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mankra 09.01.2012 22:25

Zitat:

Zitat von The_Lord_of_Midnight (Beitrag 2466953)
Ich frage mich auch, ob das ganze nicht marketingmäßig zu einem Hype aufgebauscht werden soll, damit man dann weit mehr Geld kassieren kann, als eigentlich gerechtfertigt wäre.

Das aber nicht nur bei den E-Mobilen, sondern generell bei den ganzen BlueTec, EcoFlex, etc. Öko-Modelle.
Vor ca. 5 Jahren hat die Auto-Industrie umgesattelt von Aufklärung und Dementi der ganzen CO² Hysterie und ist auf den Zug aufgesprungen und verkauft unter diesem Deckmantel weniger Auto für mehr Kohle.
Wegen Kundenakzeptanz: Die Meisten reden von Umweltschutz, aber zu etwas Neues wird erst gewechselt, wenn es wirklich monitäre Vorteile bietet.
Nur wenige Enthuasten geben dafür mehr als Nötig aus.

Mich würde ein E-Mobile auch reizen, net wegen irgendwelchen Umweld-Idealen, sondern wegen der Streßfreiheit: Kein Wartungsintensiver Verbrennungsmotor, einfaches bis kein Getriebe, einsteigen, losfahren.

Auch bei den Mopedn: Leider verzögert sich die KTM E-Freeride ein weiteres Jahr und mit 2,1Kw/h Akku auch nur Spielzeug.

The_Lord_of_Midnight 09.01.2012 23:17

Ja, es gibt zweifellos einige Vorteile bei elektrischer Mobilität, es ist eine sehr interessante Alternative.

LouCypher 10.01.2012 17:49

zb. ein geiles drehmoment über den gesamten drehzahlbereich. Der markt will leistbare 500ps autos, und das ist mit benzin nicht zu schaffen. Der erste reine elektrowagen der sich durchsetzt wird dies vermutlich tun weil er jeden benziner an der ampel stehen lässt.

Mobiletester 10.01.2012 19:32

Das glaub ich nicht. Bei den E-Antrieben wird aus Wirkungsgradgründen ein Synchronmotor verwendet. Eine optimale Bschleunigung hast aber nur beim Gleichstrom (Universal-) Motor. Der hat bei Stillstand sein höchstes Drehmoment. Leider ist der Wirkungsgrad unter 80%.
Schau dir mal die Beschleunigung einer Strassenbahn Typ E1 und von einem ULF an.

mankra 11.01.2012 01:11

Drehmoment muß man aber auch immer wieder aufpassen:
E-Motoren drehen niedriger, tw. sogar so niedrig, siehe Radnabenmotoren, daß diese ohne Übersetzung die Räder antreiben.
Benziner drehen höher, deshalb wird über Schaltgetriebe, Diff, etc. eine Übersetzung erreicht und z.B. im 1. Gang kommt das 10fache oder mehr Drehmoment an die Räder. Ein 500nm Diesel hat dann im 1. Gang an dne Rädern 5000nm.
Und nur der Drehmomentüberschuß gegenüber dem auf die Räder entgegenwirkendem Drehmoment aus den Fahrwiderständen ist, was ein Fahrzeug beschleunigt.

The_Lord_of_Midnight 11.01.2012 02:10

Ich habe sowas noch nicht live erlebt, aber bei den diversen Tests, die man lesen kann, wird immer wieder von genau dem enormen Drehmoment vom Stand weg geschwärmt.
Ist also eher kein Gerücht, sondern dürfte schon der Wahrheit entsprechen.
Und das ohne die ganze Umgebung zu verpesten und Leute aus dem Schlaf zu reissen, weil irgendein Spinner meint, mitten in der Nacht der schnellste sein zu müssen.
Denn bei einer Vollgasbeschleunigung wird beim Verbrennungsmotor selbstverständlich keinerlei Abgas- oder Verbrauchsnorm mehr eingehalten.
Das ist bei einem Elektro-Auto nicht so krass.

LouCypher 11.01.2012 11:23

bin in den 90ern mal beruflich einen e-fiat panda gefahren. Trotz ca. 30 ps war ein kavalierstart möglich. DAs ding war sauschwer und hatte einen reichweite von ca. 50km.

