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Das kann man auch anhand der Position ersehen, wenn man weiß wie schnell man geflogen ist. Wenn man da allerdings keine Konstante Geschwindigkeit hält hat man ein kleines Problem.
Über Wasser hat man die Windrichtung anhand der Wellenkämme erkennen können. Außerdem auch die Windstärke, da es dann auch unterschiedlichen Wellengang gibt. Das ist beides direkt voneinander abhängig. Außerdem hat man Rauchbomben abgeworfen und konnte das dann anhand der Rauchfahne abschätzen. Leider geht beides nicht im Flusi. :( (Auch einen Abdriftmesser hat noch niemand als Gauge gebaut.) |
Im FS geht's leider nur mit dem Koordinaten-Schummelfenster...
Grüsse Jakov "Kov" Bolotin |
moin, moin
Vielen Dank für eure Hilfe, dann muss ich leider wieder das Schummelfenster benutzen.:heul: :heul: :heul: :heul: :heul: mfg Atze |
Hallo
Ich habe ein Problem mit der Koppelnavigation. Ich habe probiert, mit meinem Schulatlas Koppelnavigation zu machen. Die Karte, nach der ich navigiert habe, war im Maßstab 1 : 4 000 000. Ich kam am Zielflughafen mit mehr als 50 NM Versatz an, ich bin von Hamburg nach Tempelhof bei Nacht geflogen, den Wind habe ich noch mittendrin berecnet, und das dann entsprechend am Kurswähler nach ca 10 Minuten neu eingestellt, kann es sein, das dadurch dieser Versatz gekommen ist?!? Wenn nicht, glaube ich ernsthaft daran, das es villeicht daran liegt, dass ich einfach zu blöde dazu bin. Oder liegt es daran, dass ich noch zu wenig geübt habe??? mfg Atze |
Hast Du den Flugrichtungsanzeiger mit dem magnetischen Kompass abgeglichen oder nicht?
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Hallo Atze,
ich nehme mal an, Du hast den Kurs so bestimmt, dass Du zwischen Hamburg und Berlin eine Gerade gezogen und dann deren Winkel (rechtsdrehend gegen Nord) bestimmt hast.
Das Problem: Normalerweise sind Karten in Schulatlanten nicht winkeltreu, eigentlich brauchst Du z.B. eine Karte in Mercatorprojektion. Immerhin sind aber 50nm Versatz, auf die (relativ kurze) Strecke gerechnet, doch so viel, dass DAS nicht die einzige Fehlerquelle sein kann. Nebenbei muss auch das Gitternetz nicht an der Gradeinteilung haengen (es gibt z.B. das Gauss-Krueger-Gitter, das Winkeldifferenzen zu den Laengengraden hat (besonders auch bei Oesterreich-Karten gebraeuchlich). Ich benutze ebenfalls auch (zusaetzlich) immer einen Atlas beim (VFR)-Fliegen, koppele aber immer recht kurze Teilstrecken zwischen jeweils zwei markanten Gelaendepunkten (Seen, Staedte, Berge usw). Ich habe allerdings auch schon die Nordatlantikstrecke (Shannon-Gander) zweimal versuchsweise nur mit Koppelnavigation "gemacht", der Fehler lag beide Male unter 100nm. Viele Gruesse Peter P.S. Was Michael meint: Je nach Flugzeugtyp hat der (dann einfache) Kreiselkompass eine Drift, weicht also mehr und mehr von der magnetischen Richtung ab (Cessna, Mooney usw). Ab Kingair-Groesse (und Preis ;) ) haben die Richtungsindikatoren dann aber eine automatische Kompensation der Kreiseldrift. |
Mir fällt noch eine Kleinigkeit auf... Hast du den Unterschied zwischen magnetisch Nord und geografisch Nord bedacht? Die Schulatlanten zeigen ja auf geografisch Nord.
