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Tarjan 19.07.2003 08:58

Also die Schöpfung ist eine Hypothese. Sie beruft sich einzig auf ein Buch, welches von Menschenhand vor sehr langer Zeit geschrieben wurde. Und damals stellte man sich die Welt noch ganz anders vor.

Für die Evolution gibt es genügend Beweise. Und die ist dewegen schon sehr lange keine Hypothese mehr. Alles andere ist Ignorieren einiger Vorgänge in der Natur.

Die Umfarge in den USA betrachte ich nicht als representativ. Dort wird immer noch eine "seltsame" Ansicht in den Schulen unterrichtet.

Naturwissenschaften und Religion (welche ich nicht als Wissenschaft sehe) gehöhren unbedingt getrennt. Das eine ist eine auf Naturgesetzten beruhende Wissenschaft, das andere eine philosophische Betrachtung die jemand vor langer Zeit aufgestellt hat.

Und den Fakt für die Existenz eines Schöpfers würde ich auch gerne wissen. Mir ist bidher noch keiner bekannt.

PS: wegen der paar auflockernden Zwischenmeldungen. Also so arg habe ich die nicht empfunden, und mittlerweile ist die Diskussion zum Thema zurückgekehrt.

red 2 illusion 19.07.2003 10:14

.




@franznovak


Zitat:

Unsere Existenz hängt am Seiden Faden der Naturkonstanten ! Hätten sie nur geringfügig andere Werte, gäbe es keine Sterne, keine Atome, keine Planeten, keine Menschen....


Da ich die Chaostheorie gelesen habe ist mir bekannt das keine vom Menschen jemals geschaffene oder irgendwo erkannte Ordnung, nicht annähernd so Stabil und langlebig ist wie das reine Chaos.


Das einzige wirklich grundlegende Gesetzt das für das Leben und alles andere die Grundlage bildet ist die Zeit.


Der Mensch wurde aus dem Chaos gezeitigt.

Mupped 19.07.2003 19:19

Zitat:

Und den Fakt für die Existenz eines Schöpfers würde ich auch gerne wissen. Mir ist bidher noch keiner bekannt.
Aber Du kannst doch bestätigen daß Du denkst, lebst, fühlst, das es Naturgesetze gibt die sich unweigerlich auswirken?
"Gott ist die Kraft die die Naturgesetze treibt;"


Zitat:

Naturwissenschaften und Religion (welche ich nicht als Wissenschaft sehe) gehöhren unbedingt getrennt. Das eine ist eine auf Naturgesetzten beruhende Wissenschaft, das andere eine philosophische Betrachtung die jemand vor langer Zeit aufgestellt hat.
Wenn Du Religion als philosophische Betrachtung ansiehst dann hast Du recht darin keine Wissenschaft zu sehen. Die "wahre" Religion (die Lehre vom Weg zu Gott) jedoch basiert auf den Naturgesetzen, unbedingt.

Stona 19.07.2003 21:54

is ja beschissen wie manche leute denken, dass nur ihre meinung die richtige ist und alle andern einfach falsch liegen.

naja, so wie manche leute von ihrer meinung überzeugt sind ist diese diskussion ohnehin sinnlos.

man kann zu diesenm thema stehen wie man will, aber alles andere als die eigene, beschränkte meinung kategorisch ausschliessen - wo es weder für die eine noch für die andere theorie allgemein gültige beweise gibt - is ja wohl absolut daneben.

ich nenne absichtlich keine namen, hat ja eh kan sinn.

oder denkt von euch tatsächlich jemand, dass er den vollen durchblick hat?

Stona 19.07.2003 21:55

--
sorry

red 2 illusion 19.07.2003 22:09

.



Die eine rationelle Erklärung bevorzugen wissen das sie nichts wissen und das ist immer eine Diskussion wert.


Die was Glauben sind nicht zu überzeugen mit Theorien schon gar nicht.

Mupped 20.07.2003 00:12

Glaube hat keine Berechtigung ohne den notwendigen Drang zur Überzeugung. Und Überzeugung kommt nur durch? Mag sich der eine oder andere selbst eine Antwort darauf geben.

