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_m3 13.09.2002 10:19

Ich bekomm langsam den Eindruck, dass Du in den USA besser aufgehoben waerst.
100%ige Selbstverantwortung ohne jedes soziale Netz. Wennst Pech hast, landest auf der Strasse - que sera.
Eine Diktatur habens auch bald, wenn der Bush so weitermacht ....
Also was haelt dich auf?

Wenn jemand unverschuldet arbeitslos wird, warum soll er sofort sein Haus verkaufen muessen? Ich hab kein Problem damit, das ich ihn eine Zeit lang "durchfuettere", wenn er Frau und Kinder hat.
Es koennte ja sein, dass es mich auch mal "erwischt".
Was man mit den "owezahran" mahct, die sich auf Kosten des sozialen Netzes durchfuettern lassen, ist eine andere Geschichte.
Aber das durfte ein Problem von AT sein, dass es bei uns nur das Gieskannen- oder das "Kein Geld"-Prinzip gibt und nix dazwischen.

Neo 13.09.2002 17:00

Ich würde gern wählen, darf sogar ;) , will aber nicht.

Welche Partei?

Ich kann mich mit keiner einzigen auch nur im entferntesten identifizieren.

Ich glaube nicht, dass die Demokratie in dieser Form Zukunft hat.

Ich bin sicher keine Kommunist oder ähnliches - Demokratie ist eh noch das kleinste Übel, aber im Internetzeitalter muss man da doch was besseres, direkteres erfinden könnnen. Oder?

Ich find halt, ob jetzt SPÖ, ÖVP, FPÖ, Grüne oder sonstwer das Volk verarscht is scho wurscht. Verarscht is verarscht.

So what else?

_m3 13.09.2002 17:01

weiss wählen? (siehe meine vorherigen postings für eine begründung)

Neo 13.09.2002 17:05

Zitat:

Original geschrieben von _m3
Ich bekomm langsam den Eindruck, dass Du in den USA besser aufgehoben waerst.
100%ige Selbstverantwortung ohne jedes soziale Netz. Wennst Pech hast, landest auf der Strasse - que sera.
Eine Diktatur habens auch bald, wenn der Bush so weitermacht ....
Also was haelt dich auf?

Wenn jemand unverschuldet arbeitslos wird, warum soll er sofort sein Haus verkaufen muessen? Ich hab kein Problem damit, das ich ihn eine Zeit lang "durchfuettere", wenn er Frau und Kinder hat.
Es koennte ja sein, dass es mich auch mal "erwischt".
Was man mit den "owezahran" mahct, die sich auf Kosten des sozialen Netzes durchfuettern lassen, ist eine andere Geschichte.
Aber das durfte ein Problem von AT sein, dass es bei uns nur das Gieskannen- oder das "Kein Geld"-Prinzip gibt und nix dazwischen.

Zwangsversicherung usw. is eh fürn Arsch!
Da wird einem doch in Wirklichkeit die Freiheit geraubt.

Dieses Thema wird fantastischerweise immer als Kontra zu USA angegeben.
Das man dort aber wenn man einen gscheiten Job hat wesentlich mehr verdient und bessere (private) Versicherungen zu niedrigeren Preisen als unsere GKKs bekommt wird äußerst gerne verschwiegen... :o

pc.net 13.09.2002 17:11

Zitat:

Original geschrieben von Neo
Zwangsversicherung usw. is eh fürn Arsch!
Da wird einem doch in Wirklichkeit die Freiheit geraubt.

Dieses Thema wird fantastischerweise immer als Kontra zu USA angegeben.
Das man dort aber wenn man einen gscheiten Job hat wesentlich mehr verdient und bessere (private) Versicherungen zu niedrigeren Preisen als unsere GKKs bekommt wird äußerst gerne verschwiegen... :o

du sagst es selber - wenn man einen guten job hat ...

die sozialversicherung ist eine riskengemeinschaft in der jeder seinen beitrag einzahlt ... in den USA sind die krankenversicherungen alles einzel-verträge ... übersehen wird oft, dass die dortigen versicherungen viele ausschliessungsgründe finden bzw. schon von anfang an in den vertrag aufnehmen ... zb. wenn du schon ein krankheit zu vertragsabschluss hat, so werden die behandlungskosten dafür gleich im vorhinein ausgeschlossen ... bei der österr. sozialversicherung wird aber jede medizinisch notwendige behandlung übernommen, egal wann die krankheit eingetreten ist ...

