll es sonst zu einem Wechsel grossflächig von Windows zu Linux am Desktop kommen ?

Ohne Treiberunterstützung und Anwendungsfreundlichkeit der Geräteeinbindung am Desktop jedoch ist der Zeitpunkt dafür nicht gegeben.

Satan_666 26.01.2006 12:02

Zitat:

Original geschrieben von Neo
Wenn du mich schon zitierts, dann bitte richtig.

Es ist eine bodenlose Frechheit mir Dinge zu unterstellen, die ich so nie gesagt habe.

Ist ja nur gut, dass Du Dich scheinbar noch nicht geirrt hast. Also sorry, sollte ich Dir damit auf die Zehen gestiegen sein und so berichtige ich mich gerne und reduziere daher hiermit die (in meinem Kopf inkorrekt gespeicherten und aus lauter Unfähigkeit meiner Person behaupteten) 10 Monate auf 100 Tage, erflehe zeitgleich Deine absolute Güte und hoffe, Du verzeihst mir! Es steckte keinerlei Absicht dahinter. *aufknienheranrutschenunddirdiefüsseküssen*

Zitat:

Original geschrieben von Neo
Frage: das Wissen, wie du Windows bedienst wurde dir wohl in die Wiege gelegt, stimmts?
Du verstehst mich leider nicht, aber dagegen kann ich nichts machen - scheinbar.

Zur Info: mit Windows bin ich mehr oder minder gezwungen zu arbeiten, weil ich in der Arbeit lediglich ein Windowssystem zur Verfügung gestellt bekomme. Und wie schon mal erwähnt, ist mein Hobby nicht der Computer, sondern der Fotoapparat. Ich will also, wenn ich schon zu Hause sitze und arbeiten muss oder will, effizient vorgehen. Effizient arbeite ich dann, wenn ich weiß, was ich wann, wo und wie zu tun habe.

Wenn Du mir also auch nur einen für mich plausiblen Grund nennen kannst, warum ich mir die 100 Tage Lernaufwand antun soll, wenn ich bereits ein für mich perfekt laufendes System habe ... dann bin ich bereit, mich mit Linux ernsthaft zu beschäftigen. Solange ich aber ständig nur höre und lese, was alles auf einem Linux-System nicht zufrieden stellend läuft, so lange ist und bleibt es für mich eine Sache von Freaks und ist daher für mich meilenweit davon entfernt, interessant zu sein.

Und noch eine Frage am Rande: wie viel Spaß würde Dir Linux machen, würdest Du - so wie ich - mit einem simplen einfachen 56-k Modem ins Internet einsteigen? Wenn man jeden blöden Treiber erst mühsam irgendwo im Netz suchen und dann downloaden muss?

Meine Meinung: Linux hat sich zuerst mal zu einem wirklich marktfähigen Produkt zu entwickeln, wo dann auch gerne die Hardware-Hersteller mit den nötigen Treibern mitspielen - und nicht darauf zu warten, dass man Microsoft irgendwann überdrüssig wird und aus diesem Motiv heraus zu Linux wechselt. Solange Windows unter diesem Aspekt den für mich professionelleren Eindruck hinterlässt, habe ich keine Notwendigkeit, mein "running system" zu "changen".

spunz 26.01.2006 12:15

Zitat:

Original geschrieben von Satan_666
Ich kauf' mir weder das eine noch das andere, weil ich den zitierten Scanner bereits besitze. Und ich werde mir doch nicht nur deswegen einen neuen Scanner zulegen (wo ich weder das Geld noch die Lust dafür habe), nur um mir Linux anzulachen, wo ich mich dann anschließend mindestens 10 Monate (!!!) einarbeiten muss (Zitat Neo) und in der Zeit meine Arbeit still steht.

Sagts: findet Ihr solche Vorgehensweisen nicht auch pervers? Das kann ja nicht wirklich Euer Ernst sein!

