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maXTC 12.10.2003 18:53

es ist schon ein starkes stück, von einer frau zu verlangen oder zu erwarten, dass sie nach einer vergewaltigung auch noch das kind des peinigers austragen soll/muss...

das sind dann wahrscheinlich genau die leute, die der frau die schuld geben weil sie ja einen zu kurzen rock anhatte oder zu sexy gestylt war...

--> Dann ist es also auch ein Frauenrecht, sich selber zu verletzten.

das würde ich so nicht sagen, es bleibt jedem menschen selbst überlassen was er mit sich selbst macht.

enjoy2 12.10.2003 19:30

Zitat:

Georg Eder (Salzburger Bischof 1989) zum Thema Abtreibung „Das (nach einer Vergewaltigung) entstehende Menschenleben“ darf nicht abgetrieben werden, doch „zum Schutz der Natur selber“ entstehe nach einer Vergewaltigung nur ganz selten eine Empfängnis (wie er gelesen hätte), wenn dieser Gewaltakt von der Frau „nicht nur vorgeschützt“ worden sei.
Was ein Bischof nicht alles liest ...

bzw. zu die Kirche deckt eigene Skandale restlos auf:
http://www.ikvu.de/missbrauch/wsk-missbrauch.pdf
nur sie braucht eben Jahrzehnte dazu und massiven Druck von außen, damit sie das tut. :mad: :ms:

Cindy 12.10.2003 19:34

Zitat:

apropos Recht auf Schwangerschaftsabbruch in Österreich:
Paragraph 96
und weiterlesen ist auch nicht verboten....

§ 97. (1) Die Tat ist nach § 96 nicht strafbar,
1. wenn der Schwangerschaftsabbruch innerhalb der ersten drei
Monate nach Beginn der Schwangerschaft nach vorhergehender ärztlicher
Beratung von einem Arzt vorgenommen wird; oder
2. wenn der Schwangerschaftsabbruch zur Abwendung einer nicht
anders abwendbaren ernsten Gefahr für das Leben oder eines schweren
Schadens für die körperliche oder seelische Gesundheit der
Schwangeren erforderlich ist oder eine ernste Gefahr besteht, daß das
Kind geistig oder körperlich schwer geschädigt sein werde, oder die
Schwangere zur Zeit der Schwängerung unmündig gewesen ist und in
allen diesen Fällen der Abbruch von einem Arzt vorgenommen wird; oder
3. wenn der Schwangerschaftsabbruch zur Rettung der Schwangeren aus
einer unmittelbaren, nicht anders abwendbaren Lebensgefahr unter
Umständen vorgenommen wird, unter denen ärztliche Hilfe nicht
rechtzeitig zu erlangen ist.
(2) Kein Arzt ist verpflichtet, einen Schwangerschaftsabbruch
durchzuführen oder an ihm mitzuwirken, es sei denn, daß der Abbruch
ohne Aufschub notwendig ist, um die Schwangere aus einer unmittelbar
drohenden, nicht anders abwendbaren Lebensgefahr zu retten. Dies gilt
auch für die im Krankenpflegefachdienst, in medizinisch-technischen
Diensten oder im Sanitätshilfsdienst tätigen Personen.
(3) Niemand darf wegen der Durchführung eines straflosen
Schwangerschaftsabbruchs oder der Mitwirkung daran oder wegen der
Weigerung, einen solchen Schwangerschaftsabbruch durchzuführen oder
daran mitzuwirken, in welcher Art immer benachteiligt werden.

Cindy 12.10.2003 19:39

Zitat:

Original geschrieben von enjoy2
Was ein Bischof nicht alles liest ...

jaja da gabs doch auch die "argumente" der katholen wie: wenn eine frau bei einer vergewaltigung nicht schwanger werden will und keine sexuelle lust empfindet, dann wird sie auch nicht schwanger. die frauen die dabei schwanger wurden hatten (insgeheim) lust daran vergewaltigt zu werden.

lg
cin

enjoy2 12.10.2003 19:43

Religion

Es war einmal, irgendwo in den unendlichen Weiten Amerikas, Asiens oder in Anderswo.

Dort erstreckte sich ein wunderschönes Kornblumenfeld über tausende von Kilometern. Und mitten in diesem Feld stand ein Dorf. Die Menschen in diesem Dorf gingen alle der Feldarbeit nach. Keiner hatte über den anderen zu bestimmen, alle Entscheidungen die getroffen werden mussten wurden gemeinsam beschlossen und wenn ein einzelner sich nicht der Mehrheit anschließen konnte, so gestaltete er seine Handlungen doch so, dass die anderen nicht davon gestört wurden.
Alle waren in irgendeiner Art und Weise mit den Kornblumen beschäftigt. Ob Samen streuen, Blüten ernten oder Wasser geben.
Doch eines Tages kam ein Mann auf die Idee, dass doch irgendwer die Oberaufsicht über die Kornblumen haben müsse, einer der alles organisiert, kontrolliert, exekutiert.
Und so begann er den anderen Menschen in diesem Dorf zu erzählen, dass er geträumt habe, dass ab jetzt, jeder, der etwas mit den Kornblumen machen wollte, vorher ihn fragen müsse. Dass jetzt an den großen Bittfesten die es mehrmals in Jahr gab, und an denen bis jetzt alle gemeinsam beteiligt waren, nun er den Vorsitz haben müsse. Und dass, da er ja jetzt seine Zeit mit organisieren und zelebrieren verbringen müsse, ein jeder Dorfbewohner einen Teil seiner Einkünfte an ihn abgeben müsse.
Seine Mitbewohner waren damit einverstanden und so nahm ein neuer Lebensabschnitt seinen Lauf.

Und wie es halt so ist beim Organisieren, war bald immer mehr zu organisieren und zelebrieren und der Mann beschloss, dass er wohl Helfer brauchen würde um seine Arbeit auch ordentlich machen zu können. So wählte er einige andere aus, und im Laufe der Zeit wählten diese Einige andere aus und im Laufe der Zeit wählten... .
Daraus ergab sich aber das Problem, dass diese <Auserwählten> natürlich auch nicht selber produktiv sein konnten, also auch mit erhalten werden mussten.
Irgendwann einmal dann begannen sich die Dorfbewohner zu fragen ob es denn wirklich notwendig sein so viele <Auserwählte> zu haben, und was denn passieren würde, wenn sie nicht mehr organisieren und zelebrieren würden.
Nun sahen sich die A. etwas in der Zwickmühle. Sie begannen den einfachen Dorfbewohnern zu erzählen dass die Kornblumen doch nur wachsen würden weil sie, die A., alles Notwendige dazu taten. Ohne sie, die A., würde es bald keine Kornblumen mehr geben. Und was dann mit den Dorfbewohnern passieren würde, deren ganze Existenz darauf aufgebaut war dass es Kornblumen gab, war wohl klar. Und so machten die <Auserwählten>, die bisher vielleicht sogar einen ganz brauchbaren Beitrag im Dorf leisteten, den Schritt zur Lüge.
Die Dorfbewohner, die sich schon gar nicht mehr daran erinnern konnten, dass es einmal eine Zeit gegeben hatte, als die Blumen auch ohne zelebrieren und organisieren wuchsen, dass jeder einzelne von ihnen von selbst wusste, was mit den Blumen zu tun war und selbst entscheiden konnte was und wann er es tat, glaubten den A. also dass sie diese Blumen am Leben erhalten würden. Warum sollten sie es auch bezweifeln, bis jetzt waren die A. ja ein brauchbarer Teil des Ganzen gewesen.