und weiters: bei einer privatversicherung kann auch der versicherer den vertrag kündigen, wenn du finanziell nicht mehr tragbar bist (oder aber er erhöht einfach die beiträge solange, bis du es dir nicht mehr leisten kannst) mit der begründung der gestiegenen kosten ...

maXTC 13.09.2002 17:25

ich gehe auf alle fälle WÄHLEN ;)

pc.net 13.09.2002 17:29

Zitat:

Original geschrieben von maXTC
ich gehe auf alle fälle WÄHLEN ;)
:D

btw: no politics ;)

maXTC 13.09.2002 17:32

:hehe:

The_Lord_of_Midnight 13.09.2002 20:03

Zitat:

Original geschrieben von maXTC
ich gehe auf alle fälle WÄHLEN ;)
ja, das weiss eh schon jeder, was und in welcher ausprägung du tust :p

The_Lord_of_Midnight 13.09.2002 20:16

Zitat:

Original geschrieben von Neo


Zwangsversicherung usw. is eh fürn Arsch!
Da wird einem doch in Wirklichkeit die Freiheit geraubt.

Dieses Thema wird fantastischerweise immer als Kontra zu USA angegeben.
Das man dort aber wenn man einen gscheiten Job hat wesentlich mehr verdient und bessere (private) Versicherungen zu niedrigeren Preisen als unsere GKKs bekommt wird äußerst gerne verschwiegen... :o

es ist an beiden seiten was wahres dran. nur mit einseitig radikaler vorgangsweise verkehrt sich alles gute ins gegenteil.

da ich doch einiges in der welt herumkomme und auch einige leute kenne die ausgewandert sind, bin ich nicht mehr so überzeugt vom segen in den usa oder in uk. denn bei den hohen gehältern muss man bedenken, daß die lebenshaltungskosten in den genannten ländern auch wesentlich höher sind.

treibstoff in uk benzin und diesel: Ats 19,-- pro Liter. privatkindergarten für ein kind in uk (öffentlich ist nicht wirklich empfehlenswert): Ats 70.000 pro Jahr !!!

in den usa sollen die lebensmittel extrem teuer sein, habe ich mir sagen lassen. und bei meinem urlaub in den usa hab ich gesehen, daß ohne geld nicht mal ein furz erlaubt ist.

sicher, die gehälter für qualifizierte angestellte sind doppelt so hoch. aber reich ist man deswegen noch lange nicht.

die zukunft wird ganz andere probleme bringen. in den industrieländern bzw. der westlichen welt wird es immer schwieriger werden, einen job zu finden. und das zu einem gehalt wo man auch davon leben kann. denn die konkurrenz der sogenannten billiglohnländer wird im zeitalter der globalisierung immer schlimmer und erdrückender. was soll ich z.b. groß auftrumpfen und eine gehaltserhöhung verlangen, wenn man um mein gehalt in indien 5 bis 10 leute einstellen kann ?

da ist es auch völlig egal, wer bei uns an der macht ist. die probleme werden sich für alle stellen. die einzige chance die ich sehe ist, wenn bei einem eu-beitritt zwar neue mitgliedsländer zu uns kommen. aber die haben dann gefälligst auch unsere sozial und umweltstandards einzuhalten. denn was um aller welt soll das bringen, wenn beispielsweise in ungarn die natur vollständig zerstört wird ? und wir werden alle arbeitslos weil die da drüben machen können was sie wollen. hauptsache billig produzieren, die zukunft unserer kinder interessiert uns nicht ?

in größeren einheiten kann man auch global agieren. ein kleines land so wie österreich, was soll das schon groß möglich sein ? wenn wir nicht mitschwimmen, wird halt woanders produziert. fertig.

