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-   -   Sollen die Landtage in Österreich abgeschafft werden? (http://www.wcm.at/forum/showthread.php?t=92233)

Nestrus 27.03.2003 12:06

Zitat:

Original geschrieben von fredl
[ironie]
@nestus
des mit der region vlbg-ostschweiz meinst aber net wirklich ernst;)
[/ironie]

obwohl ansonsten der regionengedanke nicht schlecht ist, aber das wird wohl noch eine generation dauern.

@[ironie]: ....
@Regionsgedanke: Wie schon gesagt, dass ist die längerfristige Vision, wird aber sicher helfen, Kriege zu vermeiden.
Das ist wie Kapitalismus: Keiner kan sich jetzt vorstellen, dass es ohne geht, aber ich bin überzeugt, dass die Menschheit dazu fähig ist, nur halt nicht eine Menschheit wie jetzt, die sich seit Jahrhunderten nichts anderes als Kapitalismus, Ausbeutung aber auch Nationlismus und Krieg gewohnt ist.

Tarjan 27.03.2003 12:12

Ich beziehe die Abschaffungsmeinung schlicht aus der Tatsache dass zuviele Regierungsbeamte für zuwenig Bevölkerung aufgewendet werden. Meine Vergleiche hinsichtlich Bayern etc. ziehlen nur in die Richtung. Dabei ist es egal ob Bayern jetzt ein Freistaat ist oder wieviele Abgeordnete im Bayrischen Landtag sitzen.

Und ich bleibe dabei, dass für 8 Million Menschen ein einziger Gesetzgeber genügt.

Regionale Gegebenheiten kann man auf Gemeinde/Bezirksebene auch berücksichtigen.

kikakater 27.03.2003 12:36

Ich bin für die Zusammenfassung der Landtage zu Bundesländerübergreifenden Verwaltungen, die im Wesentlichen ihr Gewicht in der Kompetenzüberschneidungsinstanz im Parlament, dem Bundesrat, einbringen und Zustimmungen zu Bundesgesetzen verweigern können und nur durch eine Vermittlung und in einzelnen Sachen Beharrung der Mehrheit des Nationalrates überstimmt werden können.

Eine Abschaffung des Bundesrates ist schlecht für die Menschen und deswegen schlecht für Österreich. Die Entsendung muß auf direkter Wahl durch den Bürger erfolgen und nicht in Parteizugehörigkeit ergeben stattfinden.

Gleichwohl die reine Interessenspolitik direkter Vertreter eine isolierte Sicht der Dinge (Frächter, Biomediziner, Gewerkschafter, ...) und verringerte Fraktionsqualität (weniger Lagerdenken von Parteien) aber vermehrte Lobbyquantität (eben: "die freie Fahrt von LKWs MUSS gewährleistet sein" und anderer Druckausübung ohne Lösungskompetenz) bedeutet.

Tamarah 27.03.2003 12:50

@Nestrus: Kann es sein, dass du StarTrek-Fan bist? ;)

The_Lord_of_Midnight 27.03.2003 14:16

Zitat:

Original geschrieben von Moose


Ich weiß nicht, aber dieses abstreifen ihrer Fehler (od. von Fehlern) von Schwarz-Blau auf die damalige Schuldenpolitik (war danicht schwarz auch dabei? ;) ) ist auch nicht immer korrekt. Dafür weiß ich jetzt zuwenig, aber es kann nicht alles auf das zurückgeführt werden, das wäre jetzt wahrscheinlich auch zu einfach?

Das mit der Parteiwerbung ist klar (hasse ich wie die Pest, aber was soll man machen), aber diese "Broschüre" ist wirklich der Gipfel, es geht im Prinzip nur mehr um Personenkult (Religion will ich nicht sagen ;) ).

Er hat sich es aber auch nie wirklich schwer gemacht, immerhin "motzt" er überall ein bißchen hinein, daß das vielen Kärntnern imponiert bezweifle ich gar nicht ;). Lösungsvorschläge bringt er dann wieder weniger, er schreit nur herum

a.) auf den Wasserkopf EU
b.) auf den Wasserkopf Wien

das mit der EU hat sich für ihn abgehakt, aber auf Wien schreit er immer wieder rum (in Klagenfurt kommt man selten bei seinen Reden vorbei er nimmt immer den ganzen Pfarrplatz in Beschlag und Buhrufer werden von seinen "Leuten" aufs übelste beschimpft und weggeschickt).