Nun begann wieder ein neuer Abschnitt im Leben des Dorfes. Menschen, die bisher einen Teil ihres Einkommens abgegeben hatten, um andere, zum einfacheren Leben aller, mitzuverpflegen, gaben jetzt weil sie ANGST hatten um ihr Fortbestehen.
Auch bei den <Auserwählten> änderte sich an diesem Tage einiges. Einige von ihnen merkten plötzlich, dass sie ab jetzt etwas in der Hand hatten, was bis dahin nicht gewesen war, nämlich MACHT. Und wie es leider so oft in der menschlichen Natur liegt, begannen einige von Ihnen diese Macht zu missbrauchen. Leider hatte es nur wenig Bedeutung dass natürlich nicht alle A. korrupt wurden. Natürlich gab es auch A. die zum Wohle aller arbeiten wollten.
So kam es, dass die normalen Dorfbewohner immer Ängstlicher und Ärmer, die <Auserwählten> immer Mächtiger und Reicher wurden.
Als die Not der Dorfbewohner am Ärgsten war, ergab es sich, dass sich einige der Menschen nun gar nicht mehr zu helfen wussten und beschlossen, lieber die Sicherheiten ihrer bekannten Welt zu verlassen, als hier weiter zu leiden. Nun begann der 4. Abschnitt in der Geschichte dieses Dorfes und seiner Bewohner.

enjoy2 12.10.2003 19:43

Diese Menschen nahmen nun all ihren Mut zusammen und wanderten Richtung Süden, Norden oder anderswohin. Sie waren viele Wochen, Monate oder vielleicht sogar Jahre unterwegs. Doch dann, endlich, erreichten sie einen Ort, an dem ganz offensichtlich auch Menschen wohnten. Nun waren aber unsere Exdörfler schon sehr misstrauisch geworden im Umgang mit anderen. Anstatt sich also gleich ins Zentrum des Dorfes zu stürzen und die Gesellschaft der anderen zu genießen, legten sie sich lieber auf einen Hügel, der das Dorf leicht überragte und begannen, das Leben und Treiben im Dorf zu beobachten.
Die Landschaft um das Dorf herum war geprägt von einem Sonnenblumenfeld dass sich weit über den Horizont erstreckte. Es erinnerte unsere Auswanderer ein wenig an die gigantischen Ausmaße ihres heimatlichen Kornblumenfeldes und versetzte sie in leichte Wehmut nach der Geborgenheit ihrer Heimat. Die Menschen in diesem Dorf gingen der Feldarbeit nach und der größte Teil ihrer Zeit war irgendwie mit den Sonnenblumen verbunden. Auch feierten sie Feste in deren Mittelpunkt das Gedeihen und der Gebrauch der Blumen stand. Auch diese Feste erinnerten unsere Auswanderer sehr an die Feierlichkeiten in ihrer Heimat. Nur wurden hier andere Symbole verwendet, andere Worte begleiteten die Feiern wurden von Menschen angeführt die andere Kleider trugen als die <Auserwählten> in ihrem Dorf. Unsere Auswanderer, nachdem sie lange genug beobachtet hatten, bemerkten auch, dass sich nicht alle Bewohner dieses Dorfes an der Feldarbeit beteiligten. Es gab einige unter ihnen, die, so war wenigstens zu beobachten, die nichts taten, als das in Empfang zu nehmen was ihnen die Übrigen darbrachten.
Auch das erinnerte unsere Freunde sehr an ihr eigenes Dorf und, aus Angst vor diesen <Besonderen> im Dorfe, beschlossen sie, unbemerkt weiter zu ziehen.
Sie hatten schon alle ihre Sachen zusammengepackt und warfen noch schnell einen traurigen Blick zurück auf das Dorf, von dem sie sich eine neue Heimat erhofft hatten, als sie etwas Eigenartiges wahrnahmen. Einige Menschen aus dem Dorf hatten Rucksäcke gepackt und begannen das Dorf zu verlassen. Aber nicht langsam und friedlich, nein, sie wurden von den <Besonderen> aus dem Dorf gejagt. Sie machten sich also schnell auf den Weg um mit diesen Fremden zusammenzutreffen. Da sie nicht die gleiche Sprache sprachen konnten sie sich nur sehr notdürftig verständigen.
Durch ihr ähnliches Schicksal fühlten sie aber eine Art Zusammengehörigkeit und beschlossen, sich gemeinsam auf den Weg zu machen.

Lange waren sie auf dem Weg und lernten mit der Zeit sich zu verständigen. Und irgendwann einmal, nach vielen vielen Tagen kamen sie an die Grenzen eines wunderschönen Feldes voller Mohnblumen. Hier wollten sie sich niederlassen. Sie legten ihre Sachen ab und begannen es sich dort gemütlich zu machen als plötzlich einige Männer und Frauen, beladen mit vielen Habseligkeiten hastig an ihnen vorbeieilten. Kaum hatten sie in die Augen dieser Fremden geblickt wussten sie um deren Schicksal, packten in aller Eile ihre Sachen und folgten der fremden Gruppe.

Wieder vergingen viele, viele Nächte und Tage bis sich alle miteinander verständigen konnten. Nun begannen sie über ihre unterschiedlichen Lebensweisen zu erzählen. Es fiel ihnen auf, wie unterschiedlich doch ihre verschiedenen Rituale waren die von den <Auserwählten> zelebriert wurden und dass sie aber trotzdem das Gleiche bewirkten. So schien es nahe liegend für die verschiedenen Dorfbewohner, dass ihr Leben auch ohne diese Rituale nicht aus den Fugen geraten würde. Und sie erforschten auch die Gemeinsamkeiten ihres Tagesablaufes.
Immer mehr kamen sie zur Einsicht, dass diese Gemeinsamkeiten die Grundlagen ihres Lebens sein mussten. Es wuchs in ihnen die Einsicht, dass, wenn sie in eine Welt geboren wurden in der alles in Verbindung stand mit diesen Blumen, sie auch all das Wissen in sich haben müssten, dass für dieses Leben notwendig war. Und zwar jeder Einzelne von ihnen.
So fanden sie langsam wieder zu einem Wissen zurück, dass für ihre Ahnen ganz selbstverständlich gewesen war.
Und wenn sie auch gestorben sind, so leben sie doch heute noch.

Es fällt mir schwer, mich mit Systemen anzufreunden, die für sich das Monopol in Anspruch nehmen, alles über die Geheimnisse des Lebens, und alles darüber hinaus, zu wissen und all dies dann auch gleich Verwaltet. Egal ob diese Systemverwalter sich auf so große Menschen wie Jesus, Buddha, Mahavira, Zarathustra, Mohammed,...berufen. So nebenbei bin ich wirklich der Meinung dass die Wahrheit in den Wurzeln all dieser Systeme und in uns zu finden ist und diese Wurzeln heißen halt wieder Je Bu Ma Za Mo.

enjoy2 12.10.2003 19:44

zu dem Text: FULL ACK

jayjay 12.10.2003 19:44

ich denke, dass niemand von uns "leben" bzw. ab wann leben beginnt definieren kann und genau da liegt das problem.

ab dem zeitpunkt wo man ungeborenes zum leben erklärt ist eine abtreibung mord, ganz egal ob das kind von einem vergewaltiger oder von wem auch immer kommt. das kind ist das lebewesen, das geschützt wird und nicht der vergewaltiger - was kann denn das kind dafür wie es gezeugt wurde?? wenn jemand für sich selbst entscheidet, dass ein unter 3 monatiges leben noch kein leben ist dann muss diejenige dies auch mit ihrem gewissen verantworten - ich persönlich könnte das (als frau) höchstwahrscheinlich nicht und würde mir mein leben lang vorwürfe machen mein eigenes kind ermordet zu haben.

auf der einen seite sollte sich aber auch die kath. kirche selbst mal beim zeug nehmen, da sie es war und auch heute noch ist, die ledige kinder "bastarde" bezeichnet und aufs äusserste denunzierte...

