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Also was soll gut oder schlecht an einer leistungsorientierten Bezahlung sein? Letztendlich werden alle Selbständigen dieser Welt ja auch leistungsorientiert bezahlt. Warum also nicht auch deren Mitarbeiter?
Der interessanteste Punkt ist, finde ich, Zitat:
Das würde sich mit der grundsätzlichen Natur des Menschen decken. Der kann - behaupte ich mal - nur glücklich sein wenn er sich nützlich fühlt. Was wäre ein WCM ohne Guru? Also ist Guru nützlich und wenn ich mir so anschaue was seine Arbeit fabriziert glaube ich auch daß er zufrieden und glücklich ist. Nicht immer aber... Wenn ich nur tue was von mir erwartet und verlangt wird dann fühle ich mich nicht nützlich. Daher ist ja auch immer wieder vom "Loben der Mitarbeiter" auf diversen Führungskräfteseminaren zu hören. Und genau dieses mehr das ich bereit bin zu geben bringt letztendlich mich und die Sache (Unternehmen, Abteilung, Magazin etc.) weiter. Auf den Chaos Theorie Einwurf von red 2 illusion will ich nicht eingehen denn... Zitat:
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Vorschläge
HI
Hier an dieser Stelle echte Vorschläge zu bringen ist einfach Sinnlos das es keinen Meisterplan für die Welt gibt. In jedem Betrieb wird sich ein Lösung für eine stabiles Betriebsklima und daher anhaltend gute Leistungen finden oder........ Es muß halt für Sünder die mit Kinderarbeit oder Ausbeutung oder Dumping versuchen den Markt einzunehmen Mechanismen geben um das abzustellen. Meiner Meinung nach kann man mit geringen Mitteln eine nachhaltige weitreichende Schädigung von Betrieben erziehlen z.B. mit der Einführung von Arbeitsmodellen die auf kurtzfristige Erfolge abziehlen und die Mitbewerber zum Handeln zwingen. Es wird uns allen besser gehen wenn die Gesamtleistung der Weltwirtschaft steigt und das hat mir der Scheibenfirma eben genau gar nix zu Tun. Aber wer hat die im Auge und kümmert sich darum? |
Re: Vorschläge
Zitat:
prinzipiell hast du natürlich recht, jede einzelne branche, jeder einzelne betrieb braucht individuelle maßnahmen um optimal zu funktionieren. hier geht's aber doch um das prinzip der leistungsorientierten entlohnung - mit allen positiven und negativen aspekten. grüße gleeful |
Leistungsorientierten Entlohnung
HI
Zitat:
Zitat:
Da ist kein Prinzip sondern nur eine Idee die sehr Weltfremd ist. Die Umsetzung halte ich für nicht möglich. Das ist nur für 1 Mann Unternehmungen brauchbar und ist wie Tagelöhne. Produktivität würde ich in erster Leine durch zufriedene Mitarbeiter, die ihre Leistung erbringen und daher einen sicheren Arbeitsplatz und Gesundheit und reichlich Bezahlung haben, sichern. Ich würde Unternehmen die mit hohen Mitarbeiterverschleiß und Leistungsorientierten Entlohnung arbeiten die Steuerschraube bis ans Limit raufschrauben. |
Re: Leistungsorientierten Entlohnung
Zitat:
Gegenbeispiel ist bereits weiter oben von mir angeführt. 13 Mitarbeiter. |
Ist möglich
HI
Ja, schon. Kinderarbeit geht auch. Die Kinder sind sehr zufrieden frag einfach mal welche. Der Bekannter in dem metallverarbeitenden Montagebetrieb soll das mal durchrechenen kommt sicher ein patzen Gewinn dabei raus. Für mich ist die Grenze eindeutig überschritten. -Welcher Arbeiter soll das bis 60 durchhalten und noch Leistung bringen? -Wenn die Arbeiter dann mit <40 verbraucht sind soll der Staat zahlen? -Wenn in einigen Jahren eine andere Regierung da ist soll die sich dann um die Arbeiter kümmern? Das verschiebt die Probs in die Zukunft und dein Bekannter lebt halt jetzt schon gut davon. |
Re: Leistungsorientierten Entlohnung
Zitat:
1) für jemanden der meint es könne keinen meisterplan geben und man könne sich darum sämtliche vorschläge sparen, bist du erstaunlich dogmatisch in deinen meldungen. man bekommt den eindruck es gäbe doch einen meisterplan, bloß dass nur du ihn kennst. :p 2) ich hingegen halte dein modell für weltfremd aus gründen, die ich weiter oben bereits angeführt habe. 3) produktivität durch zufriedene mitarbeiter? seh ich genauso. bloß wann bin ich zufriedener und produktiver? wenn ich für mehr leistung auch mehr bekomme od. wenn ich das gleiche bekomm egal wieviel ich leiste und der owezahrer neben mir ebenfalls? 4) wirtschaftsmodelle die von einem idealen menschen ausgehen sind von vornherein zum scheitern verurteilt. grüße gleeful |
Meisterplan
HI
Es gibt keinen Meisterplan hat zu bedeuten es kann keiner vorgegeben oder gelehrt werden. Jeder hat seinen eigenen. Nur Grenzen gibts dafür schon. |
Masterplan? Schnick Schnack.
