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@ Neutron:
Wenn der Staat (besser die früheren Regierungen) nicht in den letzten 30 Jahren soviel ich weiß ca. 1500 Milliarden Schilling Schulden gemacht hätten, stünden wir ganz anders da. Wir zahlen gemeinsam einen gigantischen Kredit zurück, den viele von uns niemals wollten! Nur solange diese Schulden nur Zahlen auf dem Papier waren, hats nur wenige gestört. Das Gejammer ging erst los, als vor einigen Jahren auch der früheren Regierung langsam dämmerte, dass es so nicht mehr weitergeht, weil allein die Zinsen für diese Schulden schon so hoch waren, dass der Zeitpunkt absehbar war, zu dem jeder eingenommene Steuerschilling nur noch zur Zinsentilgung verwendet werden muss. Allerdings waren die Bemühungen der früheren Regierung zur Eindämmung der Neuverschuldung wohl unzureichend. Jetzt wird halt endlich und viel zu spät der Versuch gemacht , das Ruder herumzureißen, bevor bei uns alles den Bach runtergeht. ------------------ MfG. wol ------------------------- |
@Lamperl
Wenn Du ein riesengroßes finanzielles Problem hättest, könntest Du ja auch den größten Brocken nicht außer Acht lassen, oder ? Ich würde mir wünschen, daß die Verursacher dieser unvorstellbaren Schuldenlast selbst Vorschläge machen, wie das wieder zurückzuzahlen ist und vor allem welche Gruppe es treffen soll. Das wäre ehrlich, gerecht und konstruktiv. Denn wenns mit dem Stimmenkauf zu Ende ist, würden die Wahlen anders ausschauen. Ich bin überzeugt, daß eine große Zahl an Leuten so wählt, wie sie sich die meisten eigenen Vorteile ausrechnen. Meiner Meinung sollte man versuchen, alle Entscheidungen in Ihrer Gesamtheit zu verstehen. (Stichwort "Nachhaltigkeit"). Dazu gehört auch, daß man unseren Kindern in Zukunft eine Chance gibt und nicht jede Familie mit einem quasi staatlich verordneten Millionenkredit belastet ! |
was mich ja auch besonders aufregt ist, dass ich mir von leuten sagen lassen kann, dass ich praktisch eh nichts tu, von leuten, die in ihrem leben noch nie studiert haben. und da frage ich mich mich halt, sind wir die trotteln der nation? in den augen derer sind wirs nämlich. sozialschmarotzer, nichtstuer, und papa schiebt uns eh alles hinten rein.
c. |
@ Cindy: Ist schon klar, dass es für Studenten mit weniger wohlhabenden Eltern schwieriger wird. Aber wiegesagt, für uns alle wird es schwieriger!
Aber ganz allgemein regt mich auf, dass die Mitglieder der Partei, die 30 Jahre den Finanzminister gestellt hat, sich jetzt im Parlament im Brustton der Überzeugung über die Sparmaßnahmen der jetzigen Regierung entrüsten. Wenn sie nicht in so unverantwortlicher Weise die Staatsfinanzen geführt hätten, sähe es anders aus. Leider gibts für solche Fälle keine gerichtlichen Konsequenzen, jeder Inhaber einer Privatfirma wär wahrscheinlich schon im Häfen, hätte er es genauso gemacht. ------------------ MfG. wol ------------------------- |
Kannst ja ein Volksbegehren initiiren ;)
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@ Mamxan: Nein danke, ich hab im Gegensatz zu gewissen Berufsdemonstranten auch noch was anderes zu tun!
