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Lord Frederik 04.06.2003 14:36

Zitat:

Original geschrieben von Guru


Die Gewerkschaften brauchen sich aber sicher nicht den Kopf für die Regierung zerbrechen. Die Gewerkschaft als Interessensvertretung hat die Aufgabe, die Interessen ihrer Mitglieder zu vertreten und das haben sie getan.

Auf Grund der Runden Tische kam es dann zu den wunderbaren Wortschöpfungen "deckeln", "abfedern" und "abmildern". ;)

Wobei Guru denn nun gerne wissen würde, ob er nicht aufgemildert werden kann... :lol:


LG

Guru

woher weis die gewerkschaft was ihre mitglieder wollen ? gab es da etwa eine urabstimmung die ich übersehen habe ? antwort brauche ich keine ;) politik kotzt mich nur noch an..... alles säue die zum futtertrog drängen ohne rücksicht auf irgendjemanden anderen. eine sperre für eine woche nehme ich mit dieser aussage in kauf :(

Alex1 04.06.2003 14:42

Zitat:

Original geschrieben von Lord Frederik


woher weis die gewerkschaft was ihre mitglieder wollen ? gab es da etwa eine urabstimmung die ich übersehen habe ? antwort brauche ich keine ;) politik kotzt mich nur noch an..... alles säue die zum futtertrog drängen ohne rücksicht auf irgendjemanden anderen. eine sperre für eine woche nehme ich mit dieser aussage in kauf :(

Für das Erkennen der Wahrheit wird man gesperrt? ;)

ribe10 04.06.2003 14:52

@Lord Frederik

Ich bin auch schon fast so weit...............

Guru 04.06.2003 18:39

Zitat:

Original geschrieben von ribe10
@Guru

Die Gewerkschaft hat sich sehr wohl den Kopf darüber zu zerbrechen wie es besser gemacht werden könnte.
Nur nein zu sagen ist keine Kunst, dass kann mein 2-Jähriger auch.

Ein Kompromiss bedeutet, dass beide seiten etwas nachgeben müssen!

In 10 Jahren ist dann die Regierung ( lt. Gewerkschaft )sicher wieder Schuld weil "damals" nichts gemacht wurde.

Guru meint, dass die Gewerkschaften nachgegeben haben - nicht genug, um die Regierung zum Erfolg zu bringen. Wären die Meinungen nicht zu divergierend gewesen, wäre man ja am Tisch zu einem Kompromiss gekommen.

Guru

Guru 04.06.2003 18:47

Zitat:

Original geschrieben von Lord Frederik


woher weis die gewerkschaft was ihre mitglieder wollen ? gab es da etwa eine urabstimmung die ich übersehen habe ? antwort brauche ich keine ;) politik kotzt mich nur noch an..... alles säue die zum futtertrog drängen ohne rücksicht auf irgendjemanden anderen. eine sperre für eine woche nehme ich mit dieser aussage in kauf :(

Also Guru findet das recht eigenartig. Die Gewerkschaft weiss sicher, was die Leute NICHT wollen - unter anderem war Guru einer derjenigen vielen, die an ihre Gewerkschaften geschrieben haben. Und soviel Guru von der Pressestelle des ÖGB weiß, haben eh nur rund 80.000 Leute an die Gewerkschaften geschrieben (gemailt, angerufen). Da war eine Urabstimmung gar nicht notwendig - das war ein Aufruf, etwas zu tun.

Guru versteht Dich nicht ganz - Menschen, die eine Position verteidigen und nicht überproportionale Schäden in Kauf nehmen wollen, sind "Säue die zum futtertrog drängen ohne rücksicht auf irgendjemand anderen"? Für Guru ein reichlich verquerer Standpunkt.

Und wenn gerade die Schwächeren unter uns Nachteile bis zu 40% hätten, wär das dann für Dich in Ordnung? Ist das auch so eine Sau ohne Rücksicht?

Guru empfiehlt Dir, doch noch mal ein wenig über Deinen Standpunkt nachzudenken - dazu ist eine Sperre nicht wirklich notwendig, höchstens ein wenig denken vor dem Absenden.

LG

Guru

ribe10 05.06.2003 08:18

Hi Guru,

die Gewerkschaft hat leider kein bischen nachgegeben.
Ihrer Meinung nach ist es erst eine gute Reform wenn es so bleibt wie es ist, oder die Leute sogar noch mehr bekommen.

Solche Ansichten finde ich schon grob fahrlässig.
Ich kann kaum noch einen Grund sehen der ihr Dasein gerechtfertigt, ausser der Selbstzweck!

Da ja Ö nicht das einzige Land ist wo garade solche Sachen ablaufen,
müssten auch sie einsehen, dass starke Einschnitte notwendig sind.

Meiner Meinung nach ist eine staatliche Pension nur zur Grundsicherung da, alles andere muss selber vorgesorgt werden.
Dass bedeutet, dass man sich ohne private Vorsorge sehr wohl stark einschränken muss.

