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Tja, ich arbeite auch des öfteren Nachts und am Wochenende. Also warum sollte ich dann nicht auch einkaufen können wenn ich mal Zeit habe, und nicht wenn andere meinen dass ich einkaufen soll.
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war die ganze letze woche in london.
dort haben so ziemlich alle (lebensmittel-)gechäfte mal mindestens bis 21.00 oder 22.00 uhr offen. und in jedem "bezirk" hat mindestens ein grösserer supermarkt 24/7 offen... und ? kein problem. geht auch. |
ich befürcht dass verkäuferInnen nur noch ausgenützt werden, ausserdem überlegts euch mal was am sonntag los wär wenn die geschäfte offen hätten, würd mich ankotzen wenn man da einkaufen könnt, da sind einmal die straßen leer und man kann schön kamot durch die stadt biken zum see und alles is schön kamot und niemand läuft voll gestresst rum, wenn ich da so an samstag vormittage denk wo alles gestopft voll is tut mir leid das is ein scheiss
und einkaufen per amazon kann ich immer ;) |
Nur die Sachen die ich beim Amazon kaufe brauche ich wieder nicht so dringend ;).
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und ja, es ist alles den blauen in die schuhe zu schieben, seit die an der macht sind, geht es uns allen schlechter... |
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full ack ;) |
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Wenn es bei uns ein Staat im Sinne von "Der Staat sind wir Alle" wäre, dann würden wir uns ja nur selbst "ausbeuten", das wäre ja tlw. noch aktzeptabel. Allerdings geht wohl auch bei uns der Trend in Richtung "Die Reichen werden reicher und die Armen werden ärmer", weil der Staat eine entsprechende Umverteilung unterstützt. |
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Aber wer sagt das diese Arbeitszeiteinteilung der Normalzustand ist, denn Alle Arbeitnehmer wollen? Ist eine "Allzeit bereit Arbeitszeit für Alle" wirklich notwendig für das Funktionieren unserer Gesellschaft? Oder sollte dies eher die Ausnahme sein für die Bereiche wo es unbedingt notwendig und sinnvoll ist? |
also ich möcht keine amerikanischen verhältnisse, aber genau darauf arbeitet der schüssel hin, jeder wird bis er stirbt arbeiten weil staatliche pensionsvorsorge wirds net geben, gesundheitsystem wird auch alles privat zu zahlen sein .... und dann noch brav steuern zahlen um die staatliche misswirtschaft und die von amerika verursachte schwache wirtschaft zu kompensieren. wir können nicht wie die einfach einen krieg beginnen um die wirtschaft wieder auzupeppen .....
grrrr |
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hätten wir heute diese erdrückende zinsenlast nicht, hätten wir heute ein richtiges schlaraffenland im vergleich zu dem was jetzt ist. wir hätten z.b. das geld, jedes jahr 1 million menschen eine um 100.000 ats höhere pension zu zahlen. gar nicht davon zu reden, wieviel geld wir heute hätten, wenn wir selbst kredite vergeben hätten, und heute teilweise von den zinsen leben würden. so ist es eben umgekehrt. eine wirklich pikante tatsache: die linke regierung hat mit den kapitalisten kollaboriert und hat es den gstopften ermöglicht, das sie heute (zumindest teilweise) jedes jahr von unseren zinsen leben, ohne was zu arbeiten. dir ist offensichtlich nicht klar, welche fatalen auswirkungen es für uns hätte, wenn die österreichische kreditwürdigkeit zurückgestuft wird ? jetzt stellt sich gleich die frage: wo geht denn unser geld hin ? schau mal in die sogenannten "billiglohnländer", dort gibt es enorme steigerungsraten. bist du frei von jeglicher "schuld" und kaufst du nur österreische produkte oder bist du auch froh wenn du etwas billiger bekommst ? |
Ja ja, der Frazzz, er kann halt nicht anders. Wahrscheinlich sind auch die Blauen an seinen Blähungen schuld.... :D
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aber um zum thema zurückzukommen: ich find die öffnungszeiten ok so wie sie sind. lg cin |
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und die roten lecken wen? hast was gegen die wirtschaft? die ermöglicht dir dein einkommen,denn mit deinen "gastbeiträgen" im wcm kannst sicher net leben ;) aber um zum thema zurückzukommen: bin gespannt was ab 1.5.2004 wird,denn da kann man aus den neuen EU-Staaten alles rüberholen,auch Sonntags von 10-17h |
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lg cin |
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dann sind die roten eh nix für dich,denn die zocken ja kleinunternehmer noch stärker ab. |
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ist aber auch nicht viel, wenn man die anzahl der wörter zählt :p |
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Orf Teletext Seite 104
104 ORF1 Di,29.04.2003, 07:17 25 LEISTUNGSBILANZ 2002 MIT ÜBERSCHUSS Im letzten Jahr konnte Österreich erstmals seit 1990 wieder einen Leistungsbilanz-Überschuss erzielen. Den entscheidenden Beitrag für diese Verbesserung habe die Handelsbilanz geliefert, die erstmals seit Bestehen der Zweiten Republik einen Überschuss aufweise, so die Österreichische Na- tionalbank. Die Exportquote erreichte mit 36 Prozent des BIP einen neuen Höchstwert. Parallel seien die Importe gesunken. Im Tourismus habe Österreich als sicheres Reiseland gepunktet, so die Nationalbank. Das ist wirkliche Zukunftspolitik, das brauchen wir, wenn die jungen Menschen auch einmal eine menschenwürdige Pension haben wollen. Das ist wirkliches politisches Arbeiten. |
ja der Handel!