IMHO hat die marktakzeptanz nichts mit effizienz zu tun. Es wird sicher bald chinesische e-autos geben, die auf luxus, fahrhelfer und sicherheitsfeatures verzichten, und dadurch eine brauchbare leistung erziehlen. Bei uns fallen sie durch die crashtests und werden nie erhältlich sein.

Bei uns hingegen werden die e-suv's für reiche pseudo öko's den markt erobern. Ein BMW x5 der jeden porsche an der ampel stehen lässt ohne das hinten qualm rauskommt.

E-Autos gelten ja als sauber weil sie selber keine schadstoffe ausstossen, der strom kommt ja aus der steckdose, was davor passiert interessiert niemanden. Das schnitzel kommt ja auch vom supermarkt, da werden keine tiere getötet.

Das beste an den dingern ist ja, das man sie erst ein 1 jahr fährt bevor die böse überraschung mit der stromrechnung kommt.

The_Lord_of_Midnight 11.01.2012 12:08

Das ist ja genau eines der wichtigsten Pro-Argumente, daß die Stromrechnung eben deutlich geringer ausfallen soll als die Treibstoff-Rechnungen.
Also sollte das keine böse, sondern eine angenehme Überraschung sein ?
Und ja, der Strom muss natürlich produziert werden.
Aber auch das ist ein Pro-Argument für die Eleketro-Mobilität.
Nämlich das Argument, daß dafür deutlich weniger Schadstoffe produziert werden als durch die Verbrennungsmotoren.

Fazit:
Es geht nicht darum, ob das Elektro-Auto AUCH Kosten und AUCH Schadtsoffe verursacht.
Sondern es geht darum, ob das Elektro-Auto DEUTLICH WENIGER Kosten und Schadstoffe verursacht.
Das wäre die Frage, die man beantworten muss, oder ?

3of4 11.01.2012 13:55

Also meine zweiwöchige Erfahrung mit einem Stromer (C-Zero - baugleich mit IMiev und Peugeot Ion).
Für die Stadt/Kurzstrecke: Top, Komfort sehr gut, leise, angenehm zu fahren
Für die Landstraße: ok (geschw. 80 geht ohne große Einbußen), aber dann sollte man tgl. anstecken.
Für Überland: Vergesst es: Der Verbrauch bei 120/130 ist viel zu hoch, die Reichweite bricht zusammen (ok, ich fuhr maximal-Geschwindigkeit von Wien nach Pressbaum, aber auf der Strecke verlor ich 40 km Reichweite!!!)

Was dringend notwendig ist: Überdachter Parkplatz mit Strom (ab einer gewissen Hitze lädt er nicht mehr wg. Überhitzung), Nachrüstung einer Ethanolheizung und Bereitschaft zum vorausschauenden Fahren (dafür wird man von den Wienern gerne geschnitten, wenn man bereits zwanzig Meter vor der roten Ampel vom Gas steigt).
Aber die Rekupertion, besonders bei Bergauf/Bergab beträgt zwischen 1/3 und 2/5 - das ist enorm gegenüber dem Benziner!

The_Lord_of_Midnight 11.01.2012 20:04

Zitat:

Zitat von 3of4 (Beitrag 2467106)
Für Überland: Vergesst es: Der Verbrauch bei 120/130 ist viel zu hoch, die Reichweite bricht zusammen

Es wäre auch interessant wie hoch die Kosten für den Strom im Vergleich zu den Treibstoffkosten sind ?
Das hast du nicht zufällig berechnet, oder ?

Lowrider20 11.01.2012 21:10

Strom kommt billiger. Leider werden noch sehr viele Kilometer benötigt um die Mehrkosten bei der Anschaffung auszugleichen (ich glaub Prius zu Fluence 50% geringere "Treibstoff"kosten)

FendiMan 11.01.2012 21:55

Elektroautos mit Batterien haben keine Zukunft, maximal als Stadtauto.

Der Brennstoff der Zukunft wird Wasserstoff sein, entweder als Ersatztreibstoff für Benzin, oder mittels Brennstoffzellen in Elektroautos.

mankra 11.01.2012 21:56

Wegen Drehmoment nochmal:
Generell ist die Geschichte mit Drehmoment und Leistung mit viel Falschwissen verbreitet.
Bekanntermaßen hat ein E-Motor über den ganzen Drehzahlbereich das volle Drehmoment. Damit läßt sich ein großer Geschwindigkeitsbereich ohne Schalten bewegen und bei gleicher Gang-Endgeschwindigkeit beschleunigt das Fahrzeug deutlich besser aus dem unteren Bereich.
Das ist natürlich ein geiles Fahrgefühl.
Aber, was ich sagen wollte, man kann nicht, wie es oft passiert, Drehmomente von 2 Motoren mit komplett Unterschiedlichen Drehzahlbereichen vergleichen, da die Drehzahl eine größere Übersetzung ermöglicht. Hier kommt dann die Leistungs ins Spiel, als Kunstfaktor aus Drehmoment x Drehzahl.

