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Guru 10.05.2001 22:13

Politik per definitionem
 
Zitat:

Klingsor hat geschrieben:
~~~~~~~~~~~~~~~~~snipp~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Politik: Überbegriff für die öffentliche Eigenschaft jeder Angelegenheit
Parteipolitik: Das Öffentlichmachen von Parteigeschehen und -meinungen; meist um damit einer Partei in der Öffentlichkeit einen Vorteil zu verschaffen, der direkt über staatliche Parteienfinanzierung anhand der Wählerstimmen Geld bringt.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~snapp~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Politik, Bezeichnung für alle Handlungen, die auf die Gestaltung des öffentlichen Lebens, insbesondere der Staatstätigkeit abzielen. Handlungsträger können dabei der Staat selbst sein, aber auch Parteien, Verbände, Gewerkschaften etc. Ziel politischen Handelns ist es, (mehr) Macht zu erlangen bzw. die staatliche Herrschaft auszuüben oder zu beeinflussen. Die Politikwissenschaft beschäftigt sich mit allen Erscheinungsformen des politischen Handelns, vor allem mit politischen Theorien und Systemen.

und das sagt ja schon alles....

meint Guru

sky 11.05.2001 01:00

@reemrev
Ich hab schon mit dem Gedanken gespielt, Deinen Aussage, á la "Literarische Qualität" zu zitieren, ihn dann aber verworfen, weil ich nicht kapiert hab, was Du eigentlich damit sagen wolltest.

Also direkt zu meinem nächsten Anliegen. Auch Du scheinst meine Aussagen ein wenig zu freizügig zu interpretieren. Auch das "daß Aussagen wie [...] für dich kein Problem sind" habe ich mit keinem Wort gesagt.

Zumindest in meinen Augen sind die von Dir zitiert Aussagen durchaus ironisch. Ich kann zumindest beim besten Willen keine Einzige davon ernst nehmen. Ich fänd es erst bedenklich, wenn ich das Gefühl hätte, diese ernst nehmen zu müssen. Doch selbst da wüßte ich nicht ohne weiteres zu sagen, ob der Fehler da bei mir läge, oder bei den Verfassern dieser Zeilen. Anderen zu unterstellen, daß ihre so gearteten Postings ernst und verletzend gemeint waren, will mir nicht richtig erscheinen, und ist, meiner Ansicht nach, auch ein bißchen Weltfremd. Das Spiel mit Sterotypen Rollen seh ich durchaus als akzeptabel, und ist nun einmal ein Teil des alltäglichen Lebens, mit dem man sich durchaus auseinander setzt sollte, oder?

PrinzRazzo hat hier für mich mit seiner Aussage bezüglich F***beziehung, und der daraus entsandenen Liebe, mehr Mut und Ehrlichkeit gezeigt, als so manch Anderer in jedem X-beliebigen "ernsthaften" Posting. DAS verdient in meinen Augen Respekt und Anerkennung. Und das ist auch der Grund, warum ich versucht habe, ihm mit meiner Antwort so gut es ging zur Seite zu stehen. Ungeachtet aller anderen Kommentare in diesem Thread.

Entschuldige bitte, reemrev, wenn ich das ganze jetzt im Zuge eines "@reemrev" losgeworden bin, denn selbstverständlich bist nicht ausschließlich Du mit dieser ganzen Litanei gemeint. Vielmehr möchte ich Dich sogar darum bitten, meine Aussagen hier eben NICHT persönlich zu nehmen, da sie auch nicht so gemeint sind.

ChRoM 11.05.2001 01:03

Ich find die Regelung ja auch ziemlich seltsam. Jegliche Art von Off-Topic ja, aber keine Politik?. Das ist in meinen Augen eine nicht zu rechtfertigende Zensur. Hat WCM als Forumsbetreiber das Recht dazu? Moralisch gesehen finde ich: Nein. Jeder Chefred hat das Recht zu bestimmen, was seine Redakteure in seinem Blatt schreiben. Wenn er sich aber als Vorgesetzter seiner Leser fühlt, und ihnen vorschreiben will, was sie zu posten haben, geht das entschieden zu weit.

IT_Micha 11.05.2001 01:05


quote:
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Klingsor hat geschrieben:
1. trinke ich keinen Alkohol, da gibts lustigeres

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Jo pudern :D , aba danach ist es das lustigste

sky 11.05.2001 02:01

@ChRoM
Ich weiß ja nicht genau...und ich hab das auch nicht so mitgekriegt, weil ich damals einfach noch nicht im Forum war, aber soweit ich das verstanden hab, war das "keine Politik" keine alleinige Entscheidung der Roots, sondern ist aus schlechten Erfahrungen heraus von mehreren entschieden worden. Bitte korrigierts mich, wenn ich mich irre, aber so ist das für mich bis jetzt herübergekommen.

wol 11.05.2001 06:27

Stimmt!
 
Zitat:

sky hat geschrieben:
@ChRoM
Ich weiß ja nicht genau...und ich hab das auch nicht so mitgekriegt, weil ich damals einfach noch nicht im Forum war, aber soweit ich das verstanden hab, war das "keine Politik" keine alleinige Entscheidung der Roots, sondern ist aus schlechten Erfahrungen heraus von mehreren entschieden worden. Bitte korrigierts mich, wenn ich mich irre, aber so ist das für mich bis jetzt herübergekommen.