Lord Frederik 13.09.2002 21:02

@ lom

1. gibts obwohl man manchmal den gegenteiligen eindruck gewinnen kann - hatte heute vom arbeitsamt insgesamt 17 leute zum vorstellen bei mir - 15 wollten nur einen stempel, 1 3ooo.-- brutto, und der 17. konnte anscheinend nicht lesen - genug leute die arbeiten wollen und es auch ordentlich können.
2. ein unter 3o jähriger bekäme bei mir generell nur 3 monate arbeitslose, danach müsste er um es zu bekommen 1o std. wöchentlich für die allgemeinheit etwas tun - darunter fällt durchaus auch strassenkehren.
3. wir alle sollten uns endlich mal von der 3o jahre lang propagierten these das der staat alles für uns tun muss verabschieden.
4. vor dir ziehe ich so und so den hut rd. 14o km täglich hin und retour sind kein lercherl.
5. um auf dieser welt die sogenannte globalisierung ernsthaft in den griff zu bekommen kann es nur funktionieren wenn die reichen länder - darunter auch österreich die standards setzen an denen sich alle anderen orientieren sollten. allerdings standards die doch um einiges unter den aktuellen liegen sonst ist es unrealistisch jemals anzunehmen das die armen länder je zu reichen werden können. damit ist gleichzeitig auch der terrorismus, der hunger und viele krankheiten sowie umweltschutz ect. zur lösung vorbereitet.
6. und noch was wir alle sollten ein bisserl "hungriger" werden sprich uns nicht in unser schicksal ergeben - sondern auch aktiv daran arbeiten das wir unser aller leben ins positive ( das ist bei jedem natürlich etwas anderes ) beeinflussen. dazu gehört aktiv durch leben schreiten und nicht alles und jedes als gegeben hinnehmen. dazu gehören alle themen des lebens darunter auch familie, arbeit und last not least auch politik.

ich selbst würde mir wünschen das jeder einzelne mal in sich geht und sich für morgen z.b. etwas ausdenkt womit er irgendwem - frau, freundin, kind, arbeitskollegen ect. mit einer wirklichen kleinigkeit eine freude machen kann. das kann nur ein lächeln sein.............

maXTC 13.09.2002 21:07

wieviel zahlst du LF? :D;)

The_Lord_of_Midnight 13.09.2002 21:14

ich fahr jeden tag 180 km. ich würd auch gerne mit dem zug fahren, aber das ist sinnlos. da würde ich 6 stunden pro tag im zug sitzen, der ist einfach zu langsam. vor allem wenn man 5mal umsteigen muss.

aber in letzter zeit kann ich auch teils von zu hause arbeiten. das ist ein echter segen und eine wirkliche erleichterung. ich hoffe, daß diese zeit niemals vergeht...

athropos 13.09.2002 21:26

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
ich fahr jeden tag 180 km.

...

also je nach fahrstil 1-3h ;)

callas 13.09.2002 23:39

bei uns herrscht ja wahlRECHT und nicht wahlPFLICHT. also bleibt es jeden selbst überlassen ob er wählen geht und damit sich die möglichkeit gibt selbst etwas mizuentscheiden/bewegen ( jaja ich weiss, was kann schon der einzelne machen, aber wer das kleine nicht ehrt ... ).

wenn sehr viele nicht wählen, sollten die politiker die schuld bei sich selbst suchen.
an ihnen liegt es die leute dazu zu bringen, ihrem wahlrecht nachzukommen.

ich bin bisher immer gegangen, manchmal hab ich mich auch gefragt, warum überhaupt :confused:

_m3 14.09.2002 00:02

Und wenn man dann darüber nachdenkt, dass in vielen Ländern die Bürger um das WahlRECHT noch immer kämpfen, sollte man davon schon gebraucht machen, oder?

randalica 14.09.2002 00:03

der quotenpiefke muss zu dem thema auch mal was sagen:

wahlen in .de
ich könnte ja, so ich wollte, von meinem wahlRECHT entweder per briefwahl oder persönlich in der botschaft wählen, aber:

die cdu hat mir zu viele tendenzen in richtung weit rechts ("leitkultur" ist bei denen nicht bloss gerede...)
die spd entwickelt sich immer mehr hin zur partei der besserverdienenden.
die grünen sind meines erachtens nicht mehr wirklich glaubwürdig.
die fdp hat kein profil (spassparteien gibt es bessere, z.b. die erste deutsche biertrinkerpartei).
die pds hat mit ihrer verga´ngenheitsbewältigung noch nicht begonnen und sind somit nicht wählbar.
andere parteien sind eher unwichtig.

wen also soll ich wählen? das kleinere übel? sicherlich nicht. wenne s keine partei gibt die mir zusagt, wähle ich lieber nicht.
wenn ich "weiss" wähle, werde ich als wähler gewertet und es kommt geld in den wahltopf, aus dem sich dann die parteien bedienen können und das will ich verhindern.

