![]() |
Bahrein -ah ja auch sehr wichtig- hoffentlich weht uns der Wind nicht die Sunniten aufs Dach!:rolleyes:
|
Zitat:
|
Für irgendwem ist sowas immer gut-die rampreise werden steigen weil die Chipfabriken nicht produzieren, Toyota baut mind. 40 000 Autos weniger-na da werden sich VW und Konsorten die Finger ab-schlecken und gleich die Produktion ihrer "Stinker" ausweiten-die Fische werden verstrahlt na da laufen gleich die flotten aus der EU aus.... etc!:rolleyes:
|
Zitat:
|
DAS ist auch eine möglichkeit ...
|
Der Witz ist, nur auf dem Erkenntnisstand von ca 1975 scheint der Atomausstieg unmöglich. Legt man die Technik von 2011 an, ist 2020 überhaupt kein Problem - und das auch noch ohne Mehrkosten. Viele müssen das glauben, weil sie keine Zahlen kennen und verstehen. Daher haben sie bisher jenen geglaubt, deren Zahlen mit mehr PR-money verbreitet wurden.
|
du meinst wie bei uns, wo der atomstrom stattdessen importiert wird und gleichzeitig mit dem finger auf die akw betreiber gezeigt wird?
|
Wir haben irgendwo zwischen 5 und 10% Atomstrom - und auch nur weil es für die EVUs mehr Gewinn bringt. Österreich könnte ohne jegliche Probleme SOFORT auf 0% Atomstrom kommen.
So viel zu deinem Argument. Aber auch in vielen anderen Ländern ist der Anteil an Atomstrom relativ gering (mit Ausnahme zB. von Frankreich) und kurzfristig durch andere Energieformen ersetzbar. Und das Argument:"Geht nicht!" gilt absolut nicht für viele andere Energieformen, sondern NUR für die Kernenergie. |
Weltweiter Anteil der Atomkraft an der Gesamtenergieproduktion beträgt nicht mehr als 6%. Vollkommen lächerlich, dies als essentielle Notwendigkeit darzustellen. Reine Propaganda, deren Hauptrichtung auch vorwiegend darin besteht, alle wissenschaftlich gebildeten Gegner zu diskreditieren, alle kritischen Studien ausnahmslos aus den Medien fernzuhalten, bzw. ökologisch besorgte Menschen als Birkenstock-Schlapfen-Trottel abzustempeln.
Kleiner Hinweis: Sowohl Toni als auch ich haben technische Physik studiert. Keiner der pro-Atomschlaumeier mit denen wir beide in diversen Foren bisher diskutiert haben, hatten andere Quellen als im guten Glauben akzeptierte Propaganda. PS: Sorry für die Vereinnahmung Toni, aber das musste ich jetzt mal so sagen. |
Ist schon OK.
|
Vergib mir wenn ich wegen der aussage
Zitat:
IMHO gibt es, vor allem in demokratischen ländern, ein argument die technik weiter zu nutzen, und die hat nichts mit physik zu tun. Nämlich das die dinger schon gebaut sind, da gibts keine genehmigungen, volksbegehren oder diskussionen seitens der politik. Jeder will strom, nur niemand will ein kraftwerk, egal welcher technologie in der umgebung. Wenn in china ein stausee gebaut werden soll dann passiert das und aus, da gibts keine proteste und jahrelangen verfahren durch alle instanzen. Hätten wir akws würden wir wahrscheinlich schon an der zuständigen gewerkschaft scheitern, wollten wir die dinger still legen. Ein weiter grund der ebenfalls nichts mit physik zu tun hat ist die wirschaftlichkeit, würden die dinger nicht wirtschaflich (zumindest bis zum unfall) arbeiten gäbe es sie nicht. Offensichtlich ist es zb. wirtschaftlicher atomstrom zu importieren als den strom selber zu produzieren. |
Wenn Du den Steuerzahler für die Abdeckung von Risken und Endlagerung in der Geiselhaft über korrupte Politiker hast, dann kannst Du alles "wirtschaftlich" erscheinen lassen. Für den Steuerzahler gibt es nichts unwirtschaftlicheres als risikoreiche high-tech-Energie, bei der eine verschwindende Minderheit der Bevölkerung - die Eigner - den ganzen "Gewinn" fein selber einstreifen.
Es gibt hinreichend Studien, die alle meine Behauptungen belegen. |
Ich sehe das auch so, bei der Berechnung der Energiepreise wird nur der Bau und die laufenden Kosten berücksichtigt.
