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Bauern
hallo allseits,
habe gerade eure meinungen gelesen und tendiere auch zur sicht von oli. nicht weil ich für oder gegen die bauern, eu-förderungen, reichtum oder sonstwas bin. ich bin für mich, und da will ich nicht das billigste fleisch und nicht die billigsten tomaten aus 1000 km entfernung, sondern einigermaßen natürlich produzierte LEBENSmittel aus meiner umgebung. und ich wünsche euch alles gute für 2006 und es freut mich besonders, dass die aktiven forenteilnehmer nicht nur zu hofer, gericom, intel, amd und solchen themen was wissen, sondern sich auch mit anderen dingen auseinandersetzen. das freut. tague |
man muss natürlich auch an die LKW-Fahrer denken.Denn ohne Nachfrage nach Tomaten aus Italien,haben die keine Arbeit.Auch entfiele dann die LKW-Maut,was wiederum den Staat schädigt und andere dafür büßen müssten.Weiters würde Diesel noch teurer,denn die OMV will Gewinne,etc. etc.
Lasst es so wie es ist,dann fahren alle gut. |
Zitat:
Willst Du provozieren, dann bekommst von mir einen :zzz: Ist das wirklich Deine Meinung, dann hast den :( verdient! Ciao Oliver |
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Oder willst du wirklich 1000e Arbeitslose mehr?? Und die Steuern werden sicher erhöht,wenn keine LKWs mehr Diesel verbrauchen. Man sieht ja schon was eine Verbilligung der Zigaretten für eine Staatskrise auslösen,weil dann wieder weniger Steuern eingenommen werden. |
Ich bin der Meinung, dass man dieses Szenario Gesamt-Volkswirtschaflich betrachten sollte.
Einerseits würden Jobs im Transportgewerbe verloren gehen, wenn die Regionalisierung wieder ansteigt, aber gleichzeitig lokale Jobs geschaffen werden. IMHO ist ja momentan der Weg zur Globalisierung noch voll im Gange, d. h. nach wie vor werden aus Kostengründen Produktionsstätten in Niedrig-Lohnländern verlagert und daher qualifizierte Jobs lokal abgebaut. Aber irgendwann ist auch hier der Horizont erreicht, und spätestens wenn Energie (Öl) noch teurer wird, bzw. wenn die Produktionskosten in den dzt. Niedriglohnländern steigen, startet ein Umdenken, der den Prozess wieder umkehrt. Ich glaube, dass wir das noch erleben werden ... Ciao Oliver |
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das wir es erleben könnten ... maybe. artemisia |
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;) ps: ich hoffe, das wir jetzt nicht gleich wieder so ausgelegt, daß ich etwas gegen leute aus allen eu-ländern habe. wir sind eine gemeinschaft und jeder sollte die gleichen rechte haben. aber das ist ein anderes thema, weil leider haben auch nicht alle die gleichen pflichten. pps: ja, ich weiß, da kann man sofort wieder einhaken, wenn mans darauf anlegt ;) |
Re: Bauern
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das problem entsteht nur dort, wo dann lebensmittel entweder DEUTLICH teurer werden, weil die förderungen vollständig gestoppt werden oder wo man in unserem Land keine lebensmittel mehr produziert, weil viele leute nur das billigste kaufen. man muss noch dazu sehen, daß es auch viele leute gibt, die sich qualitativ sehr hochwertige lebenmittel nicht leisten können. bzw. könnten wenn es überhaupt keine förderungen mehr geben würde. das größte problem entsteht aber dann, wenn wir heute die förderungen kürzen, und damit HUNDERTTAUSENDE landwirte ruinieren würden, was einer sofortigen VERVIELFACHUNG der Arbeitslosen zahlen führen würden. spätestens mittelfristig wären wir am ende, weil wir dann beim wichtigsten aller güter, den LEBENSMITTELN fast vollständig vom ausland abhängig wären. ein gutes beispiel ist die gasversorgung. ich hoffe manchen leute ist durch diese kleine sache bewusst geworden wie fatal es ist, wenn man vollständig von einem bestimmten land abhängig ist. und die gasversorgung ist kein problem im vergleich dazu wenn wir nichts mehr zum essen haben ! egal wie man es dreht und wendet. die förderung der landwirtschaft ist gleichzeitig eine förderung der ärmsten leute. es ist eine zutiefst soziale sache, auch wenn die landwirte in manchen kreisen als "klassenfeind" gesehen werden, so ist doch die förderung der landwirtschaft die wichtiste aufgabe der sozialpolitik überhaupt. weil die sozial schwächsten würde es am allerhärtesten treffen. und ich spreche jetzt sowohl vom kleinen landwirten, der die absolute überzahl darstellt, als auch vom konsumenten. |