Flink 12.10.2003 22:26

Zitat:

Original geschrieben von jayjay
auf der einen seite sollte sich aber auch die kath. kirche selbst mal beim zeug nehmen, da sie es war und auch heute noch ist, die ledige kinder "bastarde" bezeichnet und aufs äusserste denunzierte...
Wenn Sie aufgrund des Verhaltens Ihres Dorfpfarrers oder von sonst jemandem, der sich im Besitz eines Taufscheins befindet, nun ein pauschales Urteil über die gesamte Kath.Kirche abgeben, ist es vollkommen sinnlos, mit Ihnen darüber weiterzudiskutieren. :(

maXTC 12.10.2003 23:03

und was ist mit dem verhalten der dorfpfarrer aus rom?

Cindy 12.10.2003 23:15

Zitat:

Original geschrieben von jayjay
auf der einen seite sollte sich aber auch die kath. kirche selbst mal beim zeug nehmen, da sie es war und auch heute noch ist, die ledige kinder "bastarde" bezeichnet und aufs äusserste denunzierte... [/b]
nur mal so dahergedacht...
das beste beispiel einer ungewollten ausserehelichen schwangerschaft steht eigentlich schon in der bibel. natürlich hatte maria, die ihren mann betrogen hat, ihrem josef erzählen müssen sie habe ihren balg vom "heiligen geist" denn sonst wär der liebe josef hergegangen und hätte nicht nur sie sondern auch ihren schwängerer vermutlich erschlagen. jesus ist also laut bibel nix weiter als auch ein bastard, weil ein lediges kind. die gute war laut matthäus nämlich noch nicht mal mit ihrem habschi (josef) verheiratet, sondern nur verlobt.
diese ganze chose ist nix anderes als ein zeugnis dafür, wie kirche mit frauen und sexualität umgeht.
1) sollte man trotz aller biologischen gründen, die dagegensprechen, trotzdem die s.g. unbefleckte empfängnis als version bevorzugen, sieht man klar, dass der tolle gott nicht mal der frau den spass gönnen wollte, die eine normale zeugung mit sich bringt. eine ideale frau hat also möglichst ohne lust und leidenschaft leben zu geben.
2) maria war mit josef zum zeitpunkt der zeugung lediglich verlobt. das heisst sie hatte sehr wohl vorehelichen geschlechtsverkehr. eine sache die uns die r.k. kirche zu verbieten versucht. natürlich sind hier nur die frauen die schlampen, die herumhuren.
3) natürlich durfte es ja nur eine jungfrau sein. bloss nicht eine, die bereits kinder hatte, oder gott-behüte ihren mann "erkannt" hatte, also mit ihm sex hatte.
4) natürlich hatte josef maria erst nach der geburt jesu "erkannt", also erst dann mit ihr sex gehabt. kein sex während der schwangerschaft. ich mag mich ja täuschen aber, lehnt die kath. kirche das nicht auch ab? denn sex darf ja nur der zeugung von nachkommen dienen. und keinesfalls darf man daran lust und freude haben.
...wie gesagt nur mal so dahergedacht.

lg
cin

Tarjan 12.10.2003 23:26

Zitat:

Original geschrieben von Flink
Wenn Sie aufgrund des Verhaltens Ihres Dorfpfarrers oder von sonst jemandem, der sich im Besitz eines Taufscheins befindet, nun ein pauschales Urteil über die gesamte Kath.Kirche abgeben, ist es vollkommen sinnlos, mit Ihnen darüber weiterzudiskutieren. :(
Groer war aber schon a bissi mehr als ein Dorfpfarrer. Und die Geschichte hat gezeigt dass einige der Lieben Väter in Rom recht unheilig waren.

franznovak 12.10.2003 23:50

Martin Luther:
Zitat:

"Ist irgendeine Hölle, so muß Rom drauf gebaut.."
Zitat:

"Sie schmücken sich mit dem Namen Christi, des hl. Petrus und der Kirche, obwohl sie doch voll sind von den ärgsten Teufeln in der Hölle, voll, voll, und so voll, daß sie nichts denn eitel Teufel ausspeien, auswerfen und schneuzen können."
Es ist kein Geheimnis, dass zur Zeit Luthers die "kirchliche" Prostitution einen Gipfelpunkt erreichte. Ihren "Schäfchen" untersagten sie sich in der Ehe zu lieben, aber selbst waren sie kranke (Jung)Frauenpeiniger und Vergewaltiger.
Vor den 90ern kahm nur selten ein Missbrauchsfall an die Öffentlichkeit, da die blauäugige Volks-Meinung über die Vertreter Gottes alles andere als schlecht war.






ps: An Gott und sein Wort zu glauben ist Jedermanns private Sache, aber Gott und sein Wort wirst in den großen Kirchen (mit ihrer Doppelmoral) nicht finden, eher Gegenteiliges...

jayjay 12.10.2003 23:54

Zitat:

Original geschrieben von Flink
Wenn Sie aufgrund des Verhaltens Ihres Dorfpfarrers oder von sonst jemandem, der sich im Besitz eines Taufscheins befindet, nun ein pauschales Urteil über die gesamte Kath.Kirche abgeben, ist es vollkommen sinnlos, mit Ihnen darüber weiterzudiskutieren. :(
soll ja nicht heissen, dass alle geistlichen schlecht sind. es gab - und gibt - aber auch unter geistlichen zahlreiche "schwarze schafe", wie es sie eben auch unter "weltlichen menschen" gibt.

gerade in kleinen dörfern ist es heute noch äusserst schwierig für uneheliche kinder und daran ist die kirche nicht ganz unschuldig, das ist nun mal fakt: sexualität ausserhalb der ehe ist ja "verboten", wenn dann sogar noch ein kind daraus entsteht wirds ganz schlimm ...

ich bin durchaus für eine christliche kirche, allerdings für eine moderne, die es ja tatsächlich auch gibt! weiters bin ich mir auch im klaren, dass die kirche nicht von ihren prinzipien abweichen kann, weil sie sonst ihre grundsätze "verraten" würde. trotzdem leben wir in einer freien (aufgeklärten) welt in der der mensch im mittelpunkt steht: wie man dieses mensch-sein gestaltet entscheidet die gesellschaft und die kirche ist "nur" ein teil dieser gesellschaft und nicht die gesellschaft als ganzes.

gerade in deutschland gab es projekte, wo (moderne) priester mit frauen vor einer abtreibung redeten, dass es auch andere möglichkeiten gebe und sich um die frauen kümmerten (abtreibung geschieht ja vielfach aus verzweiflung und da wirkt ein vernünftiges gespräch oft wunder und zeigt andere perspektiven auf!). so etwas finde ich sinnvoll und eine aufgabe für eine moderne kirche.
dass der vatikan eben solche gespräche verbieten liess finde ich weniger sinnvoll...

jayjay 12.10.2003 23:58

Zitat:

Original geschrieben von franznovak

ps: An Gott und sein Wort zu glauben ist Jedermanns private Sache, aber Gott und sein Wort wirst in den großen Kirchen (mit ihrer Doppelmoral) nicht finden, eher Gegenteiliges...


da bin ich deiner meinung! kirche und christliche lehre ist nicht das gleiche. trotzdem gibt es aber auch in der kirche gute menschen, die nach dem vorbild von jesus christus zu leben versuchen.

