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Don Manuel 26.04.2012 08:34

Zitat:

Zitat von mind (Beitrag 2472917)
Das koennte man von allen anderen Umweltgiften auch behaupten.

Und ob! Wir müssen das Vorsorge-Prinzip durchsetzen. Aber die Industrie kann bei Stoffen, die erst über einen längeren Zeitraum fatal sind, mit ihrer Kohle lange genug vor Gericht mangels eindeutiger Beweise Verbote behindern. Es finden sich immer genug bezahlbare Fachleute, die unerwünschte Gutachten wieder zerpflücken. Die Gesetzgeber werden von einer Mehrheit gewählt, die für solche Zusammenhänge kein Interesse hat, sei es aus Unvermögen oder Unwillen, und gleichzeitig werden die gleichen Gesetzgeber von Fachleuten beraten, die zumindest zum Teil geradewegs von der Industrie bezahlt sind.

Christoph 26.04.2012 08:55

Zitat:

Zitat von fredf (Beitrag 2472906)
Welche?

Z.B.:
http://www.directindustry.de/prod/an...483-51706.html
http://www.google.at/url?sa=t&rct=j&...2trb6dv7rM5wfA

alterego100% 26.04.2012 09:40

Ich für meinen Teil steige langsam (wegen der enormen Kosten) auf LED um.

fredf 26.04.2012 13:41

Damit kann Quecksilber bestimmt werden, richtig.
Jedoch sind weder Blut-,Urin- noch Stuhlproben bei länger zurückliegender Belastung geeignet um die Belastung durch Quecksilber zu bestimmen.
Auch der Haartest nach Cutler gibt keine definitiven Aufschlüsse über die im Körper eventuell abgelagerte Menge an Quecksilber.

Die besten Testgeräte nützen nichts wenn es nicht möglich ist die passenden Proben vorliegen zu haben.

Christoph 26.04.2012 17:35

Das war nicht die Frage, Du wolltest die Bestimmungsmethoden wissen. ;)

Aber klar, das ist auch das Problem bei langperiodischen Vergleichsuntersuchungen samt Probematrixeffekten.

fredf 26.04.2012 21:55

Zitat:

Zitat von Christoph (Beitrag 2472967)
Das war nicht die Frage, Du wolltest die Bestimmungsmethoden wissen. ;)

Zitat:

Zitat von Christoph (Beitrag 2472899)
Der Quecksilbergehalt im Körper kann mit modernen Analysenmethoden bestimmt werden

Zitat:

Zitat von fredf (Beitrag 2472951)
Die besten Testgeräte nützen nichts wenn es nicht möglich ist die passenden Proben vorliegen zu haben.

Faktum ist: Der Quecksilbergehalt im Körper kann zur Zeit mittels wissenschaftlicher Methoden nicht eindeutig festgestellt werden.



Schlaflos und erschöpft durch Licht? - ein wenig provokant gewählt der Titel, jedoch kann es durchaus zutreffen

Ein Thema das Leuchtstofflampen sowie auch manche Led-Lampen betrifft ist die unregelmässige Verteilung der Spektralfarben mit teils extremen Peaks.
Bei folgendem Link in dem die Verteilung des Lichtes im sichbaren Bereich bei mehreren Leuchtstofflampen gemessen worden ist bitte insbesondere auf den Bereich um 450nm achten:

http://www.hereinspaziert.de/spektren/spektren.htm

Ist die Leuchtstärke im Bereich von 450 bis 480nm relativ stark, dann wird bei einer solchen Lichtquelle die Produktion des körpereigenen Stoffes Melatonin verringert. Ein zu geringer Melatoninspiegel kann mit Schlafproblemen einhergehen -> http://de.wikipedia.org/wiki/Melatonin

Die Lampenindustrie, hier Phillips, verkauft übrigens Leuchten die im Bereich von 450-480nm relativ viel Output haben relativ teuer als Wake up light - dabei haben so manche 08/15 Energiesparleuchten dieselbe Funktion ;)
Ein Link der einiges an medizinischem Wissen diesbezüglich enthält
http://www.newscenter.philips.com/pw...LU_deutsch.pdf

mind 27.04.2012 06:32

Zitat:

Zitat von Don Manuel (Beitrag 2472922)
Und ob! Wir müssen das Vorsorge-Prinzip durchsetzen. Aber die Industrie kann bei Stoffen, die erst über einen längeren Zeitraum fatal sind, mit ihrer Kohle lange genug vor Gericht mangels eindeutiger Beweise Verbote behindern. Es finden sich immer genug bezahlbare Fachleute, die unerwünschte Gutachten wieder zerpflücken. Die Gesetzgeber werden von einer Mehrheit gewählt, die für solche Zusammenhänge kein Interesse hat, sei es aus Unvermögen oder Unwillen, und gleichzeitig werden die gleichen Gesetzgeber von Fachleuten beraten, die zumindest zum Teil geradewegs von der Industrie bezahlt sind.


