WCM Forum

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Quintus14 24.04.2003 07:36

Zitat:

Könnte auch an Samba liegen. Aber ich würde vorschlagen, erst die Firewall fertig zu konfigurieren und dann das nächste.
OK, hast auch wieder Recht - eins nach dem anderen ;).
Zitat:

'/sbin/shorewall version' ergibt 1.2.12 ..... Wär da eine neuere Version nicht sinnvoller? In den neueren Versionen werden sicher einige Probleme behoben sein.
Ich hab' doch erst vor ein paar Tagen "apt-get update" gemacht - hab' ich da nicht von überall die neuesten Versionen automatisch drauf? Wenn nein, wie mach' ich das (nur-Shorewall-)Update step-by-step?
Zitat:

Versuch die run_iptables Zeilen alle auskommentieren....Ev. solltest auch /etc/shorewall/icmpdef und /etc/shorewall/icmp.def umbenennen.
Wenn ich das alles mach', dann kommt er ja zu überhaupt keinen Zeilen 'run_iptables -A icmpdef....'.

Alles auf einmal wird nicht sinnvoll sein(?) - sollen wir nicht doch zuerst das Update machen?

Dass Ping standardmäßig nicht funktioniert, hab' ich irgendwo in der Doku gelesen - ist auch gut so, könnte so bleiben, denk ich.
Zitat:

Ok, aber an der /etc/shorewall/rules hast aber sicher einiges geändert.
OK, die rules sieht jetzt so aus (ist das jetzt "dicht"?):
---------------------------------------

# Accept DNS connections from the firewall to the network
ACCEPT fw net tcp 53
ACCEPT fw net udp 53
# Accept SSH connections from the local network for administration
ACCEPT loc fw tcp 22
# Allow Ping To And From Firewall
ACCEPT loc fw icmp 8
ACCEPT net fw icmp 8
ACCEPT fw loc icmp 8
ACCEPT fw net icmp 8
# selbstdefinierte Eintraege lt Samba
ACCEPT fw loc udp 137:139
ACCEPT fw loc tcp 137,139
ACCEPT fw loc udp 1024: 137
ACCEPT loc fw udp 137:139
ACCEPT loc fw tcp 137,139
ACCEPT loc fw udp 1024: 137
# Webmin- und Cups-Zugriff
ACCEPT loc fw tcp 10000
ACCEPT loc fw tcp 631
---------------------------------------

Thx,
Quintus

Lotussteve 24.04.2003 08:40

Zitat:

Original geschrieben von Quintus14
ad 1.) Ich hab' doch erst vor ein paar Tagen "apt-get update" gemacht - hab' ich da nicht von überall die neuesten Versionen automatisch drauf?

ad 2.) Wenn nein, wie mach' ich das (nur-Shorewall-)Update step-by-step?

Hallo!

ad 1.) Nein, ein "update" bringt nur die "Verfügbarkeitslisten" auf den gleichen Stand Lokal <--> Server. Eine Installation passiert dann erst bei einem "upgrade".

ad 2.) Ich kenne shorewall nicht, aber ich würde sagen:

apt-get update
apt-get -u install shorewall



Ciao,

Steve

Quintus14 24.04.2003 14:40

Zitat:

apt-get update
apt-get -u install shorewall
Getan - "Sorry, shorewall is already the newest version".

---------------------------------------

Ist die FW jetzt "dicht" (siehe die rules 3 Postings oberhalb)?

---------------------------------------

Zitat:

Versuch die run_iptables Zeilen alle auskommentieren.
Ev. solltest auch /etc/shorewall/icmpdef und /etc/shorewall/icmp.def umbenennen.
Gemacht - war keine so gute Idee. Shorewall hat dann "zum Spinnen" angefangen.

Ich hab' dann alles wieder rückgängig gemacht - Shorewall ging trotzdem nicht mehr - und der Zugriff aufs Internet auch nicht mehr. Beim Starten bzw. Restarten von Shorewall kommt die Fehlermeldung:
Processing /etc/shorewall/params
Lockfile: Sorry, givingup on "var/state/shorewall/lock


obwhohl 'shorewall -c . check' nichts Außergewöhnliches findet.

Hab' dann die "russische Methode" angewandt und das shorewall-Verzeichnis umbenannt und neu gebootet - ich krieg' trotzdem keinen Zugriff mehr aufs Internet :heul::heul::heul:

Irgendwie hab' ich den Eindruck, das Routing von intern zu extern funktioniert nicht mehr, obwohl Shorewall mit Sicherheit ausgeschaltet ist (umbenanntes Shorewall-Verzeichnis).

