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Zitat:
Weil: eine gute Lösung, sauber implementiert, trägt sich fast selber: Geringe Anschaffungskosten / lange Refreshzeiten: Meistens kann die alte HW auf der noch ENTE installiert war weiter verwendet werden (abgesehen vom neuen Schirm für den Chef ... ;) Lizenzkosten: 0 EUR Implementierung: Mit OSS/GNU/Linux vollautomatisch. Es gibt solche SM-Frameworks auch für Windoof. Nur sind die sehr teuer. Im Betrieb: ~252000 der ~254000 österreichischen Firmen haben keinen eigenen Admin - zumindest fulltime. Sie haben einen für ein paar Stunden, den sie z.B. auf Time & Material bezahlen. Outsourcing nennt man das. Und der Dienstanbieter kann umso mehr Boxen servicieren desto anspruchsloser diese sind. Und desto mehr Kisten umso billiger. Da sind OSS/GNU/Linux-Kisten halt unschlagbar. :rolleyes: Der Rest - die Quetschen, die glauben keinen zu brauchen der auf ihre Kisten schaut sind s&s Pfuscher: sie haben keine Ahnung wieviel Geld sie dadurch verlieren, weil ein guter Sysadmin mehr Geld spart als er kostet. Standards: Kein anderes Betriebssystem hat alle offenen Standards komplett und (wie erst kürzlich von E&Y bestätigt) fehrlerfrei implementiert. Wie machen das proprietäre Anbieter (Nicht nur MS!!!)? Sie nehmen den Standard her, implementieren ihn halb, fügen ein paar eigene, "unverzichtbare", closed-source Features hinzu und verkaufen es als "Standardimplementierung mit FIRMA-Zusatzfeatures. WER WILL DAS?!? Zukunftssicherheit/Abhängigkeit: Habe ich MS/Apple/... kann ich nur MS/Apple/... verwenden. Und bin vollständig von denen abhängig. Anders bei OSS: selbst wenn aus irgendeinem Grund alle OSS-Entwickler auf einmal die Lust am entwickeln verlieren würden und alle Firmen die OSS Software produzieren damit aufhören bleibt die Software OSS und ist damit für jeden einsichtig und weiterentwickelbar. - Und wo ein Acker, da wird er beackert. Wie lange gibt es MS? - Im Vergleich: wie lange schon wird quasi OSS entwickelt? (seit 1970 mindestens) <<< und hier fehlt noch einiges >>> |
A lustiges Gschichtl dazu:
Ernie Ball guitar string company dumps Microsoft for Linux after BPA audit.
Mr. Ball sah seine Gitarrensaiten herstellende Firma im Jahr 2000 mit einem BSA Audit konfrontiert, der feststellte, dass einige seiner Windows-Systeme nicht Lizenz-Compliant waren. Ein Fehler, der leicht passiert. (klar für jeden, der das Lizenzmanagement von MS kennt ...) Daraufhin wurden Strafen verhängt, die sein Unternehmen fast ruiniert hätten. Zusätzlich wählte BSA den Fall aus um an ihm und seiner Firma via TV-Berichten in den Abendnachrichten, Werbeeinschaltungen, ... ein Exempel zu statuieren, so dass JEDER im Land (wir sprechen von USA) davon erfuhr. Ball war ziemlich sauer und gab die Anweisung, dass binnen 6 Monaten alle MS-Produkte aus seiner Firma zu entfernen seien. Seit dem prosperiert er mit OSS/GNU/Linux. |
Hi,
naja jedes Ding hat 2 Seiten. Der gute Herr Bell hatte einfach das Pech das ein Mitarbeiter ihn anzeigte ("Nail Your Boss" :D ) und dadurch die Sache ins Rollen kam.... Ich denke Bell würde ohne Strafzahlung immer noch MS verwenden und ich glaube nicht das man wegen ein paar vergessener Win95 Lizenzen 90.000$ zahlen muss... Soviel ich gelesen habe musste er an MS 35.000$ zahlen und vom Rest bekamen die Firmen Adobe, Autodesk und Filemaker auch was ab weil in der Firma auch deren Programme ohne Lizenzen eingesetzt wurden... Wenn die Firma Bell jetzt konsequent ist und auf alle Produkte der Mitgliedsfirmen der BSA verzichtet würde sich deren IT-Struktur sehr vereinfachen :D ( http://global.bsa.org/austria/ueber/mitglieder.php ) Gruß santi |
immerhin, ein paar Große fehlen:
Sun, SAP, Novell, ... und IBM (Internationale Büro Mafia) is ja bekanntlich überall dabei ... |
Hi,