über verallgemeinerungen, dass alle geistlichen kindesmisshandler und vatikan-anhänger sind, kann ich eigentlich nur den kopf schütteln.

gnagflow 13.10.2003 06:55

Zitat:

Original zitiert und geschrieben von Cindy:
--> Dann ist es also auch ein Frauenrecht, sich selber zu verletzten.

inwiefern hat das mit abtreibung zu tun?

Eine Abtreibung geht so gut wie nie ohne körperliche Schmerzen vonstatten. Von den seelischen gar nicht zu reden.
Zitat:

Original geschrieben von jayjay:
über verallgemeinerungen, dass alle geistlichen kindesmisshandler und vatikan-anhänger sind, kann ich eigentlich nur den kopf schütteln.

amen dazu
Zitat:

Original geschrieben von franznovak:
ps: An Gott und sein Wort zu glauben ist Jedermanns private Sache, aber Gott und sein Wort wirst in den großen Kirchen (mit ihrer Doppelmoral) nicht finden, eher Gegenteiliges...

Wer suchet, der findet.
Und außerdem: Doppelmoral ist keine Erfindung der Kirche(n), sie kommt in den besten Familien vor.

gnagflow 13.10.2003 07:12

Zitat:

Original geschrieben von Cindy
nur mal so dahergedacht...
1) sollte man trotz aller biologischen gründen, die dagegensprechen, trotzdem die s.g. unbefleckte empfängnis als version bevorzugen, sieht man klar, dass der tolle gott nicht mal der frau den spass gönnen wollte, die eine normale zeugung mit sich bringt. eine ideale frau hat also möglichst ohne lust und leidenschaft leben zu geben.

Lies doch einmal das "Hohe Lied der Liebe" im Alten Testament und überdenke deine Aussage nochmal.
Zitat:


2) maria war mit josef zum zeitpunkt der zeugung lediglich verlobt. das heisst sie hatte sehr wohl vorehelichen geschlechtsverkehr. eine sache die uns die r.k. kirche zu verbieten versucht. natürlich sind hier nur die frauen die schlampen, die herumhuren.

Lies dazu einmal die (zugegeben apokryphe) Geschichte der Susanna aus dem alttestamentlichen Buch Daniel.
Zitat:


4) natürlich hatte josef maria erst nach der geburt jesu "erkannt", also erst dann mit ihr sex gehabt. kein sex während der schwangerschaft. ich mag mich ja täuschen aber, lehnt die kath. kirche das nicht auch ab? denn sex darf ja nur der zeugung von nachkommen dienen. und keinesfalls darf man daran lust und freude haben.
...wie gesagt nur mal so dahergedacht.

Da liegst du wirklich komplett falsch, siehe auch ein früheres Posting von Flink.

Tarjan 13.10.2003 09:08

Zitat:

Original geschrieben von gnagflow

Wer suchet, der findet.
Und außerdem: Doppelmoral ist keine Erfindung der Kirche(n), sie kommt in den besten Familien vor.

Aber die Kirche hat sie perfektioniert.

Mal davon abgesehen was die Kirche intern predigt oder nicht, warum lassen sie nicht andersdenkende in Ruhe? Gerade bei der Abtreibungsthematik mischen sie sich gleich allgemein überall rein.

Oli 13.10.2003 09:11

Viele (konservative) Mitglieder der röm. kath. Kirche nehmen sich das Recht, bei Diskussionen wo es z. B. um das Thema Sexualität, Jugend, Verhütung, etc. geht, mit krampfhaft aus dem Zusammenhang gerissenen Bibelzitaten Ihre Position als die alleinige gültige zu betrachten. Ja viel mehr, sie möchten die Bibel mit der weltlichen Gesetzgebung verschmelzen und nur die Bibel als allein gültiges Recht für alle auf diesem Planeten lebenden Menschen anerkennen.

Liebe Leute, bitte seid so tolerant, und laßt jeden an das glauben, und nach den (religiösen) Gesetzen leben, die er für richtig hält. Ich stelle jedem frei, wenn er von der Bibel so überzeugt ist, danach zu leben. Mit allen Auflagen - so wie es dort vor über 2000 Jahren geschrieben wurde. Aber die Bibel ist KEIN gültiges weltliches Gesetzbuch, daher stellt mir bitte frei, nicht daran zu glauben, und nach meinen religiösen Gesetzen zu leben. Und bitte vergeßt nie, daß wir uns alle NUR an die weltliche Gesetzgebung halten müssen - nicht mehr!

Ich glaube auch an einen Gott, vielleicht ist es sogar der selbe, an der Ihr zu glauben vermeint. Mein Gott hat jedoch sicher nichts gegen Liebe (auch gleichgeschlechtliche), gegen Sex und Verhütung, verurteilt jedoch jede Art von Kindesmißbrauch!

Ciao Oliver

Flink 13.10.2003 09:15

Zitat:

Original geschrieben von jayjay
gerade in deutschland gab es projekte, wo (moderne) priester mit frauen vor einer abtreibung redeten, dass es auch andere möglichkeiten gebe und sich um die frauen kümmerten (abtreibung geschieht ja vielfach aus verzweiflung und da wirkt ein vernünftiges gespräch oft wunder und zeigt andere perspektiven auf!). so etwas finde ich sinnvoll und eine aufgabe für eine moderne kirche.
dass der vatikan eben solche gespräche verbieten liess finde ich weniger sinnvoll...
Es ist falsch zu behaupten, dass der Vatikan diese Gespräche verbieten ließ. Im Gegenteil, der Vatikan will, dass diese Gespräche geführt werden. Der Papst hat den deutschen Katholiken jedoch verboten, nach dem Beratungsgespräch einen Schein auszustellen, der dann als Lizenz zum Töten verwendet werden konnte. Es ist eben moralisch nicht vertretbar, sich gegen das Töten von Menschen auszusprechen und dann einen Schein auszustellen, der jemanden vor Strafverfolgung schützt, wenn er Embryos (=Menschen) töten läßt.