Wie sähe die Rechnung aus rechnete man auch die Kosten für Jahrtausende der Endlagerung ein, samt Bewachung und allfälliger Kosten für mögliche Umsiedelungen???? |
Man sollte auch nicht vergessen, dass Atomkraft so niedlich energiedicht aussieht, soll heißen, die große Dichte bedeutet kleinen Landverbrauch. Abgesehen davon, dass ein Gelände eines AKW auch nach dem völligen Abtragen (Kosten zahlt wer?) immer noch als verseucht zu gelten hat, macht sich niemand Gedanken darüber, woher denn das Uran kommt. Da werden gigantische Landstriche für immer unbewohnbar gemacht und ebenso verseucht, denn der gigantischen Energiedichte im fertig aufbereiteten Brennstoff steht eine recht geringe Dichte beim ursprünglichen Bergbau gegenüber. Fazit: Die Massenbewegung für die einzelne kWh Atomstrom ist nicht viel geringer als die von Kohle!!
Nuclear Fuel Material Balance Calculator |
Danke für die Zusatzinfo, daran habe ich garnicht gedacht.
Uran beginnt bereits knapp zu werden, und damit wird´s teurer. P.S.: Bin zwar kein Physiker, aber doch recht verwandter Beruf, habe sogar vor vielen Jahren als Ferialpraktikant mit Isotopenmessungen (Wachstum und Nährstoffverteilung) zu tun gehabt. |
Ja, Roh-Uran. Aber es gibt dermaßen viel hochaktiven Abfall, dazu das ganze Plutonium aus der Abrüstung; ergänzt mit der Technik der Wiederaufbereitung sind die "Simpsons" (pro-Atom-Fetischisten) in der Lage, weit über das Erdöl hinaus Verfügbarkeit von Kernenergie zu rechnen. Zum Schluss kommen sie noch damit, dass ja im Meer überhaupt das allermeiste Uran noch gelöst sei - mehr als in allen unterirdischen Lagerstätten je war. Stimmt, bloß ist die Konzentration so gering, dass die Japaner einen entsprechenden Versuch schon vor Jahrzehnten ad acta gelegt haben. Ach ja, und wem das immer noch nicht Horror genug ist, der träumt dann vom kommenden Thorium-Reaktor oder der Kernfusion - handfeste Solar- und Windtechnik wird jedoch im gleichen Atemzug als träumerische Spinnerei abgetan...
|
Übrigens, ich habe heute in Galileo, leider nur einen Rest, gesehen, daß eine "Endlager" in der BRD bereits durch Wassereintritt gefährdet ist. Na super. :eek:
http://www.prosieben.at/tv/galileo/z...dlager-asse-2/ |
Richtig professionell und super verantwortungsbewußt, ja, wie sie dort die Fässer einfach mit dem Bagger ins Salz gekippt haben. Gorleben hat die gleichen schlechten Bewertungen seitens der Geologie, wurde aber bis zuletzt als die super Alternative gepriesen. Auch ein Salzstock mit großer Wahrscheinlichkeit des Wassereintritts. So ziemlich das dümmste, was die Deutschen da liefern. Die Finnen bohren wenigstens ein paar hundert Meter in Granit und die Schweizer haben interessante Ansätze mit Tongestein, wo man auch wahrscheinlich zumindest ein bisserl länger Ruhe haben wird. Aber ich sage: die Probleme sind nur aufschiebbar, weil rein physikalisch nicht lösbar. Das macht nur die Zeit und so viel davon, dass es jedes menschliche Mass überschreitet. Insbesondere, was man verantworten kann, anderen zu hinterlassen.
|
hmmm....
wir könnten das zeugs aufn mars schießen, mit der abwärme das eis dort auftauen und so "leben" ermöglichen ;) |
Durch radiaktivität verstrahltes Leben, dann hast deine grünen Männchen (HULK) ;)
|
Sonne wäre noch besser, da wär's gleich Brennstoff für unser Fusionskraftwerk. Aber leider ist die Absturzrate der Raumfahrt so hoch, dass ganz abgesehen von den Preisen das leider nicht in Frage kommt. Wurde tatsächlich einmal wo analysiert, Quelle vergessen. Es handelt sich schließlich um weltweit 100-200 Tonnen (Größenordnung) Müll im Jahr x ~ 40 Jahre Akkumulation bisher...
|
Zitat:
Wie war doch der alte Werbespruch? Mars bringt verbrauchte Energie sofort zurück! |
Die ist ja noch nicht verbraucht-das ist ja das Dilemma!:rolleyes:
|
Irgendwie schon, es handelt sich beim Abfall um die "abgebrannten" Brennstäbe.
|
Aber nicht genug sonst gäbs ja kein Problem-die nächsten 2000 Jahre oder so...
|
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 23:40 Uhr. |
Powered by vBulletin® Copyright ©2000 - 2025, Jelsoft Enterprises Ltd.
© 2009 FSL Verlag