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mind 16.02.2011 19:52

Nach seiner Seite zu schliessen hat er nur mehr ein Geschaeft (St. Veitgasse), auch bei der Bestandsanzeige gibts keine Filialen mehr.
Was mich interessiert, ob in letzter Zeit wer dort gewesen ist, bzw. wies nun so ablaeuft.
Frueher war er eben mein Haus-und Hoflieferant.

Satan_666 16.02.2011 20:13

Zitat:

Zitat von Lowrider20 (Beitrag 2444607)
Den Standort kann ich nicht beurteilen. Würde ja eigentlich an einer stark frequentierten Straße liegen. Aber das Lokal war gar nicht stark frequentiert. Egal zu welcher Tageszeit.

naja, was willst in der pampa auf der B17 (triester bundesstraße) für laufkundschaft erwarten? dorthin fährt man gezielt, um sich die versandkostenzu sparen - oder man lässt dort überhaupt das einkaufen.

die mitarbeiter waren schon zu pro-markts zeiten nicht die motivierendsten. und das hat mit sicherheit ausschließlich mit dem standort zu tun. öffentlich ja nicht wirklich gut zu erreichen, da geht maximal die badnerbahn vorbei und selbst von dort ist es noch ein ziemlicher hatscherer, bis man dort ist (man muss ja auch die blöde triester straße überqueren. die nahversorgung ist dort auch nicht die beste (was logisch ist, ist ja kaum was los in der gegend), fürs mittagessen brennst dich dort sicher aus (so sich das überhaupt in den 30 minuten mittagspause überhaupt ausgehen sollte, dass man auswärts essen gehen kann) - also für mich wäre das auch ein unort schlechthin.

Zitat:

Zitat von Lowrider20 (Beitrag 2444607)
Meiner Meinung nach waren unter anderem folgende Fehler ausschlaggebend:

Keine Onlinereservierung (wenn im Shop lagernd)
Muffige Mitarbeiter

mitarbeiter sind nicht von sich aus muffig. das hat gründe, warum das so ist.

und das mit der online-reservierung ist ja wieder (verzeihung, LoM) eine sache des managements. das haben mit sicherheit nicht die mitarbeiter erfunden. vielleicht hatten die angst, dass sie das zeug weglegen und dann holt man es sich doch nicht ab und vergrämt damit vielleicht den einen oder anderen kunden, der es im laden kaufen möchte?

aber was ich persönlich als den entscheidenderen grund für das sukzessive sterben der pc-händler ansehe: die menge der kunden, die in solchen geschäften einkaufen, wird einfach immer weniger. auch wenn es dem LoM gegen den strich geht: man kauft heute überwiegend einen fertig-computer (egal, ob hochwertige marke oder einen billigstdorfer beim diskonter) und an dem wird in der regel nicht herum gebastelt. man nutzt ihn einfach und kommt er dann in ein alter, wo er nicht mehr zeitgemäß ist, wird eben der nächste computer von der stange gekauft. klar tut das jeden einzelnen händler weh - aber so ist die zeit nun mal.

Christoph 16.02.2011 20:52

Die Geschichte, mit Verkauf des Geschäftes in Purkersdorf, findest Du da: http://www.nre.at/shop_content.php?coID=109

Dürfte wirklich nur mehr im 13. und St.Pölten Geschäfte haben.

The_Lord_of_Midnight 16.02.2011 21:56

Zitat:

Zitat von Satan_666 (Beitrag 2444636)
die mitarbeiter waren schon zu pro-markts zeiten nicht die motivierendsten. und das hat mit sicherheit ausschließlich mit dem standort zu tun. öffentlich ja nicht wirklich gut zu erreichen

mitarbeiter sind nicht von sich aus muffig. das hat gründe, warum das so ist.

Mit diesen zwei Sätzen widersprichst du dir aber jetzt selbst.
Erstens behauptest du, daß alle Leute, die nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Arbeit kommen, mit Sicherheit ausschließlich deswegen nicht die motiviertesten sind.
Und dann sagst wieder, daß es Gründe gibt, warum jemand muffig ist.