Jetzt können wir wieder von vorne mit der Sucherei anfangen..... nur wo?

Der genannte 'params' ist übrigens völlig leer.

Thx
Quintus



P.S.: Wenns wieder läuft, hol' ich sofort die Knoppix-CD und mach ein Backup....

flinx 24.04.2003 15:15

Zitat:

Gemacht - war keine so gute Idee
Bist so vorgegangen wie ein paar Postings
Zitat:

When changing the configuration of a production firewall, I recommend the following:.....
vorher beschrieben?

Zitat:

Processing /etc/shorewall/parms
Lockfile: Sorry, givingup on "var/state/shorewall/lock
Schaut für mich so aus, als ob sie noch gelaufen ist. Hast ein 'shorewall stop' bzw. 'shorewall clear' auch probiert?

Was sagt 'shorewall status'?
Hast auch probiert mittels 'shorewall debug start 2> /tmp/trace' dem Problem auf die Spur zu kommen?

Quintus14 24.04.2003 15:47

Zitat:

Bist so vorgegangen wie ein paar Postings
Natürlich nicht (*schäm*).

Momentan wird der Server benötigt, Fehlersuche daher erst Abends möglich.

MfG
Quintus

flinx 24.04.2003 16:40

Zitat:

Natürlich nicht (*schäm*).
:motz: :D :)
Zitat:

Getan - "Sorry, shorewall is already the newest version".
http://packages.debian.org/testing/net/shorewall.html
Soweit ich des jetzt von apt mitbekommen habe, musst du irgendwo einstellen, daß apt auch die testing Versionen berücksichtigt. Aber da wird dir sicher jemand helfen können, der sich mit apt besser auskennt.

Noch was ist mir eingefallen:
AFAIK hast ja webmin und dazu das webmin-shorwall Module installiert, oder? Kannst du da nicht shorewall über das webmin konfigurieren? Wäre vielleicht einfacher, als händisch in den Konfigurationsdateien herumzubasteln. :)

Quintus14 24.04.2003 16:48

Trace steht hier - weiß nicht, was es zum Schluss da mit dem Lockfile auf sich hat.

Der genannte Lockfile 'Sorry, givingup on "var/state/shorewall/lock"' enthält genau eine Null - und ist anscheinend readonly.

'shorewall status' schreibt eine Menge raus, gelingt mir aber nicht zu tracen ('> file').


*help*

Thx
Quintus

flinx 24.04.2003 17:06

Schaut so aus, als ob shorewall noch laufen würde. Probier ein 'shorewall stop'.

BTW: Hab jetzt testweise webmin+shorewall installiert und shorewall lässt sich recht komfortabel über das webinterface konfigurieren.

edit: 'shorewall clear' (anstatt stop) ist besser.

Quintus14 24.04.2003 18:01

Zitat:

Schaut so aus, als ob shorewall noch laufen würde. Probier ein 'shorewall stop'.
BTW: Hab jetzt testweise webmin+shorewall installiert und shorewall lässt sich recht komfortabel über das webinterface konfigurieren.
Es ging ja nicht darum, die Shorewall zu konfigurieren, sondern einen Fehler zu beseitigen: Der Restart funktionierte nicht.

Nach den Herumbasteleien und nach Wiederherstellung des ursprünglichen (glaub' ich wenigstens) Zustandes, bei dem es funktionierte sieht es so aus:

'shorewall clear' erstmals aufgerufen:
Processing /etc/shorewall/shorewall.conf....
iptables: Chain already exists

'shorewall clear' sofort danach ein zweites mal aufgerufen:
Processing /etc/shorewall/shorewall.conf....
Processing /etc/shorewall/params ....
lockfile: Sorry, giving up on "/var/state/shorewall/lock"

Wie gesagt: in der lock-Datei steht eine Null, sie ist readonly.

Das Ergebnis von 'shorewall debug start 2> /tmp/trace' steht hier.

Was tun?

Thx
Quintus

Quintus14 24.04.2003 18:19

NACHTRAG: auch beim Shorewall-Start über Webmin gibts die Meldung:

Failed to start firewall :
Processing /etc/shorewall/shorewall.conf ...
Processing /etc/shorewall/params ...
lockfile: Sorry, giving up on "/var/state/shorewall/lock"


Soll ich die shorewall und iproute rückstandsfrei (wie???) runterschmeißen und nochmals neu installieren (wie gleich die 1.4er?)?

Thx
Quintus

MANX 24.04.2003 18:20

Hi!