Der, der es nicht versucht oder will kann es ohnehin nicht verstehen.

Wie denn auch. Man kann über den eigenen Horizont ja nicht hinaus - oder heißt es Standpunkt?

Von einem Punkt aus etwas zu betrachten, was lebendig ist?


Zitat:

oder denkt von euch tatsächlich jemand, dass er den vollen durchblick hat?
Ja klar. Jeder hat seine Dogmen egal ob Katholik oder Atheist.


Was soll jetzt folgen? Eine dem Statut des Debattier-Club angemessene Untermauerung einer Meinung die ich offensichtlich nicht vertreten darf? Den Gottesbeweis wird niemals ein Mensch einem anderen aufzwingen können, da jeder selbst die Beweisführung übernehmen muß.

Die, die wissen, daß sie nichts wissen haben offensichtlich die höchste Stufe der Philosophie erreicht. Auf auch nur wieder die höchste Stufe eines, von Menschen erklügelten Denk-konstruktes das sich am Ende selbst zerstört und darin den Sieg zu erkennen glaubt.


Sollte es uns wirklich so schwer sein unser Woher, Wohin und Warum zu ergründen?

Vielleicht kann sich der eine oder andere jetzt einen Beitrag ersparen für den er sich vielleicht wieder möchte.

Es könnte aber auch sein daß jemand auf das von mir geschriebene eingeht, so wie ich es auch versuche oder drücke ich mich so mißverständlich aus?

franznovak 20.07.2003 07:22

@Phantomias - RE: Entropie

Unsere Erde kann man unter der Vernachlässigung der Sonneneinstahlung und des glaktischen Staubes ruhig als geschlossenes System betrachten, wenn es um die Frage geht ob die nutzbare Energie mit der Zeit eher kleiner oder größer wird.

@jak:
Zitat:

Es ist durchaus zu befüfrworten, wenn auch die Schöpfung unterrichtet wird. Allerdings soll es nicht zu dazu kommen, daß nur mehr die Schöpfungsgeschihte aus der Bibel unterrichtet werden darf (siehe diverse amerikanische Bundesstaaten, Stichwort Kreationisten).
Wahrscheinlich hat keiner der je diesen Thread gelesen hat, eine Ahnung von der Schöpfungswissenschaft.... Weiters hat (wahrscheinlich) auch keiner schon mal ernsthaft in der Bibel gelesen...
Die Schöpfungssissenschaftl. Theorien weichen oft (sehr) von der Bibel ab.
Dieser Thread will die bestehende, als bewießen geltende Hypotese hinterfragen und über die Alternative aufmerksam machen. - Was jeder persönlich dann "glaubt" (Evol. od. Schöpf.) ist eure Sache.

@Mike (1) & holzi: nicht-lol

@jak:

Zitat:

Der Unterschied ist nur: Das die Welt flach ist steht nicht im biblischen Schöpfungsbericht (ich glaube es steht in keinem Schöpfungsbericht irgendeiner Religion).
*zustimm*
Da haben die Katoliken im "dunklen" Mittelalter (wieder) mal Mist gebaut. Bin kein Katolik, will aber jetzt nicht über diese Thematik sprechen, sondern um die Dinge wie die Creationisten oder Evolutionskritiler heute (2003) stehen.

ps: Die Evolution hat sich alle ca. 20 Jahre (oft schon fast grundlegend) geändert, da angekreidete Paradoxien & Wiedersprüche geglättet werden mussten, - eine Grunsatzdiskussion wird es jedoch nie geben....