Beides ist nur die halbe Wahrheit.
Natürlich gibts auch an Standorten ohne gute öffentliche Verkehrsanbindung motivierte Mitarbeiter.
Und das ist selbstverständlich vor allem eine Verantwortung der Politik und nicht des Managements.
Denn überall dort wo Menschen wohnen, gibt es auch einen Bedarf an öffentlichen Verkehrsmitteln.
Völlig egal ob an diesem Standort mehr oder weniger Firmen beheimatet sind.

Und ja, selbstverständlich gibts auch Menschen, die von sich aus muffig sind.
Warum denn nicht ?

Nur wenn alle Mitarbeiter demotiviert sind, da hats da was grundsätzliches.
Kann aber auch was damit zu tun haben, daß es der Firma an sich schlecht geht und daher die Gehälter nur mehr schleppend gezahlt werden.
Jedenfalls sind nicht immer die Mittel für einen Neustart vorhanden, und dann bleibt nur, sich zu verkleinern.
Was in diesem Fall auch passiert ist.

Zitat:

Zitat von Satan_666 (Beitrag 2444636)
und das mit der online-reservierung ist ja wieder (verzeihung, LoM) eine sache des managements. das haben mit sicherheit nicht die mitarbeiter erfunden. vielleicht hatten die angst, dass sie das zeug weglegen und dann holt man es sich doch nicht ab und vergrämt damit vielleicht den einen oder anderen kunden, der es im laden kaufen möchte?

Sicher, es ist eine Grundsatzentscheidung.
Und diese Grundsatzentscheidung hat wohl beim Kunden keinen Anklang gefunden, wenn man die Meldungen hier im Forum als Maßstab nimmt.

Zitat:

Zitat von Satan_666 (Beitrag 2444636)
aber was ich persönlich als den entscheidenderen grund für das sukzessive sterben der pc-händler ansehe: die menge der kunden, die in solchen geschäften einkaufen, wird einfach immer weniger. auch wenn es dem LoM gegen den strich geht: man kauft heute überwiegend einen fertig-computer (egal, ob hochwertige marke oder einen billigstdorfer beim diskonter) und an dem wird in der regel nicht herum gebastelt. man nutzt ihn einfach und kommt er dann in ein alter, wo er nicht mehr zeitgemäß ist, wird eben der nächste computer von der stange gekauft. klar tut das jeden einzelnen händler weh - aber so ist die zeit nun mal.

Kann schon sein.
Aber ist das durch entsprechende Statistiken belegt oder ist das jetzt nur dein persönlicher Eindruck bzw. deine persönliche Einschätzung ?

Lowrider20 16.02.2011 22:07

Zitat:

naja, was willst in der pampa auf der B17 (triester bundesstraße) für laufkundschaft erwarten?
Automobilfahrende zählen nicht zur Laufkundschaft? Dann gibts in meiner Gegend so gut wie keine Laufkundschaft. Wie da bisher die ganzen Einkaufstempel überleben konnten...

Baron 16.02.2011 22:36

Laufkundschaft lauft und fahrt nicht-sonst hieße sie ja Fahrkundschaft!;)
Und der Standort war wirklich scheiße-und (sorry LoM) wenn das das Management nicht erkannt hat ist es schlicht und ergreifend unfähig! :rolleyes:Schließlich ist dort schon vorher der Pro Markt eingegangen-dessen Computerabteilung übrigens ein Freund von mir geführt hat -die war auch bis zuletzt eine der "Positiven Abteilungen"!:cool:
Und am AdW den kollektivertraglichen Mindestlohn zu bezahlen -motiviert dort keinen!
@ NRE
Ein Freund von mir wohnt dort ums eck (St.Veitgasse)
Kommentar "die haben nix mehr dort geh ich nimmer hin!":hammer:

The_Lord_of_Midnight 16.02.2011 23:05

Zitat:

Zitat von Baron (Beitrag 2444664)
Laufkundschaft lauft und fahrt nicht-sonst hieße sie ja Fahrkundschaft!;)

Nicht mehr als ein Wortspiel, glaubst nicht ;)

Zitat:

Zitat von Baron (Beitrag 2444664)
Und der Standort war wirklich scheiße-und (sorry LoM) wenn das das Management nicht erkannt hat ist es schlicht und ergreifend unfähig! :rolleyes:Schließlich ist dort schon vorher der Pro Markt eingegangen-dessen Computerabteilung übrigens ein Freund von mir geführt hat -die war auch bis zuletzt eine der "Positiven Abteilungen"!:cool:

Damit widersprichst du dir aber selbst.
Denn wenn die Computerabteilung positiv war, dann kanns nicht der Standort gewesen sein, oder ;)

Übrigens:
http://de.wikipedia.org/wiki/Triester_Stra%C3%9Fe
Die Triester Straße ist die wichtigste Straßenverbindung Wiens nach Süden.