Flink 13.10.2003 09:34

Zitat:

Original geschrieben von Oli
Liebe Leute, bitte seid so tolerant, und laßt jeden an das glauben, und nach den (religiösen) Gesetzen leben, die er für richtig hält. Ich stelle jedem frei, wenn er von der Bibel so überzeugt ist, danach zu leben. Mit allen Auflagen - so wie es dort vor über 2000 Jahren geschrieben wurde. Aber die Bibel ist KEIN gültiges weltliches Gesetzbuch, daher stellt mir bitte frei, nicht daran zu glauben, und nach meinen religiösen Gesetzen zu leben. Und bitte vergeßt nie, daß wir uns alle NUR an die weltliche Gesetzgebung halten müssen - nicht mehr!
Ich glaube auch an einen Gott, vielleicht ist es sogar der selbe, an der Ihr zu glauben vermeint. Mein Gott hat jedoch sicher nichts gegen Liebe (auch gleichgeschlechtliche), gegen Sex und Verhütung, verurteilt jedoch jede Art von Kindesmißbrauch!
Lieber Oliver,
es zwingt dich keiner dazu, an Jesus zu glauben, der alleine der Weg in den Himmel ist. Sehe dich nicht gezwungen, deinen Weg zu verlassen, aber mache dir Gedanken darüber, ob es sinnvoll sein kann, sich selber einen Gott auszudenken ohne eine Grundlage in alten Schriften, für deren Zuverlässigkeit seit Jahrhunderten Menschen Zeugnis abgelegt haben. Ob dir der ausgedachte bzw. zurechtgezimmerte Gott dann ein ewiges Leben im Himmel schenken wird? :confused::confused::confused:
Mit der Gesetzgebung irrst du. Die Menschen sind auch den Naturgesetzen unterworfen und ihr Wohlergehen hängt stark davon ab, ob die Gebote Gottes eingehalten werden. Gott redet durch das Gewissen zu allen Menschen, auch den Heiden. Das Gewissen benötigt Weiterbildung, um gut zu einem sprechen zu können. Dies ist einer der Hauptgründe, warum auch Vertreter der Kirche ich Fehltritte leisten.

Flink

-=[n0t mY daY]=- 13.10.2003 09:36

ok - abtreibung is, wenn auch auf andere weise die toetung eines menschen, aber ich glaub damit hat die frau die abtreiben laesst sicher mehr als genug probleme, weil niemand so skrupellos ist und eifnach so sagt "jo schneid mas raus", da stecken immer viele gedanken dahinter.

des einzige wo ich (waer ich a frau ;)) ohne nachzudenken abtreiben wuerd is nach einer vergewaltigung. und da gehts glaub ich jeder frau so...

du als mann flink wirst des ja sicher net einsehen, DIR kann so etwas ja nicht passiern, gell? :)
einer freundin von mir ist sowas passiert - und i glaub du willst net wissen wies der gangen is, also denk mal an die hintergruende von einer abtreibung und denk net so engstirnig.

bibel hin - bibel her, der christliche glaube und die kirche sind schon lang nicht mehr eins, und waren's auch nie wirlich -> i sag nur hexenverbrennung (hab noch nie gfundn das in da bibel steht das sogenannte hexen verbrennt werden solln).

ich glaube an einen gott - aber dafuer brauch ich die kirche sicher nicht! die sind doch nur mehr a gemeinschaft aus lauter kasperl - zumindest die meisten die in der oeffentlichkeit stehen und so an scheiss vazapfen wie des im link vom ersten beitrag.
und sowas zieht das "image" der kirche runter, solche schwarzen schafe gibts immer - in jeder gemeinschaft.
weil gegen an dorfpfarrer der nach der bibel lebt und sich nicht ins sexleben anderer einmischt oder sonstiges sag i ja absolut nix - es is jedem sein recht wie er/sie lebt, aber das leben anderer sollte man schoen in ruhe lassen, auch wenn man sich papst oder sonstiges nennt

-=[n0t mY daY]=- 13.10.2003 09:40

Zitat:

Original geschrieben von Flink
Mit der Gesetzgebung irrst du. Die Menschen sind auch den Naturgesetzen unterworfen und ihr Wohlergehen hängt stark davon ab, ob die Gebote Gottes eingehalten werden. Gott redet durch das Gewissen zu allen Menschen, auch den Heiden. Das Gewissen benötigt Weiterbildung, um gut zu einem sprechen zu können. Dies ist einer der Hauptgründe, warum auch Vertreter der Kirche ich Fehltritte leisten.
herst wos is mit du?! gott ist ein naturgesetz??? nur weil irgenda kasperl mal a paar gebote auf stein ghaut hat muss jeder danach leben? und was is wenn ichs nicht tu? fall ich auf da stelle tot um? muesst i aber schon laengst weg vom fenster sein.

und jetzt sag ma eins: in anderen religionen gibt es keine gebote "unseres" gottes (meiner is des sicha net) - haben diese leute jetzt kein schoenes leben und sind "schlecht" oder was willst uns damit sagen? wenn unser wohlergehen von de geboten gottes abhaengt muss es ja fast so sein!


herst bua du redst an bledsinn daher des is traurig :(

Tarjan 13.10.2003 09:44

Zitat:

Original geschrieben von Flink
Lieber Oliver,
es zwingt dich keiner dazu, an Jesus zu glauben, der alleine der Weg in den Himmel ist. Sehe dich nicht gezwungen, deinen Weg zu verlassen, aber mache dir Gedanken darüber, ob es sinnvoll sein kann, sich selber einen Gott auszudenken ohne eine Grundlage in alten Schriften, für deren Zuverlässigkeit seit Jahrhunderten Menschen Zeugnis abgelegt haben. Ob dir der ausgedachte bzw. zurechtgezimmerte Gott dann ein ewiges Leben im Himmel schenken wird? :confused::confused::confused:
Mit der Gesetzgebung irrst du. Die Menschen sind auch den Naturgesetzen unterworfen und ihr Wohlergehen hängt stark davon ab, ob die Gebote Gottes eingehalten werden. Gott redet durch das Gewissen zu allen Menschen, auch den Heiden. Das Gewissen benötigt Weiterbildung, um gut zu einem sprechen zu können. Dies ist einer der Hauptgründe, warum auch Vertreter der Kirche ich Fehltritte leisten.

Flink

Bitte welche Zuverlässigkeit in den letzten Jahrhunderten? Und ob der Gott der kath. Kirche ewiges Leben schenkt hat noch niemand bestätigt.

Die Menschen sind wohl den Naturgesetzten unterworfen, aber keine Kirche der Welt hat diese erschaffen. Also sollte sie sich auch aus den internen Angelegenheiten der Menschen raushalten.

Also wenn ich mein Gewissen weiterbilden will, dann muss ich mir Fehltritte erlauben. Die Argumentation muss ich mir merken. "Entschuldigen sie Herr Richter, ich musste mein Gewissen weiterbilden".

-=[n0t mY daY]=- 13.10.2003 09:52

Zitat:

Original geschrieben von Tarjan
Also wenn ich mein Gewissen weiterbilden will, dann muss ich mir Fehltritte erlauben. Die Argumentation muss ich mir merken. "Entschuldigen sie Herr Richter, ich musste mein Gewissen weiterbilden".
:lol:
naja ich glaub er geht nach dem motto "aus fehlern lernt man"

hat man wirklich so wenig hausverstand das man von, die von dir lieber flink sog. "fehler" zuerst begehen muss um dann zu wissen das es nix gut war, so ist das traurig. weil das ich keinen ministranten vergewaltig, mich nicht ins leben anderer einmisch oder sonstigen schaas dreh is ja wohl halbwegs selbstverstaendlich, findest nicht?

Oli 13.10.2003 11:26

Zitat:

Original geschrieben von Flink
Gott redet durch das Gewissen zu allen Menschen, auch den Heiden.
Flink


und genau diese Einstellung habe ich gemeint. Woher beanspruchst Du das Recht - oder glaubst Du - daß Deine Kirche/Dein Gott genau der ist, der zu allen spricht und genau jener ist, der hier zu Rechten handelt? Bin ich eine Heide, wenn ich nicht an die rk-Kirche glaube? Sind alle andersdenkenden bzw. jene, die nicht an die rk-Kirche glauben, keine Gotteskinder?