Aber ich habe schon eine übermäßige Phobie gegen diesen Menschen :rolleyes:

Ach ja, sparen schön und gut, aber sollten wir nicht doch ein Sozialstaat bleiben?

nein, das schuldenmachen haben eindeutig die roten begonnen. immerhin hatten sie eine lange, lange zeit der alleinregierung. die schwarzen haben wenigstens begriffen, daß wir uns unsere eigene zukunft verbauen, wenn wir mit diesem blödsinn nicht aufhören. die roten habens noch immer nicht verstanden. die reden noch immer daher, was wir uns nicht alles leisten können, sagen aber nicht dazu, wem sie das geld wegnehmen wollen.

ja, ich bin absolut für den sozialstaat. nur mit dem unterschied, daß ich verstanden habe, daß ein durchschnittsverdiener heutzutage keine großen geldgeschenke mehr erwarten kann. einen wirklichen sozialstaat gibts in der zukunft möglicherweise nur noch für die wirklich bedürftigen. diese idee hatte vor langer zeit übrigens schon die heide schmidt. die hat damals schon gesagt, wir müssen mit dem gießkannenprinzip aufhören. vielleicht hätten man wirklich auf sie hören sollen ? aber ist eh klar, das prinzip des stimmenkaufs war immer noch das effektivste. sobald jemand den mund aufmacht, steckt man ihm ein paar tausender rein, damit er wieder still ist. so haben wirs gelernt, zahlen tun wirs eh wieder selbst. nur daß eben leider jedes jahr weniger übrigbleibt, weil wir jedes jahr mehr zinsen zahlen müssen.

egal wie man es dreht und wendet, meistens gehts doch nur ums geld. wie willst du sozial sein, wenn du kein geld hast ? ich mein, du kannst jemand der hungrig ist auch streicheln oder ihm auf die schulter klopfen. aber was zum essen kriegt er nur dann, wenn geld da ist.

wenn sich jetzt ein politiker hinstellt und sagt, wir sollen noch mehr schulden machen, ist der für mich disqualifiziert. ich will nämlich auch einmal eine pension, wenn ich vielleicht nach 50 arbeitsreichen jahren in den ruhestand gehen darf. wie soll das möglich sein, wenn wir dann noch mehr zinsen zahlen müssen als wir es heute schon tun ?

kikakater 27.03.2003 15:23

Die Abschlankung des Sozialstaates finde ich schlecht, die Verteilung auf die wirklich Bedürftigen gut. Warum werden Kuren so exorbitant finanziert - eine Verteilung auf Böhmen läßt die niederösterreichischen etc. Kurheime zur Vernunft kommen, da bin ich mir ziemlich sicher - , warum das sexuelle Weiterwandern mit notwendigem "Männermord" - Stichwort Patchworkfamily - gefördert und nicht sanktioniert.

Moose 27.03.2003 15:54

@Lord: Dann habe ich jetzt eine Frage an Dich! Wenn Du Dich an den Wahlkampf (Nationalratswahlen) erinnern kannst, haben die Schwarzen und die Blauen gschrien: keine Ökosteuer (böse Grüne), Steuersenkung.

Was machen sie als erstes? Sie werden die Steuersenkung (keine Ahnung ob die wirklich etwas gebracht hätte) nicht einführen und die Ökosteuer kommt (ohne Grüne) auch!

Mir ist das mit der Ökosteuer nur eingefallen weil Schüssel und Haupt so gegen die Grünen gewettert haben auf Grund der dummen Ökosteuer?!

Wegen den Schulden, okay, unter Kreisky (anfänglich) war diese Politik aber sicher nicht schlecht!
Was aber noch sagst (Gieskanne etc...) ist schon wieder eigenartig, denn so schimpfen die Blauen auch dauernd, habens aber nicht besser gemacht, und Schwarz-Rot auch nicht! Wie lange waren die großen zwei zusammen? Da waren sicher nicht nur die Roten Schuld - das mußt wie gsagt auch berücksichtigen.