ich dachte Novell ist auch dabei :confused: Das würde ja bedeuten kein SUSE mehr verwenden - armer Sloter :D Gruß santi |
Nachdem wir hier schon komplett OT sind.. ;)
@boo: Hm.. Naja, einigen Sachen kann ich da nicht zustimmen. Zitat:
Zitat:
Weiers kann nicht mal die "Sekretärin" (Kleinbetrieb) auf Windoof verzichten. Die meisten e-banking Programme / Buchhaltung etc. sind für Windows. Und selbst wenn es Linux Versionen geben sollte, wird der Support wahrscheinlich kaum zu bekommen sein. Lasse mich natürlich gerne belehren. Zitat:
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@kashmir: das problem mit dem importieren sollte dank xml ja besser werden ... solange nicht wieder jemand eigene definitionen strikt (siehe html) :)
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Zitat:
2, Da gibt es aber schon recht gute Ansätze, SAP :D Und ein paar kleine GPL Ansätze, aber leider eher nur für Deutschland. :( Sloter |
Zitat:
ad 1) Keine OfficeSuite dieser Welt ist 100% kompatibel zum MS-Format, weil das nicht möglich ist. Mit OpenOffice.org wird aber schon heute der höchste Grad an Importfähigkeit für MS Office erreicht den eine alternative OfficeSuite bieten kann. Wenn du mir nicht glaubst, dann such ich die Studie raus die das vor Kurzem dargelegt hat. Für die Restlichen, sagen wir 2%, würd ich meinen, dass Word & Co. hier zweckentfremdet bzw. unsachgemäß eingesetzt wurden (etwas als Layout-Programm) bzw. dass Office-Dokumente wohl nicht das geeignete Medium sind um Dokumente zwischen Firmen auszutauschen. Dafür gibt es offene Industriestandards wie eben XML. In der Praxis schauts natürlich anders aus. Und wer will sich seine Businesspartner schon selber erziehen? ad 2.) ERP-Suiten/Programme für Linux gibt es wie Sand am mehr. Aktuell auch tw. in einer Ausgabe von Enterprise Linux vorgestellt. Ad Banken: Frag mal bei deren IT nach wie viele verschiedene Schnittstellen sie IRL für ihre Kunden am Leben erhalten. Du wirst so ziemlich jede Lösung finden die es in den letzten 30 Jahren dafür gegeben hat. Seit ca. 5a sind sie stark bemüht das zu vereinfachen indem sie standardisieren. Und die Standards dafür sind offen. Und es gibt auch etliche Buchhaltungs/Steuer/Finanzsoftware für Linux, auch closed Source. HBCI-Fähig waren die Proggies für GNU/Linux sowieso schon Jahre vor den Windows-Pendants ... (s.a. Linux Magazin 8/2003) Ma müsst sich das halt im Detail ansehen. ad 3.) Nein, kenn ich leider in Österreich (noch) nicht. Deutschland wär da was anderes. (Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass ein Deutscher Anbieter eine NWSM & SS Outsourcing Lösung zu für Österreich guten Preisen anbieten kann ;) Aber vielleicht werdet ihr da fündig: http://www.opensource.co.at/ Oder ihr baut den entsprechenden Skill auf und bietet den Service selber an. Den Markt gibts hier. Den Anbieter (scheinbar) nicht. Vielleicht werdet ihr so zum SME-Outsourcer #1 in Österreich ;) |
Kleines update von meinem ausflug:
Hab mir jetzt suse 8.2 gesaugt und installiert, meine s3 graka die unter 7.3 anstandlos funzt wird unter 8.2 zwar erkannt aber der ramdac nicht, sax2 meldet nur irgendwas von schwerem hardware fehler, ramdac nicht erkannt, wenden sie sich an den suse support. Naja, geforce256 karte installiert, die funzt problemlos. Weis knoppix wär eine gute alternative, nur hab ich bisher immer mit suse gespielt und möcht fürs erste mal dabei bleiben. Hat wer eine ahnung wie man eine compaq wl200 pci funklan karte installiert (prism2 based pcmcia card on a Cirrus Logic PD6927 PCMCIA<->PCI bridge), d.h. mit welchen treibern falls es überhaupt möglich ist. Im google hab nur bisher leute mit dem selben problem gefunden aber keine lösung, vielleicht weis ja hier wer welche treiber funktionieren könnten. Die die bei suse8.2 dabei sind wollen nicht so recht. |
Ich hab noch nie gehört, dass es mit S3 Probleme gegeben hätt.