Hört sich nicht nach Scheiß Standort an, oder ;)

Ich glaube jedenfalls nicht, daß man das Thema auf den Standort alleine reduzieren kann.

Zitat:

Zitat von Baron (Beitrag 2444664)
Und am AdW den kollektivertraglichen Mindestlohn zu bezahlen -motiviert dort keinen!

Du würdest dich wundern, wie viele Leute den kollektivvertraglichen Mindestlohn verdienen und trotzdem motiviert sind !
Das ist finde ich eine erbärmliche Ausrede für Faulheit.
Ich würde es eher umgekehrt sehen, daß movitierte Leute es leichter haben einen qualifzierten Job zu finden, wo man mehr als den Mindestlohn verdient.
Aber es gibt auch Leute, die machen ihren Job einfach gerne und sind deswegen schon zufrieden.
Geld ist bestimmt nicht alles und schon gar keine gute Ausrede für Faulheit und Trägheit.

Fazit:
Nicht immer alles so eng sehen, es gibt bei solchen Dingen immer viele Aspekte und Möglichkeiten.

Zitat:

Zitat von Baron (Beitrag 2444664)
@ NRE
Ein Freund von mir wohnt dort ums eck (St.Veitgasse)
Kommentar "die haben nix mehr dort geh ich nimmer hin!":hammer:

Also ich bin mir ganz sicher, daß ist der Scheiß Standort und wer das nicht erkannt hat ist schlicht und ergreifend unfähig! ;)
Dann zahlen sie bestimmt auch am AdW den kollektivertraglichen Mindestlohn - das motiviert dort keinen!
Alles klar ;)

Baron 16.02.2011 23:43

Zitat:

Zitat von The_Lord_of_Midnight (Beitrag 2444667)
Nicht mehr als ein Wortspiel, glaubst nicht ;)

Na no na net-aber mit Öffis wars wirklich schwer!
Zitat:

Zitat von The_Lord_of_Midnight (Beitrag 2444667)
Damit widersprichst du dir aber selbst.
Denn wenn die Computerabteilung positiv war, dann kanns nicht der Standort gewesen sein, oder ;)

Falsch der Pro Markt war so ein Gemisch aus allen was mit Elektro zu tun hatte (Weiss Ware Braunware... etc.)

Stimme dir zu -Geld ist nicht alles -aber wenn du dann auch noch eine "super Arbeitsumgebung " mit einem "super Betriebsklima" -die "Chefin" hat beschlossen.... hast ist jeder Kunde nur noch ein Störfaktor!
Und wird entsprechend behandelt -lt. "Vurschrift" eben! :rolleyes:

Satan_666 17.02.2011 07:46

Zitat:

Zitat von Lowrider20 (Beitrag 2444662)
Automobilfahrende zählen nicht zur Laufkundschaft? Dann gibts in meiner Gegend so gut wie keine Laufkundschaft. Wie da bisher die ganzen Einkaufstempel überleben konnten...

automobilfahrende zähle ich definitiv nicht zu den laufkundschaften. anders als jene, die zu fuß gehen, bleiben autofahrer nicht einfach bei einem geschäft stehen, sehen sich die auslagen an und fahren zum nächsten geschäft usw. der autofahrer fährt in der regel ganz gezielt zu einem laden, um dort einzukaufen. ausgenommen bei einkaufszentren - aber da mutiert der autofahrer auch wieder zum fußgänger, wenn er dort einen laden nach dem anderen abschreitet. nur gibt es halt dort am standort vom alternate kein einkaufszentrum.