The_Lord_of_Midnight 27.03.2003 16:38

Selbstverständlich war das Schuldenmachen unter Kreisky schlecht. Der entscheidende Punkt war, daß diese Schulden nachher, in den sogenannten wirtschaftliche guten Zeiten, niemand zurückgezahlt hat. Oder anders herum gefragt: Bist du heute bereit, die Schulden vom Kreisky zurückzuzahlen ? Ich glaube nicht, weil sehr viele Leute nicht einmal einsehen, daß wir ein Nulldefizit brauchen, wenn wir eine Zukunft haben wollen. Wie soll man denen klar machen, daß wir sogar zurückzahlen müssen ?

Mag schon stimmen, daß im Wahlkampf viel versprochen wurde. Nur übersiehst du dabei, daß am allermeisten der Gusenbauer übertrieben hat. Das war ja nicht mehr schön, wie leicht das alles mit ihm gegangen wäre. Ich denke, die Leute haben es ihm nicht geglaubt, sonst wären die Wahlen anders ausgegangen.

Letztendlich ist es auch nicht mehr so wichtig. Wichtig ist, daß wir Ökosteuern haben. Ich finde das gut, weil mit diesen Ökosteuern z.b. im nächsten Jahr eine Steuerfreiheit für Einkommen unter 1000 Euro finanziert wird. Das ist ein gewaltiger Fortschritt, das hätte man sich früher nicht mal träumen lassen.

Umgekehrt Gießkannenmethode:
Ich habe 3 Kinder. Beim Steuerausgleich gibt es eine Grenze, die ich überschritten habe. Daher bekomme ich keinen Mehrkindzuschlag. Das *ist* ein konkreter Schritt, wo endlich das unsägliche Gießkannenprinzip zumindest weniger wurde.

Solange Sozial- und Umweltpolitik gemacht wird, und das alles ohne auf "Kreide", finde ich das ok.

kikakater 27.03.2003 16:39

Zitat:

Original geschrieben von Moose
@Lord:Mir ist das mit der Ökosteuer nur eingefallen weil Schüssel und Haupt so gegen die Grünen gewettert haben auf Grund der dummen Ökosteuer?!

Der Deckelungskorridor einer Ökosteuer wäre bei den Grünen anders ausgefallen, kleine Ursache, große Wirkung. Wie wir alle wissen, sind den Grünen ihre Alleinerzieherinnen und euthrophierenden Ausländerhereinbettelaktionen wichtiger als sinnvollere Politik mit Augenmaß.


Zitat:

Original geschrieben von Moose
Wegen den Schulden, okay, unter Kreisky (anfänglich) war diese Politik aber sicher nicht schlecht!
Was aber noch sagst (Gieskanne etc...) ist schon wieder eigenartig, denn so schimpfen die Blauen auch dauernd, habens aber nicht besser gemacht, und Schwarz-Rot auch nicht! Wie lange waren die großen zwei zusammen? Da waren sicher nicht nur die Roten Schuld - das mußt wie gsagt auch berücksichtigen.

Die SPÖ hat die ÖVP immer zu Buhmenschen gemacht, z.T. zu recht, zum überwiegenden Teil nicht.

Den Vranitzky schon vergessen, einmal Tirana mit fünf BMWs mit Seitenblaulicht ... bitte aufhören von der Toskana Tiramisu Fraktion der Roten als Allheilmittel für den notwendigen Zahnersatz zu sprechen.

Moose 27.03.2003 20:25

Zitat:

Original geschrieben von kikakater



Den Vranitzky schon vergessen, einmal Tirana mit fünf BMWs mit Seitenblaulicht ... bitte aufhören von der Toskana Tiramisu Fraktion der Roten als Allheilmittel für den notwendigen Zahnersatz zu sprechen.

Naja, jetzt wieder zu meinem Helden:

der kauft sich halt einen Porsche und einen Audi A6 (mit ~350 PS (natürlich nur Privatgelder).

Und das Nulldefizit ist ein komisches Ziel, jede Regierung hat sich anstreben versucht, keine geschafft (außer wies so ziemlich alles verkauft haben was wir haben).