Ich denk eher, dass deine Box Schrott bzw. HP oder Clumpaq ist. Ad Chipsatz: Wenn ich mich nicht irre, dann hier: http://www.goonda.org/wireless/prism2/ http://prism54.org/ Ich hab mir SuSE 9 noch nicht angeschaut, denke aber, dass das o.a. da schon drin ist. Wenn du Probleme mit Download/Brennen von SuSE 9 hast meld dich, ich habs hier liegen. Warum kaufst da eigentlich nix Gscheites (Aironet)? Im aktuellen Linux-Magazin gibts eine nette Einführung dazu. |
achso neben windows, ist auch hp bzw. compaq ein schrott? IBM sowieso, vermutlich auch intel weil die sind ja auch groß. :roflmao: Frag mich vorher du diese meinung hast weil erfahrung kanns ja wohl nicht sein.
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1. Hab ich nicht gesagt das Windows Schrott ist. Das hast du gesagt. ABer du hast sicher recht ;)
2. Wenn ich einen Large-Company-Reflex hätt würd ich 1. nicht Aironet empfehlen und 2. ... naja . 3. Erfahrung: Ich habe schon öfter Migrationen von HP-UX nach AIX durchgeführt, habe meinen ersten (und letzten) Compaq 1993 gekauft und insgesamt mit 3 Workstations und 2 Notebooks von denen arbeiten müssen.. Fazit: HP-UX: - Storage-Management & Filesystem auf dem Niveau von DOS. - Systemmanagement? = n.e. Compaq: Firmwareteile, die auf der ersten Platte am ersten Bus abgelegt waren. Seltsame Buserweiterungen & kranke Chipsets die es nur bei Compaq gibt. Wohl gemerkt: Diese Systeme wurden als IBM-Compatible verkauft, waren aber nur mit dem Preloadimage zu verwenden! Technische Gebrechen an den Aero-Display-Klappen ("Sollbruchstellen" an Flachkabeln), 2 abgebrannte CPUs (DefekterSpannungsregler am Board), klapprige Laufwerke die nach 2a den Geist aufgeben. Alpha wär noch immer nett. Hat man aber sterben lassen. Sowohl Compaq als auch HP sind für ihre proprietären HW-Lösungen bekannt. IBM sowieso, nur bemühen die sich wenigstens ihre "Erweiterungen/Verbesserungen" was ia32-based betrifft und auch ihre eigenen hochproprietären Plattformen (pSeries, iSeries, zSeries) jedem zugänglich zu machen. Ich hab noch einen Aptiva von 1995. Grausliches Ding. Aber Linux/NetBSD/OpenBSD/FreeBSD und, abgesehen von der Soundkarte & eingeschränkter Grafik: Solaris laufen drauf. Versuch das mal mit einem Presario ... HPQ veröffentlichen ihre Lösungen nicht. Mit so was kann man nicht ernsthaft arbeiten (s.o.). Deshalb: Schrott. Und Intel? Naja. Keinen deut besser. Wenn Linus net gholfn hätt wär der Pentium eine Totgeburt geblieben. Seit dem is man sich da näher, auch weil Intel immer befürchten muss, dass eine andere Plattform zur Hauptplattform von Linux wird. Beispiel dafür wie schnell das gehen könnt: Die Entwickler die ich kenne verwenden zu einem guten Teil PowerBooks (OpenLDAP, Postfix), der Rest wünscht sich ein PowerBook und arbeitet auf Thinkpads (Samba, KDE).... |
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sind doch eh nett oder hab ich was überlesen, etwas sarkasmus hat noch niemand geschadet :D ? Versteh nicht ganz was du meinst, ich hör immer wieder dass leute irgendetwas für mist halten weil dem bruder eines bekannten mal ein was-auch-immer abgestürzt ist.
