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Satan_666 21.11.2007 14:21

Zitat:

Original geschrieben von iG0r
Klar gehts nich um meine paar Euro, jedoch ist das Argument, dass ich jetzt von zwei unabhängigen Postlern gehört habe, jenes mit den Überfällen auf selbige, keineswegs für mich nachvollziehbar. Wenn die Postler den ganzen Tag kassieren, dann haben die auch bestimmt einiges an Bargeld bekommen, da kann man doch gleich eine Start-Kasse in der Früh mitnehmen, oder nicht? Ich glaub die Räuber schlafen in der Früh noch, da hätte ich eher Angst am späteren Nachmittag überfallen zu werden.
Die Postler haben mit Sicherheit nicht so viel Geld dabei. Weil wenn der schon ohne Cent aus dem Haus geht und kaum wer das Geld wirklich abgezählt bereit hält, ist die Chance sehr groß, dass er auch kein Packerl los wird und damit kein Geld bekommt.

Nur ist die Post eben dazu verpflichtet, einen Zustellversuch zu starten. Die rechnen mit Sicherheit nicht damit, dass jemand die Packerln direkt übernimmt.

Und lass Dir mal Geld nach Hause schicken (Arbeitslosengeld beispielsweise): das gibt es auch nimmer. Ich habe mich selber mal gewundert, wieso die Typen beim Arbeitslosengeld zustellen nicht anläuten bei der Wohnung. Bis mir der Postler gesagt hat, dass sie das Geld gar nicht mehr mitbekommen. Deren einziger Auftrag ist es, den gelben Zettel in den Postkasten zu werfen.

Wird wohl früher oder später auch bei den Nachnahmesendungen so sein! Dass sie dann gar nicht mehr versuchen werden, die Sendungen zuzustellen. Aus Sicherheitsgründen!

Aber wie geschrieben: meiner Meinung nach sind die Privaten um Etliches schwerer zu verdauen als die Post. Auch wenn jetzt zusehends die Privaten versuchen (werden), öffentliche Stellen zu finden, wo man die Sendungen wird abholen können; angeblich gibt es schon einige Kooperationen mit Tankstellen, die rund um die Uhr geöffnet haben.

iG0r 21.11.2007 14:41

Klingt plausibel, wenn das so stimmt, ist es nur noch pure Verarschung für den Kunden, und unnötige Lauferei für den Zusteller. Bestimmt hat nicht jeder die passende Summe genau zur Hand, was soll das ganze also bringen, vorallem wer hat was davon? Hier wird sicher nur die Zeit aller, oder fast aller beteiligten verschwenet.

Alex1 21.11.2007 14:55

Die Zettel vom AMS sind übrigens rosa ;)

Karl 21.11.2007 15:15

Ich verstehe nicht was es für ein Problem ist, den Kaufbetrag abgezählt bereit zu halten.

Wenn man im Supermarkt bei der Kassa zuschaut, merken die meisten auch erst, wenn die Kassierin die Hand aufhält, dass ein Geldbörsel irgendwo eingesteckt haben.

Es gibt eben solche und solche Leute. Welche die mitdenken, und andere halt....

Alex1 21.11.2007 15:20

Na, eines muss man schon sagen: ich habe auch unlängst eine NN-Paket bekommen, und der Postler hat nicht einmal 5 Euro rausgeben können. Ist irgendwie schon blöd für den Kunden, egal welchen Hintergrund das fehlende Wechselgeld hat. In meinem Fall konnten wir es zwar zufriednstellend lösen, aber als Dauerzustand eigentlich unmöglich.

Karl 21.11.2007 15:33

Also wenn man öfters ein Pakerl bekommt, ist es schon bekannt, dass der Bote nicht herausgeben kann. Es kann doch nicht so schwer sein sich darauf einzustellen.

Ausser man steht auf einem Justament Standpunkt.

Alex1 21.11.2007 15:56

Ich habe in den letzten Jahren genau 1 NN-Paket bekommen, und zwar besagtes. Darauf konnte ich mich nicht wirklich einstellen :-)
Ich bin durchaus lernfähig.

Karl 21.11.2007 16:19

@Alex1
Ich habe das nicht persönlich gemeint. Aber du sagst ja selbst das du lernfähig bist. Also nehme ich an, dass du bei der nächsten NN, das Geld abgezählt bereit hältst.

Glaube nicht das du sagen wirst, ätsch jetzt erst recht nicht. So wie es scheinbar der Threaderöffner meint.

Satan_666 21.11.2007 16:28

Zitat:

Original geschrieben von Karl
Ich verstehe nicht was es für ein Problem ist, den Kaufbetrag abgezählt bereit zu halten.

Wenn man im Supermarkt bei der Kassa zuschaut, merken die meisten auch erst, wenn die Kassierin die Hand aufhält, dass ein Geldbörsel irgendwo eingesteckt haben.

Es gibt eben solche und solche Leute. Welche die mitdenken, und andere halt....

Ich kann jetzt naturgemäß nur von mir reden - aber ich habe mit Sicherheit auch nicht immer entsprechend viel Kleingeld bei mir. Ich meine: täglich brauche ich so gut wie nie Bargeld und die Wochenend-Einkäufe tätige ich ausnahmslos mit der Bankomatkasse. Und jetzt frage ich mal keck zurück: WIE (?) bitte soll ich auf diese Art zum gewünschten Kleingeld kommen? Ein Bankomat spuckt nun mal kein Hartgeld aus, nicht mal einen 5-Euro Schein bekomme ich von dem! Und die Banken haben geschlossen, wenn ich Zeit habe, sie zu besuchen.

Die Ängste, die man seinerzeit hatte vor der Euro-Einführung, dass man sich ein Loch in die Taschen reißt, weil jetzt aufgrund der fehlenden 2- und 1-Euro Scheine ein mit Hartgeld gefülltes Brieftascherl mit sich rumschleppt, hat sich bei mir absolut nicht bewahrheitet.

iG0r 21.11.2007 16:32

Zitat:

Original geschrieben von Karl
Ich verstehe nicht was es für ein Problem ist, den Kaufbetrag abgezählt bereit zu halten.
Sorry Karl, aber mein Leben dreht sich nicht nur um die Probleme anderer, sprich Probleme ein Postler möglicherweise haben könnte, kein Wechselgeld in Höhe von 17 Euro zu haben.

Wenn man mich vorab informiert, dass ich die Summe in Bar und auf den Euro genau bereithalten soll, dann hab ich das auch. Bin ja nicht die Tante Mizi, die sich alle ihre Ausgaben einzeln, und auf den Euro genau in ein Briefkuvert einschweißt.

Der Punkt ist der, dass ich kein Verständis dafür habe, dass jemand, der Nachnahmegebühren in Bar kassiert, keine 17 Euro Wechselgeld hat. Kann ja mal vorkommen (bin der letzte, der sich aufregen würde), anscheinend ist das bei der Post aber die Regel.

Selbstverständlich ist es immer einfacher die Verantwortung auf den Kunden ab zu wälzen. Hätt ich nur mal die Summe genau gehabt, ja - ja - schon klar, oder hätte der Postler mal 17 Euro mitgenommen. Jedoch bin ich König Kunde, der darüber schaltet und waltet, wo er sein Geld lässt.

Mein Standpunkt ist jener, dass ein Postler gefälligst ausreichend Wechselgeld mitzuführen hat, zumindest bis 50 Euro. Wenn das absolut untragbar ist, dann sind zumindest alternative bargeldlose Zahlungsmöglichkeiten anzubieten.


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