politik sollte für´s volk gemacht werden. das passiert aber immer weniger, und der einfache bürger hat nicht den hauch einer chance sich mit demokratischen mitteln gegen diesen missstand zur wehr zu setzen, da es direkte demokratie nicht gibt. würde die möglichkeit bestehen sich gegen gesetze, verordnungen oder diverse andere geistige darmauswürfe von politikern zur wehr zu setzen, würde das wählen m.e. wieder einen sinn ergeben. doch wenn volksbegehren maximal eine kurze besprechung im plenarsaal ohne weitere konsequenzen nach sich ziehen ist es keine demokratie mehr, die ich mit meiner stimme unterstützen möchte.


mfg,
randalica

3of4 14.09.2002 00:26

Zitat:

Original geschrieben von Lord Frederik
@ lom
2. ein unter 3o jähriger bekäme bei mir generell nur 3 monate arbeitslose, danach müsste er um es zu bekommen 1o std. wöchentlich für die allgemeinheit etwas tun - darunter fällt durchaus auch strassenkehren.

Ich wäre durchaus dafür, aber:
Die Gewerkschaften würden blockieren
Die gesamte Opposition (egal wer es gerade ist) wäre dagegen
Die Roten, die meiner Schätzung nach jetzt sicher in der Regierung vertreten
werden sein, würden so etwas nie machen
Die Bevölkerung würde sich wahrscheinlich lange aufregen.
Es müsste Ausnahmeregelungen geben (zb. einer der eine crohnische Krankheit hat, kann keine körperlich anstrengenden Arbeiten übernehmen), die wieder missbraucht würden.
Die Leute behaupten sie haben dann keine Zeit zum Fortbilden, Job suchen,...
Zitat:

3. wir alle sollten uns endlich mal von der 3o jahre lang propagierten these das der staat alles für uns tun muss verabschieden.
:ja: :ja: :ja:
Zitat:


ich selbst würde mir wünschen das jeder einzelne mal in sich geht und sich für morgen z.b. etwas ausdenkt womit er irgendwem - frau, freundin, kind, arbeitskollegen ect. mit einer wirklichen kleinigkeit eine freude machen kann. das kann nur ein lächeln sein.............

Ich habe bin heute 5 Minuten früher aus dem Unterricht gegangen, ich glaube die ganze Klasse war froh wie ich draußen war :D :D :D

The_Lord_of_Midnight 14.09.2002 12:16

Zitat:

Original geschrieben von athropos


also je nach fahrstil 1-3h ;)

1 stunde in jede richtung mit 90 km. dabei ist der fahrstil egal, weil heutzutage stehst sowieso permanent an, selbst wenn du nur 130 fahren willst. das einzig sinnvolle in der situation ist abstand halten und ned deppat sein.

mittlerweile sind wir schon soweit, daß 2/3 aller fahrten zum reinen freizeitvergnügen geworden sind, und es wird immer mehr.

gestern abend z.b. waren wieder alle straßen voll. beim mc donalds haben sie sich in der seitengasse angestellt. drinnen alles besetzt. der park & ride runherum voll. auf der autobahn-tankstelle waren alle 12 !!! zapfsäulen besetzt und die leute haben schon auf den nächsten freien platz gewartet.

The_Lord_of_Midnight 14.09.2002 12:26

Zitat:

Original geschrieben von randalica
der quotenpiefke muss zu dem thema auch mal was sagen:

wahlen in .de
ich könnte ja, so ich wollte, von meinem wahlRECHT entweder per briefwahl oder persönlich in der botschaft wählen, aber:

die cdu hat mir zu viele tendenzen in richtung weit rechts ("leitkultur" ist bei denen nicht bloss gerede...)
die spd entwickelt sich immer mehr hin zur partei der besserverdienenden.
die grünen sind meines erachtens nicht mehr wirklich glaubwürdig.
die fdp hat kein profil (spassparteien gibt es bessere, z.b. die erste deutsche biertrinkerpartei).
die pds hat mit ihrer verga´ngenheitsbewältigung noch nicht begonnen und sind somit nicht wählbar.
andere parteien sind eher unwichtig.

wen also soll ich wählen? das kleinere übel? sicherlich nicht. wenne s keine partei gibt die mir zusagt, wähle ich lieber nicht.
wenn ich "weiss" wähle, werde ich als wähler gewertet und es kommt geld in den wahltopf, aus dem sich dann die parteien bedienen können und das will ich verhindern.