Satan_666 17.02.2011 08:02

Zitat:

Zitat von Baron (Beitrag 2444669)
Stimme dir zu -Geld ist nicht alles -aber wenn du dann auch noch eine "super Arbeitsumgebung " mit einem "super Betriebsklima" -die "Chefin" hat beschlossen.... hast ist jeder Kunde nur noch ein Störfaktor!
Und wird entsprechend behandelt -lt. "Vurschrift" eben! :rolleyes:

ich versuche mich bei solchen fragen immer in die agierenden personen hinein zu versetzen. und hier könnte ich mir gut vorstellen, dass der eine oder andere mitarbeiter aus transdanubien, der vielleicht schon 2 jahre arbeitslos war, mit dem geld eh kaum ausgekommen ist, den job dort nur deswegen angenommen hat, weil am ende doch ein paar euro mehr in der kassa bleiben als mit dem arbeitslosengeld. und gut möglich, dass derjenige auch voll motiviert begonnen hat. nur: spätestens nach einem halben jahr mit 1,5 stunden anfahrtszeit pro richtung (also 3 stunden täglich) schwindet die motivation sehr schnell. noch dazu, wenn es kaum verkaufsprovisionen gibt, weil das geschäft eh nicht läuft, dann gibt es keine vernünftige möglichkeit, seine mittagspause zu verbringen, man hat dort kaum die möglichkeit, seinen täglichen einkauf zu erledigen etc. wo soll da bitte die motivation herkommen?

und von managern kann man erwarten, all das zu erkennen und gegenmaßnahmen zu ergreifen. oder es ganz bleiben zu lassen. und beim alternate hat man sich ganz offensichtlich für das zweitere entschieden.

The_Lord_of_Midnight 17.02.2011 09:58

Zitat:

Zitat von Satan_666 (Beitrag 2444688)
automobilfahrende zähle ich definitiv nicht zu den laufkundschaften. anders als jene, die zu fuß gehen, bleiben autofahrer nicht einfach bei einem geschäft stehen, sehen sich die auslagen an und fahren zum nächsten geschäft usw. der autofahrer fährt in der regel ganz gezielt zu einem laden, um dort einzukaufen. ausgenommen bei einkaufszentren - aber da mutiert der autofahrer auch wieder zum fußgänger, wenn er dort einen laden nach dem anderen abschreitet. nur gibt es halt dort am standort vom alternate kein einkaufszentrum.

Das ist wie gesagt nicht mehr als ein Wortspiel.
Denn wenn ich z.b. von der Arbeit nach Hause fahre oder sonst was in der Stadt zu tun habe, kann ich natürlich beim Geschäft stehen bleiben.
Und selbstverständlich nutzt man das gerne.
Gerade auf der Triesterstraße gibts genug Verkehr, das müsste jeder wissen, der dort schon mal unterwegs war.

Was anderes wäre es, wenns keine Parkplätze gibt, das wäre in der Tat sinnlos, da kann man das Geschäft gleich zusperren.

Denn nur von den Fussgängern und den Kunden die mit den öffentlichen kommen, kann man ein Computergeschäft nie auslasten.
Mir kommt das ganze konstruiert vor, also man wünscht sich was, und dann wird das plötzlich Realität.

Ich mein, was ist denn das für ein Schmarrn ?
Jemand geht zu Fuss vorbei und kauft sich schnell mal eine Grafikkarte, so als würde man sich einen Espresso im Vorbeigehen holen.
:lol:

der "Compurterkäufer" fährt in der regel ganz gezielt zu einem laden, um dort genau das einzukaufen, was er braucht.
Und er fährt sehr oft dorthin, wo er das Zeug am billigsten kriegt.
Aber es gibt glücklicherweise auch Leute, die wo einkaufen, weil sie auf den guten Service nicht verzichten wollen.
Nur wenn beides nicht stimmt, sowohl der Preis als auch der Service, dann sieht es nicht gut aus.

rev.antun 17.02.2011 10:05

OMG :rolleyes:

The_Lord_of_Midnight 17.02.2011 10:12

Zitat:

Zitat von Satan_666 (Beitrag 2444689)
ich versuche mich bei solchen fragen immer in die agierenden personen hinein zu versetzen. und hier könnte ich mir gut vorstellen, dass der eine oder andere mitarbeiter aus transdanubien, der vielleicht schon 2 jahre arbeitslos war, mit dem geld eh kaum ausgekommen ist, den job dort nur deswegen angenommen hat, weil am ende doch ein paar euro mehr in der kassa bleiben als mit dem arbeitslosengeld. und gut möglich, dass derjenige auch voll motiviert begonnen hat. nur: spätestens nach einem halben jahr mit 1,5 stunden anfahrtszeit pro richtung (also 3 stunden täglich) schwindet die motivation sehr schnell. noch dazu, wenn es kaum verkaufsprovisionen gibt, weil das geschäft eh nicht läuft, dann gibt es keine vernünftige möglichkeit, seine mittagspause zu verbringen, man hat dort kaum die möglichkeit, seinen täglichen einkauf zu erledigen etc. wo soll da bitte die motivation herkommen?