Und was Peterle gesagt hat kann natürlich zu Fehlern führen... Ist eben alles nicht ganz so einfach. :) Aber immerhin, wenn's mal eingeübt ist haben wir einen großen Vorteil gegenüber den Autopiloten-Flieger: Wenn der Strom ausfällt sitzen wir genauso dämlich vor unseren Computern wie sie... äh... :( ;) :lol: Hab mir übrigens jetzt ein Buch über Astronavigation zugelegt. Endlich weiß ich wie das gehen sollte. Vielleicht springt ja dann auch irgendwann ein Gauge dabei heraus mit dem das simuliert werden kann. Ob dabei der angezeigte Sternenhimmel des FS benutzt wird wage ich erst einmal zu bezweifeln. :D Endlich kann ich auch die Großkreisberechnungen. :) Ach ja, der Buchtip (euch darf nur nicht stören, dass es für Segler geschrieben wurde): Helmut Knopp Astronomische Navigation Busse Seewald Verlag ISBN 3-512-03141-2 Ich hab 14.50€ für bezahlt. |
Hallo allerseits,
@Michael: Genau so ein Buch suche ich seit 'ne Ewigkeit:) @Peter: Wie hast Du den Nordatlantik genau gemacht. Ich bin da immer noch ein bisschen am rumbasteln. Mercator-Projektionen wären schon 'ne tolle Sache. Es gibt sicher irgenwo eine Kartographie-Software bei der man zb. eine Linie von A nach B (Grosskreis) eingeben kann und die dann eine darauf ausgerichtete Mercatorprojektion darstellen kann? Grüsse Jakov "Kov" Bolotin |
Hallo
Nein, den Kurskreiseldrift habe ich leider nicht bedacht. Den Wind habe ich bei einer Flugzeit von ca. 90 Minuten nach ca. 30 Minuten korrigiert aber allerdings für 1 Stunde. Kann es villeicht daran liegen??? Wie gesagt, habe ich im Schulatlas mit 'nem Edding einen Strich gezogen (Ist ja nur Schuleigentum:D ) Naja, und wie bekomme ich diese Kompaßabweichung in Deutscland heraus??? Gibt es dazu irgendeine Rechenformel oder Tabelle??? mfg Atze |
Hallo Jakov,
... der Atlantik-Trick ;) ist auch ein bischen geschummelt, er beruht darauf, dass manden FS2k2-Flugplaner den "GPS-Kurs" (das ist ein Grosskreiskurs) z.B. Shannon-Gander sowie umgekehrt Gander-Shannon rechnen laesst, damit bekommt man zwei Anfangs-Kurse, davon nimmt man (nach passender Addition von 180 Grad) das Mittel.
Das ist dann zwar keine wirklich gute Kursgleiche, aber es reicht auf der Strecke, um in die Reichweite eines NDB (vorher natuerlich 'rausgesucht) in Neufundland zu kommen, etwa 70nm. Haette das nicht funktioniert, haette ich dort Suchschleifen bis zur Erfassung eines NDB geflogen, aber es ging recht gut. Hier hab' ich's schonmal genauer beschrieben: http://www.wcm.at/vb2/showthread.php...&pagenumber=11 (War eigentlich ein Thread ueber Kunstflug :D ) Da ist auch eine URL bei mit einer ganz guten Einfuehrung in Astronavigation). Ein zweiter Test ging dann von Westafrika (Dakar?) nach Suedamerika, funktionierte auch ganz leidlich. Auf dem Pazifik hab ich's allerdings noch nicht probiert ;) Schade - eine Sextant-Gauge steht noch immer auf meiner Wunschliste. Wie bei Sonnenfinsternis getestet: Zumindest Sonne und Mond werden recht gut im FS2k2 gerechnet... Viele Gruesse Peter P.S. @Atze: Wenn Du eine topografische Karte findest (normale "Wanderkarte", so 1:50000) oder auch eine gute VFR-Karte, dann findest Du auf denen meist die Missweisung (Abweichung geografisch zu magnetisch Nord) unten angegeben, auch mit einer Angabe, um wieviel die sich pro Jahr aendert. Wenn Du dann einen solchen Wert, - fuer Deutschland ermittelt - zum Beispiel in Frankreich benutzt, dann ist der Fehler noch ertraeglich. Fuer Groenland gilt er allerdings dann ueberhaupt nicht ;) Manchmal hilft auch das Internet... oder man erfliegt sich die Missweisung im FS mit Funknavigation, das ist allerdings zeitaufwendig. |
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