Außerdem, sehr sinnvoll andauernd über den bösen Kreisky (finde daß er das richtige gemacht hat, nur leider zu lange dies mit Schuldenpolitik gemacht) zu lästern.
Schwarz-Blau waren ja auch überaus reformfreudig :rolleyes:

Nestrus 27.03.2003 22:59

Zitat:

Original geschrieben von Netsuya
@Nestrus: Kann es sein, dass du StarTrek-Fan bist? ;)
Ja, aber das hat damit nicht viel zu tun.
Das eine ist Fiktion, das andere Überzeugung und Hoffnung.


Jetzt fragt sich nur noch, was was ist.. ;)

The_Lord_of_Midnight 28.03.2003 00:55

ich sehe hier niemand, der über den kreisky lästert. ich habe nur gesagt, daß wir die schulden unser ganzes leben nicht mehr loskriegen werden. oder siehst du irgendwen weit und breit, der bereit wäre, diese zurückzuzahlen ?

zum defizit: da müsste man sich jetzt die statistik anschauen, damit man über tatsachen reden kann. ich habe mir beim besten willen nicht die zahlen für jedes jahr gemerkt. ich habe aber schon den eindruck, daß wir jetzt wesentlich besser unterwegs sind, als das in der "hochblüte" der fall war.

3of4 28.03.2003 20:13

wir sind jetzt auf dem richtigen Weg, auch wenn mir eine schwarz-grüne Koaltion als "Intellektuellen"- Parteien besser gefallen hätte.
FPÖ und SPÖ vertreten beide nur den "Otto-Normal-Bürger" der leider meistens durch weniger Bildung nicht soviel von der politischen Situation mitbekommt.
Im Grunde muss ja, egal welche Regierung im Amt ist jede das selbe machen, ob in Deutschland oder in Österreich:
  • Deutschland: Rot-Grün
  • Österreich: Schwarz-Blau
Beide haben umfangreiche Einschnitte in die sozialen Leistungen des jeweiligen Staates machen müssen, und in beiden Fällen meint die Opposition man könnte es so besser machen.
Das Leid der Regierenden ist das sie die unpopulären Entscheidungen treffen müssen, während die Opposition aus dem "sicheren" Dampfer im Hintergrund kritisieren darf.
Was man aber bei Wahlen bestimmen kann, ist wie es erledigt wird.
Und gerade da hätte ich gedacht das ÖVP-Grüne eine wirkliche intellegente vorrausplanende Politik machen könnten, die sie auch vor ihren Stammwählern vertreten könnten.
Leider hat sich da aber die Wiener Grünen, die sich ja leider schon fix auf Rot-Grün eingeschossen hatten quergestellt, was imho der reelle Grund für das Scheitern der Verhandlungen ist...

Carpediem 28.03.2003 20:21

da wir sowieso einsparten müssen, und unser staat vom nulldefizit so wieso sehr weit weg, sollte vor allem in so sinnlosen!! verwaltungsebenen eingespart werden...und vielleicht auch noch in den gehältern der politiker (15000 riespasser zB).

Lotussteve 28.03.2003 20:24

Zitat:

Original geschrieben von Ministerialrat Mailbomber
Leider hat sich da aber die Wiener Grünen, die sich ja leider schon fix auf Rot-Grün eingeschossen hatten quergestellt, was imho der reelle Grund für das Scheitern der Verhandlungen ist...
Hallo!

....und nicht die ÖVP die in keinem Punkt einen Millimeter rückte aber Flexibilität (...von den anderen) wollte? :rolleyes: :eek:



Ciao,

Steve

Nestrus 28.03.2003 20:25

Ich will mich ja bei euch zwei nicht einmischen ( :D ), aber ich wollt nur noch lowerden, das für mich Schwarz-Grün auch die Traumkoalition gewesen wäre. Sicher, die Grünen hätten wohl nicht viel zu melden gehabt, aber ohen sie wär auch nichts gegangen und außerdem seh ich sympatische Parteien lieber auf der Regierungsbank, wo sie was tun können, als in der Opposition.
Ich muss also auch sagen -> schade :(

3of4 28.03.2003 20:30

Zitat:

Original geschrieben von Lotussteve


Hallo!