Meinst du nicht, daß das alles SEHR konstruiert ist ?
Ein BISSAL VIEL Zufälle und Eventualitäten, die du dir da zusammenstellst ?

Jetzt sag mir welcher Laden, der mit Computerteilen handelt, kann es sich leisten, Spitzengehälter zu zahlen ?
Vor allem, wenn die Leute nicht von früh bis spät ausgelastet sind und auch mal Pause machen können, weil grade kein Kunde da ist ?

Du stellst dir das ein bissal sehr einfach vor, auf der einen Seite die Geizhalspreise und auf der anderen Seite Spitzengehälter ?
Vielleicht war das der Grund, warum der Laden eingegangen ist ?

Muffige Leute mit zu hohen Gehältern ?
Wäre auch eine Möglichkeit, meinst nicht ?

Zitat:

Zitat von Satan_666 (Beitrag 2444689)
und von managern kann man erwarten, all das zu erkennen und gegenmaßnahmen zu ergreifen. oder es ganz bleiben zu lassen. und beim alternate hat man sich ganz offensichtlich für das zweitere entschieden.

So, und jetzt erklärst du uns noch, wie das gehen soll, immer die höchsten Gehälter zu zahlen und gleichzeitig immer den billigsten Preis zu bieten ?
Meinst du nicht, das man sich immer irgendwie nach der Decke stecken muss und das niemals die Bäume in den Himmel wachsen und das man sich immer eine Ausrede für Faulheit und Trägheit und Unfreundlichkeit suchen kann ?
Jeder, der für Geld arbeitet, sollte auch wirklich arbeiten, oder es ganz bleiben lassen.
Manche entscheiden sich ganz offensichtlich für das zweitere, dann sind mal wieder die Manager schuld.

Warum nur kommt mir wieder die Kronen-Zeitung in den Sinn, wenn ich solche undifferenzierten "die Manager sind Schuld"-Geschichten höre. Selbst wenn ein Rad in China umfällt, das war bestimmt wieder ein Manager.

Ja, es gibt Geschäfte, die zusperren, weil sie im harten Konkurrenzkampf den kürzeren gezogen haben.
Und ja, es gibt genauso wie bei den Angestellten auch Führungskräfte, die mehr oder weniger erfolgreich sind.
Und ?
Darauf baut unser Wirtschaftssystem auf.

Muss man da jedesmal die Schauergeschichten von den armen und ausgebeuteten Mitarbeitern und von den überbezahlten und dummen und unfähigen Managern bringen ?
Ohne genau die Siutation zu kennen ist das Kronen-Zeitung-Niveau.
Oder noch schlimmer, das ist bösartige Manipulation, ohne Rücksicht auf Verluste bei den Betroffenen.

Satan_666 17.02.2011 10:30

@ LoM:

ich diskutiere mit dir nicht mehr. du versuchst ständig, mir etwas in den mund zu legen, was mir nicht schmeckt. lies einfach nur das was ich schreibe und dichte nicht immer was dazu - dann wirst auch du meine worte so verstehen, wie ich sie meine!

==> http://www.wcm.at/forum/showpost.php...1&postcount=36

3of4 17.02.2011 17:03

@NRE: War jemand in letzter Zeit dort?
Früher (mittlere 90er) war es auch mein Lieferant, später habe ich noch hin und wieder im Vorbeifahren in Neu-Purkersdorf gekauft, allerdings war dort auch immer tote Hose...

mind 17.02.2011 17:14

Zitat:

Zitat von 3of4 (Beitrag 2444789)
@NRE: War jemand in letzter Zeit dort?
Früher (mittlere 90er) war es auch mein Lieferant, später habe ich noch hin und wieder im Vorbeifahren in Neu-Purkersdorf gekauft, allerdings war dort auch immer tote Hose...