Das "Deutlich" hast Du eindeutig ;) zu groß geschrieben:
Es ist äußerst schwierig, durchschnittliche kw/h pro 100km Angaben zu finden.
Inzwischen hab ich schon einige Werte gefunden:
Kleine Stadtflitzer muß man ~ 20kw/ rechnen. Für den Preis dieser Fahrzeuge bekommt div. hochwertige Ecomodelle, welche sich auch mit 3 Liter fahren lassen, somit beide mit ungefähr 4,- pro 100km.
Bei größeren Fahrzeugen ließt man, je nach Größe und Leistung bis zu 50kw/h. Mit 10,- auf 100km/h kannst heute einen 530er fahren, einen 520er sogar, ohne viel aufzupassen.
Eingesparte Servicekosten wird sich mit den Kosten fürn Akku aufrechnen.

Natürlich auch stark Situationsabhängig. Bei täglichen Kurzstrecken, Gift für jeden Verbrenner, schauts fürs E-Mobil besser aus, auf Autobahn fürn Verbrenner.

Lowrider20 11.01.2012 22:27

Zitat:

Zitat von FendiMan (Beitrag 2467129)
Elektroautos mit Batterien haben keine Zukunft, maximal als Stadtauto.

Der Brennstoff der Zukunft wird Wasserstoff sein, entweder als Ersatztreibstoff für Benzin, oder mittels Brennstoffzellen in Elektroautos.

Auch nur, wenn Wasserstoff kostengünstig und mit wenig Energie gewonnen werden kann.

The_Lord_of_Midnight 11.01.2012 22:58

Zitat:

Zitat von mankra (Beitrag 2467130)
Für den Preis dieser Fahrzeuge bekommt div. hochwertige Ecomodelle, welche sich auch mit 3 Liter fahren lassen, somit beide mit ungefähr 4,- pro 100km.

Das wird aber sicher ein großer Hemmschuh für die Verbreitung von Elektro-Fahrzeugen sein.
Denn die wesentlich einfachere Handhabung beim Tanken im Vergleich zum ewig langen Laden wiegt einfach zu schwer.
Da müsste der Treibstoff noch wesentlich teurer werden, bevor wir bereit sind für die Elektro-Mobilität.

FendiMan 11.01.2012 23:19

Zitat:

Zitat von Lowrider20 (Beitrag 2467132)
Auch nur, wenn Wasserstoff kostengünstig und mit wenig Energie gewonnen werden kann.

Die Energie fürs Fahren muss ja irgendwo herkommen, ganz egal, ob aus der Stromleitung oder über den Umweg der Wasserstofferzeugung.
Wasserstoff-Fahrzeuge gibt es aber jetzt schon mit über 500Km Reichweite, mit Batterien wird man das nicht so schnell schaffen.

Lowrider20 11.01.2012 23:35

Ist es nicht so, daß bei der Wasserstoffherstellung ein vielfaches mehr an Energie verbraucht wird, als man wieder nutzen kann? Das war mein Gedanke.

FendiMan 11.01.2012 23:51

Ich glaube nicht, das es ein vielfaches ist.
Man kann brachliegenden Strom, wie zB aus Windkraft, für den es keine Verwendung gibt (Windkraftwerke müssen immer wieder abgeschaltet werden, da der Strom nicht abgenommen werden kann) zur Erzeugung verwenden. Da spielt der Wirkungsgrad dann eine untergeordnete Rolle.
Bei der Stromerzeugung in Kraftwerken gibt es auch keine 100% Wirkungsgrad.
Und wie gesagt, damit wäre das Reichweitenproblem gelöst.

mankra 12.01.2012 02:14

Zitat:

Zitat von The_Lord_of_Midnight (Beitrag 2467133)
Da müsste der Treibstoff noch wesentlich teurer werden, bevor wir bereit sind für die Elektro-Mobilität.