Gut gemeinter Vorschlag.
Aber da haette die Menschheit nicht mal das Feuer "erfinden" duerfen, denn ab da wurde die Umwelt nachhaltig zu Ihrem Nachteil veraendert.

Don Manuel 27.04.2012 07:42

Damit hast Du natürlich recht, und es war seinerzeit noch einfacher zwischen der Unbedenklichkeit eines Lagerfeuers und der Problematik eines ganzen Waldbrandes zu unterscheiden.

Christoph 02.05.2012 10:48

Zitat:

Aus für Glühbirnen: LED-Lampen als Ersatz

Die Lichtmesse "Light & Building" in Frankfurt war dieses Jahr von einem großen Thema bestimmt: LED. Philips-CEO Frans van Houten etwa geht davon aus, dass bis zum Jahr 2015 LED-Lampen einen Marktanteil von 45-Prozent am Lichtmarkt haben werden. Tatsächlich werden LED-Lampen immer billiger und haben einige Vorteile gegenüber Energiesparlampen.

Die 60-Watt-Glühbirne hat ausgedient. Seit September 2011 dürfen nur noch Restbestände abverkauft werden. Viele Kunden haben deshalb Glühlampen gehortet, weil sie sich noch nicht entschieden haben, auf welche Ersatzlampe sie umsteigen sollen. Neben der Halogen- und der Energiesparlampe ist nun die LED-Retrofit-Lampe im Kommen. Retrofit bedeutet, dass die Leuchtdiode (LED) auch auf die alten Schraubsockel der Glühlampe passt. "LED kennt jeder vom Auto oder von Handy-Displays, aber eine LED-Lampe in Glühbirnen-Form verwechseln die Menschen sehr schnell mit Energiesparlampen", sagt Detlef Mikulsky, Geschäftsführer der Vorarlberger Zumtobel-Tochter Ledon, die seit 2009 auf dem LED-Markt mitmischt.

Branchengrößen wie Philips oder Osram haben Millionensummen in die Entwicklung der neuen Technologie investiert, die auf elektronischen Halbleiter-Bauelementen beruht. Mit LED-Lampen lässt sich im Vergleich zu Glühbirnen bis zu 80 Prozent an Energie einsparen. Zudem brennen hochwertige LED-Lampen im Normalfall ewig - bis zu 50.000 Stunden. Das sind bei einem Heimgebrauch von rund fünf Stunden pro Tag rund 30 Jahre, sofern die Betriebsparameter eingehalten werden. Damit halten sie wesentlich länger als Energiesparlampen, deren mittlere Lebensdauer bei rund 10.000 Stunden liegt und sie sind auch ein paar Prozent energieeffizienter.
Glühbirnen-Ersatz unter 20 Euro
Bisher waren die LED-Lampen den Konsumenten allerdings zu teuer. Der Anteil von LED-Lampen am Privatkonsumentenmarkt beträgt in Österreich derzeit gerade einmal zehn Prozent. Das soll sich jetzt ändern. Sowohl Philips als auch Osram haben auf der Lichtmesse "Light & Building" in Frankfurt LED-Alternativen für unter 20 Euro vorgestellt. Philips bringt im Mai ein 60 Watt-Glühbirnen-Equivalent mit einem Lichtstrom von 806 Lumen auf den Markt. Bei Osram ist es ein 50 Watt-Glühlampenersatz, der im Juni verfügbar sein wird. Beide Lampen sollen unter 20 Euro kosten. Lampen-Ausführungen bis zu 350 Lumen von Philips werden für unter zehn Euro erhältlich sein.

Dieser Preis ist allerdings noch immer deutlich höher als der einer herkömmlichen Glühbirne (die unter einen Euro gekostet hat) und Energiesparlampen-Lampen (die für rund zehn Euro zu haben sind). "Wir sind es seit 100 Jahren gewohnt, dass wir Licht primär nach dem Energieverbrauch gekauft haben und zwar zu einem Preis unter einem Euro. Nun müssen sich Konsumenten plötzlich damit beschäftigen, was einzelne Produkte können. Das ist neu. Ob 20 Euro der richtige Preis sind, das wird der Markt entscheiden", sagt Robert Pfarrwaller, Generaldirektor Philips Österreich zur futurezone.

....
Quelle und ganzer Artikel: http://futurezone.at/produkte/8796-a...als-ersatz.php

Vielleicht tut sich doch was.

rev.antun 02.05.2012 10:51

Zitat:

Zitat von ZombyKillah (Beitrag 2472840)
Was mich interessiert:
-Entweichen von diesen Giftstoffen im Betrieb!


da würd ich mehr den kopf zerbrechen wenn du daheim das fenster gekippt hast ...


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