politik sollte für´s volk gemacht werden. das passiert aber immer weniger, und der einfache bürger hat nicht den hauch einer chance sich mit demokratischen mitteln gegen diesen missstand zur wehr zu setzen, da es direkte demokratie nicht gibt. würde die möglichkeit bestehen sich gegen gesetze, verordnungen oder diverse andere geistige darmauswürfe von politikern zur wehr zu setzen, würde das wählen m.e. wieder einen sinn ergeben. doch wenn volksbegehren maximal eine kurze besprechung im plenarsaal ohne weitere konsequenzen nach sich ziehen ist es keine demokratie mehr, die ich mit meiner stimme unterstützen möchte.


mfg,
randalica

das problem mit dem wehren gegen die politiker ist nur, wer darf sich wehren und wer nicht ? haben die recht, die sich wehren oder die, die sagen es ist gut so ? nur weil sich 1000 leute zusammenfinden und mit den trillerpfeifen den anderen die wohlverdiente ruhe rauben, heisst das nicht daß sie wichtiger sind als millionen anderer.

ich habe sicher auch nichts gegen mehr direkte demokratie. aber nur weil irgendjemand sich direkt an die politiker wendet, darf er nicht erwarten daß diese sofort in die knie gehen. das wären dann politiker ohne rückgrat. und dazu zähle ich die überwiegende mehrheit. heutzutage gibts es nur ganz wenige, die vernünftig sind und die auch nach der wahl machen was sie vorher versprochen haben. die meisten gehen einfach den weg des geringsten widerstandes. dazu reicht auch ein hampelmann, aber kein hochbezahlter staatsdiener.

wie gesagt, beteiligung und mitreden ist prinzipiell immer gut. aber man muss auch akzeptieren, daß man nicht immer recht hat bzw. bekommen kann. das wäre nur dann möglich wenn man allein auf der welt ist. zumindest wäre das dann keine demokratie mehr.

Neo 14.09.2002 15:29

Vorschlag Krankenversicherung:

Pflicht ja, aber Anbieter frei wählbar.
(Wie bei der KFZ Versicherung)

Das wäre doch ein idealer Kompromiss. Oder?

Bernd0815 14.09.2002 17:44

Zitat:

Original geschrieben von Neo
Vorschlag Krankenversicherung:

Pflicht ja, aber Anbieter frei wählbar.
(Wie bei der KFZ Versicherung)

Das wäre doch ein idealer Kompromiss. Oder?


ich bin in der 6er Stufe! :D
Ich hatte letztes Jahr nur eine Grippe! :D ;)

Lord Frederik 14.09.2002 20:39

Zitat:

Original geschrieben von Neo
Vorschlag Krankenversicherung:

Pflicht ja, aber Anbieter frei wählbar.
(Wie bei der KFZ Versicherung)

Das wäre doch ein idealer Kompromiss. Oder?

in der theorie ja, in der praxis - siehe deutschland..........

The_Lord_of_Midnight 14.09.2002 22:08

ich bin da nicht so aktuell informiert ? was ist in deutschland ?

meine vorstellung wäre eher die zusammenlegung der versicherungen. da würden man sich eine unmenge höchstebezahlter topkassierer ersparen. was ärgeres als versicherungen gibts nicht, also bezüglich gehälter. außerdem könnte man dann die privilegien wesentlich besser in den griff kriegen als heute, wenn sich gewisse kreise ihre wohlerworbenen rechte erhalten wollen. wenn alle bei der gleichen versicherung wären, wäre es nicht mehr so leicht mit den extrawürsten. bei den pflichtversicherungen gibts ja sowas wie konkurrenz im freien markt nicht.

maXTC 14.09.2002 22:25

mein vorschlag: gesund sterben :D

Fery Ultra 15.09.2002 09:49

Zitat:

Original geschrieben von _m3

Ich hab kein Problem damit, das ich ihn eine Zeit lang "durchfuettere", wenn er Frau und Kinder hat.
Es koennte ja sein, dass es mich auch mal "erwischt".

achso.
aber anderen willst du die arbeitslose streichen.

warum kann einer ein haus bauen,wenn er nicht in der lage ist,sich eine rücklage zu schaffen für eventuelle notstände?
du unterstützt genau diese denkweise die 80% haben.
mir greifen eh die anderen unter die arme.
daher auch jetzt das disaster mit den unterversicherten beim hochwasser.

und wenns dich erwischen sollte,hast auch kein geld zum überleben?

also ich bin gegen jede staatliche hilfe.

