![]() |
Für Zuhause ungeeignet
Dieses Ding ist für Zuhause eher nicht geeignet, schon alleine deshalb, weil ein Heimwerker in der Regel nix Autogen schweißt.
Profilrohre, Autobleche u.ä. haben mit dem Autogenverfahren die allergrösste Wärmeeinbringung und dadurch logischerweise den grössten Verzug. Noch dazu bist du ein Anfänger, da wirst du deine ersten Teile erstmal bis zur Unkenntlichkeit verbrennen... Es ist nun mal eine Tatsache, wenn ein Einführungskurs 20-25 Stunden dauert, um mal die Grundlagen zu erlernen, von den Sicherheitsaspekten rede ich da noch gar nicht. Die darf man beim Autogenschweißen nicht unterschätzen (Rückschlaggefahr, Flaschenbrandgefahr usw.).... Das abgebildete Autogengerät eignet sich zwar zum Ausprobieren, aber für sonst nix. Wennst nur für ein paar Stunden Probierei 150 Euro ausgeben willst, Zuhause wirst du nicht viele Anwendungen dafür finden... Eddy |
|
.
Mit was schweißt man am besten 0.5 Stahlblech und Alu zusammen? |
Zitat:
|
Alu- und Stahlbleche schweißt man am besten in einer automatisierten, Computergesteuerten Schweißanlage die diese beiden Werkstoffe mit einer Hochfrequenztechnik in einem weiterentwickelten MIG Verfahren verschweißt. Das Verfahren wird derzeit entwickelt und ist vielelicht gerade mal marktreif wenn überhaupt.
Vergiß´ es. ;) Du kannst es kleben, nieten, schrauben, ... aber nicht schweißen. |
.
Arrrg, hab aber so ein Teil hier. Sieht aus wie viele kleine Punktscheißungen. Mit was macht man sowas? Computergesteuerten Schweißanlage, wird mir zu teuer? |
Hm.. das kenne ich jetzt eigentlich nur für das Aufschweißen von dünnen Folien. Als Auftragsschweißung zur Reperatur. Das das auch mit Aluminium-Stahl geht wäre mir auch neu. Was ist das für ein Teil?
|
Zitat:
Bin aber nicht so Werkstoffkundig, hab nur erkannt die Hülle ist magnetisch und der innere Rahmen nicht und sieht wie Alu aus. Man sieht Schweißpunkte, einzelene. Gibts grundsätzlich für den Heimgebrauch Punktschweißanlagen? |
Hm, also mir wäre das neu, das das Verfahren schon in Serie eingesetzt wird. Vielelciht weiß da wer anderer mehr.
Punktschweißanlagen für den Heimgebrauch? Hm.. meinst du echte Punktschweißanlagen mit Verpressen der Werkstücke und Strom durchschicken? Kenn ich keine die für Heimbastler interessant sind. Aber man kann sich da so helfen: Das oberste Blech wird gelocht und dann wird mit MIG oder MAG das Loch mit dem unteren Blech verschweißt. Geht sehr schnell, haltbar und sauber. Nachteil: Es wird nicht verpreßt. Man kann mit der Düse das obere Blech niederdrücken, aber erstens ist das nur punktuell neben dem Schweißpunkt und zweitens muß unter den Werkstücken eine feste Unterlage sein. |
Spezielles Verfahren
|
Punktschweißanlagen für den Heimwerker sind mir noch nicht untergekommen...