Oder Strom gefördert.
Wie schon oben geschrieben, die Meisten geben sich gerne als Umweltachtend aus, aber in der Praxis (da nehm ich mich auch nicht raus) hörts wieder auf, wenns keine Einsparung oder sonstigen großen Vorteil gibt.

Wie, glaub hier, schon geschrieben, obwohl ich mein Herz für große V8 schlägt, würde sofort einen brauchbares E-Mobil kaufen. Einsteigen, lautlos losrollen, kein Service, usw. ist schon verlockend.
In der Praxis schauts halt derzeit noch anders aus.

Hab auch lange auf die KTM E-Freeride gespitzt, bin aber nun von den Eckdaten böse entäuscht. Schade, dauert wohl noch länger für ein lustiges, lautloses Waldmoped.

Don Manuel 12.01.2012 10:13

Die heutigen E-Autos sind kompletter Unsinn. Die Umweltbilanz der Batterien ist eine Katastrophe. Wobei "Umweltbilanz" hier genauso für Wirtschaftlichkeit und Bequemlichkeit steht.

Ich sehe die Zukunft beim Gas. Heute wird mit fossilem Gas eine perfekte Infrastruktur weiter ausgebaut. Dabei ist nicht nur das Verteilernetz für die Verteilung interessant sondern auch dessen Speicherfähigkeit an sich. Schon wenige Bar Druckerhöhung bedeuten gigantische Mengen zwischengespeicherter Energie. Und das ist eine erstklassige Lösung des Speicherproblems bei den erneuerbaren Energiequellen mit ihrer diskontinuierlichen Produktion.

Denn das Zauberwort heißt Windgas (könnte genauso Solargas heißen). Mittels Strom lässt sich Wasserstoff herstellen und der kann an einem Katalysator mit CO² zu Methan fusionieren. Ein weiterer Katalysator existiert bereits, der umgekehrt - also ohne Verbrennung - mit hohem Wirkungsgrad aus Methan wieder Strom produziert (Stichwort Bloombox - wird bereits in USA verkauft).

Gas lässt sich einfach verflüssigen und hat dann etwa die Energiedichte von Benzin im Tank, solange die Kats noch teuer sind, funzt ein Benzinmotor auch mit Gas, solange die Erneuerbaren noch nicht genug produzieren, haben wir fossiles Gas in rauen Mengen, auch Biogas ist nicht zu vergessen und voll kompatibel. Und vom Herd bis zum Gaskraftwerk existieren alle benötigten Technologien in jeder Skalierung.

Atomschwammerl 12.01.2012 10:45

Ich finde Elektroautos auch interesannt (Drehmoment, Energierückgewinnung), allerdings:
Anschaffungspreis: 44000€ (Chevrolet Volt)
Benzinkosten: 1,4€

Derzeitiges Auto verbraucht: 10l/100km
Also kann ich mit meinem Derzeitigen Auto noch über 300000km fahren
Bei 15000km pro Jahr kann ich also noch 20 Jahre warten.

Außerdem schone ich die Umwelt und die Brieftasche indem ich ein 20Jahre altes Auto fahre ;)

3of4 12.01.2012 11:49

@Preis kann ich nicht viel sagen, da man momentan de facto überall gratis tankt - bei meiner Wohnung hatte ich keine Steckdose.

Verbrauch: Ich bin meistens an die 60 km gefahren zwischen 80 und 30 km/h (B44, B1, Hüttelbergstraße, Amundsenstraße, Krottenbachstraße, Silbergasse, ...) mit Radio, ohne Klima (kurz hin und wieder normal gelüftet) und musste immer so ca. den halben Akku aufladen, bzw. konnte zur Not auch zweimal hintereinander fahren (aber dann wurde ich schon nervös).
Der Akku hatte 16 kV, ein Teil davon wird nicht angezeigt, also 6-8 kV für 60 km.
Preis muss man sich selbst ausrechnen, wie gesagt: Momentan tankt man überall gratis (Telefonhäuschen, div. E-Tankstellen,...)

fredf 12.01.2012 12:10

Zitat:

Zitat von The_Lord_of_Midnight (Beitrag 2467097)
Es geht nicht darum, ob das Elektro-Auto AUCH Kosten und AUCH Schadtsoffe verursacht.
Sondern es geht darum, ob das Elektro-Auto DEUTLICH WENIGER Kosten und Schadstoffe verursacht.
Das wäre die Frage, die man beantworten muss, oder ?