Dort war ich nur 1 mal, weils das Mainboard nicht in der St.Veitg. hatten und ich nicht einen Tag warten wollte, Kunden waren zu genuege dort, und das Glatteis am Parkplatz war auch recht laessig. Des wird so um 2000 gewesen sein.

garfield36 17.02.2011 19:06

Das Geschäft in der St. Veitgasse gibt es nach wie vor.

F100 17.02.2011 21:47

nur so Alternate ist nicht dort wo pro-markt war

FendiMan 17.02.2011 22:06

Das war schon Teil des Pro-Marktes, nur der Eingang war in der Seitengasse, wo jetzt der Radshop vom Kohl ist.

rev.antun 18.02.2011 10:29

Zitat:

Zitat von F100 (Beitrag 2444857)
nur so Alternate ist nicht dort wo pro-markt war

jetzt sicher nicht mehr :D

Alex1 18.02.2011 13:46

Der Standort von Alternate ist sicher ganz, ganz toll. Wenn man sich zwischen Puffs und Autohändlern, die alle paar Monate anders heissen, wohlfühlt.

Es war einfach ein Scheiß Standort.

Alex1 18.02.2011 13:48

Und billig ist der Alternate auch nicht. Also geht die Rechnung "Hohe Preise - niedrige Gehälter" auch nicht auf.

Satan_666 18.02.2011 16:15

war alles mit sicherheit keine management-entscheidung, sondern die mitarbeiter haben die geschäftsleitung dermaßen unter druck gesetzt, dass genau des passiert, was sie wollten - ang'stachelt sicher von einem pösen betriebsrat. und das habens jetzt davon ... (die mitarbeiter).
:D

Baron 18.02.2011 16:31

Und als Sozialplan gehens jetzt zum "Silberfalken";) hackeln-dort passens gut in die muffige Belegschaft!:rolleyes:

Alex1 18.02.2011 16:39

Ich habe in meinem Berufsleben u.a. 2 wichtige Regeln gelernt:
1. Das Klima steht und fällt mit dem direkten Vorgesetzten
2. Die Motivation steht und fällt mit der Entlohnung (und damit meine ich nicht ausschließlich materielle Dinge)

The_Lord_of_Midnight 18.02.2011 17:58

Zitat:

Zitat von Alex1 (Beitrag 2444899)
Der Standort von Alternate ist sicher ganz, ganz toll. Wenn man sich zwischen Puffs und Autohändlern, die alle paar Monate anders heissen, wohlfühlt.

Es war einfach ein Scheiß Standort.

Lass mich raten:
Du bist ein praktizierender und gläubiger Christ, der selbstverständlich noch nie in einem Puff war, richtig :p

The_Lord_of_Midnight 18.02.2011 18:00

Zitat:

Zitat von Alex1 (Beitrag 2444912)
Ich habe in meinem Berufsleben u.a. 2 wichtige Regeln gelernt:
1. Das Klima steht und fällt mit dem direkten Vorgesetzten
2. Die Motivation steht und fällt mit der Entlohnung (und damit meine ich nicht ausschließlich materielle Dinge)

Dann kann ich nur für dich hoffen, daß du einen qualifzierten Job hast, wo man es sich leisten kann, dich gut zu bezahlen und wo sich der Vorgesetzte sehr um dich bemüht.

Übrigens:
Bist du der Meinung, daß auch der Mitarbeiter seinen Teil zum guten Klima beitragen muss, oder ist immer grundsätzlich der Vorgesetzte schuldig, wenn mal was nicht so gut lauft ?

The_Lord_of_Midnight 18.02.2011 18:06

Zitat:

Zitat von Satan_666 (Beitrag 2444906)
war alles mit sicherheit keine management-entscheidung, sondern die mitarbeiter haben die geschäftsleitung dermaßen unter druck gesetzt, dass genau des passiert, was sie wollten - ang'stachelt sicher von einem pösen betriebsrat. und das habens jetzt davon ... (die mitarbeiter).
:D

Wer weiß, vielleicht bist du gar nicht so weit weg von der Realität.
Wenn der Betriebsrat konstruktiv ist und auch die wirtschaftlichen Notwendigkeiten der Firma nicht gänzlich negiert, dann sind das die besten Voraussetzungen für einen sicheren Job.
Wenn allerdings der Betriebsrat alles dransetzt, um das Arbeitsklima zu vergiften, weil natürlich die Bezahlung mies ist und natürlich die Vorgesetzten sowieso das letzte, dann haben sie ihren Beitrag dazu geleistet, daß die Hüttn zugedreht wurde.

