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der ausbau der burgenländischen leitungen, wie auch die ringleitung für österreich weiter ausbauen und fertig stellen.
ich finde zwar schon das die liberalisierung vorteile bringt, aber nicht so, wie sie von uns gehandhabt wird. schließlich zerstört der österreichsiche staat mit seinen steuern die eigenen, meist kleinen (weil ja oft nur bundeslandweit) EVUs und im endeffekt bleiben die großen. die vorteile und vorallem die nachteile sind uns bekannt oder? |
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Wir nehmen als Beispiel für große eine X-beliebige Supermarktkette
dagegen steht ein kleiner Greisler der früher in jedem Dorf zu finden war Die Auswahl ist natürlich bei den großen Märkten enorm, so groß, das man teilweise schon wieder die übersicht verliert aber das service für den einzelnen kunden lässt oft zu wünschen über bei einem kleinen greisler hat man "persönlichen" kontakt zu dem angestellten, jener kümmert sich darum und geht auf individuelle wünsche ein das portieren wir nun auf die EVUs großen EVUs ist der Kunde nur solange wichtig, bis er bei ihnen unterschrieben hat und danach kommt man zu einer dame in der telefonzentral die einem bei problemen helfen soll bei kleinen EVUs ist der Kunde König, man spricht dort meist mit einem angestellten der weiß was zu machen ist und auch selbst dorthin kommt oder sogar mit dem chef der wirklich jeden Kunden anhört und meist auch was für die Lösung beiträgt (sprich aus eigener erfahrung) |
aber welche relevanz hat das bei einem energie-versorgungs-unternehmen ? der kunde will strom. solange er den bekommt, und das zu einem akzeptablen preis, ist er zufrieden. wenn das nicht mehr der fall ist, dann nicht.
oder habe ich da etwas übersehen ? |
Geh bitte, den persönlichen Kontakt beim Greißler, wer braucht den schon. Das sinnlose blahbla der Hausfrauen kenn ich noch aus meiner Kindheit bei den diversen Händlern. Wenns einer eilig hatte, ist der fast ausgerastet, wenn er in der Reiher warten musste und vorne irgendwelche Minderbemittelten Schwachsinn verzapft haben. :D
@ LOM: Ganz meine Meinung. Ich brauch keine Vertreterbesuche von der EVN. Strom brauch ma und billig, das ist alles. |
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Das Schlangestehen passiert heute im Supermarkt genauso, mit dem Unterschied daß dabei kaum die Möglichkeit sozialer Kontakte besteht da sich die Leute dort fremd sind. In ländlicheren Gebieten , hat sich trotzdem nicht viel daran geändert, der Greißler ist eben jetzt Angestellter der Großkette und die Kunden sind die selben geblieben - der "Smalltalk" an der Kasse findet immer noch statt und die Kassierin hilft der Oma beim zählen der Cent Stücke usw. Ich ärgere mich auch oft wenn ich es eilig habe, dabei sollte man sich besser darüber ärgern daß man es überhaupt eilig hat :D Das zum Thema Strom ;) Ein Stromausfall ist übrigens was schönes finde ich, könnte ruhig öfters und länger passieren. |
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Und zum Thema Schlangenstehen: Ich hab früher in einem Bioladen beim Schwedeplatz öfters eingekauft, musste das aber aufgeben, da die Typen dort unabhängig von der Länge der wartenden Kundenschlange in aller Seelenruhe mit den Kunden gaplaudert haben, Rezepte ausgetauscht usw. Und dass ich das ablehne hat gar nix zu tun mit keine Zeit haben, sondern damit, dass ich meine Zeit angenehmer verbringen kann als mit Füße-in-den Bauch-stehen. Einkaufen soll rasch gehen, warten ist da nicht drinnen. Und im Supermarkt muss man sich eben rühren, wenn die keine neue Kassa aufsperren und die Schlange immer länger wird. Wenn ich Ansprache brauche, finde ichdie sicher nicht an einer Kassa oder bei einer Verkäuferin, Ausnahme: Computergeschäft! :D |
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interessant ist es bei uns wenn er ausfällt und die Leute aus ihrer Routine holt :D ad Ansprache: siehst Du, so hat jeder das seine - Frauen tratschen allgemein lieber mit der Kassierin, Männer mit ihrem Computerhändler :) Einkaufen muß schnell gehen, ja da hab ichs gut der Laden wo zwar auch die Tratschtanten einkaufen ist gleich gegenüber und die paar Minuten warten wiegt die kurze Entfernung auf, wenn zuviel los ist komm ich halt später wieder. |
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Ja genau da liegt das wahre Problem, das du auch nicht erkennst. Jaja, jeder hat jetzt Strom, jedem gehts gut, aber du planst persönlich ja auch für die Zukunft voraus oder? Es soll dir ja später auch besser gehen (abgesehen von der Pensionsreform). Nun das gleiche sollte man bei unseren Netzen tun. Jetzt funktioniert zwar noch alles, das Netz wird aber nicht mehr ausgebaut und so wird es passieren, dass in 20 oder sogar 10 Jahren die ersten Alterschwächen auftauchen. Einfach weil man nicht in die "Vorsorge" investiert hat. Dann regt sich jeder auch, weiß es besser und will es ändern. Nur dann ists massig teurer und wer weiß hat man dafür dann das Geld! |
Vieleicht wäre das größte Einsparungspotential bei den ach so armen österr. Energieversorgern in den Chefetagen zu finden :rolleyes: Ein Paar ehemalige Politiker, die hier einen netten und hochdotierten warmen Sitzplatz haben - weil das man es Job nennen könnte, müsstens ja was arbeiten - weniger und schon is wieder Geld da.
Weg mit den 10 Generaldirektoren, Stellvertretern und so weiter und schon wäre ein "kleiner" Beitrag zur Kassaaufbesserung gemacht. |
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