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-   -   Was soll man heutzutage studieren? (http://www.wcm.at/forum/showthread.php?t=76049)

Bastet 05.11.2002 23:58

Zitat:

Original geschrieben von Cindy
also ich würd was studieren was schnell geht...
wurscht was, das meiste wast im studium lernst ist eh für die fische. lieber schnell an titel machen als sich ewig mit einem schas herumquälen. am gescheitesten vielleicht igend ein wirtschaftsingenieurwesen?

lg
cin
(eine frustierte technikerin)

also da würd ich eher moose zustimmen, besser du studierst was, was dich wirklich interessiert, es kommt nicht wirklich drauf an wie schnell es geht... (besser gesagt, studieren ist nicht gleich studieren, es gibt ja auch die ewigen studenten ;) )

wobei es auch stimmt, das man meistens schon sehr veraltete techniken lernt, allerdings finde ich es nicht wirklich so schlecht wenn jemand von anfang an eine sache lernt. ein gutes beispiel ist eh die edv. in den meisten schulen wird sie schon als unterrichtsfach geführt, aber sie fangen mit win98 an...
frag mal jemanden von den leuten ob sie überhaupt wissen wie sie in dos ein verzeichnis erstellen, die meisten können dir diese frage garnicht mehr beantworten. deshalb finde ich eben, dass es sehr wichtig ist nicht einfach nur schnell irgendwas zu lernen, sondern lieber vorher länger darüber nachzudenken was mann/frau eigentlich will. denn fachkraft ist nicht gleich fachkraft.

jeder der seinen beruf mit liebe macht, ist sicherlich im vorteil. ;)

Guru 06.11.2002 00:06

Re: Re: Fachhochschule?
 
Zitat:

Original geschrieben von maxb


auf links nur mit IP Adresse klick ich nur mehr selten :D





wie bereits erwähnt. man sollte auf jedenfall das studieren was einem auch spaß macht und ein klein wenig auch die aussichten im auge behalten.

http://www.bmbwk.gv.at/start.asp?isI...&l3=&OID=4022#

bitte sehr....

Guru :D

Cindy 06.11.2002 00:08

Zitat:

frag mal jemanden von den leuten ob sie überhaupt wissen wie sie in dos ein verzeichnis erstellen, die meisten können dir diese frage garnicht mehr beantworten.

na warum sollten sie das auch wissen, das zu wissen is eher mehr schon eine alterserscheinung ;)
Zitat:

jeder der seinen beruf mit liebe macht, ist sicherlich im vorteil.
<ironie>ja klar, aber was hat ein studium mit dem beruf zu tun? </ironie>
klar solltest du das mögen was du tust, allerdings wenn du es in deinem beruf zu etwas bringen willst brauchst IRGENDEINEN akademischen abschluss, und es ist ziemlich egal in was du den gemacht hast, solange du dich in dem was du dann machen willst gut auskennst.
lieber einen bwl/jus/wasweissich abschluss mit vielen (privat angeeigneten) edv kenntnissen, als das gleiche edv wissen ohne irgendeinen abschluss.

cin

maxb 06.11.2002 00:11

Zitat:

Original geschrieben von Cindy
also ich würd was studieren was schnell geht...
wurscht was, das meiste wast im studium lernst ist eh für die fische. lieber schnell an titel machen als sich ewig mit einem schas herumquälen. am gescheitesten vielleicht igend ein wirtschaftsingenieurwesen?

lg
cin
(eine frustierte technikerin)

wennst auf management ebene schnell was erreichen willst dann ist das sicher der richtige weg bzw. dann brauchst auch gar nix studieren. hängt nur von der eigenen persönlichkeit ab.

wenn dein ziel eher die fachliche laufbahn ist, dann ist ein studium indem man was lernt sicher von vorteil, wobei man dann mit einem uni studium sicher die besseren karten hat als mit fh. aber auch das hängt wieder viel vom eigenen engagement ab.


edit
@Guru Danke! ;)

maxb 06.11.2002 00:16

ich möcht noch anmerken, dass in meiner company das durchschnittsalter der beschäftigten zwar 27 jahre beträgt, aber die top (technik) (fach)positionen doch eher von "alten hasen" (mitte 30) mit ein paar jährchen berufserfahrung besetzt sind. :rolleyes:

zed 06.11.2002 12:00

Zitat:

Original geschrieben von maxb
ich möcht noch anmerken, dass in meiner company das durchschnittsalter der beschäftigten zwar 27 jahre beträgt, aber die top (technik) (fach)positionen doch eher von "alten hasen" (mitte 30) mit ein paar jährchen berufserfahrung besetzt sind. :rolleyes:

du wirst kaum eine firma finden (ausser die eigene viell :D) wo die top positionen (zumindest im techn. bereich) nicht von hochqualifiziertem personal (DI (FH) aufwärts) besetzt sind

Stona 06.11.2002 12:14

Zitat:

Original geschrieben von gaelic


1.) und muss sagen es ist schon eher im sinne einer schule ausgerichtet.

2.) und das niveau im vergleich zu einer echten uni ist schon ein wenig tief.