So multikulturell und vielfältig die Menschen hier sind, so viele Religionen gab es und wird es geben. Und bitte hört mit der Missionierung auf - es kotzt mich an. Mit Himmelsversprechungen ist schon in der Vergangenheit viel Schaden verursacht worden (z. B. der Versuch der "Verchristlichung" afrikanischer Völker).

Ciao Oliver

-=[n0t mY daY]=- 13.10.2003 12:15

Zitat:

Original geschrieben von Oli
und genau diese Einstellung habe ich gemeint. Woher beanspruchst Du das Recht - oder glaubst Du - daß Deine Kirche/Dein Gott genau der ist, der zu allen spricht und genau jener ist, der hier zu Rechten handelt? Bin ich eine Heide, wenn ich nicht an die rk-Kirche glaube? Sind alle andersdenkenden bzw. jene, die nicht an die rk-Kirche glauben, keine Gotteskinder?

So multikulturell und vielfältig die Menschen hier sind, so viele Religionen gab es und wird es geben. Und bitte hört mit der Missionierung auf - es kotzt mich an. Mit Himmelsversprechungen ist schon in der Vergangenheit viel Schaden verursacht worden (z. B. der Versuch der "Verchristlichung" afrikanischer Völker).

Ciao Oliver

FULL ACK!!!!!

Flink 13.10.2003 12:43

Zitat:

Original geschrieben von Oli
So multikulturell und vielfältig die Menschen hier sind, so viele Religionen gab es und wird es geben. Und bitte hört mit der Missionierung auf - es kotzt mich an. Mit Himmelsversprechungen ist schon in der Vergangenheit viel Schaden verursacht worden (z. B. der Versuch der "Verchristlichung" afrikanischer Völker).
Den Gefallen werde ich dir nicht tun - es handelt sich bei der Evangelisation nämlich um einen Auftrag Gottes. In welchem Land lebst du eigentlich, dass dich Christentum bzw. Informationen darüber ankotzen? :confused:
Ich kenne viele Menschen aus afrikanischen Ländern, die heute sehr froh und glücklich darüber sind, dass sie von Gott die Gnade des christlichen Glaubens erfahren haben, auch wenn es manchmal zu brutalen Mißbräuchen dabei gekommen ist. Sie feiern heute zumindest jeden Sonntag die Auferstehung Jesu von den Toten.
Andere freilich, sind weiterhin Gefangene in ihren Naturreligionen geblieben - die ganz bestimmt kein gemütliches Leben versprechen und keinen guten Gott kennen - oder sind zum Islam übergewechselt.

-=[n0t mY daY]=- 13.10.2003 12:58

und natuerlich ist nur der gott der christlichen kirche ein guter gott - eh klar.

was bitte laeuft falsch mit dir?

ribe10 13.10.2003 13:48

@Fink

Es freut mich, dass es doch noch Menschen gibt die versuchen die Religion hochzuhalten und sich mit ihr auseinandezusetzen.

Die Aussage "ich glaube ja an Gott, aber bitteschön an einen der sich nach mir richtet" ist leider weit verbreitet.

Ich habe zwar nicht alle Beiträge durchgelesen, aber du scheinst hier im Forum ziemlich alleine auf weiter Flur zu sein.

Lass dich nur nicht entmutigen.
:)

jayjay 13.10.2003 13:57

mich würde mal interessieren, ob kanibalen ein gewissen haben. gerade in afrika gibt es ja kulturen, die ihre feinde nach der schlacht (im wahrsten sinn des wortes) auffressen, um sich deren seelen miteinzuverleiben.

unser "westliches" gewissen ist durch einen jahrtausende langen sozialisationsprozess entstanden: der mensch erkannte was gut für die gemeinschaft (und somit für ihn) ist und lehrte das auch seinen kindern. über die jahrtausende hat sich eben dieses "gewissen" in den menschen festgesetzt - es wird aber durch menschen selbst weitergegeben und ist nicht a priori gegeben.

dieses gewissen wird auch ständig weiterentwickelt. vor nicht einmal hundert jahren gab es noch genügend leute, die zb. ein schlechtes gewissen hatten, wenn sie sich zb. scheiden liessen. in diesem fall redete tatsächlich die kirche (nicht aber gott) den menschen ein, dass eine scheidung moralisch verwerflich ist. man trichterte das den leuten so ein, dass sie es als "gewissen" akzeptierten.

was lernen wir daraus: der mensch ist - gerade was das gewissen anbelangt - äusserst manipulierbar. wenn man einem kleinen kind beibringt, dass die x schlecht sind, wird das kind weniger hemmungen haben einen von den x zu erschlagen, als, wenn man ihm beibringt, dass er gegenüber den x immer freundlich sein soll.

abschliessend möchte ich noch sagen, dass wir momentan an einer schwelle stehen, wo wir uns entscheiden müssen, wieviel gewissen die gesellschaft einem menschen einprägen soll und wieviel gewissen ein mensch selber erfahren darf (wie weit gehen die rechte des individuums?). gerade zb. im bezug auf leben ist das eine sehr heikle frage! es darf nicht so weit kommen, dass man das leben (ganz egal welches) nicht mehr moralisch schützt.

die moral ist das stärkste und effektivste aller gesetze!

Tarjan 13.10.2003 14:12

Zitat:

Original geschrieben von Flink
Den Gefallen werde ich dir nicht tun - es handelt sich bei der Evangelisation nämlich um einen Auftrag Gottes. In welchem Land lebst du eigentlich, dass dich Christentum bzw. Informationen darüber ankotzen? :confused:
Ich kenne viele Menschen aus afrikanischen Ländern, die heute sehr froh und glücklich darüber sind, dass sie von Gott die Gnade des christlichen Glaubens erfahren haben, auch wenn es manchmal zu brutalen Mißbräuchen dabei gekommen ist. Sie feiern heute zumindest jeden Sonntag die Auferstehung Jesu von den Toten.
Andere freilich, sind weiterhin Gefangene in ihren Naturreligionen geblieben - die ganz bestimmt kein gemütliches Leben versprechen und keinen guten Gott kennen - oder sind zum Islam übergewechselt.

Da liegt das Problem, es gibt Menschen, die wollen nicht missioniert werden. Und da fährst mit der Faust drüber? Ist ja egal, der Auftrag wurde ja von Gott gegeben, wass kümmert da die Meinung von anderen.

Ach ja, und nur der christliche Gott ist der gute Gott. So eine engstirnige Sicht ist ja von der Kirche schon genügsam bekannt.

Hast Du dir eigentlich die Postings von Enjoy2 über die Entstehung der Religion weiter vorne durchgelesen? Das sagt ja wohl alles aus.

Oli 13.10.2003 14:39

Zitat:

Original geschrieben von Flink
In welchem Land lebst du eigentlich, dass dich Christentum bzw. Informationen darüber ankotzen? :confused:
Hier einige Links aus der nahen Vergangenheit, wo Du gerne nachlesen kannst, was mich ankotzt:

http://www.kath.net/detail.php?id=6168

http://www.kath.net/detail.php?id=4910

oder

http://www.salzburg.com/servlet/scom...m=478791&res=0

http://www.welt.de/data/2003/07/31/143810.html

oder

http://www.spiegel.de/unispiegel/job...250135,00.html

http://365gay.com/NewsContent/052203cardinalSpeech.htm

oder

http://www.kath.net/detail.php?id=5796


....