... also ich schau mir die Sache jetzt auch mal an.
Hab shorewall aus testing installiert.
testing zeile in /etc/apt/sources.list rein => apt-get update => apt-get install -t testing shorewall

Er installiert Dir iptables 1.2.7a-7 mit.
Bei iptables-Configuration über debconf, sagst Du beim init-script NEIN.

Möchtest Du anfangs die Firewall nicht starten, kannst Du die Startlinks aus den Runlevels entfernen.
update-rc.d -f shorewall remove

Dann startet Sie Beim Boot auch nicht.
Mit:
"update-rc.d shorewall defaults" startet Sie dann immer wieder.

Grüße

Manx

flinx 24.04.2003 18:33

Zitat:

Soll ich die shorewall ...
IMHO: Shorewall ja, iproute nein.

Dann wie Manx ( :engel: ) vorgeschlagen hat installieren.
Dann über Webmin konfigurieren und starten.
:)

Quintus14 24.04.2003 18:38

Problem gelöst - ich hab' ihm diese 'lock'-Datei weggeschmissen - wegen dem Schreibschutz bestand vermutlich ein Problem. Jetzt geht Shorewall wieder :).

Ich mach' jetzt die Updates und melde mich wieder.

--------------------------------

Noch ein Problem ist heute Nachmittag aufgetaucht: meine bessere Hälfte fuhr heute erstmals die Buchhaltung vom Sambaserver. Nach längerer Zeit Buchhaltungs-Inaktivität (wegen Telefonaten / Kaffee) gab es auch eine solche dämliche Wartezeit, als würde der Windows-Client einen DNS (oder was auch immer) suchen.

Zur Erinnerung: ich schrieb schon gestern, dass sich die Netzwerk-Anmelderei von einem Windows-Client zäh tut.

Was tun?

Thx
Quintus

Quintus14 24.04.2003 19:55

Zitat:

Noch ein Problem ist heute Nachmittag aufgetaucht:
Bevor ich das update der Shorewall mache (wozu jetzt eigentlich?) beschäftige ich mich mal mit dem Knoppix-Backup ;).

--------------------------------------

Jetzt zu dem Netzwerk-Problem: folgende Phänomene sind mir aufgefallen:
  • Beim Booten eines Windows-Clients dauert das "Wiederherstellen der Netzwerkverbindung" ca. 20-30 Sekunden - früher (beim Windows-Server) ging das blitzartig.
  • Und: gleichzeitig mit dem Boot eines Clients macht der Router die Internetverbindung auf!
  • Mit Webmin vom Client den Server konfigurieren zu wollen - auch hier macht der Router die Internetverbindung auf.
  • Wenn aus irgend einem Grund die Internetverbindung nicht da ist (Router hängt interimsmäßig intern oder Einwahlprobleme beim Provider) funktioniert Webmin lähmend langsam.
  • In der Buchhaltung gab es heute auch so ein Time-Problem (siehe obiges Posting) - der Router war zu diesem Zeitpunkt nicht an eth0.
Ich denke, dass der Router nicht aufmachen müsste, wenn intern ein Client bootet oder Webmin mit dem Server kommuniziert.

Was liegt in der Netzwerkkonfiguration schief?

Alle meine Rechner, Router, Printerserver haben eine fixe IP. DHCP ist im Router (hängt jetzt extern) ausgeschaltet.

Thx
Quintus

Quintus14 25.04.2003 15:39

Niemand eine Idee, was draußen im weiten Internet gesucht wird, während intern ein Rechner gebootet wird?

Thx
Quintus

spunz 25.04.2003 15:51

wie werden die laufwerke verbunden? über ip oder netbios namen.

Quintus14 25.04.2003 16:17

Zitat:

wie werden die laufwerke verbunden? über ip oder netbios namen.
Bis jetzt hab' ich immer das genommen, was ich in der Titelleiste hab', wenn ich über "Netzwerkumgebung/benachbarte Computer/Meinserver" das Verzeichnis gesucht hab', wo ich hin wollte - wird dann wohl über den Namen sein.

Meinst ich brauch' irgendwo eine 'hosts'? Oder soll ich über die IP-Nummern verbinden?

Thx
Quintus

spunz 25.04.2003 16:31

entweder du installierst einen dns server oder du tragst den server bei den clients in der datei /winnt/system32/drivers/etc/hosts ein.