@boo: Jetzt ist mir alles klar, wir arbeiten in 2 verschiedenen welten, mit aix und co hab ich nichts am hut. Unsere kunden sind kleine büros, mit 1-2 servern wenns hoch kommt. Da haben wir mit hp bzw compaq nur gute erfahrungen gemacht, ob die großrechner was taugen kann ich nicht beurteilen, aber an deren notebooks, pcs und servern (dl ml und co.) gibts imho nichts auszusetzen. Haben sicher um die 200 im einsatz und alles läuft perfekt, mit windows ;) . |
ähhh .. na, ich meinte schon die ia32-basierenden Kisten.
Und HP-UX unterstützt sicher ka TFT vom Aero ... Aber vielleicht is des ja alles besser wordn. |
@boo:
also bei compaq muss ich dir voll und ganz ZUSTIMMEN. @alle anderen: versucht mal ne kaputte compaq festplatte gegen eine standard-fesplatte zu tauschen..... :confused: :ms: :heul: jorge ps: nie wieder compaq:mad: |
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aber ja das geht schon! ich muss aber auch nicht alles haben :D
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meinst die hotswap scsi platten in den servern, gegen eine nicht-compaq platte tauschen? Da ist natürlich was dran. Nur kaputte werden sowieso auf garantie getauscht, also warum eine andere nehmen?
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...nein, ich mein die alten compaq gurken (deskpro,....)!!!!!
:eek: ..jaaa, solch sind bei mir noch im einsatz :( ...man spart eben wo's geht ;) jorge |
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2. Größere Platte & billiger? Und wozu überhaupt der proprietäre Zirkus wenn ich auch Standard-Konforme Geräte kaufen kann. |
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Ma muss sich nur umschaun: http://www.linuxcad.com/ http://www.varicad.com/ http://www.tech.oru.se/cad/varkon/ http://www.cycas.de/ http://www.opencascade.org/ ... erstmal die billigen (ab 99 $) Mailinglisten gibts auch. Eine allgemeine z.B.: cad-linux |
Noch Fragen zu den HyPe-Kisten:
(ich mein eher die ia32-Server) - Passen da schon Standard-RAMs rein oder muss ich die von HyPe kaufen? - Was ist jetzt mit den Platten? Kann ich Standard-SCSI/SCA-Platten die nicht von HyPe kommen einsetzen? - Läuft da nur Windows drauf oder auch Linux/BSD (Zertfizierungen!)? - Kann ich die überhaupt selber installieren oder funktionieren sie nur mit den Preload-Images? - Was ist mit den eingebauten OEM-Controllern & OEM-Laufwerken? Kann ich da auch die Hersteller-Firmware draufspielen oder bin ich was Firmware Upgrades betrifft von HP abhängig? - Gibt es Zahlen betreffend MTBF? * oder ist das HyPe egal? - Welche Umgebungstemperatur ist die Richtige für HyPE-Server? (Wirklich 16°C ?) - Gibt es einen garantierten 2h Ersatzteil/Austauschservice oder muss ich mir jedes Teil doppelt kaufen? * Meantime Between Failure |
@boo
Du versteifst dich auf meine Beispiele und versuchts diese zu beantworten.. ist zwar löblich aber nicht zielführend. Gemeint war: Es ist mit einem vertretbaren Aufwand UNMÖGLICH in einem Kleinbetrieb derzeit Windows komplett zu ersetzen. In manchen ist es möglich aber in vielen Fällen geht das nicht. Das fängt eben bei CAD an, geht über Buchhaltung weiter und hört bei Steuerungsprogrammen über CAN-Bus und Programmiermodluen für SPS-Steuerungen auf. Natürlich kann ich für jedes Programm irgendwo einen möglicherweise sogar vollwertigen Ersatz finden. Der Aufwand des Findens, Einrichten und Erlernens ist aber immens und unleistbar - und dann habe ich zB bei CAD Daten irgendein Sonderformat, die ich nicht weitergeben kann und/oder ich kann andere Formate nicht vernünftig einlesen. Wieder ein Beispiel - nicht jetzt anfangen Konvertierungsmöglichkeiten aufzuzählen. |
Du meinst also, dass der logische Aufwand,