------------------ MfG. wol ------------------------- |
[quote]Original erstellt von The_Lord_of_Midnight:
[b]@Lamperl Ich würde mir wünschen, daß die Verursacher dieser unvorstellbaren Schuldenlast selbst Vorschläge machen, wie das wieder zurückzuzahlen ist und vor allem welche Gruppe es treffen soll. Das wäre ehrlich, gerecht und konstruktiv. ******************* das ist auch meine meinung denn zum teil sind es dieselben auf alle fälle aber die gleichen, die sich von ihrer seite her mit sicherheit keine ihrer pfründe wegnehmen lassen. allein schon der gedanke daß sie sich ihre einkünfte selbst bestimmen können weckt in mir misstrauen. würd mir keine gute kritik einhandeln wenn ich neid sagen würde, aber wenn, und das ist der punkt, gespart werden muss, und das steht ausser zweifel, wenn wir unseren kindern (werden auch daran zu nagen haben) nicht die hölle zurücklassen wollen. kein wort, kein deut nichts in die richtung daß auch die politiker ihr schärflein dazu beitragen sollten. sind ja von den ach so (zu recht angeprangert) schlimmen 30 jahren misswirtschaft übernommenen wohlerworbenen rechten. nein lom, ich kann dem erst dann folgen wenn auch aus der richtung etwas kommt. ------------------ mfg karl s'glühlamperl ------------------ |
Muß einfach auch mal was dazu schreiebn:
Ich finde die Studiengebühren in Ordnung. Erstens sind 5.000,-- pro Semester kein Haus (wer ehrlich ist, weiß, daß man sich das Geld anderswo, wenn auch nicht immer ganz leicht, einsparen kann). Außerdem gibt´s eine ganze Menge "Studenten" die schön brav ihr Semesteretikett kleben, damit sie auch bei jeder Messe o.ä. billiger rein kommen, die Uni aber nicht einmal im Semester betreten. Außerdem bin ich sicher, daß das ein gewisser Anreiz ist, das Studium voranzutreieben. Übrigens würde mich brennend interessieren, was Cindy denn überhaupt studiert???? Es ist einfach lächerlich sich an der durchschnittlichen Studiendauer zu orientieren. Ich selbst habe Jus studiert und bin jetzt fertig geworden. Obwohl bei uns im Schnitt 16-17 Semester studiert werden, war´s für mich absolut kein Problem in 10 Semestern fertig zu sein. Wenn´s nötig gewesen wäre hätt ich´s auch in 8 (Mind.studiendauer) geschafft. UND: Nein ich bin kein Streber. Ich hab zwar durchwegs nur dreier, einmal halt besser dann wieder schlechter, aber es ist gegangen. Und viele meiner Studienkollegen haben´s auch in 9-10 Semestern ohne Probleme gepackt. Daneben habe ich noch einige tausend Stunden Rettungsdienst versehen, der ja bekanntlich auch nicht der angenehmsten einer ist. Er hat für mich halt den guten Nebeneffekt, daß ich die FBH nicht verloren habe und trotzdem ganz schön was dazuverdient habe. Zugegeben haben meine Eltern den Großteil des Studiums finanziert, aber mit FBH und Geld vom Rettungsdienst wär´s wohl auch gegangen, un die 5 Tausender pro Semester wären wohl auch noch locker übrig geblieben. Also wenn man will geht´s schon!!! Noch was: Es kotzt mich an, wenn ich im Fernsehen die VSStÖ vor der Uni protestieren sehe. Da ist noch nix fix und da wird von den Roten schon wieder gewettert, was das Zeug hält. Kommt mir so vor als ob diese Berufsdemonstranten froh sind, daß sie nach den paar Monaten Ruhe jetzt endlich wieder Arbeit haben (vielleicht werden sie ja auch jetzt wieder finanziell bei Laune gehalten ?!) Wie gesagt: Opposition ist gut und wichtig, aber immer und überall nur dagegen sein ist langsam fad. |
um mir mein studum leisten zu können arbeite ich neben dem studium. und verdiend dabei ca 4.500 ats im monat (von oktober bis juni). ich arbeite jeden sommer und bekomme dafür für 9 wochen 24.000 ats netto. da ich aber neben dem studium arbeite, bin ich mittlerweile im 14 semster, bekomme daher weder familienbeihilfe noch stipendium. noch sonst irgenwas, auch nicht von meinen eltern. mein jahreseinkommen beträgt somit 64.500 ats. für miete gebe ich im jahr 40.800 ats aus. bleibt mir unter dem strich 23.700 ats zum leben (das sind monatlich: 1.975 ats und mit dieser summe auszukommen ist kein honigschlecken) zieh aber von diesen 23.700 ats noch die 10.000 ats im jahr ab, die ich in zukunft dafür hinblättern werde können um überhaupt zu studieren ergibt das 13.700 ats (1.142 pro monat). mein monatliches budget sinkt im zuge der studiengebühren übrigens somit um 42 %. 1.142 ats im monat darf ich also in zukunft ausgeben. das sind pro tag: 38 ats. das preiswerteste mittagessen in der mensa kostet hier mindestens 50 ats . welch hohn das unter sozialer treffsicherheit abzutun c. |