Aaaaaahhhhhhh....... :mad2:


dieses problem hab ich bisher hauptsächlich unter windows xp_x64. aber wie bei linux kann auch microsoft nichts dafür das diverse hersteller wie canon einfach keine treiber für aktuelle systeme liefern.

was bleibt dir als enduser den über als einen neuen zu kaufen wenn der hersteller nichts macht? aber sicher keinen canon mehr...

spunz 26.01.2006 12:17

Zitat:

Original geschrieben von Satan_666

Mein Sager, dass bei Open-Source Projekten "jeder rummurkst und seine kranken Ideen einbringen will" hat sich hier im Wesentlichen auf Gimp beschränkt, das ich persönlich als eine der Größten Verfehlungen in Sachen Benutzerfreundlichkeit halte. Ähnlich pervers war da mal die seinerzeitige AOL-Zugangssoftware, wo jeder Klick auf ein Objekt automatisch ein neues Fensterl geöffnet hat. Leuten, denen so ein Unsinn einfällt, sollte man eine Stange Dynamit in den A**** stecken und anzünden! :D

aus meiner sicht ist photoshop unbedienbar => ich kenne eben nur gimp. für leute wie dich gibt es "gimpshop", hier wurde die oberfläche entsprechend geändert. diese wahl habe ich bei photoshop leider nicht :(

Neo 26.01.2006 12:18

@Satan_666
 
Nein, du willst es einfach nicht verstehen.

Um auf den Beginn der Diskussion zurückzukommen (Linux ist Scheisse und so, eh scho wissen) - mir ist es sowas von egal welches System du verwendest. Wenn du weiterhin Microsoft-Steuer nach Redmond zahlen willst, Bitte, es hindert dich keiner daran.

Wenn du jedoch nicht bereit bist, Andersartiges, jenseits vom Tellerrand Liegendes objektiv zu beurteilen, dann spar dir bitte dein sinnfreies Rumgetrolle.

spunz 26.01.2006 12:37

Zitat:

Original geschrieben von kikakater
Darauf läuft es hinaus. Die ersten drei Punkte und endlich die standardmässige Einbindung von S-ATA Geräten im Kernel.
sata ist bei windows nicht im kernel, ist es deshalb nicht mehr desktoptauglich? ich hab bisher sehr viel über sata probleme gelesen, aber selbst hatte ich damit noch nie ein problem. cd rein und installieren, bei windows muss ich halt ein fdd einbauen um den treiber nachzuladen. bei fast allen aktuellen rechnern geht es auch per usb-fdd ohne probleme.


Zitat:

Original geschrieben von kikakater

Bedienungsprobleme bei Programmen sind keine gültige Ausrede - Begründung kommt jetzt, nicht überlesen -, da ohne die Erfüllung der drei Punkte + S-ATA Treibern im Kernel kein Rückgrat bei Linux vorhanden ist und das des Pudels Kern ist. Eine Basis ist vorhanden, aber eine verworrdackelte Basis.

mit welcher distro/kernel und welcher hardware hast du aktuell ein problem mit sata?



Zitat:

Original geschrieben von kikakater

Bei Erreichen dieser Notwendigkeiten kommen auch ganz schnell bisherige Windows Programme nativ für Linux und durch Emulation von Windowsbibliotheken.

ohne sata keine software?


Zitat:

Original geschrieben von kikakater

Es geht auch gar nicht um Windows Gleichschaltung für Linux, sondern um ein Desktop Betriebssystem, das anstandslos funktioniert.

Desktop Qualitäten hat Linux derzeit keine besonderen.

macht nix, hat windows auch nicht. wenn alles so anstandslos funktionieren würde wie versprochen, wären wir bei windows 2.x stehengeblieben. ;)


Zitat:

Original geschrieben von kikakater

Die Qualitäten von Linux sind unumstritten, aber nicht in Sachen technischer Präparierung von Standards und genau darum geht es bei Kritik an Linux. Die Ideen von Programmierer(gruppen) usw. sind zu loben, es fehlt aber an der Umsetzung des Technischen in Bezug auf Treiber und an der Anwenderfreundlichkeit am Desktop in Bezug auf die einzelnen Geräte.

treiber sind sache der hardware hersteller. meiner meinung nach geht für die entwicklung freier treiber unnötig viel manpower auf.


Zitat:

Original geschrieben von kikakater

Das Einbinden von UDF Treibern für schreibenden Zugriff auf CD-RW, DVD-/+RW usw. steht auch noch aus.

geht, aber welche bedeutung hat schon eine funktion die von 0,000001% der user mit dvd brenner verwendet wird?


Zitat:

Original geschrieben von kikakater

Linux ist bei der Erfüllung der drei Punkte und dem Einbinden von S-ATA Treibern auf dem Weg, auch am Desktop Windows ernsthaft Konkurrenz zu machen.

siehe oben.