das "Consulting" um eine reine OSS-Lösung zu definieren für SMEs zu groß ist solange OSS-Lösungen nicht der Standard sind? Der Aufwand sind maximal 1200 Stunden Time & Material oder 3 Monate / 2 Consultants oder ca. EUR 180.000 (Österreichische Stundensätze) Vorausgesetzt, die kennen sich aus. Und das ist wirklich die Obergrenze, weil der Amount auch für MEs von 3000-5000 Mitarbeitern reicht. Wenn ihr schon Skill habt, dann können Teile der Informationsbeschaffung auch von Euch erledigt werden. Dann weisst du: - was dich deine IT jetzt kostet - wo deine momentanen Probleme liegen - ob eine Umstellung möglich ist - was die Umstellung kostet - wie sie abläuft & wie lang sie dauert - welche Gefahren/Risiken lauern - und was dich deine IT "neu" kosten wird Ich hab keine Erfahrung mit kleinen Firmen, die vielleicht einen Server haben, der so nebenbei auch noch als Workstation verwendet wird 2 Laptops (Chef, Verkäufer) und 5 Desktops (Buchhaltung, ...). Als Untergrenze würd ich 400 Stunden für komplexe Dinge (Branchen Transport und Verkehr, Industrie, Bank und Versicherung ) und 200 Stunden für sehr einfache (Branchen Tourismus und Freizeitwirtschaft, Information und Consulting, Handel, Gewerbe und Handwerk) ansehen. Mit wachsender Erfahrung & Praxis in dem Bereich wird natürlich weniger ... |
Jetzt hab ich einen seitenlangen Beitrag geschrieben, wurde währenddessen ausgeloggt und jetzt isser im Nirvana.. das ist echt lästig.. :mad:
So, eine Kurzfassung: Solange Open Source Software nicht weiter verbreitet ist, ist der Umstieg aber viel mehr der Betrieb so teuer, daß es sich in den meisten Fällen finanziell nicht lohnen wird. Ein Beispiel: Ich setze in meinem "Betrieb" nur noch OpenOffice ein. Die Umstellung und der Betrieb kostet "meiner" Firma weit mehr als die Lizenzen für MS-Office auf allen relevanten Rechnern zusammen. Das war mir im vorhinein bewußt, ich hatte aber volle Rückendeckung, da MS aus diversen Gründen aus "meinem" Unternehmen weitgehend entfernt werden soll. Wir könnten darüber seitenlange philosophieren, aber das wird wohl nicht ziehlführend sein. Ein Umstieg oder teilweiser Einsatz von OSS ist in manchen Betrieben sicher sinnvoll, und kostengünstig. Das ist im Einzelfall zu prüfen. |
@boo
Biserl zu viel Stunden für einen KMU. 7 Workstation, 3 Server inkl Einschulung am neuen Mailclienten und Openoffice. Muß aber zugeben, das die Mädels schnell alles kapiert haben. Da fehlen Welten auf 400 Arbeitsstunden. Sloter |
Zitat:
Du meinst 400 Stunden sind für einen SE zu viel? Bei meinem momentanen Einsatz (ME/13200Mitarbeiter) hat mir der ProjectManager gesagt, dass wir mit den angepeilten 2000h net auskommen werden. - Dabei haben wir erst ca. 750h "verbraten". Aber hmmm ... ma müsst sich das für SEs mal genauer überlegen & wo ausprobieren. Is sicher lustig. Mir gings net um die Umstellung an sich sondern um die Arbeit, die geleistet werden muss um abschätzen zu können, ob eine OSS-Umstellung möglich bzw. sinnvoll ist. So pauschale Aussagen wie "bei mir hat sichs net ausgezahlt" sind Wirtshaus-IT (ma könnt auch Golfplatz-IT dazu sagen ...) @kashmir: habt ihr sowas wie die Liste oben /vor/ eurem Umstieg auf OO gemacht? - Wahrscheinlich nicht, weil sonst wärst du jetzt net so enttäuscht. Und ich hab ja gsagt, dass ich mit den Größenordnungen der SEs keine Erfahrung hab (Wer hat die schon?). Das Stundenbeispiel oben is eines für MEs in Europa, dass auf SEs entsprechend angepasst weren müsste. Der einfachste Weg is aber so wie Kashmir geschrieben hat: Warten bis alle es verwenden. Bis dahin wärs sicher interessant mit ein paar Kollegen Konzepte auszutüfteln, wie a) Beratung für SEs leistbar wäre. b) Outsourcing für SEs sinnvoll wär. ... als Freizeitvergnügen natürlich ;) Ein paar steirische Kollegen von der Rosa Konkurrenz tragen auch schon so a Idee im Herzen. |
13200 Arbeitsplätze und das dementsprechende Netzwerk, kann man aber auch nicht unbedingt mit ~ 10 Workstation und einer Handvoll Server vergleichen.