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Genauso ist es. War zwar keine richtige Abstimmung, aber die Mehrheit war doch dafür, dieses Thema hier auszusparen. Aber vielleicht sollte wer eine Umfrage starten, damit das endlich mal klar ist und man bei Unstimmigkeiten darauf verweisen kann.

ChRoM 11.05.2001 08:23

Das Konzept "keine Politik, Friede im Forum" funkitioniert ja sowieso nicht. Ich hab hier schon einige Threads verfolgt, wo kräftig die Fetzen geflogen sind. (Nö, das waren nicht nur e-media-Threads :-) Wenn schon müsste man jegliches kontroverse Thema verbieten. Was natürlich nicht wünschenswert ist.
Was die "Mehrheitsentscheidung" angeht: Kann eine Mehrheit der Minderheit das Wort verbieten? Niemand will irgendwen zwingen, über Politik mitzudiskutieren. Aber wers tun will, solls doch bitte tun dürfen. Meinungsfreiheit ist immer noch wichtiger als "Hausrecht".

Don Manuel 11.05.2001 09:07

@Guru
Aus welchem Lexikon abgeschrieben? (Zitat ohne Zitathinweis?)
Definition taugt mir nicht, ist im Sinne der Parteien, nicht der Menschen. Übrigens, weil darin von "mehr Macht" steht:
Entsammt das FORUM nicht einer Zeitung, die für die Erzielung von nennenswerten Anzeigenpreisen attraktiv für ihre Leser sein will? Die über die Gewinnung von mehr Lesern auch irgendwann wirklich fette Gewinne einfahren will? Sind mehr Leser nicht auch mehr Macht in der Medienlandschaft?
Übrigens: im etc. DEINER Definition haben wir sogar alle bequem Platz!
@ChRoM
Vielen Dank, hab selber auch schon für Zeitung gearbeitet (sogar Computerzeitung...), und kann Dich nur bestätigen. Umso mehr inhaltliche Regulierung aus der Chefetage, desto langweiliger das Blattl!

tom 11.05.2001 11:30

Zitat:

ChRoM hat geschrieben:
Das ist in meinen Augen eine nicht zu rechtfertigende Zensur. .... Wenn er sich aber als Vorgesetzter seiner Leser fühlt, und ihnen vorschreiben will, was sie zu posten haben, geht das entschieden zu weit.
Hör bitte auf Unruhe stiften zu wollen, sonst plaudern wir mal drüber wie der News-Verlag den Umgang mit seinen Lesern (und Redakteuren) handhabt - aber bevor man vor der eigenen Tür kehrt, ...
Im übrigen kann ich mir nicht vorstellen, dass sich auch nur ein Teilnehmer von mir oder einem anderen WCM-Mitarbeiter vorschreiben lässt, was er posten soll.


Zitat:

ChRoM hat geschrieben:
Kann eine Mehrheit der Minderheit das Wort verbieten?
In vielen Staaten der Erde ist es leider so und meist ist da sogar nur eine 'Minderheit' an der Macht. Und ich würde alle, die so laut "Zensur!" schreien, ersuchen, sich die Situation in so einem Land mal anzuschauen und dann zu überlegen, ob dieses Wort für das Ersuchen, die Diskussionen über Politik im Forum zu lassen, wirklich angebracht ist.

Das grundsätzliche Problem an der Sache ist meines Erachtens, dass es vielen verdammt schwer fällt, in der Politik eine andere Meinung zu akzeptieren - wie bei keinem anderen Thema; ausser vielleicht "Intel vs. AMD" ;) Und da das Argumentieren dann eben doch zu mühsam wird und meistens auch gar nix bringt - den anderen überzeugt man ja doch nicht - beschränkt man sich auf Herabwürdigen und Beleidigen der "Gegner". Und dort wo politische Diskussionen in Foren funktionieren, wird entweder stark moderiert, oder es ist ein kleinerer (geschlossener) Kreis von Teilnehmern.

In einem öffentlich zugänglichen Forum, wo praktisch eine (anonyme) Mailadresse als Eintrittskarte genügt, diskutieren man eben anders (sorgloser), als wenn man z.B. (beim Forumtreffen) einander gegenüber sitzt.

Der zweite Aspekt, der für mich dagegen spricht, ist, dass unser Verlag mit keiner politischen Gruppierung etwas am Hut hat, und wir auch nicht in die Nähe einer solchen gebracht werden wollen. Ich bitte auch das zu respektieren.


Zitat:

Klingsor hat geschrieben:
Die über die Gewinnung von mehr Lesern auch irgendwann wirklich fette Gewinne einfahren will?
Das wird auf absehbare Zeit mit einer Zeitung wie es der WCM ist, nicht möglich sein. Überdies ist es doch ein Irrglaube, dass größerer Umsatz automatisch auch mehr Gewinn bedeutet. Gewinn wird schließlich noch immer durch "Einnahmen minus Ausgaben" ermittelt.

Zitat:

Klingsor hat geschrieben: Sind mehr Leser nicht auch mehr Macht in der Medienlandschaft? [/b]
Grundsätzlich wahrscheinlich schon, aber so denken nur die großen Verlagshäuser. Uns geht es nicht so sehr um Macht. Wäre ja auch in unserer Größe ein bisserl vermessen ;)


So, bevor das Postings jetzt noch länger wird - was kein Problem wäre - hör ich lieber auf. ...und mach im "Abstimmungsthread" weiter :D

DarkDevourer 11.05.2001 11:36

Zitat:

tom hat geschrieben:

Im übrigen kann ich mir nicht vorstellen, dass sich auch nur ein Teilnehmer von mir oder einem anderen WCM-Mitarbeiter vorschreiben lässt, was er posten soll.


des is allerdings richtig. ;):D


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