Zitat:

Original geschrieben von kikakater

Man sollte es auch in grossen Medien (ORF, Printmedien, frei verfügbare Archive) zugänglich machen, wenn Linux bestimmte Dinge kann.

klar, der sprung von 2.6.15 auf 2.6.16 muss auf jeden fall im hauptabend programm angekündigt werden :D ;)



Zitat:

Original geschrieben von kikakater

Wie soll es sonst zu einem Wechsel grossflächig von Windows zu Linux am Desktop kommen ?

den markt kann man nicht zwingen, abwarten. am desktop markt geht es auch nicht um linux vs. windows, apple hat mittlerweile auch ein paar % am markt.


Zitat:

Original geschrieben von kikakater

Ohne Treiberunterstützung und Anwendungsfreundlichkeit der Geräteeinbindung am Desktop jedoch ist der Zeitpunkt dafür nicht gegeben.

ist windows xp_x64 jetzt schlecht oder nicht desktoptauglich weil diverse hersteller keine treiber stellen? oder ist es überhaupt unbrauchbar weil diverse sata treiber nicht im windows kernel sind?

Satan_666 26.01.2006 13:17

Re: @Satan_666
 
Zitat:

Original geschrieben von Neo
Nein, du willst es einfach nicht verstehen.

Um auf den Beginn der Diskussion zurückzukommen (Linux ist Scheisse und so, eh scho wissen) - mir ist es sowas von egal welches System du verwendest. Wenn du weiterhin Microsoft-Steuer nach Redmond zahlen willst, Bitte, es hindert dich keiner daran.

Wenn du jedoch nicht bereit bist, Andersartiges, jenseits vom Tellerrand Liegendes objektiv zu beurteilen, dann spar dir bitte dein sinnfreies Rumgetrolle.

Klar hat das kommen müssen - gibt ja sonst offenbar keine Argumente mehr, die dafür spechen, dass ich auf Linux umsteigen sollte. Aber weißt Du was: es ist mir ziemlich egal, wohin ich mein Geld abliefere: nach Redmond, weil ich ein Microsoft-Produkt kaufe - oder an die Telekom, weil ich tagelang mein Telefon blockieren müsste, um zu einem so genannten "Gratis"-Linux aus dem Internet zu kommen - oder an meinen Händler ums Eck, weil der verlangt ja mittlerweile auch schon ganz ordentlich für eine Distribution.

Und net böse sein: sehr viel sinnvolles kommt von Deiner Seite auch net. Ich brauche mich - und damit wiederhole ich mich - erst gar nicht damit zu beschäftigen, wenn schon von vornherein feststeht, dass beispielsweise mein Scanner nicht funktioniert. Aber das wird wohl eher meiner Wand klarzumachen sein, als Dir.

Ich denke, dass auch Du bei Entscheidungen für ein Produkt aus einer breiten Angebotspalette gewisse Ausschluss-Kriterien geltend machst. Eines meiner Ausschluss-Kriterien ist eben, dass die derzeit verwendete Hardware gefällst uneingeschränkt zu funktionieren hat. Tut sie das nicht, dann hat es, auf gut Wienerisch, ausg'schissen und ist damit draußen.

Installiert oder meinetwegen von einer Life-CD gestartet wird Linux ausschließlich dann, wenn ich wieder mal einen Rappel kriege und mich über etwaige Verbesserung (in meinem Sinne!!!) von Linux schlau machen will. Trotzdem: meine Ausschluss-Kriterien bleiben bestehen; werden die nicht erfüllt, ist Linux einmal mehr durchgefallen.

Zugegeben: da bin ich ein wenig starrköpfig, weil ich einen Computer nicht als Selbstzweck ansehe sondern als Werkzeug. Ich kauf mir ja auch nicht einen Hammer, stelle dann fest, dass ich damit keine Schrauben ein- und ausdrehen kann, werfe dann die Schrauben weg und kaufe mir Nägel, weil ich eben mit einem Hammer arbeiten will! Ich habe nun mal Schrauben und brauche also einen Schraubenzieher! Und dabei werde ich das Gefühl nicht los: Du willst mich zu Nägel überreden!

Satan_666 26.01.2006 13:27

Zitat:

Original geschrieben von spunz
was bleibt dir als enduser den über als einen neuen zu kaufen wenn der hersteller nichts macht? aber sicher keinen canon mehr...
Ich sage Dir, was mir als Enduser sonst noch für Möglichkeit geboten wird: ich verwende das Gerät oder System so lange es geht.