Im "kleinen" Rahmen habe ich das schon öfter gemacht und da reichen 80-100 Stunden voll aus. Da sind auch schon meine Zigarettenpausen und ein paar Runden Battlefield miteingerechnet :D Sloter |
:eek: 80-100 Stunden für:
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also ich weiss nicht aber ein netzwerk mit einem server und 20 clients (ms sbs2000, antivirus, backup, AD einrichten) gibts bei uns nach ca. 32 std, (2 mann, 2 8 stundentage). Sicher werden dann noch ca. eine woche lang kleine konfigänderungen vorgenommen, aber wenns keine probleme gibts geht dass recht flott.
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Kommt darauf an was du darunter verstehst, jedenfalls sind eine Menge Serverkunden sehr zufrieden.
Aber du kannst mir erklären wie du auf mehr Stunden kommst. Ich meinte auch nicht deine 13200 Arbeitsplätze, sondern eine Handvoll Rechner. Wie willst du da 400 Stunden erklären? Milchmädchenrechnung 7 Workstation, 3 Server: 2-3 Stunden Istbestand 7x2 Stunden setup Workstation 5 Stunden 1x Fileserver setup 5 Stunden Mailserver 10 Stunden Firewall/Router 20 Stunden Userschulung(Openoffice, Mozilla, Kmail) 5-10 Stunden Battlefield 10 Stunden Finetuning vor Ort 1x unsere günstige E-Businesslösung und auf 400 fehlt noch sehr viel. Ok, ist nur grob zusammengefast, aber erklär mir bitte die Fehlenden 250 Stunden. Bei deiner Rechnung wundert es mich nicht, wenn der Umstieg zu teuer kommt. Natürlich kann ich die Stundenzahl künstlich aufblasen, aber dann haut es den KMU aus den Socken :D Sloter |
400 stunden x € 100/std = €40000,- und dass noch ohne hardware wär schön wenn dass realität wär, dann würde ein kunde im jahr reichen :D . Wo bitte sind die firmen die mal eben €50000 für ein bisschen edv ausgeben, zahl jeden 20% provision der mir so einen daher bringt, bei uns wird schon bei €5000 gejammert, bei €50000 bräuchten wir einen notarzt im team.
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was sind eigentlich die größten probleme bei open office? Stabilität, kompatibiltät mit ms office?