_m3 15.09.2002 11:01

/kopfschuettel

Natuerlich hab ich Ruecklagen - waere ja dumm, wenn nicht.

Ich stehe aber zu dem Prinzip der Solidaritaet, auch wenn es ausgenuetzt wird, ......

Schaerfere Kontrollen und aenderungen bei der "zumutbaren" Arbeit fuer Arbeitslose schlieszen das aber nicht aus.

Und lass mich dir mal eine ernstgemeinte Frage stellen: Wenn Du schon so auf selbstverantwortung stehst, warum ziehst Du nicht in die USA?
Weil da stehst Du dann allein da, falls du eine chronishce Krankheit oder aehnliches hast, weil die Behandlung wirst Du Dir dann auch mit Ruecklagen nicht leisten koennen.
BTW - wusstest Du, dass in den USA in der Mittelschicht jeder 2-3 Jobs hat, um sich das Leben, die Krankenversicherung und die Schulen fuer die Kids leisten zu koennen?

Fery Ultra 15.09.2002 11:53

@_m3

das letzte mal unter falschen namen:

ich steh überhaupt net zur solidarität,überhaupt bei geld.
od. gibst du jeden schnorrer in der kärntnerstr. an schmattes?

weil der is sicher auch unverschuldet dort.

auch die ganzen junkies am karlsplatz san gfraster.
die liegen dir alle auf der tasche.

und i sich net ein das die die viel arbeiten den staat erhalten sollen mit höheren beiträgen.
entweder wir zahlen alle die selben beiträge od. gar keinen,heisst freiwillig wennst willst.

so jetzt antworte ich erst wieder wenn i darf.

_m3 15.09.2002 12:40

deine vergleiche hinken
Ein schnorrer oder junie am karlsplatz bekommt keinen groschen von mir. sind meistens noch jung und koenntenohne probleme arbeiten, wollen aber nicht => kein geld und selber schuld

ich spreche von arbeitslosen, die arbeiten wollen - denen steht das geld zu, um die zeit bis zum naechsten job zu ueberbruecken.

und du hast meine frage bezgl. den USA nicht beantwortet! :(

Fery Ultra 15.09.2002 12:45

hoffentlich bekomm i kan kreag mit tom,also:


ein arbeitsloser der arbeiten will , findet sofort was.
muss es unbedingt die selbe branche sein?
nein!
und wenns nur zeitungen austragen wäre.

bzgl. usa:

es wäre sicher von vorteil wenn dies auch bei uns wäre.
es sind dort sicher nicht alle unversichert,viele sind von ihrem arbeitgeber versichert.
aber bei uns ist man ja gegen die arbeitgeber organisiert(ögb,etc.),und kann natürlich nicht hoffen das die einem unterstützen.

aber was sagst du zu den unterschiedlichen beiträgen?
warum zahlen nicht alle den selben?

das wäre ja schon ein anfang.

CISK 15.09.2002 12:57

najo, wie willst das durchsetzten?
die leut die schon einzahlt ham, die bekommen jetzt nix mehr, und die gelder wieder rausrücken geht auch ned, san eh alle verschuldet

Bernd0815 15.09.2002 13:10

Zitat:

Original geschrieben von Fery Ultra
hoffentlich bekomm i kan kreag mit tom,also:


ein arbeitsloser der arbeiten will , findet sofort was.
muss es unbedingt die selbe branche sein?
nein!
und wenns nur zeitungen austragen wäre.

bzgl. usa:

aber was sagst du zu den unterschiedlichen beiträgen?
warum zahlen nicht alle den selben?

das wäre ja schon ein anfang.

Ferry hast du dir schon mal überlegt was du eigendlich von dir gibst ich hab langsam das gefühl das du am Abend zum Stammtisch gehts und was du dort hörst verkühndest du hier lauf im forum.

Es muß nicht die gleiche Branche sein aber der Verdienst sollte zb schon in die nähe des letzten kommen.

Hast du dir schon mal überlegt was passiert wenn du nur 3 Monate kein einkommen hast? Weil du auch nach intensiver suche keinen Job findest.

Ach ja zu denn Beiträgen kann es sein das die Versicherungen verschiedene Leisungen haben?;) Beamte zahlen zB immer einen Selbstbehalt!