Zuletzt habe ich sogar meinen Flachbett-Scanner - hat mittlerweile gut 8 Jahre !!! auf dem Buckel - an Win-XP angehängt, weil ich durch Zufall einen Treiber im Internet gefunden habe. Davor habe ich ihn noch mit Win-98 betrieben.

Man muss nicht immer automatisch das machen, das irgendwelche Hersteller von einem erwarten. Wenn ein Gerät oder System funktioniert und ich damit zufriedenstellend arbeiten kann, sehe ich keinen Grund, auch nur irgendwas daran zu ändern.

Satan_666 26.01.2006 13:33

Zitat:

Original geschrieben von spunz
aus meiner sicht ist photoshop unbedienbar => ich kenne eben nur gimp. für leute wie dich gibt es "gimpshop", hier wurde die oberfläche entsprechend geändert. diese wahl habe ich bei photoshop leider nicht :(
Aus meiner Sicht ist Photoshop auch fast unbedienbar, da gebe ich Dir uneingeschränkt recht.... :rolleyes: - aber daran habe ich mich mittlerweile gewöhnt. Trotzdem ärgere ich mich zeitweise immer wieder.

Davor hatte ich mit Micrografx PicturePublisher gearbeitet, das von der Bedienung her um Häuser besser ist - oder besser: war. Leider hat dort das Farbmanagement nicht so gearbeitet, wie ich es gebraucht habe. In jedem Programm haben die Bilder eine andere Helligkeit gehabt, eine Abstimmung war damit nicht mehr möglich. Das hat sich erst mit der Verwendung von Photoshop geändert. Mittlerweile habe ich sogar für Anfänger einen Workshop für Photoshop auf meiner Homepage gestellt - damit es künftige Einsteiger doch etwas leichter haben....

kikakater 26.01.2006 13:54

Zitat:

Original geschrieben von Satan_666
Man muss nicht immer automatisch das machen, das irgendwelche Hersteller von einem erwarten. Wenn ein Gerät oder System funktioniert und ich damit zufriedenstellend arbeiten kann, sehe ich keinen Grund, auch nur irgendwas daran zu ändern.
Genau richtig. Nur ist oftmals das berühmte Ablaufdatum einprogrammiert, sodaß es zu einer Neuanschaffung zwingend kommen muß.

Daß der Windows Media Player legale Dateien kalt stellt, wenn die Mietzeit abgelaufen ist, und offene Dateien verunstaltet mit Störgeräuschen - und es liegt eben nicht an Tauschbörsen manchmal - ist auch ein Faktum.

kikakater 26.01.2006 14:28

quote:Original geschrieben von kikakater
Darauf läuft es hinaus. Die ersten drei Punkte und endlich die standardmässige Einbindung von S-ATA Geräten im Kernel.



sata ist bei windows nicht im kernel, ist es deshalb nicht mehr desktoptauglich? ich hab bisher sehr viel über sata probleme gelesen, aber selbst hatte ich damit noch nie ein problem. cd rein und installieren, bei windows muss ich halt ein fdd einbauen um den treiber nachzuladen. bei fast allen aktuellen rechnern geht es auch per usb-fdd ohne probleme.

Es geht um ein Bootmedium, von dem man mit einem Linux Kernel hochfährt und Systemabbilder anlegen kann auf einen Rohling oder auf eine Festplattenpartition und dieses Abbild von einer DVD+RW bspw. wieder zurücksichern kann auf eine S-ATA Festplatte. Nicht um Windows oder Linux im Regulärbetrieb. Es geht um die Rücksicherungsfähigkeit auf S-ATA Festplattenpartitionen.


quote:Original geschrieben von kikakater

Bedienungsprobleme bei Programmen sind keine gültige Ausrede - Begründung kommt jetzt, nicht überlesen -, da ohne die Erfüllung der drei Punkte + S-ATA Treibern im Kernel kein Rückgrat bei Linux vorhanden ist und das des Pudels Kern ist. Eine Basis ist vorhanden, aber eine verworrdackelte Basis.



mit welcher distro/kernel und welcher hardware hast du aktuell ein problem mit sata?

Siehe obige Aussage in diesem Posting.


quote:Original geschrieben von kikakater

Bei Erreichen dieser Notwendigkeiten kommen auch ganz schnell bisherige Windows Programme nativ für Linux und durch Emulation von Windowsbibliotheken.



ohne sata keine software?