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Von der Stabilität kann sich MS ein Stückchen abschneiden.. :ms:
Die Kompatibilität mit der MS Office Welt ist das Problem. Sobald etwas "kompliziertere" Seitenlayouts verwendet werden, ist es aus mit der Übernahme. Wobei kompliziert schon bei zB: Word->Writer für die Verwendung von Kopf- und Fußzeilen steht, Grafiken die über den Seitenrand hinausschaun (sehr bleibt bei Logos von manchen Firmen.. *grr*), etc. Ansonsten funktioniert die Übernahme von Word Texten, Exel-Tabellen etc. sehr gut. MS-Office Makros sind nicht lauffähig. Die Abspeicherung von OpenOffice Dokumenten im MS-Office Format bedingt den uU. Verlust von OO eigenen formatierungen, was ja klar ist. Aber sonst sind in diese Richtung (nach unseren Erfahrungen bis jetzt) sehr gute Ergebnisse zu erziehlen bis jetzt hat alles geklappt. An sich ist meiner Meinung nach OO1.1 die bessere Office Lösung alleine wegen der mitgelieferten pdf-konvertierung (auch wenn Perfektionisten da Einstellmöglichkeiten wollen) und der Stabilität. Seit OO1.1 herausen ist (wir haben 2 Wochen vor dem Erscheinungstermin mit der Vorbereitung begonnen und mit dem Erscheinungstag installiert) haben wir keinen einzigen Absturz oder ähnliches zu verzeichnen. Für User die selten Dokumente mit anderen austauschen, stellt sich die Frage MS oder OpenOffice eigentlich garnicht. Da sollte OO klar der Vorzuge gegeben werden. Eine Firma, die seit Jahren mit MS arbeitet, entsprechend viele Dokumente besitzt, ständig von Vorlagen weg abeitet und/oder von alten, größeren Dokumenten weg arbeitet und mit Kunden/Lieferanten MS-Dokumente austauschen muß, hat bei einem Umstieg einiges an Arbeit zu erledigen. Ob sich das lohnt muß gerechnet werden. Bei wenigen Lizenzen stellt sich die Kostenfrage, bei vielen Lizenzen (>50) ist ein Umstieg wahrscheinlich sogar auf längere Sicht günstiger. Meine bescheidene Meinung dazu... |
OLE Objekte gehen ah net. (nona)
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Und meine Herren (und Damen?):
I red net von der Transition selbst, sondern von den beratenden Tätigkeiten die _davor_ angesetzt werden. Da wird noch nix angriffen, installiert, montiert etc. Und wemma glernt hat wie das geht dann dauert das halt so lang. :rolleyes: Da is no net amal a Partie ET oder UT drin. :heul: Irgendwie is des was für Leut die gern mit Gürtel _und_ Hosenträger unterwegs sind. Und die alles ganz genau im vorhinein wissen wollen/müssen. Vor allem was das Geld betrifft. Entsprechend hat si a no kana beschwert. Schon gar nicht über den Aufwand der da getrieben wird. Ah ja. Der Stundensatz für IT Consultants in Österreich bewegt sich AFAIK zwischen 130 und 250 EUR pro Stunde. In Deutschland und der Schweiz darfs gern mehr sein. Wohlgemerkt Lou: das is der Preis um den du verkauft wirst, net wost ins Börsl kriegst. Ausserdem gibts sogar in Ö ca 2000 Firmen die mehr als 1 Mio EUR im Jahr für IT ausgeben. Voraussetzung: Entsprechende Grundausbildung (TU/FH/WU), haufenweise Produktzertifizierungen (IBM, SAP, Oracle, CISCO, Nokia, Checkpoint, SUN, Microsoft, SANS, LPI, RHCE, ... ) IT Specialist Zertifizierung (= min 5a Praxis als Admin. IBM, CCP o.ä.), Consultant Zertifizierung (= min 8a Praxis als IT Architect, PWC, ICMCI o.ä.), insges. 10+ Jahre Branchenerfahrung in entsprechendem Firmenumfeld. Gut wär auch a PMP Zertifizierung. Ah ja: die Zertifizierungen müssen i.d.R. alle 2 Jahre erneuert werden. Weil sonst nimmt di kana ernst. (Minesweeper Consultant Solitaire Expert is zweng :) Und die gute Nachricht: Es gibt im deutschen Sprachraum viel zu wenige davon! Aber ihr habt ja recht: KMUs/SMEs sind net das natürliche Habitat dieser Spezies. Was ich mich frag is: Brauchen die SMEs des net oder glaubens, dasses net brauchen oder sind Consultants zu großkopfat, oder ... ? Am Interesse kanns net liegen. Allein die Aussicht mal ein Projekt unter 1 Jahr abzuschließen is Motivation genug. Ihr solltet euch jetzt auch net an den 400h aufhängen. War nur eine grobe Schätzung von wem der mit SEs keine Erfahrung hat. Wobei jeder andere Vorstellungen davon hat was ein SE, ein ME und ein LE is ... |
Small-, Medium-, Large-Enterprise :p
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