....und nicht die ÖVP die in keinem Punkt einen Millimeter rückte aber Flexibilität (...von den anderen) wollte? :rolleyes: :eek:



Ciao,

Steve

Die ÖVP hat den Grünen um einiges mehr an Eingeständnissen gemacht als der SPÖ und der ÖVP.
Das sich die ÖVP zum Schluss "nicht mehr bewegt" hat liegt daran das eine bestimmte Teilfraktion der Grünen illusorische Forderungen gestellt hatten.
So hätten sie um einiges mehr umsetzen können...

Moose 28.03.2003 20:38

Zitat:

Original geschrieben von Ministerialrat Mailbomber

Die ÖVP hat den Grünen um einiges mehr an Eingeständnissen gemacht als der SPÖ und der ÖVP.
Das sich die ÖVP zum Schluss "nicht mehr bewegt" hat liegt daran das eine bestimmte Teilfraktion der Grünen illusorische Forderungen gestellt hatten.
So hätten sie um einiges mehr umsetzen können...

Kann mich Lotussteve nur anschließen, Du "illusionierst" da vor Dich hin was nicht war.
Schüsselchen hatte doch bitte nie etwas anderes vor als Schwarz-Blau!

3of4 28.03.2003 20:48

Zitat:

Original geschrieben von Moose


Kann mich Lotussteve nur anschließen, Du "illusionierst" da vor Dich hin was nicht war.
Schüsselchen hatte doch bitte nie etwas anderes vor als Schwarz-Blau!

Schüssel hatte sehr wohl etwas anderes vor!
Denn Schwarz-Blau ist bei Gott nicht die Wunsch- Lösung von Schüssel.
Nur Schwarz- Rot wäre nicht möglich gewesen, die Fordungen von den Roten waren illusorisch!
Schwarz- Grün wäre ihm wohl die beste Koaltition gewesen, allgemeine Zustimmung, ohne das die Roten versucht hätten die ÖVP wieder zu totalisieren.
Schwarz- Blau ist eine Notlösung, da die Blauen sich förmlich angeboten haben und so gut wie auf alle Punkte verzichtet haben. Wodurch sie eigentlich keine ernstzunehmende Partei sind, was sie auch vorher (politisch) nicht waren.
Eine ÖVP- Minderheitsregierung wäre noch die letzte Lösung gewesen (mir lieber als Schwarz-Blau), aber es hätte sich schon durch diverseste Kommentare von allen anderen Parteien abgezeichnet das dafür keine Unterstützung bzw. Ablehnung in allen Punkten bestanden hätte.

maxb 28.03.2003 20:54

An die poster über mir

FALSCHER THREAD!

Das hat nicht mehr viel mit Argumenten für/gegen die Abschaffung der Landtage zu tun ;)

Lotussteve 28.03.2003 20:57

Zitat:

Original geschrieben von Ministerialrat Mailbomber
Schwarz- Grün wäre ihm wohl die beste Koaltition gewesen, allgemeine Zustimmung, ohne das die Roten versucht hätten die ÖVP wieder zu totalisieren.
Hallo!

Definiere "totalisieren", du baust da die ÖVP zu armen Opfern auf....

Sei dir sicher, egal was bei Schwarz-Grün schiefgelaufen wäre, es wären immer die Grünen "schuld" gewesen......nach der grossen Koalition wusssten die Schwarzen ja auch von nix.


Ciao,

Steve

3of4 28.03.2003 21:14

Zitat:

Original geschrieben von Lotussteve


Hallo!

Definiere "totalisieren", du baust da die ÖVP zu armen Opfern auf....

Sei dir sicher, egal was bei Schwarz-Grün schiefgelaufen wäre, es wären immer die Grünen "schuld" gewesen......nach der grossen Koalition wusssten die Schwarzen ja auch von nix.


Ciao,

Steve

Das totalisieren manifestierte sich schon allein in dem Vorgehen der SPÖ:
Sie legen eine 12 Punkteliste vor die unbedingt im Regierungsprogramm sein muss, und die 10 Punkteliste der stimmenstärkeren Partei wird im Vorhinein gleich als "verspätete Wunschliste an Christkind" tituliert.

Und ja, an dem Scheitern von Schwarz- Grün gebe ich zu einem mehrheitlichem Anteil Grünen die Schuld, da ihre Wiener Fraktion sich bewusst geweigert hatte.
Die ÖVP ist den Grünen am weitesten entgegengekommen, auch da die "grünen Elemente" innerhalb der ÖVP sehr viel Druck in diese Richtung ausgeübt haben.