Es gibt eine aktuelle Studie einer Schweizer Uni zu dem Thema Schadstoffverbrauch Elektroauto kontra Benzingetriebenes Fahrzeug.

Fazit der Studie: Das Elektroauto verursacht unter Berücksichtigung von Produktion, Betrieb (unter Annahme des europäischen Strommixes) und Entsorgung gleich viele Schadstoffe wie ein benzingetriebenes Auto mit einem Verbrauch von 3 bis 4 Litern.

Meiner Meinung nach hat die Studie einige, teils erkleckliche Schwachstellen.
Es wird von einer Laufzeit von 150000km ausgegangen, in der Praxis wird die durchschittliche Lebensdauer eher bei 200000km liegen.
Weiters wurde nicht erwähnt, daß ein Akkutausch beim Elektroauto berücksichtigt worden ist (hingegen schon, daß Produktion und Entsorgung des Akkus mit 15% in die Schadstoffbilanz einfliessen). Bei einer kolportierten Laufzeit von 200000km ist mit zumindest 3 Akkusätzen zu rechnen(60.000 bs 80.000km Lebensdauer je Akkusatz kann angenommen werden)

Unter Berücksichtigung eines mehrmaligen Akkutausches und der um ein Drittel länger angenommenen Lebensdauer wird es eher der Tatsache ansprechen, daß die Schadstoffbilanz eines E-Autos über die Lebensdauer hinweg einem Benziner mit einem Verbrauch von gut 5 Litern entspricht.

Hawi 12.01.2012 12:33

Wenn der Winter mit Minustemperaturen richtig losgeht, schmilzt die Reichweite systembedingt (nicht nur wegen der Heizung):
Artikel 1 (realistisch)
Artikel 2 (optimistischer Lobbyismus).

Don Manuel 12.01.2012 12:42

Ich bin der Meinung, dass es ziemlich wurscht ist, wie sich die modernen Akkus weiter entwickeln, wenn man schon Laptop-Akkus auf Methan/Kat-Basis auf Messen sehen kann - um mein oben Gesagtes um noch ein weiteres Indiz aus der Praxis zu erweitern. Ich persönlich glaube nur an die Zukunft des E-Antriebes, wenn er auf einer rasch tankbaren Technik in Kombi mit Brennstoffzelle beruht - womit, siehe oben, keineswegs Wasserstoff gemeint sein kann.

Baron 12.01.2012 16:24

Mobilität
Nur leichter Zuwachs an Elektro-Autos


Im Vorjahr wurden in Wien fünf Mal so viele Elektro-Autos gekauft wie im Jahr 2010. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung des Verkehrsclub Österreich. Allerdings ist der Marktanteil der E-Autos mit 0,13 Prozent immer noch sehr niedrig. Die meisten E-Autos wurden in Wien in der Leopoldstadt zugelassen.
Insgesamt hat Wien aber aufgrund der Öffis den höchsten Anteil von Elektro-Mobilität in Österreich. Zugelassen wurden im Vorjahr exakt 94 E-Autos. Dies bedeutet, dass nur einer von 772 zugelassenen Neuwagen mit Strom angetrieben wird.

http://www.wienweb.at/content.aspx?menu=1&cid=181081

Da gibts noch Wachstumspotential....:rolleyes:

withsoul 12.01.2012 17:19

Da ist sicherlich noch Wachstumspotenzial. Aber grundsätzlich verstehe ich auch die Verbraucher. Wenn man sich mit der Materie nicht beschäftigt, dann hat man doch nur die negativen Seiten im Kopf.
Das E-Autos mittlerweile nicht nur mehr was für Ökos sind, welche ausschließlich in der Stadt fahren, wissen wohl die Wenigsten.

Zitat:

Zitat von fredf (Beitrag 2467150)
Fazit der Studie: Das Elektroauto verursacht unter Berücksichtigung von Produktion, Betrieb (unter Annahme des europäischen Strommixes) und Entsorgung gleich viele Schadstoffe wie ein benzingetriebenes Auto mit einem Verbrauch von 3 bis 4 Litern.

Nicht nur die von dir genannten Schwachstellen. Auch sollte man einen wichtigen Punkt beachten:
Es geht nicht nur um den Schadstoffusstoß, sondern um den Betrieb eines Fahrzeuges mit sogannter "neuer Energie".


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