Detto.


quote:Original geschrieben von kikakater

Die Qualitäten von Linux sind unumstritten, aber nicht in Sachen technischer Präparierung von Standards und genau darum geht es bei Kritik an Linux. Die Ideen von Programmierer(gruppen) usw. sind zu loben, es fehlt aber an der Umsetzung des Technischen in Bezug auf Treiber und an der Anwenderfreundlichkeit am Desktop in Bezug auf die einzelnen Geräte.



treiber sind sache der hardware hersteller. meiner meinung nach geht für die entwicklung freier treiber unnötig viel manpower auf.

Druck der Anwender ist nur eine Seite. Die Regierungen müssen danach trachten, daß Linux bedient wird und zwar ohne Abstriche und ohne Sabotage.



quote:Original geschrieben von kikakater

Das Einbinden von UDF Treibern für schreibenden Zugriff auf CD-RW, DVD-/+RW usw. steht auch noch aus.



geht, aber welche bedeutung hat schon eine funktion die von 0,000001% der user mit dvd brenner verwendet wird?

Das sehe ich nicht so. Erst UDF ermöglicht den Einsatz eines wiederbeschreibbaren Rohlings als Nachfolger zur Diskette.


quote:Original geschrieben von kikakater

Linux ist bei der Erfüllung der drei Punkte und dem Einbinden von S-ATA Treibern auf dem Weg, auch am Desktop Windows ernsthaft Konkurrenz zu machen.



siehe oben.

Nein nicht siehe oben. Weil es eben auch um das Sichern des Systems geht und nicht um die bereits vorhandene Unterstützung von S-ATA Controllern im Desktopbetrieb. Es handelte sich um ein Mißverständnis, nochmal betont.


quote:Original geschrieben von kikakater

Man sollte es auch in grossen Medien (ORF, Printmedien, frei verfügbare Archive) zugänglich machen, wenn Linux bestimmte Dinge kann.



klar, der sprung von 2.6.15 auf 2.6.16 muss auf jeden fall im hauptabend programm angekündigt werden


Bezogen auf diverse Treiberfähigkeiten oder überhaupt erst Einbindungen von Treibern in den Kernel ist das ernst gemeint. Ausgewählte Hardware (Chipsatz) x bekommt den Kernel x bei der Installation vom Medium herüberkopiert. Alles andere wird als Modul nachgeladen.


quote:Original geschrieben von kikakater

Wie soll es sonst zu einem Wechsel grossflächig von Windows zu Linux am Desktop kommen ?



den markt kann man nicht zwingen, abwarten. am desktop markt geht es auch nicht um linux vs. windows, apple hat mittlerweile auch ein paar % am markt.


Ich will gar kein Hauen und Stechen. Eben das will Microsoft. Wer mauert beim Herausgeben von API Dokumentationen ?


Wer setzt aber ohne Probleme trotz dieses Blockierens Linux ein ?




quote:Original geschrieben von kikakater

Ohne Treiberunterstützung und Anwendungsfreundlichkeit der Geräteeinbindung am Desktop jedoch ist der Zeitpunkt dafür nicht gegeben.



ist windows xp_x64 jetzt schlecht oder nicht desktoptauglich weil diverse hersteller keine treiber stellen? oder ist es überhaupt unbrauchbar weil diverse sata treiber nicht im windows kernel sind?


Zu Windows XP 64 oder XP64 kann ich nicht viel sagen. Eines fällt mir ein: Zwangsregistrierung bzw. -aktivierung.

Daß es nicht auf der Höhe der Zeit ist, hat nichts mit Linux zu tun, denn Linux wird eine Zeit brauchen um überhaupt die geforderten Dinge eingebunden zu bekommen, und das hauptsächlich - notwendigerweise (wieviele 32bit Prozessoren gibt es noch ? Viele würde ich zweifelsohne sagen) - in 32bit Befehlen. Es bleibt ja alles beim alten.


Wann, wenn nicht bald, soll Linux eine Alternative zur Litfaßsäule Windows Vista und zur Gehirnaustrockung Windows Vienna - wenn zu Viennas' Zeiten so ziemlich alles weichgewaschen sein wird - sein ?



Vielen Dank für das ernsthafte Auseinandersetzen mit den Fragestellungen, jedenfalls. Die Erklärungen waren hoffentlich klarstellend, daß es um diese Bereiche plus dem Booten von einem Austauschdatenträger geht, wobei dann auf die/den S-ATA Systemfestplatte oder /-nverband RÜCKGESICHERT werden können soll.


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