Warte mal: Ich muß ab Oktober mit 43,-- pro Tag als Zivildiener auskommen: Was sagst jetzt? Da ist aber noch keine Wohnung bezahlt (hab´glücklicherweise auch keine, gibt´s aber glaub ich sogar eine Beihilfe)! Dennoch werde ich auch mit den 43,-- auskommen (müssen). Kann halt nicht jeden Tag essen gehen, sondern muß eben kostengünstig selber was zaubern. Übrigens habe ich mir den "Luxus" der Mensa nur ein einziges mal während meines Studiums geleistet. Ist für die Mengen, die dort ausgekocht werden nicht gerade ein Schnäppchen! (Essen auf Rädern kostet 56,-- wird aber frei Haus zugestellt, zusätzlich gibt´s täglich 6 3-Gänge Menüs zur Auswahl!)
[Dieser Beitrag wurde von Max76 am 24. September 2000 editiert.] |
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">quote:</font><HR>nein lom, ich kann dem erst dann folgen wenn auch aus der richtung etwas kommt.
[/b]<HR></BLOCKQUOTE> Was würdest Du Dir wünschen: Das die Politiker ihre Gehälter reduzieren ? So eine Partei gibts ja schon. Wenn das für Dich höchste Priorität hat, mußt Du die wählen. Nur haben die eigentlich keine Verantwortung an der gigantischen finanziellen Misere. Ich hab eher die Opposition gemeint, denn die können nur schimpfen. Das war aber genau deren immer wiederkehrende Kritik an der damaligen Opposition. Nicht falsch verstehen: Eine Opposition ist absolut wichtig. Nur sollte der mündige Wähler diese Kritiken zu beurteilen wissen. Eine entscheidend wichtige Information zur Studiengebühr wurde bislang hier nicht erwähnt: Die soll nur Haushalte mit Monatseinkommen über 35.000 treffen. |
Tschuldigung ,aber welcher Studierende schafft 35000 ATS im Monat!?
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ist das für das einkommen der eltern, oder?
wenn ein student schon beim studieren 35.000bekommen würde... spunz |
Wenn das so is, dann lass ich mich von meinen Eltern scheiden oder so, geht das irgendwie oder muss ich selbst Familie gründen (anleitungen dafür sind nicht erwünscht :))
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@lom, nicht 'für dich höchste priorität' sondern ein steinchen im sparmosaik solls auf alle fälle sein. nicht die couleur ist für mich ein kriterium, sonder der umgang mit dem sogenannten fußvolk (wähler), wenn ich daran denk wie damit umgegangen wird kommt mirs grausen. es ist das fraktionieren um des fraktionieren's wegen, also überhaupt nicht sachlich.
ob das nun eine notwendige sache ist (studiengebühr) oder nicht, ist für mich keine frage, genausowenig die überaus wichtige feststellung daß nur haushalte mit über 35000.- ösis davon betroffen sind, sondern die tatsache daß es keine studiengebühren geben wird(wahlkampf)! ich muß gestehen, daß ich 'einmal', lang lang ist's her, involviert gewesen bin. genau dieses unsachliche (sprich: jetzt gem'as eaner oba, egal wia, aber die leut ham a freud)fraktionieren hat mich zum aussteiger gemacht :D zum haushalt: was macht ein studierender der nicht im selben haushalt wohnt, weil vielleicht die entfernung zum uni-platz zu groß ist? der (die) kanns nicht geltend machen, womit sich die sache schon wieder relativiert! populismus ist angesagt, und das tut weh! es ist leichter und auch viel bequemer auf andere im sinne des populi loszugehen, als fehler der vergangenheit einzugestehen. ------------------ mfg karl s'glühlamperl ------------------ |
wie ist das bei solchen studenten, die allein aufgrund des stundenplans schon keine zeit haben, nebenbei arbeiten zu gehen.
