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jayjay 03.11.2003 01:03

ich bin der meinung, dass man homosexuelle wie jeden anderen menschen respektieren sollte. was allerdings heute zum teil geschieht, dass es geradezu "in" wird sich als schwul zu outen halte ich eher für bedenklich.
steuervorteile (="ehe") für homosexuelle lehne ich allerdings aus sozialpolitischen gründen ab, da der staat ja ein interesse an nachkommen haben sollte und gerade deswegen die familie steuerlich begünstigt.

ruffy_mike 03.11.2003 01:10

Es geht hier irgendwie nicht um respektieren oder nicht :)

Ich glaube, dass es hauptsächlich durch die Erziehung bzw. andere äussere Einflüsse zu stande kommt. Ich kenne nicht allzuviele Beispiele in meinem Bekanntenkreis, aber bei denen würde ich sagen trifft das auf alle Fälle zu. Wobei noch lange nicht gesagt ist, dass eine Erziehung ohne Vater gleich zum Homosexualismus führt.

PS: Leider kenne ich keine (feschen) Lesben :ms: Okay, das war fies :p

Max Mustermann 03.11.2003 08:24

Zitat:

Original geschrieben von franznovak

Für die Bibel ist Homosexualität = Sünde und Sünde tut man (aktiv), Sünde kann nicht angeboren (passiv) sein...


[/b]
Wie sieht es dann mit "Erbsünde" aus?? Ein sehr häufig verwendeter Satz in der BIbel ist doch ihr (also wir :D)seid von natur aus Sünder nur Jesus kann uns retten.

Nichts destotrotz ist für mich Homosexualität nicht angeboren sondern (für mich) ziemlich klar als "Krankheit" zu sehen, und absolut nicht natürlich. Hoffe ich trete niemandem zu nahe, auch Kranke Menschen sind "gute" Menschen.

Tarjan 03.11.2003 10:11

Sorry, homosexualität als Krankeit zu bezeichnen find ich schon eine Anmasung. Ist halt die typische Sicht von Aussen.

Mir hat zB. auch niemand in meiner Pupertät ununterbrochen gesagt, dass Frauen schön und anziehend sind, trotzdem finde ich sie so. Also warum sollte das bei homosexualität anders sein.

Tarjan 03.11.2003 10:14

Zitat:

Original geschrieben von jayjay
ich bin der meinung, dass man homosexuelle wie jeden anderen menschen respektieren sollte. was allerdings heute zum teil geschieht, dass es geradezu "in" wird sich als schwul zu outen halte ich eher für bedenklich.
steuervorteile (="ehe") für homosexuelle lehne ich allerdings aus sozialpolitischen gründen ab, da der staat ja ein interesse an nachkommen haben sollte und gerade deswegen die familie steuerlich begünstigt.

Tut mir leid, aber das ist wohl einer der seltsamsten Begründungen die ich jemals gehöhrt habe. Genausogut könnte man ja die verpflichtende Schwangerschaft einführen, führt ja aufs gleiche hinaus. Es gibt ja sowiso schon zuwenige kinderlose Paare.ö

ruffy_mike 03.11.2003 11:59

Als Krankheit zu bezeichnen, passt wohl nicht ganz, obwohl man den Gedankengang finde ich schon nachvollziehen könnte.

Von der "Survival of the fittest"-Theorie ausgehend, stellt die Homosexualität einen gravierenden Nachteil dar, weil man ja das "Ziel" eines Lebewesens, sich fortzupflanzen und dadurch das Weiterbestehen seines Stammes zu sichern, nicht erfüllt werden kann.

Wenn man das genau umsetzt, müssten Homosexuelle zwangsläufig aussterben, weil sie ja keine Kinder bekommen können (zumindest nicht von beiden Teilen vererbt).

(Das jetzt als sehr kurzsichtige Betrachtung, ist schon klar, dass man dabei auch vorige Generationen berücksichtigen müsste usw.)

Es deutet also sehr wohl zumindest in die Richtung von Umwelteinflüssen; wobei es aber imo eben nicht nur auf einzelne Faktoren ankommt (fehlender Vater, "Frauen sind schön" usw), sondern eine Fülle derer. Dazu kommen dann wohl schlechte Erfahrungen in der Pubertät, wie Mißerfolge beim anderen Geschlecht oder falsche Erwartungen.


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