wars .....
Eh klar.... ;) |
Gute Handelsbilanzen bekommt man mit unter anderem mit guter Wirtschaftspolitik. Gute Wirtschaftspolitik schafft Wohlstand. Das ist eigentlich das was die meisten Menschen in Österreich wollen, würde ich meinen.
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[scnr]
du lom, nur weil man das "handelsbilanz" nennt, ist damit nicht der billa/interspar/merkur gemeint ;) [/scnr] |
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für das bissl "philosophische" getipsel jedes monat kriegst so viel vom fessl verlag? :D ich glaub ich fang auch an zu schreiben :lol: |
zu den ach so armen handelsangestellten:
ich glaube, da würde es viele geben, die auch eine andere zeiteinteilung bevorzugen würden ... zb: eine/r (schichtdienst) muss abends sowie samstags und sonntags arbeiten dafür hat er/sie unter der woche zwei tage frei, der/die andere (im handel) arbeitet von montag bis freitag von 9 bis 18 uhr und hat am wochenende frei ... die zwei haben praktisch keine gemeinsame freizeit ... durch andere ladenöffnungszeiten und dadurch andere arbeitszeiten wäre es IMHO sicherlich leichter für die zwei eine zeiteinteilung zu finden, wo sie mehr zeit füreinander haben ... natürlich muss da auch der dienstgeber mitspielen -> aber in der gastronomie funktioniert es ja großteils auch, warum soll es da im handel dann so schlimm werden ... |
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stimmst du nicht zu, daß eine positive handelsbilanz ein äußerst wichtiger faktor für unseren wohlstand ist ? kannst mir aber gerne nachilfe geben, wennst vielleicht einen mag. in betriebswirtschaft hast, meine liebe strenge tante cindy. oder wenn du dich sonst irgendwie dazu berufen fühlst :p wann treffen wir uns für die erste hardcore-lektion ? :tux: |
Das was kommen soll ist ja ein Scherz: http://derstandard.at/standard.asp?id=1291221
Viel hat sich da nicht getan. |
von der regierung kommen nur husch-pfusch aktionen.
vom ansatz und den gandanken ja durchaus gut und notwendig, nur die ausführungen sind plan- und konzeptlos. siehe abfangjäger, pensionsreform und jetzt auch ladenöffnungszeiten. anstatt ein gutes programm auszuarbeiten und mit den beteiligten zu sprechen, werden lauter halbherzige dinge in nacht und nebelaktionen beschlossen. aber egal, der kasperl und der mann ohne hals werden die rechnung schon präsentiert bekommen. :D |
und wer ist schon wieder dagegen?
dies nichtsnutzigen faulen schreibtischtäter von der gewerkschaft. das aber vielleicht menschen am sonntag hackeln wollen und am mittwoch baden gehen wollen verstehens net. eh kloar,die bonzen wollen ja unter der woche unter sich sein ,allein im bad. @maxtc glaubst wirklich? des habens vor der letzten wahl auch glaubt..... |
kommt zeit, kommt wahl... ;)
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stimmt, ein scherz, wieder nicht 24/7 offenhalten erlaubt :mad: |
24/7 ist das einzig richtige.