The_Lord_of_Midnight 15.09.2002 13:13

Zitat:

Original geschrieben von Fery Ultra
hoffentlich bekomm i kan kreag mit tom,also:


ein arbeitsloser der arbeiten will , findet sofort was.
muss es unbedingt die selbe branche sein?
nein!
und wenns nur zeitungen austragen wäre.

bzgl. usa:

es wäre sicher von vorteil wenn dies auch bei uns wäre.
es sind dort sicher nicht alle unversichert,viele sind von ihrem arbeitgeber versichert.
aber bei uns ist man ja gegen die arbeitgeber organisiert(ögb,etc.),und kann natürlich nicht hoffen das die einem unterstützen.

aber was sagst du zu den unterschiedlichen beiträgen?
warum zahlen nicht alle den selben?

das wäre ja schon ein anfang.

also bei uns gibts eine kostenlose zusatzversicherung vom arbeitgeber. da hat aber niemand gefragt, ob man organisiert ist.

Fery Ultra 15.09.2002 13:15

Zitat:

Original geschrieben von Bernd0815


Es muß nicht die gleiche Branche sein aber der Verdienst sollte zb schon in die nähe des letzten kommen.

Hast du dir schon mal überlegt was passiert wenn du nur 3 Monate kein einkommen hast? Weil du auch nach intensiver suche keinen Job findest.

Ach ja zu denn Beiträgen kann es sein das die Versicherungen verschiedene Leisungen haben?;) Beamte zahlen zB immer einen Selbstbehalt!

wennst aber keine arbeitslose kriegst,bist mit dem sicher auch zufrieden.
das is ja des problem.
wenn i 700.- krieg geh i net um 700.- arbeiten!

wenn i nur 100.- krieg,geh i a um 500.- arbeiten.

bzgl. selbstbehalt:

beamte können gar net arbeitslos werden....
entweder sie sind ASVG od. beamte.

Fery Ultra 15.09.2002 13:18

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight


also bei uns gibts eine kostenlose zusatzversicherung vom arbeitgeber. da hat aber niemand gefragt, ob man organisiert ist.

mit organisiert meinte ich ,das bei uns der brauch besteht,immer den arbeitgeber zu verteufeln(zumind. gewerkschaften)

warum is ma überhaupt bei soan verein?

weil ma hofft seine "rechte" gegen ihn durchzustzen.
einzige rechte eines arbeitnehmers san aber in wirklichkeit zu arbeiten.
wens an net passt kann er immer kündigen,keiner wird gezwungen.

The_Lord_of_Midnight 15.09.2002 13:35

ich bin nicht der meinung, daß solche "vereine" sinnlos sind.

aber zum thema verteufeulung stimme ich dir zu. wenn ich jemand auf die art von klassenkämpferischem niveau reden höre oder lese, dann drehts mir auch den magen um. ich mein, da können wir ja gleich den kommunismus einführen. denn letztendlich wollen wir alle nur einen gewissen wohlstand haben. und das funktioniert nur, wenn man einen ausgleich zwischen arbeitgeber und arbeitnehmer schafft. aber sicher nicht, wenn irgendwann jeder sagt ich bin doch nicht blöd, mich selbständig zu machen.

_m3 15.09.2002 14:33

@ferry - ich glaub nicht, dass du probs kriegst, immerhin bleibt das ganz ueberrschend sachlich (eine angenehme ueberraschung).

ad arbeitslose: IMHO sollte die Arbeitslose eine Uberbrueckungshilfe sein, bis ich wieder einen Job habe. Dazu gehoert auch, dass ich eine gewisse zeit mehr oder weniger mein letztes gehalt bekomme, damit ich nicht gleich haus und hof verkaufen muss.
Das problem ist, wie bei vielen guten ideen des sozialismus, das es kretzen gibt, die alle benefits bis zum letzten ausnutzen mussen (was nicht verboten ist, ist erlaubt - kommt das jemandem bekannt vor ;) ) - diesen missbrauch, der in letzter zeit ueberhand nimmt, muss man einschraenken. aber nur weil ich innerhalb von einem monat keinen job bekomme, will ich nicht am existenzminimum leben muessen - genau dazu zahl ich ja in meiner verdienenden zeit die beitraege.