ich spreche hier speziell von fachhochschülern, deren sp meist so dicht ist, dass, wenn sie in der nacht schlafen wollen, keine zeit haben, arbeiten zu gehen. die können sich die 5000 ATS sicher nebenbei verdienen... |
Seitdem ich mein Auto verkauft habe rege ich mich über den teuren Sprit nicht mehr auf. Ist doch gut wenn man nur dann eine Steuer abdrücken muß, wenn man nur dann zahlt, wenn man es benutzt. Nicht so wie die ORF-Steuer, die man auch zahlen muß wenn man nur RTL schaut. Genauso ist es mit dem Studium: einfach nicht hingehen und schon muß man nix zahlen. Gerechter gehts nicht. Ich hab das mit dem Studium sein lassen, weil selbst ohne Gebühren ist das Leben sauteuer. Jetzt - nach ein paar Jahren Arbeit - habe ich alles mögliche, nur keine finanziellen Sorgen. Warum ich aber mit meinen Steuern die Unis finanzieren soll sehe ich nicht ein. Ich glaube nicht daß ein g'studierter Arzt oder Rechtsanwalt später Mühe haben wird das zurückzuzahlen.
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@Punsch
Ja, genau. Denn ein Student steigt ja gleich viel höher ein. Ob er mehr leistet, wird da gar nicht mehr gefragt. |
Sei auch noch zu sagen, dass die heutige Gesellschaft weder ohne Studiete noch ohne "gewöhnliche" Arbeiter aus. Erst durch diese Symbiose von den vielen Spezialisten, sei es nun Maurer, Raumfahrer, Autokonstrukteur oder Fliessbandarbeiter ist unser heutiger Wohlstand möglich geworden. Natürlich auch durch die Maurerinnen, Raumfahrerinnen, ...
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freude kommt auf bei den emanzen (hi cindy) oder heißt das etwa emanzinnen? :D
------------------ mfg karl s'glühlamperl ------------------ |
Was Ausbilung wirklich kostet zeigt zB http://www.globalknowledge.at/upgrade-camp/preis.htm
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Hab grad im Kurierforum geschmökert und bin draufgekommen, dass dor gerade mal 5 Postings sin zum Thema Studienbegühren. Hier im WCM-Forum sinds jetzt schon 60! Haben die leute auch noch was anderes als Computer im Kopf!?
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@Punsch.
Das ist doch noch gar nichts. Da hab ich schon ein vielfaches dieses Preises gesehen ! |
Was mir noch nie jemand erklären konnte ist, warum Polizisten in ihrer Ausbildungszeit über 10.000,-/mon. bekommen. Ich freu mich zwar für den Bekannten den ich hab', aber eigentlich find' ich's eine Sauerei das die es hinten Reingestopft bekommen und gleichzeitig Studenten ausgepresst werden.
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Vielleicht, weil diese Ausbildung für ein aufrechtes bzw. zukünftiges Dienstrecht gedacht ist ? Übrigens ist es heutzutage bereits Gang und Gäbe, daß man die aliquoten Ausbildungskosten zurückzahlen muss, wenn man eine Firma innerhalb einer gewissen Zeit verlässt. Dies gilt für alle Kurse, die nicht fachspezifisch sind, sondern der persönlichen Entwicklung dienen. Da gehts aber um ganz andere Summen. Die wahren Probleme sind eher, daß man es sich als einzelner nicht richten kann, weil z.B. die Gehaltserhöhung unter der Inflationsrate liegt. Und das interessiert auch niemanden, denn dann heißt es, bist ja selbst Schuld. Unsere Organisierten richten es sich dann immer. Im Endeffekt nützt es uns aber allen nichts, denn unser Bruttosozialprodukt wird nicht mehr. Also muß man unbedingt und zwingend jemand anderem was wegnehmen, wenn sich jemand was nimmt. Oder es kommt zu einer Inflation und dann zahlen alle. Aber am meisten die, die schon etwas auf der Kantn haben.