Komm jetzt bitte nicht mit den vielen die sich dass angeblich nicht leiseten können.
Es liegt bei 95% nur an der richtigen Prioritätensetzung was ich mit meinem Geld mache.
Leider können dass meistens die mit wenig Einkommen gerade nicht.
Für die die wirklich, trotz aller eigenen Anstrengung, zu wenig zum Laben haben bin auch ich gerne bereit mehr zu zahlen.

ribe10 05.06.2003 09:06

Jetzt kommt im Radio dauernd, dass die Experten meinen die Pensionsreform sei nicht mehr ausreichend.

VIELEN DANK LIEBE GEWERKSCHAFT!!:mad:

Bis zum nächsten mal.

Guru 05.06.2003 09:13

Zitat:

Original geschrieben von ribe10
Hi Guru,

die Gewerkschaft hat leider kein bischen nachgegeben.
Ihrer Meinung nach ist es erst eine gute Reform wenn es so bleibt wie es ist, oder die Leute sogar noch mehr bekommen.

Solche Ansichten finde ich schon grob fahrlässig.
Ich kann kaum noch einen Grund sehen der ihr Dasein gerechtfertigt, ausser der Selbstzweck!

Da ja Ö nicht das einzige Land ist wo garade solche Sachen ablaufen,
müssten auch sie einsehen, dass starke Einschnitte notwendig sind.

Meiner Meinung nach ist eine staatliche Pension nur zur Grundsicherung da, alles andere muss selber vorgesorgt werden.
Dass bedeutet, dass man sich ohne private Vorsorge sehr wohl stark einschränken muss.

Komm jetzt bitte nicht mit den vielen die sich dass angeblich nicht leiseten können.
Es liegt bei 95% nur an der richtigen Prioritätensetzung was ich mit meinem Geld mache.
Leider können dass meistens die mit wenig Einkommen gerade nicht.
Für die die wirklich, trotz aller eigenen Anstrengung, zu wenig zum Laben haben bin auch ich gerne bereit mehr zu zahlen.

Prinzipiell hat die Pension bis jetzt nicht nur zur Grundsicherung gedient, sondern der Altersversorgung. Dass sich jetzt der Schwerpunkt der staatlichen Pension auf Grundsicherung verschieben soll, mag zwar die politische Idee sein, ist aber nirgends festgeschrieben. Wenn dies der politische Wille ist, dann soll er auch zum Ausdruck kommen.
Bei Beamten ist es definitiv nicht so - Beamte beziehen ein Ruhestandsgehalt, welches zum Lebenseinkommen zählt (kommt aus der Geschichte, wurde schon mehrfach erwähnt, wieso). Auch hier ist keine Änderung vorgenommen worden.

Vielleicht ist Dein Eindruck über die Verhandlungen der Gewerkschaft und den Streiks ein anderer als Gurus Eindruck. Guru sagt, dass ohne zusätzlichen Druck die Regierung keinen Federstrich am Entwurf geändert hätte - da kann Wolfgang Schüssel noch so treu in der gestrigen ZIB2 beteuern, dass es ja "nur" ein Entwurf gewesen sei.

Guru freut es auch sehr, dass Du für die Armen in unserem Land bereit bist, mehr zu zahlen. Guru ist es nicht - die Abgabenquote in Österreich ist bereits jenseits von Gut und Böse.
Wenn Guru bereits mehr als die Hälfte seiner Zeit für die Abgaben arbeitet, muss irgendeinmal Schluss sein mit höheren Belastungen. Sozial und solidarisch ja - aber alles muss Grenzen haben. Unser KHG macht leider den gleichen Fehler, den nahezu alle anderen Finanzminister vor ihm gemacht haben - Belastungen rauf statt ausgabenseitig zu sparen.
Und wer glaubt, dass dies so nicht sei, dem bietet Guru eine Wette an: es wird keine 5 Jahre dauern und aus der LKW-Maut wird eine allgemeine Maut. Das Autobahnpickerl wird dann gnädigerweise eingespart und Guru sieht vor dem geistigen Auge bereits Grasser und Schüssel mit treuherzigem Blick in der ZIB2 Frau Turnher erklären, warum gerade dies die beste Lösung für Österreich und die -rInnen ist.

LG

Guru

Alex1 05.06.2003 09:52

Zitat:

Original geschrieben von ribe10
...Es liegt bei 95% nur an der richtigen Prioritätensetzung was ich mit meinem Geld mache.
Leider können dass meistens die mit wenig Einkommen gerade nicht.
Für die die wirklich, trotz aller eigenen Anstrengung, zu wenig zum Laben haben bin auch ich gerne bereit mehr zu zahlen.

Endlich jemand, der mir sagt, was ich falsch mache.
Danke, Danke, Danke!

ribe10 05.06.2003 10:07

Tja, vielleicht gehörst du ja zu den 5-10% die es richtig machen.
Ich habe ja nicht gedagt, dass es alle falsch machen.

Ich sehe nur in meinem Umfeld, dass viele die wenig Geld habe tw.
Sachen kaufen oder machen, die ich mir ( obwohl ich sie mir leisten könnte ) nicht tun würde.

Ist halt eine persönliche Meinung von mir.


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