ad versicherung:
ja, das oesterreichische versicherungsmodell ist ueberholungsbeduerftig, aber nein, es gehoert nicht abgeschafft.
klar ist in den usa jeder ueber seinen arbeitgeber versichert, aber uebernimmt die versicherung auch alle kosten - NEIN. und wenn du z.b. ein kind hast, dass an chronischem asthma leidet und taeglich inhalieren muss, darfst du da ALLES aus eigener tasche zahlen, weil jede versicherung das sofort aus der versicherungsdeckung herausnimmt, falls sie dich ueberhaupt nimmt. und um dir in dem fall dann die medikamente leisten zu koennen, kannst du gleich den vierten job annehmen => du siehst noch weniger von deinem kind

aber ich frag dich nochmal, weil du nicht geantwortet hast - warum uebersiedelst du nicht in die USA, wenn dort alles besser ist? einen job zu finden, ist ja fuer dich auch kein problem, nachdem du ja in AT auch sofrt wieder einen finden wurdest. ;)

ad rechte des arbeitnehmers:
ja - du moechtest also auch lieber 6 tage die Woche taeglich 12 stunden oder mehr unter schlimmsten bedingungen arbeiten?
klar - in einem "normalen" betrieb ist das alles kein thema, chef und MAs koennen miteinander reden und schnapsen sich alles untereinander aus, aber das funktioniert nicht immer und wie man beim platzen der dot-com blase gesehen hat, auch nicht in "coolen" firmen, die auf einmal einen Betriebsrat einfuehrten, als es der firma schlecht ging und die chefs einschraenkungen machen mussten.

Fery Ultra 15.09.2002 20:10

eins vorweg:
ich poste nur in diesem thread vorläufig unter falschen namen !

Zitat:

Original geschrieben von _m3

aber ich frag dich nochmal, weil du nicht geantwortet hast - warum uebersiedelst du nicht in die USA, wenn dort alles besser ist?


warum sollte ich?
man muss versuchen es zu ändern,obwohl das in österreich in zukunft schwierig sein wird.
denn um ein gesetz zu verabschieden braucht man eine 2/3 mehrheit,und wie soll des in zukunft gehen.
daher sollte die jetzige regierung od. eine andere partei eigentlich zum wohle österreichs gestärkt werden(ich weiss,politik!),denn sonst wird sich nie was ändern.
ausser man ändert die verfassung ,das mehr als 50% genügen.
aber die sozialschmarotzer wissen des,und wollen natürlich wieder die alten zustände.


und warum glaubst gibt es soviele asylsuchende?
weil genau deine einstellung,bzgl. auswandern, von diesen regierungen auch vertreten werden.

ad arbeitnehmerrechte.

kannst du mir eine firma nennen die absichtlich schlechte arbeitsbedingungen einführt,wenn sie dann keine arbeitnehmer findet?
des ganze beruht auf nichts anderes als bei einem händler.
leistung u. gegenleistung.
wenn einer von beiden unzufrieden ist,wird der vertrag gekündigt.

wennst es nicht glaubst das des funkt,schau mal nach japan.

_m3 15.09.2002 20:40

hmmm - dann bin ich wohl einer der schmarotzer, die einen sozialstaat wollen. da werden wir uns wohl auf keinen kompromiss einigen koennen ;)
btw - ich bin uebrigens so bloed zu kuendigen und mich selbststaendig zu machen, bevor mein ex-arbeitgeber in konkurs ging.

ad auswandern: ich hatte den eindruck, dass du dich in den USA wohler fuehlen wurdest und da wundere ich mich halt, warum du nicht uebersiedelst.
und was das mit asylsuchenden zu tun hat, die in ihrer heimat vom tod bedroht sind, verfolgt werden, ..... versteh ich auch nicht.

ad leistung-gegenleistung:
wenn der arbeitgeber in einer machtposition ist (einziger arbeitgeber in der region, ....) funktioniert dein schoenes beispiel leider nicht - genau deswegen haben sich ja die arbeitervertretungen damals gebildet. Das diese mittlerweile Moloche sind, die ihren Zweck kaum noch erfuellen, steht auf einem anderen Blatt.
Und Japan als beispiel zu nehmen, [deren Firmen wie US-Bootcamps organisiert sind, die leute auch noch ihre karge freizeit (8h tag - lol) mit den chefs und kollegen verbringen muessen und sich zum teil zu tode arbeiten ist IMHO nicht wirklich zielfuehrend.

maXTC 15.09.2002 20:41

m3 - da hast: ü-ö-ä-ß

ich borgs dir :D


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