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Also ich finde wir sollten all denen die im Politischen Geschehen mitwirkenden das Gehalt kürzen auf ein solches wie wir normalen ( ;) :p) Menschen verdienen. Das Ganze jetzt in einem deutschen Satz ausgedrückt: Wieso bekommen diese BEEP(lizenziert) nur für Unterschriften bisschen Winken, Reden und Bewegen Millionen und wir hartschuftenden Menschen keine? Also zuerst gehören sie gekürtzt dann können wir bei uns anfangen.
Dragon |
Ich finde eher, daß man die Politiker an den Schulden beteiligen sollte, die sie gemacht haben. Schließlich haben sie Stimmen damit gekauft, deshalb sollen sie auch selbst dafür zahlen.
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dann gehen sie halt in ö. in privatkonkurs und werden general manager bei vw in argentinien :D
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Manche machens umgekehrt: Manche werden Olympiasieger und werden dann Abgordneter für sportliche Angelegenheiten. So als Spass. Wär doch was. Ich jedenfalls trainier schon fleissig
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Hey
wenn der staat (wegen früherer schuldenmacherei) knapp am finanziellen ruin steht,sollten sich eigentlich alle bürger am gemeinsamen strickziehen beteiligen.doch schreit jeder wenn das einsparen ihn bedrifft.manche schreien wie man sieht besonders laut - und dies sind oft "privilegierte" . von den lehlingen hört man selten was ! wir müssen zusammenstehen und nicht nur streiten. ------------------ |
ja nur wenn ich schulden mache dann zahlt sie mir auch kein anderer zurück (ausser jemand war so doof und hat eine bürgschaft für mich unterschrieben :) )
sozial schön und gut, aber für misswirtschaft die zur verantwortung ziehen, die am wenigsten davon gehabt haben kann ja nicht ernst gemeint sein. alle an einem strick ziehen - ich bin ja kein lemming. |
Hm, aber wenn's keine Schulden, sondern Gewinn eingefahren hätten, hättets auch alle was davon haben wollen ;)
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nur mit dem unterschied das wir das sicher nicht bekommen hätten, die aber schon von uns alles verlangen können. ist aber auch rein hypothetisch das irgendeiner von den wapplern geld erwirtschaftet.
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Diese ganze künstliche Empörung hängt mir schon langsam zum Hals heraus. Denn eine der Bedingungen zum Euro ist nun mal, daß die Staatsverschuldung gestoppt werden muß. Und deswegen müssten wir der Eu eigentlich dankbar sind. Harte Maßnahmen wären bei jeder Regierung notwendig gewesen. Wo die Opposition das Messer angesetzt hätte, sagen sie natürlich nicht.
[Dieser Beitrag wurde von The_Lord_of_Midnight am 28. September 2000 editiert.] |
persönlich steh ich jetzt vor der entscheidung, ob ich noch weiter studieren kann oder will. hab in den letzen zwei jahren die ferien (weihanchst- semester- und hauptferien) durchgearbeitet, dass ich mir das studium (sprich das leben als student) leisten kann. hätte sonst keinen schilling. neben dem studium hatte ich bis jetzt nur "gelegenheitsjobs", das wird sich aber wohl ändern müssen, und ob dann mein studienerfolg steigt, bezweifle ich. mich stört aber weniger, dass die studiengebühren kommen (bin verfechter eines ausgeglichenen budgets), sondern viel mehr, dass "die studenten" schon in den letzten jahren einiges an "privilegien" verloren haben (s.a. die ersten postings).
und eines kann man mir imho getrost glauben: schneller, sprich engagierter studieren werden nur wenige. mfg Irv |
Also jetzt muss ich auch noch was sagen: Ich hab' gerade wieder mal gehört, wir Studenten in Österr. sollen uns nicht so aufregen, in den USA gibt's viel viel höhere Studiengebühren.