3.)und man kann auch nie die ausbildung einer echten uni erreichen.

4.)außerdem sind die vorlesungen & übungen einer fh eher schulmäßig, und erreichen auch da nicht das niveau einer uni.

5.) und schön langsam kommens drauf das die fh, auch nicht das heilmittel gegen den mangel an technikern,... ist.

6.)im moment ist der output hoch, das niveau niedrig, aber die unternehmen nehmen die leute trotzdem da noch ein ziemlicher mangel ist.

7.)aber das ganze beginnt sich schon zu stabilisieren und dann ist man als fh absolvent unten drunter.


ad 1.) naja, wie man's nimmt, sicher schulischer als die Uni, da hast recht!

ad 2.) seh ich nicht so. Wo du sicher recht hast ist, das auf einer (technischen) FH sicher nicht so viele Grundlagen und Theorie vermittelt wird.
Aber die Frage ist ob es das ist was gefordert wird in der Industrie. Ich mach grad mein FH Praktikum bei BMW in München und ich muss sagen die erwarten schon ein gewisses Mass an technischem know-how, aber ebenso wichtig sind ihnen "Soft Skills" wie Projektmanagment, QM, und eine Persönlichkeit die es gewohnt ist in Teams zu arbeiten. Ich denke gerade da haben FHs noch einen kleinen Vorteil zur Uni. Wir sitzen nämlich nicht 40 Stunden in der Woche in der FH und tun Nasenboren, wenn uns schon einiges an Grundlagen/Technik/Mathematik "vorenthalten" wird.

3.) Die Ausbildung ist anders, m.E. zielführender als wenn ich 5 Jahre hindurch Maxwell-Gleichungen und inhomogene Differenzialgleichungen xten Grades am Fussweg löse usw..

4.) Vorlesung: Überschaubare anzahl an Studenten, jedem meiner Lektoren geht die Anwesenheitspflich in der VL am Arsch vorbei.
Seminare, Übungen, und Labor: seh nicht was daran schlecht is, man muss nicht bangen noch rechtzeitig einen Platz zu bekommen oder sich in völlig überfüllte Seminarräume quetschen, ansonsten is da nicht viel unterschied.. ok, Anwesenheitspflicht gibts auch in jedem Proseminar auf der Uni.
Und jeder bekommt bei uns seinen eigenen Rechner/Laboprplatz..

5.) da hast du recht, seh ich auch so. Es ist halt einfach ein etwas anderer Weg mit anderen Schwerpunkten.

6) Output ist hoch, stimmt.
Was verstehst du unter Niveau? Schwitzer gibts - wie auch Who-T schon sagte sowohl auf der Uni als auch auf der FH!

7.) jaja...

ich sehe in beiden systemen viele vor und nachteile, aber eine generalisierung dahingehend FHler wären unter jedem Hund ist ja wohl ein witz, dann hast scheinbar a falsche FH gmacht, denn das gibts auch, FHs (will keine Namen nennen) wo'st wirklich als absoluter dodel rein und rausgehst und trotzdem deinen Titel hast!
Die bekommen ihre Rechnung in der Wirtschaft schon präsentiert!

aber bitte keine veralgemeinerung. ich sag ja auch nicht uni-leut sind alles theorietrotteln weils einfach nicht stimmt!

maxb 06.11.2002 12:20

Zitat:

Original geschrieben von zed



du wirst kaum eine firma finden (ausser die eigene viell :D) wo die top positionen (zumindest im techn. bereich) nicht von hochqualifiziertem personal (DI (FH) aufwärts) besetzt sind


hochqualifiziert ist aber nicht mit einem studiumabschluss gleichzusetzen. ohne berufserfahrung nützt dir der nämlich gar nix.

zed 06.11.2002 13:00

des is schon klar maxb ;)


aber ohne studiumabschluss kannst di auch mit noch so viel erfahrung brausen gehen wenns um wirkliche top jobs geht

bin selber "nur" HTLer (als developer tätig) :D

Michi B 06.11.2002 14:24

nur weil jetzt einpaar mal die rede von schnellem studium die rede war:

recht neu sind die bakkalaureatsstudien, gibts in wien auch für bwl, winf und vieles andere auch... 6 semester mindeststudienzeit (was mit einwenig "dahintersein" absolut realistisch ist)
da hast du immerhin einen akademischen abschluß, wirst zwar nicht "mag. max müller", aber wenigstens "max müller bacc."
und wenns dir danach noch spaß machen sollte, kannst ja immer noch den magister oder gleich den doktor ;) machen

Michi B 06.11.2002 14:26

achja noch ein link zum studenpoint
da sind recht informativ alle studienmöglichkeiten an der uniwien aufgelistet und erklärt:

http://www.univie.ac.at/studentpoint...15&Sprach_ID=1

Guru 06.11.2002 17:38

Zitat:

Original geschrieben von maxb
ich möcht noch anmerken, dass in meiner company das durchschnittsalter der beschäftigten zwar 27 jahre beträgt, aber die top (technik) (fach)positionen doch eher von "alten hasen" (mitte 30) mit ein paar jährchen berufserfahrung besetzt sind. :rolleyes:
Guru IST ein alter Hase ;) Natürlich gibts auch Toppositionen ohne Studium, aber geschadet hat es keinem. Vor allem eine Kombination mit unterschiedlichen Schwerpunkten ist sehr gefragt.
Guru denkt, dass die Zeit der Generalisten angebrochen ist - irgendwer muss ja schließlich wissen, wo es langgeht und die vielen Spezialisten koordinieren.
Insofern war Gurus Weg (Nachrichtentechnik und Betriebswirtschaft) sicher kein schlechter - wenn dann noch soziale Kompetenz und gute Mitarbeiterführung dazukommt, dann ist der Weg ins Management einfach vorgezeichnet.