Ich meine eine leistungsorientierte Bezahlung führt zwangsläufig zu besseren Ergebnissen. Letztendlich sind die Mitarbeiter sehr stark mitverantwortlich für den Fall oder Aufstieg von Unternehmen. Nicht die Politik kann heute die anrollende Wirtschaftsflaute abfangen sondern nur echter Unternehmergeist. Und um den zu schüren bedarf es auch das "unter das Gesetz" stellen der Mitarbeiter. Mit Gesetz meine ich jetzt die Spielregeln der Wirtschaft die eigentlich eh jeder kennt, der nur ein wenig Hausverstand hat, egal ob mit oder ohne Wirtschaftsstudium. Gerade Unternehmertum zeichnet einen guten Mitarbeiter aus. Nur der Aussendienstmitarbeiter ist fähig ausgezeichnete Leistungen zu erbringen, der gewillt ist sich in seine Kunden hineinzudenken und Ihnen aktiv bei Seite steht. Nicht um lediglich was zu verkaufen sondern dem Kunden zum erfolg zu verhelfen. Nur der Fliesenleger oder Tischer ist gern gesehen der selbst ein Auge für's Detail hat und sich nicht scheut die eine oder andere Verbesserung noch mit einzubringen statt stur nach Plan zu arbeiten. - So steht eigentlich jeder auf einem Platz auf dem es ständig Möglichkeiten gibt etwas zu verbessern, aufzubauen. Wenn mehr Leute weniger sudern sonder mehr arbeiten und weiterentwickeln geht auch die Wirtschaft zwangsläufig wieder bergauf. Ein solcher Innovationsschub kann nur positives bewirken. Ob das Ziel aber alleine über eine leistungsorientierte Bezahlung zu erreichen sein wird kann ich mir nicht vorstellen. Viel mehr ist es ein Teil des Weges aber nicht der Weg selbst. |
Zitat:
Deine Gedankensprünge wie du zu Kinderarbeit kommst denen kann ich nicht folgen also erstmal kein Kommentar dazu. Sicher kommt ein guter Gewinn dabei raus aber das weisst du bereits, steht in meinem Posting und in dem steht auch das die Mitarbeiter gut verdienen, ausserdem das sie in die Lohnberechnung miteingebunden worden sind und zwar so das sie selbst bestimmt haben, wieviel sie für gewisse Arbeiten bekommen. Keiner zwingt die Arbeiter zu bleiben, sie würden von anderen Firmen mit Kusshand aufgenommen doch sind bereits manche über 15 Jahre in der Firma, scheint ihnen also zu gefallen(haben mir das also nicht nur im Spass gesagt) und den 40er haben auch schon einige überschritten, sind somit älter als der Chef. Weiters kommen sie durch ihre Tätigkeit viel herum, sehen vieles, manchmal auch ins Ausland. Manche Jobs kann man mit 60 einfach nicht mehr ausführen, diesen je nach körperlicher Konstitution schon aber das ist individuell verschieden. Aber zeig mir den Unterwasserschweisser der das in dem Alter kann, so einer kann in seinem Job nur ein paar Jahre bleiben aber das weiss er im vorhinein. Oder den Spitzensportler, wieviele über 35 fahren von berufs wegen Skirennen oder betreiben Spitzentennis ? Siehst du etwas schlimmes daran wenn jemandem sein Job jetzt gefällt ? |
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