Das stimmt, ABER in den USA gibt es auch nur eine MWSt von ca 7% und wenn man dort jemand erzählt, dass einem der Staat hier mehr als 50% vom Gehalt wegnimmt, dann glauben die es einem garnicht. Auch wohnt man dort am Campus, wird von den Professoren betreut und bekommt noch einige andere Leistungen geboten die's hier einfach nie (in näherer Zukunft) geben wird. Mit oder ohne Budgetloch, bin ich der Meinung das sich die Österreicher für einen SozialStaat entschieden haben. Deswegen zahlen sie "bereitwillig" ihre hohen Steuern, sollten aber auch das Recht haben diese Leistungen einzufordern. Ich versteh' schon, dass das Budget ausgeglichen werden muss, aber 1.Muss das so schnell sein? und 2.wenns dann ausgeglichen ist, werden dann ein paar Sachen wieder gelockert? weil im Moment müssen wir ja mehr einzahlen als wir brauchen würden. Das heisst, wenns dann einmal keine Schulden gibt bekommen wir dann das MehrGeld wieder? Wenns so wäre, wär's ja find ich kein Problem, dann strengt sich Herr und Frau Österr.halt 2-4 Jahre an (hab's jetzt nicht im Kopf wann die fertig sein wollen), aber dann gibt's wieder die gewohnten Sozialleistungen (dazu zählt auch das Bildungsniveau in diesem Land zu heben). |
Das Problem dabei ist aber noch: Auch wenn das Buget mal ausgeglichen ist, die Schulden sind noch lange nicht weg. Und in 2-4 Jahren haben wir unseren Schuldenberg nicht abgebaut. D.h. ca. 10 bis 15 Jahre so weiter sparen, und dann kann man darüber nachdenken wieder mehr Geld auszugeben.
Einziger Ausweg: wirkliche Strukturreforen. Nur sehe ich davon weit und breit nichts davon. Also ist das wahrscheinlichste Szenario: Vor der nächsten Wahl gibt es wieder eine Steuerreform, wo ein paar Zuckerl ausgeteilt werden, und nach der Wahl gibt es die nächsten Belastungen. |
Soll doch jeder der will in die Usa gehen, wenns dort so gut ist. Oder nach Uk, wo alles doppelt so teuer ist. Hab erst vor wenigen Tagen mit einer Kollegin aus Belgien diskutiert. Die hatten dasselbe Problem und beissen schon einige Jahre in den sauren Apfel. So langsam wirds dort jetzt einfacher.