Guru :D

Carpediem 06.11.2002 18:37

Also erst mal danke für eure rege anteilnahme, besonders gurus anteilnahme ehrt mich...:)

tja, fh kommt nicht mehr in frage, bin jetz 13 jahre schule gegangen (hak hat 5 jahre), und bin so froh, nicht mehr die schulbank zu drücken, und laut bestätigten aussagen meiner Volkswirtschaftsprofessorin verdient man als mag. fh ein bisschen weniger.

Mich interessiert vor allem alles was in salzburg möglich ist, wohne in b'hofen, gute 58 km von sbg entfernt, mein vater pendelt jeden tag nach salzburg und notfallsweise besitze ich selbst ein auto...

vor allem jus interessiert mich, in kombination mit einem kleinen bwl und internationalen wirtschaftswissenschaftslehrgang, den sie in sbg nebenbei anbieten (ca. 150 euro pro semester)... da mich juristische tätigkeiten eigentlich sehr interessieren.

mein traumberuf wäre jedoch redakteur und testfahrer einer automobilzeitschrift, da autos mein leben sind.... ich weiß alles über sie und beschäftige mich dauernd damit.

auch eine position in sachen produktpolitik im mobilfunksektor würde mich sehr interessieren, da auch handys mein fachgebiet sind...

tja...ich werde mich jetz mal auf die matura konzentrieren, ratschläge sind jedoch gerne noch erwünscht, in verehrung, euer cd

athropos 06.11.2002 20:12

Zitat:

Original geschrieben von Carpediem


vor allem jus interessiert mich, in kombination mit einem kleinen bwl und internationalen wirtschaftswissenschaftslehrgang, den sie in sbg nebenbei anbieten (ca. 150 euro pro semester)... da mich juristische tätigkeiten eigentlich sehr interessieren.

vorsicht bei jus in salzburg - mögen nur gerüchte sein, aber ich hab gehört dass juristen von dort nicht so gern gesehen sind, weil sich die studenten "zu gut" mit den prüfern verstehen

Zitat:

Original geschrieben von Carpediem

mein traumberuf wäre jedoch redakteur und testfahrer einer automobilzeitschrift, da autos mein leben sind.... ich weiß alles über sie und beschäftige mich dauernd damit.

wie wärs mit einem publizistikstudium und dann dem versuch, bei einem entsprechenden magazin unterzukommen?

Zitat:

Original geschrieben von Carpediem

tja...ich werde mich jetz mal auf die matura konzentrieren, ratschläge sind jedoch gerne noch erwünscht, in verehrung, euer cd

viel erfolg für die matura - wenn ichs richtig in erinnerung haben, willst nachher eh noch präsenzdienst machen, also hast noch ein bißchen zeit zum überlegen

3of4 07.11.2002 18:09

ich habe nie gesagt man soll etwas studieren was einem nicht gefällt, nur halte ich es für genauso frustierend wenn man zwar seinen Wunsch verwirklicht hat, aber wegen Überlauf jetzt nur Taxifahrer ist.

Besser würde ich ein Fach 2. Wahl nehmen und das studieren.
Oder vielleicht wenn die einzigen Fächer die möglich sind, alle schon überfüllt sind (dann versuchen die Professoren noch die Schüler rauszudrängen, also das ist wirklich nicht angenehm) überhaupt nicht zu studieren...

PowerPoldi 07.11.2002 19:18

Ich würd als Studienort einen wählen der mind. 150 km vom elterlichen Heimatort weg ist. Studentische Gesellschaft kann man nur erleben wenn man in seiner Studienstadt auch wohnt.

BTW: MUL-Absolventen sind immer heiß begehrt!

Moose 08.11.2002 11:11

Zitat:

Original geschrieben von PowerPoldi
Ich würd als Studienort einen wählen der mind. 150 km vom elterlichen Heimatort weg ist. Studentische Gesellschaft kann man nur erleben wenn man in seiner Studienstadt auch wohnt.


:ja: Keine gute Idee zu Hause zu wohnen während des Studiums.

Ein "bißchen" Spaß sollte das Studium auch machen :D.
Und besser Taxifahrer als daß ich irgednwo voll reinhakel wos mich eh nur anzipft damit ich eine Menge Geld verdiene daß ich vor lauter Frust und Streß eh nicht wirklich ausgeben kann.
Was aber auch nicht heißen soll daß Taxifahrer ein leichter Job ist, aber interessant sicher :)


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