Quintus14 25.04.2003 21:17

Zitat:

entweder du installierst einen dns server oder du tragst den server bei den clients in der datei /winnt/system32/drivers/etc/hosts ein.
Was empfiehlt sich bei einem Kleinnetzwerk von knapp zehn Rechnern? Würde die Installation eines DNS-Servers auf Debian kompliziert sein? Wenn nein - wie geht's?

Btwy: ich schieb' auch gelegentlich mal Dateien zwischen den Workstations herum.

Geh' ich Recht in der Annahme, dass es dann keine IP-Adresse mit 2 Namen geben darf - ich hab' einen PC mit Dualboot aufgesetzt - selbiger hat z.Z. auf beiden OS die gleiche IP, heißt aber unterschiedlich, je nachdem wie ich boote.

Thx
Quintus

Sloter 25.04.2003 21:35

http://packages.debian.org/unstable/net/mydns.html
Lässig zum administrieren :)

Sloter

Quintus14 25.04.2003 21:45

Kannst Du mir die Installation etwas genauer (deppensicher) erklären?

Thx
Quintus

MANX 25.04.2003 22:01

Hi!

Bevor DU Dich an einen DNS machst versuch folgendes:

In der smb.conf
Code:

wins support = yes                                                                               
name resolve order = lmhosts host wins bcast

Den Samba Server auf den Win-Clients als WINS-Server eintragen.
Auf dem Sambaserver könntest Du noch in der /etc/hosts alle Clients eintragen.

Grüße

Manx

MANX 25.04.2003 22:04

Nachtrag
 
Bzw.

Lesen:
http://at.samba.org/samba/docs/man/S...on.html#AEN310

Grüße

Manx

Sloter 25.04.2003 23:02

apt-get install mydns

Installanleitung:
http://mydns.bboy.net/doc/html/

Sloter

Philipp 26.04.2003 11:48

Zitat:

Original geschrieben von Sloter
http://packages.debian.org/unstable/net/mydns.html
Lässig zum administrieren :)

Aber unstable ;). Ich bin nicht sicher ob es eine gute Idee ist, Pakete aus SID auf Woody zu installieren.

SID und Woody sind nicht mehr Binärkompatibel zueinander. Deshalb kann es durchaus sein das wesentlich mehr nachinstalliert wird.

TuXuS 26.04.2003 14:34

In Sarge/testing wäre es aber auch verfügbar, allerdings siehts da mit security fixes wieder nicht so gut aus...

http://packages.debian.org/testing/net/mydns.html

Philipp 26.04.2003 14:44

Testing migriert derzeit auf diverse SID Pakete. Ich nehme an das Sarge in Kürze auch inkompatibel sein wird.

Daher würde ich auch bei Paketen aus Testing etwas aufpassen

Quintus14 26.04.2003 15:27

Ich werd' mal versuchen, MANX o.g. Ideen am Server umzusetzen und auf jedem Client eine hosts und eine lmhosts zu definieren (brauch ich beide?).

Morgen soll's eh' regnen....

MfG
Quintus

Quintus14 27.04.2003 07:32

Ich versuch' jetzt gerade die 'hosts' auf den Windows-Clients auszufüllen. Frage zur Groß-/Kleinschreibung:

In /etc/hostname hab' ich 'meinserver' in Kleinschreibung 'reingetan - an einem Win-Client in der Netzwerkumgebung gesucht, findet sich der Server nun als 'Meinserver' - also 1. Buchstabe groß.

Wie gehört's jetzt in die 'hosts' am Win-Client 'rein?

Muss ich die 'lmhosts' auch ausfüllen(?) - die Option "LMHOST-Abfrage aktivieren" in den erweiterten Einstellungen zu TCP/IP ist (standardmäßig?) angehakt.

Thx
Quintus

spunz 27.04.2003 16:02

großkleinschreibung ist eigentlich egal, mach keine neue sondern editiere die vorhandene datei (pfad habe ich gepostet ;) )

Quintus14 27.04.2003 18:30

Habe MANX' Rat von oben befolgt, auch die hosts und lmhosts.sam auf den Clients ausgefüllt - jetzt flutscht die Netzwerkanmeldung, dass es eine Freude ist :) :) :) - Danke!

MfG
Quintus

Quintus14 28.04.2003 21:56

Kann man eigentlich dem Debian-Server beibringen, dass er sich 1 x / Woche von irgendwoher eine genaue Systemzeit holt? Wie funktioniert das im Detail?

Geht Sommer/Winterzeitumstellung dann automatisch??

Und welches Tool/welcher Aufruf gehört in die Autostart der Clients, damit sich diese beim Booten vom Server die Systemzeit updaten?