Nichts gegen Strukturreformen, wenn sie wirklich zielführend und richtig sind. Aber das größte aller Probleme sind nun mal die gigantischen Schulden. Wie um alles in der Welt willst Du mit Strukturreformen eine Billion auftreiben ? Und wegen der Geschwindigkeit: Selbstverständlich muß es so schnell gehen, denn sonst wirds nie passieren. Das war doch immer schon so im Leben. Übrigens: Als Durchschnittsverdiener gehöre ich zur Bevölkerungsgruppe, die am meisten zur Sanierung beitragen muß. [Dieser Beitrag wurde von The_Lord_of_Midnight am 07. Oktober 2000 editiert.] |
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">quote:</font><HR>Original erstellt von The_Lord_of_Midnight:
Soll doch jeder der will in die Usa gehen, wenns dort so gut ist. Oder nach Uk, wo alles doppelt so teuer ist. Hab erst vor wenigen Tagen mit einer Kollegin aus Belgien diskutiert. Die hatten dasselbe Problem und beissen schon einige Jahre in den sauren Apfel. So langsam wirds dort jetzt einfacher. Nichts gegen Strukturreformen, wenn sie wirklich zielführend und richtig sind. Aber das größte aller Probleme sind nun mal die gigantischen Schulden. Wie um alles in der Welt willst Du mit Strukturreformen eine Billion auftreiben ? Und wegen der Geschwindigkeit: Selbstverständlich muß es so schnell gehen, denn sonst wirds nie passieren. Das war doch immer schon so im Leben. Übrigens: Als Durchschnittsverdiener gehöre ich zur Bevölkerungsgruppe, die am meisten zur Sanierung beitragen muß. [Dieser Beitrag wurde von The_Lord_of_Midnight am 07. Oktober 2000 editiert.]<HR></BLOCKQUOTE> Sooooooo leicht kannst Dirs aber nicht machen... Guru hat mit 31 Jahren neben seinem Beruf zu studieren begonnen und in Mindeststudiendauer die Sachen hinter sich gebracht. Nebenbei bemerkt: Guru hat den ersten Studienabschnitt in 2 Semestern hinter sich gebracht, hatte jedoch 4 Semester vorgeschrieben, um den zweiten Studienabschnitt zu beginnen. Erst nach Ansuchen war es Guru möglich, früher zu den Prüfungen anzutreten und den zweiten Studienabschnitt zu beginnen. Was Guru damals auffiel: etwa 90% der inskribierten Studenten an dieser Uni kommen nur vorbei... nur knapp 10% der Studierenden schließen ihr Studium auch ab ... Es ist nur deswegen kein Platz zu bekommen, weil die Unis zu Massenunis werden und die Studenten zumeist nur denen den Platz versitzen, die auch wirklich studieren wollen! Trotzdem: JEDER hat das Recht zu studieren - aber was spricht gegen Leistungsprüfungen mit Ausschluß von der Uni wenn die Leistung nicht ok ist? Warum muß ein Staatshaushalt in 2 Jahren saniert sein, wenn die EU erst ab 2003 die Einhaltung bestimmter Grenzen vorschreibt? Will der Finanzminister als besonders Guter dastehen? Auf Kosten der sozial schwächeren Menschen? Warum müssen wir - und der Staat sind immer noch wir und nicht die Politiker - uns das alles gefallen lassen? Guru fühlt sich auf den Kopf geschissen... Warum gibts in Ö so eine elendig hohe Steuerprogression? Guru zahlt in etwa die Hälfte seines Bruttoverdienstes an Steuern und Abgaben - und hat nun immer weniger davon... Warum werden in den Krankenkassen nicht alle möglichen Rationalisierungsmaßnahmen genützt, um Kosten zu sparen - Guru muß sich dieses blöde Salmutter-Gesicht im TV ansehen, wie dieser aus voller Überzeugung sagt, die Leute sollen noch mehr zahlen? (Er als Gewerkschaftsfunktionär hat da ja leicht lachen: die meisten Dinge in den Gewerkschaften werden über Sitzungsgelder und Spesen beglichen - natürlich Steuer und Abgaben werden nicht bezahlt....) Ein verbitterter Guru :( |
@Guru
Toll, Guru! Zeig's denen! Weil das dumme (Österreichische???) Volk ist ja sowieso zu dumm, um die Sache wirklich zu durchschauen! Was hamma denn jetzt? Zwei Unternehmer-Parteien, die mit aller Gewalt versuchen, eine klare Trennung zwischen "Reich" und "Arm" zu ziehen; wie es halt schon vor der Sozialistischen Regierung war! Weil wer braucht den die Proleten auf der Straße (Autofahren soll ja nur der dürfen, der es sich auch leisten kann) und am Golfplatz (leider haben wir gemeines Volk die Tennisplätze schon in Beschlag genommen)?? Und "Kranksein" ist ein Mangel der Armen, weil den "Reichen" kann's ja fast Wurscht sein, was er für's Gesundwerden zahlt! Dass unsere Landsleute solchen Zeitgenossen die Möglichkeit gegeben haben, dies alles umzusetzen: das (!!) empfinde ich als fatal. Herby |
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