Imho sind die Wiener Grünen daran wirklich die Schuldigen, da sie sich sowieso nicht verstellen könnten ohne Rote zu regieren.

Lotussteve 28.03.2003 21:19

Zitat:

Original geschrieben von Ministerialrat Mailbomber

1.) Das totalisieren manifestierte sich schon allein in dem Vorgehen der SPÖ:
Sie legen eine 12 Punkteliste vor die unbedingt im Regierungsprogramm sein muss, und die 10 Punkteliste der stimmenstärkeren Partei wird im Vorhinein gleich als "verspätete Wunschliste an Christkind" tituliert.

2.) Und ja, an dem Scheitern von Schwarz- Grün gebe ich zu einem mehrheitlichem Anteil Grünen die Schuld, da ihre Wiener Fraktion sich bewusst geweigert hatte.

Hallo!

ad 1.) Was hat das mit totalisieren zu tun wenn man Verhandlungspunkte einbringt?

ad 2.) Du missverstehst, meine Aussage war auf eine gemeinsame Regierung gemünzt. Die Grünen hätten vielleicht 2 Minister bekommen, wären aber an JEDEM Problem schuld gewesen daß sich in der Regierungsarbeit ergibt.


Ciao,

Steve

3of4 28.03.2003 21:28

Zitat:

Original geschrieben von Lotussteve


Hallo!

ad 1.) Was hat das mit totalisieren zu tun wenn man Verhandlungspunkte einbringt?

ad 2.) Du missverstehst, meine Aussage war auf eine gemeinsame Regierung gemünzt. Die Grünen hätten vielleicht 2 Minister bekommen, wären aber an JEDEM Problem schuld gewesen daß sich in der Regierungsarbeit ergibt.


Ciao,

Steve

ad 1) Nein, nicht die Verhandlungspunkte haben mich gestört, sondern die Tatsache das man auf seine Punkte unbedingt bestehen muss, während die der anderen banal gesagt just wurscht sind.
Die SPÖ ist von früher gewöhnt die domizierende Partei zu sein, und das haben sie gezeigt.

ad) Die Grünen hätten mehr Minister bekommen, wahrscheinlich nicht das Finanzministerium und das Unterrichtministerium wie gefordert, aber dafür zb. weitreichende Kompetenzen in sozialen und Umwelt- Belangen.
Und die ÖVP kann nicht jedes Problem auf die Grünen abschieben, das sind übertriebene Ängste...

The_Lord_of_Midnight 28.03.2003 23:30

Ja, schade das sich die Grünen nicht getraut haben.

wol 29.03.2003 21:07

Die hatten einfach zu unterschiedliche Positionen, das war ja wie Engel und Teufel fast, wobei ich offen lasse wer was ist.

maxb 29.03.2003 21:24

so, morgen ist diese blöde landtagswahl. überall lachen dich diese fratzen an, aber keiner weiß so genau wozu sie gut sind.

:mad:

3of4 29.03.2003 21:27

Zitat:

Original geschrieben von wol
Die hatten einfach zu unterschiedliche Positionen, das war ja wie Engel und Teufel fast, wobei ich offen lasse wer was ist.
Sie haben unterschiedliche Positionen, aber das muss nicht unbedingt schlecht sein.
In vielen Punkten stimmt ihr Programm (gezwungenermaßen) überein.

wol 29.03.2003 21:28

Habts auch vom Pröll das depperte Taschentuch mit Knopf drin bekommen. Ein sinnloseres Wahlgeschenk hatte ich noch nie. Ein Kuli wär mir lieber gewesen.

wol 29.03.2003 21:29

Zitat:

Original geschrieben von Ministerialrat Mailbomber

Sie haben unterschiedliche Positionen, aber das muss nicht unbedingt schlecht sein.