Thx
Quintus

_m3 28.04.2003 22:06

man ntpdate
man cron

flinx 28.04.2003 22:22

Zusätzlich noch:

In smb.conf:
Unter global 'time server = yes' setzen. S.a.
http://us1.samba.org/samba/docs/man/...tml#TIMESERVER

Zitat:

Und welches Tool/welcher Aufruf gehört in die Autostart der Clients, damit sich diese beim Booten vom Server die Systemzeit updaten?
Auf Clients hilft dir:
Zitat:

NET TIME [\\Computername | /DOMAIN[:Name] | /RTSDOMAIN[:Name]] [/SET]
[\\Computername] /QUERYSNTP
[\\Computername] /SETSNTP[:NTP-Serverliste]

Quintus14 29.04.2003 08:05

Zitat:

man ntpdate
no manual entry for ntpdate (den Befehl gibt's nicht).
Zitat:

Auf Clients hilft dir:...
Alle 3 Zeilen? In eine der Startdateien *) ?

:confused:

Thx
Quintus

*) Sobald ich hier 'au**exec.bat' tippe, krieg' ich die Forumsmeldung "The document contains no data" :confused:

MANX 29.04.2003 08:48

Hi!

Wenn Du an der inetd.conf nicht herumgespielt hast, sollte ein TImeserver sowieso laufen.
Code:

netstat -pant
tcp    0    0 0.0.0.0:37              0.0.0.0:*    LISTEN    1534/inetd

Auf den Clients ein Tool wie z.B AboutTime und es sollte funktionieren.

Wäre eine zweite Möglichkeit.

Grüße

Manx

PS: Vor und Nachteile schreib ich jetzt keine (zu faul ;) )

Quintus14 29.04.2003 09:06

Laut initd.conf (ich hab' darin nicht gefummelt) lauft ein 'time' sowie 'daytime'. Nach Eingabe Deines Befehls 'netstat -pant' erscheinen mir mehrere Zeilen, aber nicht die von Dir genannte
Zitat:

tcp 0 0 0.0.0.0:37 0.0.0.0:* LISTEN 1534/inetd
Scheint jetzt wieder ein komplizierteres Unterfangen zu sein, sich 1x pro Woche wo die aktuelle Zeit abzufragen und auf den Clients zu verteilen....

Vielleicht kann das jetzt doch jemand detailliert.....?

Zitat:

Vor und Nachteile schreib ich jetzt keine
Nachteile gibt's auch? Soll ich's lassen?

MfG
Quintus

MANX 29.04.2003 09:14

Hi!

Kommentiere mal alles in der inetd.conf weg, was nicht gebraucht wird.
"time stream tcp ..." reicht für den Timeserver. Eventuell den exim lassen, wenn er über den inetd gestartet wird.

Dann inetd (neu) starten.
=> Jetzt solltest Du einen Prozess auf TCP Port 37 als LISTEN haben.
Code:

manx@server:~$ netstat -na --ip
Aktive Internetverbindungen (Server und stehende Verbindungen)
Proto Recv-Q Send-Q Local Address          Foreign Address        State
tcp        0      0 0.0.0.0:37              0.0.0.0:*              LISTEN
...

AboutTime auf den Win-Clients besorgt den Rest.

Bzw. wenn Dein Webmin funktioniert, gibt's für den Server unter https://localhost:10000/time/ die Möglichkeit der Synchronisation.

Grüße

Manx

_m3 29.04.2003 09:37

Zitat:

Original geschrieben von MANX
Wenn Du an der inetd.conf nicht herumgespielt hast, sollte ein TImeserver sowieso laufen.
Wenn er Ihn überhaupt installiert hat ;)
Weil bei Debian sind der Monster ntpd und der Client ntpdate in getrennten Paketen :D

@Quintus14:
Vor den man's musst du die proggies natürlich mit aptitude oder
"apt-get install ntpdate"
"apt-get install cron" (das sollte aber schon oben sein :confudes:
installieren.
http://packages.debian.org/stable/net/ntpdate.html
http://packages.debian.org/stable/admin/cron.html

MANX 29.04.2003 09:46

Hi _m3!

Ich weiß ja auch nicht, hab's kurz ausprobiert bei mir.
Bei mir ist sicher kein ntpd installiert.
Für das zur Verfügung stellen von time (tcp oder udp 37) genügt IMHO der inetd.
Für die Zeit auf dem Server selber, braucht er einen Cronjob und ntpdate oder Webmin und eine Maus oder eine Funkuhr ;)

Grüße

Manx


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