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-   -   LED`s-Lichterkette...Wie?!? (http://www.wcm.at/forum/showthread.php?t=63315)

Gandalf 16.10.2002 10:22

Re: LED`s-Lichterkette...Wie?!?
 
Zitat:

Original geschrieben von Ska_Kid
Hallo Leute,
Würde mir gerne eine LED`s Lichterkette machen. Nur jetzt die Frage WIE mach ich das? nehmen wir an ich habe 10 LED`s (rote 5mm).:cool:

Will dabei Geld sparen und
es soll schnell gehen.

Zitat:

Original geschrieben von Gandalf
So also im großen und ganzen hast du 3 Möglichkeiten

1; Serienschaltung (siehe Bild 1)
8-10 Led in Reihe Schalten (Beim Stecker Gelb -Schwarz nicht Rot- Scharz. Da Rot-Schwarz nur 5V liefert)
Nachteil: Wenn ein Led defekt ist leuchtet die ganze Kette nciht mehr

2; Parallelschaltung 1 (siehe Bild 2)
Jedes Led bekommt seinen eigen Vorwiderstand.
Led braucht ca 1.8V bei 20mA. Daher müssen am Vorwiderstand die restlichen 10,2V verbraten werden. Den widerstand berechnest du dann mit R=Urv/I (R=10,2V / 20mA) es ergibt sich ein rechnerische Widerstand von 510Ohm. Praktisch kannst du ohen Probleme Widerstände von 500-560 Ohm verwenden. Leistungsmaessig muss der Widerstand (Rv)(P=Urv*I -10,2V*20mA)~0,2W aushalten.
Diese SChaltung kannst du beliebig erweitern, jedoch musst du für jedes Led auch den Widerstand dazuhängen. Die Anzahl der Led´s ist im Prinzip nur duch den max. Ausgangsstrom des Netzteiles begrenzt.

3; Parallelschaltung 2 (siehe Bild 2)
Alle Leds haben einen gemeinsamen Widerstand
Bevor du ins bauen anfängst mußt du die sicher sein wieviel Leds du nun wirklich willst. Wenn du dies weißt berechnest du den gesamtstrom indem du für jedes Led 20mA addierst. 10*20mA =200mA.
Dannach haben wir wieder unser bekannten 10.2V die am Rv verbraten werden müssen. Aus der Formel R=Urv/I (R=10.2V / 200mA) ergibt sich diesmal ein rechnerischer widerstand von 51 Ohm. Verwenden kannst du widerstände von 50-56 Ohm. Leistungmaessig ist es hier etwas problematischer als vorher. Die Leistung wird wieder mit P=Urv*I errechnet und ergibt diesmal (P=10.2V * 200mA) 2,04W. Daher muss der Widerstand Rv) diese Leistung aus aushalten.


Nur mal zur Erinnerung das war die Anforderung und meine Antwort (Anhang fehlt ist aber ein paar Postings weiter vornen zu finden). Sicher kann ich jetzt anfagen über Gott und die Welt zu schwafeln aber wen interressiert es ?? Soweit ich weis hat Ska_Kid das Problem dan mirt einer einfachen Serienschaltung gelöst. Warum also immer alles so kompliziert wie möglich machen ?

Mobiletester 16.10.2002 13:29

@James019
 
Gute Erklärung!
Nur bei einer Serienschaltung musst du den Temperaturkoeffizenten (-2mV/°C) beachten. Je mehr LED desto leichter werden diese überlastet, wenn keine Konstantstromquelle eine Überlast verhindert.

Das 230 Volt Projekt scheidet aus meiner Sicht aus folgenden Gründen aus: Sicherheitsmassnahmen (Schutzisolierung), Spannungsschwankungen (die Netzspannung kann um mehr als 10 Volt schwanken = ca. 7LED).

Elektor hat ein Projekt mit einer LED Taschenlampe mit PIC Prozessor und LiIon Akku gebracht. Der PIC wird auch als Schaltregler für den Konstantstrom verwendet!

mr.red 16.10.2002 14:04

gibts eine datei zu diesem projekt?
die idee is sowieso tot bei den preisen für blaue oder weisse leds. wäre interessant gewesen eine lichterschlange als energiesparende pflanzenbeleuchtung zu haben (die auch wirklich genug licht für wachstum bringt)..danke!