Aha. Also können sich zB. Vegetarier und Fleischesser sicher locker einigen, wie der Haushalt zu führen ist. :D

3of4 29.03.2003 21:36

Zitat:

Original geschrieben von wol


Aha. Also können sich zB. Vegetarier und Fleischesser sicher locker einigen, wie der Haushalt zu führen ist. :D

Ich kenne genug Familien in denen das möglich ist ;)

wol 29.03.2003 21:51

Zitat:

Original geschrieben von Ministerialrat Mailbomber

Ich kenne genug Familien in denen das möglich ist ;)

Du meinst wohl, jeder isst das , was er will. Bei einer Regierung ist das aber nicht möglich, da heißt es sich einigen. Und zwar auf eine Sache. Genausowenig wirds in der Familie funken, wenn sich alle auf EIN Gericht einigen müssen.

3of4 29.03.2003 21:56

Zitat:

Original geschrieben von wol

Du meinst wohl, jeder isst das , was er will. Bei einer Regierung ist das aber nicht möglich, da heißt es sich einigen. Und zwar auf eine Sache. Genausowenig wirds in der Familie funken, wenn sich alle auf EIN Gericht einigen müssen.

Du hast mit Familien angefangen, wo das möglich ist.

Und es gibt zwar Differenzen, aber ich glaube das eine vernünftige Partei (wie es die Grünen und die Schwarzen imho sind) auch einsieht das man bei manchen Punkten auch die Meinung der anderen in Betracht ziehen sollte um eine Einigung zu erzielen...

The_Lord_of_Midnight 29.03.2003 22:24

leider ist das nicht so, daß die grünen eine durch und durch vernünftige partei sind. sie haben sicherlich eine reihe vernünftiger leute. aber es sind noch zu viele chaoten und fundamentalisten dabei, sonst wären die verhandlungen besser ausgegangen. schade, denn gerade der umweltschutz ist eine der wichtigsten aufgaben der heutigen zeit. der wird zwar mittlerweile auch von den "alteingesessenen" mitbetreut, aber eine verstärkung des themas hätte nicht geschadet, solange die guten nicht völlig ausser kontrolle geraten, d.h. solange sie noch zu kompromissen bereit sind.

3of4 29.03.2003 22:37

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
leider ist das nicht so, daß die grünen eine durch und durch vernünftige partei sind. sie haben sicherlich eine reihe vernünftiger leute. aber es sind noch zu viele chaoten und fundamentalisten dabei, sonst wären die verhandlungen besser ausgegangen. schade, denn gerade der umweltschutz ist eine der wichtigsten aufgaben der heutigen zeit. der wird zwar mittlerweile auch von den "alteingesessenen" mitbetreut, aber eine verstärkung des themas hätte nicht geschadet, solange die guten nicht völlig ausser kontrolle geraten, d.h. solange sie noch zu kompromissen bereit sind.
Die Chaoten und Fundamentalisten sind da, aber ich sehe sie nicht in einer so bedeutenden Zahl wie zb. vgl. mit der FPÖ...

The_Lord_of_Midnight 29.03.2003 22:46

so wie ich es verstanden habe, waren bei den grünen sogar soviele chaoten, daß eine regierungsverantwortung nicht möglich war. wenn sie pragmatisch gedacht hätten, hätte ich mir etwas positives erwartet.

3of4 29.03.2003 22:53

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
so wie ich es verstanden habe, waren bei den grünen sogar soviele chaoten, daß eine regierungsverantwortung nicht möglich war. wenn sie pragmatisch gedacht hätten, hätte ich mir etwas positives erwartet.
es sind so viele von denen das sie es geschafft haben die Gespräche platzen zu lassen, aber trotzdem sind die Grünen imho regierungsfähig.
Zumindest mehr als die Blauen und die Roten...

The_Lord_of_Midnight 30.03.2003 01:19

naja, wie du meinst. jeder soll das wählen, was er für richtig hält.

maxb 30.03.2003 11:15

ich überlege mir gerade, ob ich auf den Stimmzettel heute nicht

"Weg mit dem Speck"

draufschreiben soll :ms:

3of4 30.03.2003 11:33

Zitat:

Original geschrieben von maxb
ich überlege mir gerade, ob ich auf den Stimmzettel heute nicht

"Weg mit dem Speck"

draufschreiben soll :ms:

Soweit ich weiß sind die Wahlen heute nur in NÖ nicht in Wien...

Oder hast du dich nur dafür geschämt NÖ als Wohnnort anzugeben??? ;)


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