Ciao Oliver

jayjay 13.10.2003 15:10

@ oli
 
naja, es laufen schon einige hetzkampagnen gegen die kath. kirche und das finde ich auch nicht in ordnung. die kirche ist auch ein verein, der seine eigenen statuten hat an die sich seine mitglieder zu halten haben. jeder der sich nicht daran halten will kann ja austreten. es ist nun mal kirchenrecht, dass zb. priester nicht heiraten dürfen (auch wenn ich das blödsinn finde), aber ich trete auch nicht aus dem fussballverein aus, weil ich manche schiedsrichterentscheidungen absurd finde ...

wenn sich die kirche komplett assimiliert ist sie ja nicht mehr die kirche: es wird ja niemand gezwungen dazu zu gehen bzw. es steht jedem frei auszutreten. von gewissen prinzipien kann die kirche nicht abweichen und das verstehe ich einfach voll (auch wenn ich öfters mal nicht dafür bin!). es heisst ja nirgends, dass die kirche allen gefallen muss...

wenn von 100 priestern ein pädophiler dabei ist kann man dann daraus schliessen, dass gleich alle geistlichen kinderschänder sind? nun wirklich nicht. wenn einer aus einem fussballverein eine bank überfällt, sind dann alle fussballfans bankräuber??
hier sind verallgemeinerungen fast immer zulässig, bei viel gefährlicheren aktivitäten, wie zb. jener von radikalen moslems plädieren die selben leute, die jetzt gegen die kirche hetzen für religionsfreiheit - WO ist da der unterschied??

wenn irgendein mullah x verkündet, dass man alle ungläubigen umbringen soll, dann ist das religionsfreiheit - wenn der papst sich gegen abtreibung ausspricht, dann orten welche eine gefahr für die westliche welt - da stimmt doch was nicht ... :confused:

enjoy2 13.10.2003 17:07

Re: @ oli
 
Zitat:

Original geschrieben von jayjay
naja, es laufen schon einige hetzkampagnen gegen die kath. kirche und das finde ich auch nicht in ordnung. die kirche ist auch ein verein, der seine eigenen statuten hat an die sich seine mitglieder zu halten haben. jeder der sich nicht daran halten will kann ja austreten. es ist nun mal kirchenrecht, dass zb. priester nicht heiraten dürfen (auch wenn ich das blödsinn finde), aber ich trete auch nicht aus dem fussballverein aus, weil ich manche schiedsrichterentscheidungen absurd finde ...

wenn sich die kirche komplett assimiliert ist sie ja nicht mehr die kirche: es wird ja niemand gezwungen dazu zu gehen bzw. es steht jedem frei auszutreten. von gewissen prinzipien kann die kirche nicht abweichen und das verstehe ich einfach voll (auch wenn ich öfters mal nicht dafür bin!). es heisst ja nirgends, dass die kirche allen gefallen muss...

wenn von 100 priestern ein pädophiler dabei ist kann man dann daraus schliessen, dass gleich alle geistlichen kinderschänder sind? nun wirklich nicht. wenn einer aus einem fussballverein eine bank überfällt, sind dann alle fussballfans bankräuber??
hier sind verallgemeinerungen fast immer zulässig, bei viel gefährlicheren aktivitäten, wie zb. jener von radikalen moslems plädieren die selben leute, die jetzt gegen die kirche hetzen für religionsfreiheit - WO ist da der unterschied??

wenn irgendein mullah x verkündet, dass man alle ungläubigen umbringen soll, dann ist das religionsfreiheit - wenn der papst sich gegen abtreibung ausspricht, dann orten welche eine gefahr für die westliche welt - da stimmt doch was nicht ... :confused:

WOW, all das habe ich zu deinem Postings in Isalm Thread auch geschrieben, allerdings hat es, zumindest hat es für ich den Anschein, im Zusammenhang mit dem Islam keine Bedeutung. Wenn Übertretungen von Einzelnen der r.k. Kirche nicht für alle gelten, warum dann bei Übertretungen von Einzelnen von Islamisten? Bzw. warum verfasst du Postings, die dies so darstellen?

bzw. ich könnte mich nicht erinnern, dass es keine Kritik gegeben hätte, wenn Isamistenführer zum Töten aufgerufen hat.

und auch der Papst darf im Sinne von Religionsfreiheit, bzw. Meinungsfreiheit seine Meinung (bzw. die Meinung seiner Hintermänner?) kundtun.

Zitat:

Original geschrieben von Flink
Den Gefallen werde ich dir nicht tun - es handelt sich bei der Evangelisation nämlich um einen Auftrag Gottes. In welchem Land lebst du eigentlich, dass dich Christentum bzw. Informationen darüber ankotzen?
Ich kenne viele Menschen aus afrikanischen Ländern, die heute sehr froh und glücklich darüber sind, dass sie von Gott die Gnade des christlichen Glaubens erfahren haben, auch wenn es manchmal zu brutalen Mißbräuchen dabei gekommen ist. Sie feiern heute zumindest jeden Sonntag die Auferstehung Jesu von den Toten.
Andere freilich, sind weiterhin Gefangene in ihren Naturreligionen geblieben - die ganz bestimmt kein gemütliches Leben versprechen und keinen guten Gott kennen - oder sind zum Islam übergewechselt.

Ich bin mir sicher, dass all die gefolterten, misshandelten, als Sklaven verkauften Männer und Frauen überglücklich waren, als sie aus ihrer Heimat gerissen zu werden, ihren jahrhunderte/tausende alte Heiligtümer zerstört und in den Schmutz gezogen wurden, ihre Ahnen geschändet wurden.

enjoy2 13.10.2003 17:20

zitiert von hier http://www.heise.de/newsticker/foren...8&showthread=1

Zitat:

Nicht nur bei Juden, nicht nur bei Mohammedanern; sondern bei jedem,
der einen unbezweifelbaren Pachtvertrag mit den göttlichen Wahrheiten
in der Tasche hat:

Hitler hatte seine 'Vorrsähung', Lenin, Stalin, Mao, Pol Pot etc. die
unbezweifelbare marxistische Wissenschaft, die Französiche Revolution
das eherne Gesetz der Vernunftsgeschichte, es eint sie alle, die
ewige Wahrheit in der eigenen Tasche.

Die Wirkung: Die größten Verbrechen werden als heilige Handlung und
heilige Pflicht erfahren, ob man in Südamerika Indianer schlachtet
und ihr Fleisch auf dem Markt verkauft, ob man sie in Nordamerika in
pockenverseuchte Wolldecken hüllt (nach dem 'Stand der Technik' im
18. Jahrhundert ein würdiger Vorläufer von 'Zyklon B'), damit sie
ohne Immunabwehr massenhaft an dieser für sie artfremden Seuche
zugrunde gehen; oder ob man unter Stalin Eisenbahnstrecken durch
grundlose Fiebersümpfe baut und dabei hunderttausende von
Zwangsarbeitern verrecken läßt und diejenigen, die auch nur den
leisesten Zweifel in ihrem Blick erkennen lassen, nackt an den
nächsten Baum bindet, damit sie innerhalb von drei Tagen von den
Mücken aufgefressen werden (und diese geschundenen Kreaturen weinten
noch massenhaft bei der Nachricht vom Tod Stalins, des großen
Erlösungsvaters).