Ich bin der Meinung, es muss immer ein Geben und Nehmen sein.
Derartige Unterstellungen und Mutmaßungen wie du sie hier in aller Öffentlichkeit machst, sind ein Skandal.
Das haben die Leute dort nicht verdient, denn wir wissen nichts konretes.

Ja, selbstverständlich gibts Arbeitsplätze, wo das Arbeitsklima vergiftet ist.
Und ja, das kann sicher auch vom Vorgesetzten ausgehen.
Es ist schlimm genug und traurig genug, wenn Menschen oft sinnlos so leiden müssen, nur weil jemand krank im Kopf ist und das an seinen Kollegen auslasst, anstatt zum Arzt zu gehen.
Aber so wie es hier dargestellt wird, daß der Vorgesetzte immer und prinzipiell Schuld ist, so einfach ist es auch wieder nicht.

Alex1 18.02.2011 18:21

Zitat:

Zitat von The_Lord_of_Midnight (Beitrag 2444922)
Dann kann ich nur für dich hoffen, daß du einen qualifzierten Job hast, wo man es sich leisten kann, dich gut zu bezahlen und wo sich der Vorgesetzte sehr um dich bemüht. ...

Ich komme ganz gut zurecht.

The_Lord_of_Midnight 18.02.2011 18:23

Es freut mich zu hören, daß es auch positive Beispiele gibt, und es nicht nur Leute gibt, denen es schlecht geht.

Satan_666 19.02.2011 10:12

Zitat:

Zitat von The_Lord_of_Midnight (Beitrag 2444925)
Derartige Unterstellungen und Mutmaßungen wie du sie hier in aller Öffentlichkeit machst, sind ein Skandal.

ich habe dir schon weiter oben gesagt, dass ich mit dir nicht mehr diskutiere, solange du mir etwas in den mund stecken willst, was mir nicht schmeckt! sobald du bereit bist, nur das zu lesen, was ich schreibe und auch etwaige smilies korrekt interpretierst, können wir wieder gerne - auch über derartige dinge - diskutieren.

Satan_666 19.02.2011 10:21

Zitat:

Zitat von Alex1 (Beitrag 2444912)
Ich habe in meinem Berufsleben u.a. 2 wichtige Regeln gelernt:
1. Das Klima steht und fällt mit dem direkten Vorgesetzten
2. Die Motivation steht und fällt mit der Entlohnung (und damit meine ich nicht ausschließlich materielle Dinge)

genau meine meinung.

meine über 35 jährige berufserfahrung mit zahllosen kundenprojekten haben mir gezeigt: in guten wirtschaftlichen zeiten läuft ein betrieb auch dann noch zufriedenstellen, selbst wenn das management eher unterdurchschnittlich ist; wirklich gutes management erkennt man an der art, wie sie einen betrieb durch das unruhige fahrwasser navigiert.

dass der alternate hier zusperren muss, zeigt deutlich, dass es das management nicht geschafft hat, an diesem standort mit deren konzept erfolgreich zu sein.

saberhagen 21.02.2011 19:04

Zitat:

Zitat von Christoph (Beitrag 2444644)
Dürfte wirklich nur mehr im 13. und St.Pölten Geschäfte haben.

St.Pölten ist auch schon zu. Habs gesehen als ich letztens zu meinem Zahnarzt ging der im Nebengebäude seine Praxis hat.

Satan_666 21.02.2011 20:42

das zeigt wohl deutlich, dass die zeit der computer-tandler vorbei zu sein scheint.

entweder man kauft sich eh nur irgendwo einen fertig-PC (oder gleich ein notebook) ... oder man deckt sich im internet ein.

Christoph 21.02.2011 20:51

Sicher die Mehrheit der Konsumenten, eine gute Beratung ist aber dennoch viel wert, und sicher auch einige Euronen wert, die man dann meist gegenüber dem scheinbar billigen Internet-/Supemarktkauf gespart hätte. Leider.

Ich möchte nicht wissen wieviele User Geräte (von PC bis TV) kaufen die sie nicht wirklich brauchen, die nicht optimal für die Gegebenheit zu Hause oder die Nutzung sind, da würde gute Beratung viel sparen.