Mobiletester 16.10.2002 14:13

@mr.red
 
Schau nach unter www.elektor.de
Im Download Bereich in der Oktoberausgabe findest du den Quellcode und die Leiterplatte. Unter aktuelle Augabe steht auch ein bischen was.
Wenn du Interesse hast, maile ich dir die eingescannten Seiten.

mr.red 16.10.2002 14:22

danke, das übersteigt meine mögl.k.

James020 16.10.2002 15:41

@Gandalf: Ist mir schon klar, doch habe ich es als "grausam" empfunden, einen Leistungswiderstand auf der 12V-Schiene für etwar jeweils eine LED! Und das wenn 5V daneben liegen . . .

@Mobiletester: Danke! Bezüglich Temp.co. das wusse ich bisher noch nicht, . . . gut zu wissen!
Das mit den 230V ist mir schon klar, ich wollte nur etwas theoretisieren . . .

Mobiletester 16.10.2002 16:01

@James019
 
Nach diesem Prinzip funktioniert auch die Temperaturmessung in einer CPU.

nightflyer502 16.10.2002 16:14

Zitat:

Original geschrieben von flitz
@gandalf

ähhhh?bei deiner schaltung würde das ding in die luft gehen.vorwiderstände fehlen


nein nein das stimmt schon so ist ein stinknormaler
"Spannungsteiler"

MFG

James020 16.10.2002 16:27

Re: @James019
 
Zitat:

Original geschrieben von Mobiletester
Nach diesem Prinzip funktioniert auch die Temperaturmessung in einer CPU.
Und ich hab immer gedacht, die verwenden so (relativ) lahme NTC oder HTC Widerstände . . .

Das heißt, mit etwas feingefühl (und dem richtigen Pin) könnte ich mir mit einem Amperemeter das ganze selbst basteln. . .

Mobiletester 16.10.2002 17:10

Es genügt die Diodentestfunktion auf einem Multimeter, umrechnen musst du dann selbst.

Mobiletester 17.10.2002 11:40

@james019
 
Seite 85 von folgenden Dokument:
http://www.intel.com/design/pentium4...hts/298643.htm


6.3.1 Thermal Diode
The Pentium 4 processor with 512-KB L2 cache on 0.13 micron process incorporates an
on-die thermal diode. A thermal sensor located on the system board may monitor the die
temperature of the processor for thermal management/long term die temperature change
purposes. Table 24 and Table 25 provide the diode parameter and interface specifications.
This thermal diode is separate from the Thermal Monitor’s thermal sensor and cannot be
used to predict the behavior of the Thermal Monitor.
NOTES:
1. Intel does not support or recommend operation of the thermal diode under reverse bias.
2. Characterized at 75C.
3. Not 100% tested. Specified by design characterization.
4. The ideality factor, n, represents the deviation from ideal diode behavior as exemplified by the diode
equation:
IFW=Is *(e(qVD/nkT) -1)
Where IS = saturation current, q = electronic charge, VD = voltage across the diode, k = Boltzmann Constant,
and T = absolute temperature (Kelvin).
5. The series resistance, RT, is provided to allow for a more accurate measurement of the diode junction
temperature. RT as defined includes the pins of the processor but does not include any socket resistance or
board trace resistance between the socket and the external remote diode thermal sensor. RT can be used by
remote diode thermal sensors with automatic series resistance cancellation to calibrate out this error term.
Another application is that a temperature offset can be manually calculated and programmed into an offset
register in the remote diode thermal sensors as exemplified by the equation:
Terror = [RT*(N-1)*IFWmin]/[(nk/q)*ln N]
Where Terror = sensor temperature error, N = sensor current ration, k = Boltzmann Constant, q = electronic
charge.
Table 24. Thermal Diode Parameters
Symbol Parameter Min Typ Max Unit Notes1
IFW
Forward Bias
Current 5 300 uA 1
n Diode Ideality
Factor 1.0011 1.0021 1.0030 2,3,4
RT Series Resistance 3.64 2,3,4
Table 25. Thermal Diode Interface
Pin Name Pin Number Pin Description
THERMDA B3 diode anode
THERMDC C4 diode cathode

Hat zwar nichts mehr mit dem ursprünglichen Thema zu tun, was solls...


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