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Re: Re: Bauern
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Förderungen gehören weg,denn es verfälscht den Wettbewerb. |
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und was heisst hunger ? bei uns verhungert niemand ? zumindest derzeit noch nicht, solange wir noch eine autonome landwirtschaft haben und solange die energiepreise noch bezahlbar bleiben. je teurer die energie wird, desto wichtiger ist die "nahe" landwirtschaft. eine "überlebensfrage" im wahrsten sinne des wortes. Der Trend geht klar in diese richtung und wird laufend wichtiger. leute die das heute noch nicht sehen, werden das bald klarer sehen, es ist nur eine frage der zeit. |
Re: Re: Re: Bauern
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aber meinst du die eu wäre so blöd und würde soviel geld ausgeben, wenns nicht doch ÄUSSERST WICHTIGE GRÜNDE dafür geben würde ? so einfach darf man es sich nicht machen. |
Re: Re: Re: Re: Bauern
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und was ist so wichtig? das einige fürs nichtstun geld bekommen,wo andere hart arbeiten müssen? bzgl. Hunger: ich dachte eher ans Gastgewerbe(Würstelhütten,etc.)die alle keinen Umsatz mehr machen wenn kein LKW mehr fährt. |
Re: Re: Bauern
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Denn es gilt: Energiemangel -----> schlimm Nahrungsmangel ------> fatal Gruß Wembley |
Re: Re: Bauern
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Wir konnten und können nie genug Gas fördern und deshalb werden wir immer vom Ausland abhängig sein. Lebenmittel können wir selbst produzieren. |
Re: Re: Re: Bauern
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bei gleichen standards können wir am weltmarkt von wettbewerb sprechen. |
Re: Re: Re: Bauern
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Das war nur ein Beispiel, wie fatal die Abhängigkeit vom Ausland sein kann und wie schnell sowas gehen kann. |
Bauern und andere Leute !
Hi allseits,
ich bin begeistert ! alle habt ihr irgendwie recht ................aber trotzdem läuft einiges schief in Ö, EU und weltweit. wo sollte man anfangen zu ändern ? tague |
Re: Re: Re: Re: Re: Bauern
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aber machen wir uns nix vor: dir sind im grunde deines herzens alle egal ? oder umgekehrt: wie erklärst du dir, daß selbst in den USA die Landwirtschaft gefördert wird ? sind die auch viel zu sozial für deine begriffe ? ps: ich weiß was harte arbeit ist, und ich habe in meinem leben noch keine härtere arbeit als die in der landwirtschaft gemacht. damit will ich nicht sagen, daß es nicht vielleicht doch noch was schlimmeres geben kann. aber die landwirtschaft als "nicht harte" arbeit zu bezeichnen, das macht mich fassungslos. |
mir liegen ja auch 100000e am Herzen,denn diese arbeiten in der Zulieferindustire rund ums KFZ(Tankstellen,Werkstätten,etc. ),ASFINAG(die keine LKW-Mauteinkommen mehr hätte),usw.
Und ohne LKW´s könnten deine Baueren ihre Produkte selber zum "Billa" bringen,was die Ware noch teurer machen würde. Ich denke halt ein weiter als bis zum Ende vom Acker. |
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Und nicht nur dem Bauer, der das Geld verloren hat.
Ein Typ mit einer gewissen Sprunghaftigkeit bei den Namen dürfte auch Schmerzen haben. |
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