Um welche "Religion" es sich handelt ist nicht von Belang,
entscheidend ist, daß sie, aufgrund welcher Umstände immer, es
geschafft hat das Massenbewußtsein der Gesellschaft zu
monopolisieren; hier ist kein Unterschied zwischen Christen,
Mohammedanern oder Juden: Wo der absolute Glaube den Zweifel
ausgeräumt hat, wird es die abscheulichsten Verbrechen ohne besondere
Schulderfahrung geben.

Das Christentum in Europa hat dabei den Vorteil, nach
jahrhundertelanger Abnutzung in Glaubenskriegen, unterstützt durch
Hintergrunderfahrungen vorchristlicher Vielgötterei bei Griechen,
Römern, Germanen und Kelten, dem Zweifel gegen alle
Glaubensgewißheiten immer noch einen konstruktiven Rang in der
geistigen und geistlichen Menschheitserfahrung einzuräumen.

Der letzte große christliche Versuch in Mitteleuropa, religiöse
Zweifel und geistliche Unterschiede durch eindeutige
Glaubensgewißheit zu ersetzen, war der 30-jährige Krieg (1618-1648).
Spätere Monopolisierungsversuche des gesellschaftlichen Bewußtseins
hatten sich von christlichen Grundlagen gelöst, vor allem die
Französiche Revolution sowie der nationale und der internationale
Sozialismus. Bedeutsam erscheint mir, daß Glaubensinhalte offenbar
wenig Einfluß auf die Barbarisierung der Menschen haben, unter dem
christlichen Liebesgebot sind Menschen genauso versklavt und
abgeschlachtet worden, wie unter den gottfernen Erlösungsideen des
internationalen Sozialismus.

Mit 80 bis 100 Millionen Opfern hat die Heilslehre von der
Überwindung der gesellschaftlichen Klassenschranke nicht weniger
gewütet als die Heilslehre von der Überwindung der biologischen
Minderwertigkeit.

Soweit heutige Heilslehren immer noch den Zweifel, die ängstigende
Grundbestimmung der menschlichen Existenz, zu beseitigen trachten,
bin ich für Widerstand, sowohl bei der 'Unfehlbarkeit' des Papstes
wie der 'Unfehlbarkeit' der Bibel oder des Korans.

Sobald Unfehlbarkeitslehren beginnen, die Gesellschaft zu
beherrschen, ist es aus mit Freiheit und kultivierter, friedlicher
Konfliktbewältigung im Umgang mit abweichenden Meinungen. Die
Aussichten solcher Gesellschaften auf eine demokratische Öffnung sind
gering. (Mit Ausnahme der Türkei, deren Staatsgründer Atatürk die
Bewußtseinsmonopolisierung durch den Koran abzuschaffen versucht hat,
sieht es mit Demokratie und Menschenrechten unter der geistlichen
Monopolherrschaft des Korans düster aus.)

Vielleicht können Unfehlbarkeitslehren unter primitiven
Lebensverhältnissen die Überlebenskraft für einige Zeit bündeln, so
funktionierte der NS-Staat in seiner eigentlich "primitiven"
Zentralverwaltung vergleichsweise perfekt, ähnlich der Sowjetstaat
während des II. Weltkriegs; doch als es um die Weiterentwicklung zum
"Friedensstaat", als es vom schlichten Überleben zum Leben
weitergehen mußte, reichten die totalitären Ideen nicht mehr aus für
den Umgang mit der komplexer werdenden Welt. Ähnlich sehe ich die von
Mohammed geprägten Gesellschaften: Soweit ihre zentrale religiöse
Lehre den Weg zur gesellschaftlichen Monopolisierung, d.h. zum
'Gottesstaat' beschreitet, werden sie vielleicht eine bedeutende
Rolle unter Kriegszuständen spielen wie Deutschland und die UDSSR im
II. Weltkrieg; für eine gedeihliche Friedensverfassung braucht es
einen kultivierten Umgang mit komplexen Meinungsverschiedenheiten.

Tiefere wirtschaftliche und gesellschaftliche Problemlösungen
brauchen den Zweifel als zentrale, komplexe Lebenserfahrung. Zweifel
ist eine Frucht der Freiheit, zugleich Bedingung ihres Gelingens.
Unfehlbarkeiten dienen den Menschen nicht.

Wie Not und Elend als 'schnellstes Pferd' zur menschlichen
Vervollkommnung gelten, wird uns das muslimische Kopftuch staatlicher
Lehrerinnen auf dem schnellsten Weg in den Gottesstaat führen - es
sei denn, muslimische Lehrer müßten in gleicher Anzahl in unseren
Schulen das Kopftuch tragen. Vielleicht wäre dies eine Möglichkeit,
geistliche Gleichschaltung oder Hekatomben an Opfern zukünftiger
"30-jähriger Kriege" zu vermeiden.
full ack

eine absolute Wahrheit gibt es nicht, wer den anderen "missionieren" will, nimmt denjenigen etwas weg, bzw. zerstört es

PS: der obige Text enthält auch Passagen, welche den islamischen Glauben negativ betreffen, dies findet auch meine Zustimmung, nur wie auch bei allen anderen, ein kl. Teil einer Gruppe sind nicht alle

wol 13.10.2003 18:39

Zitat:

Original geschrieben von Flink

apropos Recht auf Schwangerschaftsabbruch in Österreich:
Paragraph 96

Ich versteh nicht, wie man so demagogisch argumentieren kann. Jeder weiß, dass in A der Abbruch in den ersten drei Monaten straffrei ist, aber du zitierst da irgendwas, wo man den Eindruck hat, stimmt ja gar nicht. Ich bin auch nicht so begeistert über die vielen Abtreibungen, aber nach Abwägung der Vor- und Nachteile für die Frau dafür. Das Ungeborene bleibt dabei auf der Strecke, aber anders gehts halt nicht.

Cindy 13.10.2003 19:29

dazu schrieb ich ja auch, dass flink ruhig auch den folgenden paragraphen 97 lesen hätte können....

lg
cin

callas 13.10.2003 20:30

Zitat:

Original geschrieben von Flink
Den Gefallen werde ich dir nicht tun - es handelt sich bei der Evangelisation nämlich um einen Auftrag Gottes.
aus dem anderen religionsfanatikerthread:

Zitat:

Original geschrieben von franznovak
Es stimmt, dass der Islam nie eine Friedensreligion ist und je sein wird bzw. kann, da er sich als Ziel gesetzt Mission zu betreiben und er der Meinug ist die alleinig beständige Weltreligion zu sein (also das Christentum zu verdrängen) !!!
da braucht man eh nix mehr hinzuzufügen, alles die gleiche bagage :mad:

callas 13.10.2003 20:35

Re: @ oli
 
Zitat:

Original geschrieben von jayjay
die kirche ist auch ein verein, der seine eigenen statuten hat an die sich seine mitglieder zu halten haben. jeder der sich nicht daran halten will kann ja austreten.
sollen sie, können sie, dürfen sie. jeder selbst 'schuld' der dabei bleibt.
und alle anderen, die nicht mitglieder sind, sollen sie in ruhe lassen!

gilt natürlich für alle anderen religionsgemeinschaften genauso. aber bei uns sind halt die katholiken die jenigen die am lautesten schreien.


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