Kleinere Geräte haben durch die Zangenmechanik und den Trafo bereits ein sehr hohes Gewicht, die werden meistens auf einem Galgen montiert, Stationäre Geräte sind sowieso uninteressant, alleine schon wegen der enormen Netzbelastung (kurzzeitig hoher Strom) und dem Preis... Eddy |
Zitat:
Aha, und welches Blech bekommt das Loch? vermute mal Alu bekommt das Loch und welche Elektrode verwende ich dann Alu oder Stahl, mit Wechsel oder Gleichstrom? und brauch ich da auch noch Schutzgas? Die Bleche sind alle 0,5 Stärke! |
Zitat:
|
[quote]Original geschrieben von Eddy
[b]Punktschweißanlagen für den Heimwerker sind mir noch nicht untergekommen... Schaut recht transportabel aus: http://cgi.ebay.de/TRIPLA-PUNKTSCHWE...QQcmdZViewItem oder: http://cgi.ebay.de/Zahntechnik-Denta...QQcmdZViewItem Sowas ähnliches hatten wir in der Schule: http://cgi.ebay.de/Dalex-Punktschwei...QQcmdZViewItem |
@Mobiletester
Die beiden ersten schaun wirklich recht transportabel aus, nach den Versandkosten nach zu schließen, ca. 20-30 Kg. Letzteres ist ein stationäres Gerät, das Bild muß gedreht werden. Hat ca. 200 Kg. Trotzdem, für Zuhause würde ich Punktschweißgeräte nicht empfehlen, dafür fehlen einem normalen Heimwerker die Anwendungen, wenn mann einmal pro Jahr zwei Bleche zu punkten hat, schießt man mit Kanonen auf Spatzen ;) Eine Nietzange wird wohl die bessere Lösung sein, oder man hat ein Schutzgasschweißgerät :D Eddy |
Also, ich bin zwar eigentlich "Funkenschuster" muß aber auch berufsbedingt relativ viel schweißen, unter manchmal echt miesen Bedingungen :(
Habe schon allerlei experimentiert und komme mit folgender bestens transportabler Gerätekombo bestens klar. Fürs Grobe oder wenn der Wind bläst.... http://www.fronius.com/schweisstechn...and/tp1500.htm Kann man sich auch auf den Rücken hängen :) und liefert genug Saft um eigentlich fast alles Schweißen zu können.Vor allem funktioniert das Teil auch bestens abseits "genormter" Stromquellen" da generatorfest. Für Bleche (und V2A), transportabel aber im Einsatz doch eher stationär auch wenn ich nur ne 15kg Gasbuddel verwende. http://www.weco.it/160MF.htm Dazu jeweils noch ein paar Spulen Schweißdraht. Das Schlauchpaket könnte aber länger sein. Mit allem Drum und Dran passen beide Geräte (gerade noch) in eine große Plastikkiste mit Griffen (diese Molkereikisten). Schweißen ist übrigens vor allem Übungssache, hat man mal ein paar Bleche löchrig gebrannt, den Schweißdraht am Werkstück angeklebt etc... kapiert man wie es läuft. Ich schätze jeder halbwegs geschickte Praktiker der sich mit einem Berg Altmetall in seiner Werkstatt ein paar Wochenenden beschäftigt dürfte nachher durchaus brauchbare Verbindungen zusammenbekommen. Mit etwas Phantasie kann man mit dem Elektroschweißer auch prima Bohrungen, Löcher etc in Bleche machen, nachher mit Rundschleifer und Flex (Fächerscheibe) nachputzen ... perfekt und schnell. Ach ja, kauf gleich einen Schirm mit automatischer Abblendung zum Aufsetzen .. dann bleiben die Hände frei. mfG offthspc |
|
Angebot
@LouCyper
HIER hat dich der liebe Gott erhört :ms: Da kann nicht viel verhakt sein, zum probieren sollte es reichen... Eddy |
@red2illusion: Mein Hinweis mit dem MIG/MAG Punktschweißen mit einem Loch im oberen Blech bezog sich auf werkstoffgleiche Verbindungen, nicht unterschiedliche Werkstoffe.
@Eddy: Jo, das scheint wirklich das richtige zu sein. Beim Hofer gibts außerdem sowieso gleich Geld zurück wenn das Gerät den Geist aufgibt. |
|
Böhler FOX OHV (= Ohne Hirn Verschweißbar)
;) ;) ;) |
|
Dieses Einhell-Zeugs kannst net mal zum Weitwerfen verwenden, weil es zu schwer ist. Hab mir vor ein paar Jahren so einen Einhell-Trafo zugelegt, aber eine "SCHÖNE" Naht hab ich als Anfänger damit nicht hinbekommen.
Für ein Elektroden-Schweißgerät würde ich mich um einen 160A Inverter bemühen. Für um die EUR 200 sind solche Geräte in Ebay als Neuware zu ersteigern. Alles was darunter liegt ist SCHROTT. |
also ich hab schlechte erfahrung beim kauf über ebay oder skonz etc. beim schweissen geht schnell mal etwas kaputt und kostet dann mehr als gleich eine gescheite maschine zu kaufen, da würde ich jedem zum kauf im fachhandel empfehlen.
zb. www.schweisshuber.at dort wird man gleich eingeschult und bekommt auch alle nötigen teile und service! |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 20:27 Uhr. |
Powered by vBulletin® Copyright ©2000 - 2026, Jelsoft Enterprises Ltd.
© 2009 FSL Verlag