Hajo24 21.02.2011 21:08

Zitat:

Zitat von Satan_666 (Beitrag 2445294)
das zeigt wohl deutlich, dass die zeit der computer-tandler vorbei zu sein scheint.

entweder man kauft sich eh nur irgendwo einen fertig-PC (oder gleich ein notebook) ... oder man deckt sich im internet ein.

Für mich kommt ein fertig-PC nicht in Frage. Ich kaufe mir die Teile lieber bei den Händlern meines Vertrauens und bau den dann selber zusammen.

Sich in einem Geschäft mit allen Wahlkomponenten einzudecken ist aber nahezu unmöglich da diese meistens nicht zu bekommen sind.

Also muß man in mehrere Geschäfte und das ist auch ziemlich Umständlich weil die meistens auch nicht gleich ums Eck sind. Vom Zeitaufwand will ich gar nicht reden.

Wenn solche Shops dann noch am A**** der Welt sind - immer von mir aus gesehen - und die Ware dann nicht mal weglegen können/wollen bis man von einem Ende der Stadt zum Anderen kommt fällt der schon mal aus.

Zeitaufwand, Sprit oder Fahrschein sind auch nicht Gratis und so rechnet sich oft auch die Versandgebühr beim Interneteinkauf.

Wobei ich auch schon mal öfters nach Mödling pendle um an meine Wunschteile zu kommen weil es in Wien eben kein Händler schafft mir die Teile zu besorgen.

Ich glaube aber auch, daß PC-Schrauber einer aussterbenden Rasse angehören und das sicher ein Grund ist warum die Geschöftslokale weniger werden.

Lg. Hajo24

The_Lord_of_Midnight 21.02.2011 21:51

Kann man wirklich aufgrund eines einzelnen Shops darauf schließen, das eine ganze Branche stirbt ?
Gleichzeitig gibts doch große Händler wie den Ditech, die eine Filiale nach der anderen eröffnen.

Hajo24 21.02.2011 22:12

Zitat:

Zitat von The_Lord_of_Midnight (Beitrag 2445312)
Kann man wirklich aufgrund eines einzelnen Shops darauf schließen, das eine ganze Branche stirbt ?
Gleichzeitig gibts doch große Händler wie den Ditech, die eine Filiale nach der anderen eröffnen.

Naja, waren in den letzten Jahren schon mehrere.

Der Birg war ja auch nicht gerade klein und hat eine Filiale nach der anderen aufgemacht, ist aber trotzdem Geschichte wie viele andere auch.

Der Ditech hat halt momentan den besseren Riecher. Wie das "Service" in den Filialen ist kann ich nicht beurteilen, in der Zentrale ist es in Ordnung.
Sein Konzept dürfte ihm Recht geben.

Das Problem für die meisten Shops ist aber auch der Standort. Der war ja für Alternate nicht besonders günstig.
Wenn der mit Öffi's halbwegs gut erreichbar ist kann es nur von Vorteil sein da ja nicht jeder ein Auto hat. Das war halt da nicht so besonders.

Lg. Hajo24

The_Lord_of_Midnight 21.02.2011 22:39

Also solange es ausgeglichen ist und nicht nur Shops schließen, sondern auch wieder welche öffnen, ist das auch nicht so schlimm.
Für die Betroffenen, die ihren Job verlieren ist es natürlich schon schlimm, aber die müssen sich dann eben wieder was neues suchen.
Nützt ja nix.

The_Lord_of_Midnight 23.02.2011 01:15

Ditech behauptet übrigens das Gegenteil:
http://blog.ditech.at/2011/02/06/orf...uerungen-2011/
Der Trend geht dabei ganz klar weg von der Stange, hin zum maßgeschneiderten PC.

Das heißt natürlich nicht zwangsweise, daß diese Aussage für die ganze Branche gemeint ist, bzw. könnte nur spezifisch für Ditech gelten.
Trotzdem zeigt es wie trügerisch der persönliche Eindruck bzw. die persönliche Präferenz macher Forenmitglieder sein kann.
Da wird plötzlich ein klarer Trend hin zum maßgeschneiderten Pc einfach ins Gegenteil verkehrt, nur weil man meint, es müsste so sein !
:rolleyes:


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