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Oli 07.11.2001 10:18

Zitat:

Original geschrieben von callas
@oli: kommt sicher auch vor, genau so wie in den firmen und büros, ziel und zweck ist es aber nicht.

bitte nicht verallgemeinern... ;)

Daß glaube ich Dir auch, daß dies Einzelfälle sind - ich vergönns ihnen auch ja - aber das Problem ist, daß die ja in der Auslage sitzen und viele Passanten das mitbekommen - und das steigert sicher nicht die Beliebtheit der Studenten in der Öffentlichkeit.

Ciao Oliver

mig 07.11.2001 10:40

Korrekt, im "Aquarium" sitzen und Nackerte anschauen ist ein bisserl übertrieben. Trotzdem bitte ich alle, sich gut zu überlegen, ob sie nicht doch trotz der herrschenden Unmoral das Volksbegehren unterschreiben wollen :D.

lG, mig

Neutron 07.11.2001 12:04

Also wenn man schon unbedingt gebühren einheben will, wären Prüfungsgebühren der wesentlich bessere weg. Damit wäre man sämtliche studenten los die's einfach so oft probieren bis es doch einmal klappt. Wenn man das halbwegs intelligent machen würde (erste Prüfung nix oder wenig und dann halt a bisl mehr) würde das durchaus den effekt des antreibens haben.
Wenn man das geld dann auch noch direkt in die unikassa fliesen lässt wären wahrscheinlich weniger bürokratie-abgaben zu leisten und die uni hätte auch was davon.

Ansonst sieh ich eigentlich überhaupt nicht ein, dass man Studenten nach den Sparmassnahmen von 1996 noch einmal schröpft.

Leider sieh ich aber auch keinen wirklichen sinn in einem Volksbegehren, da das ja foch nur bedeutet, dass die regierungsparteien im parlament das wort "Studienbeitrag" aussprechen müssen, um dann direkt zur Tagesordnung überzugehen :(

mig 07.11.2001 12:24

Naja, je mehr Wind um die Sache gemacht wird, desto besser. Wer sagt denn, daß die Bundesregierung immer so bleiben muß, wie sie jetzt ist? Studiengebühren sind sicher ein Wahlkampfthema ab sofort, und da das eine der unpopulärsten Änderungen war, wird man seitens der Opposition sicher Alternativen zum status quo versprechen.

Prüfungsgebühren sind eigentlich keine schlechte Idee, ich finde sie aber insofern problematisch, da man damit Leute bestraft, die einfach das eine oder andere Mal hängen bleiben (so wie ich), und die dann aus Angst vor einer negativen Note beim 3. Mal lernen noch immer nicht hingehen. Außerdem werden dann bekannt schwierige Prüfungen noch öfter umschifft, wenn man sich keinen "Freischuß" mehr leisten kann. Und dann hat man wieder das Problem mit den "Scheinstudenten", die zwar nicht viel kosten, die man aber trotzdem draußen haben wollte. Das ist eine verzwickte Geschichte. Ich wäre immer noch für einen moderaten Schwellwert als Gebühr (ATS 1500.- z.B.), bei dem es für jeden überlegenswert ist, ob er das zahlen möchte "nur" um Student zu sein, der aber für sämtliche wollende Studierende (und wißbegierige Pensionisten) zusammenkratzbar sein müßte.

lG, mig

(V)uh 07.11.2001 12:30

Vom prinzip her richtig neutron, nur wenn man das auf prüfungsgebühren umwälzt dann hängt das noch mehr von der willkür der profs ab.

2 Beispiele:
Bei uns hat es einen prof gegeben da sind sehr viele 5-6 mal hingegengen ! Der hat fragen gestellt die er nicht in der vorlesung behandelt hat ! In der fachschaft hat es 100 kopierte zettel gegeben mit lauter zusatzfragen die er irgendwann einmal bei der mündlichen gefragt hat. Maschinenbau studenten errinnern sich sicherlich (werkstoffkunde - he he). Nur war das nach der dritten prüfung keine kommissionelle prüfung sondern er hat es einfach nicht eingetragen, er hat nur bestimmt wann der student das nächste mal antreten darf z.B. 6 Monate, 8 Monate, ...

Frage aus einer Jus prüfung (eine bekannt ist da drinnen gesessen). "Auto - Reifen. Schlitten - ?". Und was sagt man dann ? "Äh, wie was, bitte noch einmal". Antwort des profs "Kufen wäre richtig gewesen "Auto - Reifen. Schlitten - Kufen" ganz logisch. Ein jurist muss in der lage sein sachverhalte schnell zu erfassen und darauf zu reagieren. Kommen sie in 4 Monaten wieder".

Ich könnte noch viele beispiele bringen und ihr werdet sagen "einzelfälle", aber wenn ich alleine schon so viele weiss dann muss man das mal auf alle stud hochrechnen ! Das mit der fernsehwerbung hat ja auch einen hintergrund ... "Wer prüft die prüfer? "

Also neutron dein vorschlag wäre ja nicht schlecht aber ...
So schauts nämlich aus - he he

MrWolf 09.11.2001 21:55

um an der tu im "schaukasten" surfen zu dürfen, braucht man einen account. um den zu bekommen, braucht man 8 absolvierte wochenstunden. im ersten semester kommt man da nicht um die mathematik grundvorlesungen und übungen rum ---> leute die das hinter sich haben, haben sich (imho) eine menge nacktes fleisch verdient ;)

im ernst: das ganze ist wohl kein argument für oder gegen studiengebühren.

momentan gibt es keine zweckbindung der studiengebühren
die 5000 ats sind ja erst der anfang. möcht nicht wissen, wie hoch wir in 5 jahren sind.

lg mrw

mig 11.11.2001 11:17

@MrWolf:

Das mit der Beschränkung im ersten Semester haben sie mittlerweile gottseidank aufgehoben, weil ein Teil der LVA-Kommunikation auch im ersten Semester schon online geschieht (sides4mi), somit wäre die Regelung Blödsinn. Trotzdem braucht man natürlich 8 Semesterwochenstunden, sonst geht da nix mit im Aquarium surfen und so.

Wegen Studiengebühren. Ich hab grad in so einem Uniheftl gelesen, daß im NIG die Decke wo runtergefallen ist. Vielleicht sollten die Verantwortelichen zusehen, daß zuerst ein sicheres Studieren gewährleistet ist, bevor man über Verbesserung der Lehre nachdenkt :D

Scherzal, mig

Neutron 11.11.2001 16:35

Das war der Hörsaal 3 im NIG, wo die Decke runter kam. 1 und 2 sind inzwischen auch gesperrt :lol:

Soweit ich weiß, gibt's gar keine Wochenstunden mehr zum surfen, weil wer sich um 5000 ATS im semester Internetsurfen erkauft, muss eh an vollschuss haben, und sponsert damit wenigstens die Uni ;)

Bender Unit 22 13.11.2001 22:57

173.596 haben es unterschrieben.

Mash 13.11.2001 23:00

@ bender: woher hast du die erfreulich info?


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