der markt reguliert sich ohnehin von selbst. |
langsam geht mir das gimpfte auf...wozu zum teufel muss der sonntag tabu sein??? eine beschränkung der wochenarbeitszeit auf ein maximum find ich ja noch ok (soll ja in einigen branchen üblich sein, dass man ab und zu ein bisschen über 40h/woche drüber kommt...*ggg*) wegen ausbeutung von angestellten und so (weil vermutlich jeder unternehmer versuchen wird ein mehr an arbeitszeit mit den vorhandenen arbeitskräften zu bewältigen, anstatt bei bestehenden arbeitskräften die vertraglich fixierte arbeitszeit einzuhalten und für die dadurch frei werdende zeit und für die zusätzlichen öffnungszeiten eine weitere arbeitskraft einzustellen. es ist mir klar, dass das aufgrund der kostensituation nicht so leicht möglich ist, aber gerade da sollte der staat einhaken und lösungen anbieten, damit es sich der unternehmer auch leisten kann mehr leute anzustellen.
aber zu meiner ursprünglichen aussage: warum sonntag? es gibt mittlerweile eine vielzahl von berufen die sonntags ausgeführt werden (rettungsdienste, einsatzkräfte, flughafenbedienstete, schichtarbeiter, taxler, tankwarte, eisenbahner, call center mitarbeiter, öamtc mitarbeiter, drucker, bäcker, köche, kellner, bademeister,.....usw) warum ist der sonntag immer noch so ein tabu thema? weils die kirche vorschreibt? (tag des herrn?) warum kann ich nicht am sonntag arbeiten, wenn mein arbeitgeber und ich es wollten? gerade im handel werden dadurch doch eine menge teilzeitarbeitsplätze frei (wenn man bedenkt wie die samstag 10-17 uhr jobs eingeschlagen haben).... ahja und nochwas: klar kann ich einsehen, dass sich die gewerkschaft jetzt auf die füsse stellt, weil was wird kommen: der arbeitgeber versucht "die paar stunden mehr" auch noch seinen mitarbeitern irgendwie reinzudrücken. hätt man von haus aus eine öffnungszeitenpolitik vertreten in der sich gravierendes ändert (bsp.: mo. - fr. 6-22, so wies in bahnhöfen schon üblich ist) wäre es auch für die arbeitnehmer unproblematischer, weil eine derartige mehrleistung kann man niemanden "reindruckn" |
ja nicht reindruckn
aber die Qualität des Personals leidet sicher, weil wir uns nicht nicht schikanieren lassen, bzw. einige Kollegen im Handel es einfach satt haben, die Familie soll ja jemand auch noch kennen oder?
:D |
Und warum geht das bei anderen Berufsgruppen?
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wenn ich beim Eintritt
in den Job das Vornehin schon weiß, sieht das ganze einfach anders aus, nachträgliche Verschlechterungen hingegen nicht, außderdem ziehens den Leuten im Handel eh schon das letzte Hemd aus, viele gute Mitarbeiter haben den Handel bereits verlassen, weil die Arbeitszeiten (Samstagsregelung) sich verschlechtert haben, außerdem hat sich das ganze ja nicht bejaheitet, die Kaufkraft hat sich verschoben, und das ist fact.
:( |
ich seh nicht ein warum geschäfte nicht offenhalten können so lange sie wollen. Es gibts genug andere berufsgruppen ein denen 7 tage die woche 24h gearbeitet wird, warum nicht auch in geschäften?
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Wer glaubt dass Geschäfte durch längere Öffnungszeiten mehr Gewinn machen werden, der hat in der Mathematik nicht ganz aufgepasst: Das verfügbare Geld (M) wird während der Woche Ausgegeben (M/5.5), und das M wird nicht größer wenn man es durch 7 teilt (M/7), dann wird man höchstens während der Woche weniger Gewinn machen.
Der Handel muss mehr Angestellte haben, und macht so bei gleichen Umsatz, weniger Gewinn, und darunter sind noch die höheren Betriebskosten, wie Stromverbrauch. Zusammen mit der Steuerlast die uns durch Politiker aufgezwungen wurde (Auch Lohnnebenkosten für weitere Mitarbeiter), würden sich immer weniger Firmen rentieren. Einsparungspotential würde dann wieder sein: Mitarbeiter entlassen, und satttdassen Weekendaushilfen einstellen, wodurch es mit einer qualifizierten Fachberatung in meisten Fällen dann vorbei wäre, und durch die vielen Firmenschließungen steigt auch die Arbeitslosigkeit. In Extremfall können wir sogar mit einem Volksaufstand rechnen (Wir sind schon nahe dran). Schöne Zukunftsaussichten! Leider lernen die Marketinggenies an der Wirtschaftsuni dass das Geld endlos verfügbar ist und dass man die Gewinne jedes Jahr steigern kann, und wenn nicht, dann taugt man nichts. |
Jetzt werden die Argumente aber krass. Ein Volksaufstand wegen längerer Ladenöffnungszeiten.
Die Frage ist aber immer noch, wieso funktioniert es in anderen Länder auch, zB. Deutschland. |
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