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wenn doch, dann lügt uns irgendwer an. |
Man muß sich über eines im Klaren sein:
Wenn der Staat mittels einer Pension den Lebensstandard der älteren Generation sicherstellen will, kostet das nun einmal viel Geld, und dieses Geld kann neben durch die Pensionsbeiträge allein nicht aufgebracht werden. Da wird der Bund immer hohe Beträge zuschießen müssen, Reform heute, morgen, hin oder her - ist halt eine Frage der Zahlungsbereitschaft, sowohl in der Bevölkerung, als auch im Parlament... Durch diese Reform tendiert das System leider verstärkt in die Richtung, daß die gesetzliche Pensionsversicherung die finanzielle Altersversorgung nicht mehr ausschließlich tragen soll(--> Pensionskassen!) Bis zu 40% Abschläge...fein, wenn man bedenkt, daß für neue Pensionsbezieher heute der Unterschied zwischen letztem aktiven Einkommen und Pension bei ca -30% liegt, und dann nehme ich schlechtestenfalls von der Pension nochmals bis zu 40% weg, so kann sich jeder am eigenen Leib ausrechnen, wie die zukünftige Einkommenslage im höheren Alter sein wird... Dem Solidarbeitrag für laufende Pensionen kann ich im Prinzip nicht sehr viel abgewinnen, wenn schon, dann nur für Pensionsteile heranziehen, die über der ASVG-Leistung liegen, bringt dann wahrscheinlich aber nicht mehr so viel. |
45 jahre? :eek:
soviel mir bekannt ist, wurden mir schon die anrechnungsjahre aus schul&studienzeiten geklaut -> der rentenklau geht um :( |
Aus der Sicht eines Pensionisten
Da ist man mehr als ein halbes Jahrhundert
von Steuer und Versicherung geschröpft worden. Man hat Dinge finanziert, die man selber nicht in Anspruch nehmen konnte: Mutter-Kind-Paß, Kinderbeihilfe, Kindergeld. Man mußte eigene Kinder in Privatschulen schicken, weil es keine Nachmittagsbetreuung gab und gerade jene denen man mit Steuergeldern das Studium finanziert hat sehn in uns Parasiten. Glaubt ihr wirklich, dass das was jetzt beschlossen wird, zu Eurem Pensions- antritt noch gilt ? Dann werden die jetzigen Kleinkinder nach Euthanasie schreien. Wir gehen ( chinesisch gesehen ) interessanten Zeiten entgegen. |
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wer heute zwischen 40 und 50 J. alt ist, hat keine Chance, zu vernünftigen Preisen eine Säule "Privatpension" zu erreichen, die auch nur die Abschläge der geplanten Reform abdeckt (wollte fast schon abfedern schreiben :) ). Obendrein gibt es für heute bereits pensionsbeziehende Menschen eine Rechtsgrundlage - und die kann man höchstens in einer Bananenrepublik wie Österreich einfach ändern. (Zeigt aber wieder das Verständnis für Rechtssicherheit einiger Politiker :( ). In Wirklichkeit liegt das Problem ja nicht bei den ASVG-Pensionsbeziehern - die sorgen am wenigsten für das Defizit bei den Pensionen. Der Staat Österreich hat zuviele Dinge in die Zukunft verschoben - man sehe sich nur das Gehaltsschema der Beamten an, die am Anfang nahezu nichts bezahlt bekommen, aber dafür halt am Ende ihrer Dienstzeit eine ihrem Gehalt entsprechende Pension. Guru |
wie Guru schon schreibt, den Generationenvertrag kann man nicht einfach kippen
sicherlich wäre es trasparenter, auf ein Kapitaldeckungsverfahren umzusteigen, doch dann würde eine Generation ausfallen, das geht nicht ausserdem ist das pensionsproblem ja kein österreichisches, sondern jeder, der das umlageverfahren hat muss adaptieren siehe streiks in frankreich, d ist derzeit mit anderen problemen beschäftigt ich denke, der staat wird sich immer mehr bei der finanzierung zurückziehen und immer stärker die private säule betonen dabei müssen dann aber die rahmenbedingungen geschaffen werden, dass nicht jemand dann ohne pension dasteht, da er das geld lieber glaich ausgegeben hat (also eine grundpension) selbst die grundpension könnte irgendwann einmal abgeschafft werden oder stark reduziert werden, aber dann muss der bürger mündiger und erfahrener sein als heute der vorteil der staatlichen pensionen liegt ja darin, dass man sich in jungen jahren keine gedanken machen musste, wie man seinen lebensstandard im alter finanzieren wollte, vorausgesetzt nat. man kam auf seine beitragsjahre bei "angemessener" pension heute geht dies nicht mehr wer heute seinen lebensstandard im alter sichern will muss HEUTE schon mit einem privaten pensionsspaarmodell beginnen |
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Dimitris |
Nur birgt das Kapitaldeckungsverfahren größere Risiken, siehe dazu das Problem einer stärkeren Inflation oder z.B. die derzeitige Situation bei den Pensionskassen, die die garantierte Verzinsung nach unten revidieren wollen.
Ich sage, für eine gesetzlich verankerte Geldleistung bietet das Umlageverfahren eine größere Sicherheit, da leichter adaptierbar und von der Wirtschaftslage nicht so abhängig wie die Kapitaldeckung. |
mal eine frage: was ist an einer privaten säule besser? welchen vorteil hat sie? wieso schaut dort dann mehr geld heraus, als wenn es der staat trägt?
irgendwie glaub ich, der staat wälzt da ein großes problem auf private firmen um, aber dadurch wird es meiner meinung nach nicht besser. und diese firmen müssen auch gehälter zahlen und wollen profit machen, wie soll das funktionierten? |
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