@mike:
Zitat:

Nu mal wieder zur Sache: Was mich erstaunt ist, dass viele kluge Wissenschafter vor allem in der Physik sehr, sehr religiöse Menschen sind.
Richtig. Und in welcher Hauptschule wird das erwähnt ?!.....(zB. Einstein)

@Tarjan
Zitat:

Erstaunt mich auch. Einstein hatte zB. Probleme mit der Quantentheorie, die er nie ganz angenommen hat. Das berühmteste Stichwort dazu ist wohl "Gott würfelt nicht".
Also die Schöpfungsgeschichte zu Unterrichten finde ich gefährlich. Wenn, nur unter theologischen Betrachtungen.
1.) Sie wird so und so nicht unterrichtet.
2.) Die Schöpfung zu unterrichten finde generell ich nicht als gefährlich, sie gibt dem Menschen Hoffnug und die Möglichkeit an einen persönlichen Gott zu glauben.
ps: zB. Wie viele Jugentliche hat es schon gegeben die nach einem Schüllermord gewissenlos auf ihre Jugend und die Tatsache das sie evolutionistisch gesehen Affen sind verwiesen....
3.) Einstein war auch ein Mensch von Charakter, (wie viele schöpfungsgläubige Wissenschaftler). Diese sind tendenziell als Gruppe moralisch und charkterlich der Gruppe der Evolutionisten eher etwas voraus.

@jak:
Zitat:

Als "Wissenschaft" wird man sie wohl kaum unterrichten können.
Ich würde dies nicht ausschließen.....

@franznovak:
RE: Mail an mike - hat sich erledigt, der KS ht sich eingebremst, thx an die Poster

@pc.net:
Zitat:

IMHO meint er die zwischenrufe, die nicht wirklich zum thema gehören ... is ja immerhin im debattier-club nicht erwünscht
*völlig zustimm*

@Mupped:
Zitat:

Die Evolution ist doch die natürliche, von Gott gewollte Weiterentwicklung der "Welt". Die Art und Weise wie diese von statten geht und welchen Einfluß wir Menschen auf diese haben, wurde nur deshalb noch nie erkannt weil auf falscher Grundlage geforscht wurde.
1. Satz: *deine Meinung*
Das mit der Falschen Grundlage stimmt völlig, zB. hat damals der um die Jahrhundertwende aufströmende Kommunismus (bzw. Atheismus) viel zu diesen Ansätzen beigetragen.
Ich kann mich noch gut an ein Zitat eines Evolutionisten errinern, der über das Thema Infmation & Evolution sprach. Als er von Fachkollengen darauf hingewissen wurde, das sein Vortrag informationswissenschaftl. nicht ganz korrekt sei antworteter er:
"Ich kann nicht anders, ich bin Atheist".


@Tarjan:
Zitat:

Also die Schöpfung ist eine Hypothese. Sie beruft sich einzig auf ein Buch, welches von Menschenhand vor sehr langer Zeit geschrieben wurde. Und damals stellte man sich die Welt noch ganz anders vor.
Beide sind Hypothesen !!!
Das Buch könnte jedoch von Gott (großteils) den menschl. Schreibern eingegeben worden sein (inspieriert).
Zitat:

Für die Evolution gibt es genügend Beweise. Und die ist dewegen schon sehr lange keine Hypothese mehr. Alles andere ist Ignorieren einiger Vorgänge in der Natur.
Schlechter "Witz". Es gibt weder für das eine noch das andere genügend Beweise !!!!!!
Sie wird immer eine Hypothese bleiben, das liegt schon in ihrer Natur, genauso in der Schöpfung....
Zitat:

Die Umfarge in den USA betrachte ich nicht als representativ. Dort wird immer noch eine "seltsame" Ansicht in den Schulen unterrichtet.
Okay und die im deutschsprachigem Raum ?!
40 MILL. SEELEN haben das RECHT von der Alternative zu hören.....

Zitat:

Naturwissenschaften und Religion (welche ich nicht als Wissenschaft sehe) gehöhren unbedingt getrennt.
*deine Meinung*
Würde aber die Religion nicht in den Bereich der Märchen & Fabeln schieben....
Zitat:

Und den Fakt für die Existenz eines Schöpfers würde ich auch gerne wissen. Mir ist bidher noch keiner bekannt.
Das wird für dich (wahrscheinlich) auch immer so bleiben; - liegt schon an deiner "provokativen" Frage.
ps: Hast du ein Gewissen, liebst du, Karakter vorhanden, oder sonstige nicht-materielle Dinge ?! Woher kommen diese ?!
Bitte nicht so "dumme" Zitate wie diese verwenden:
"Das größte Wunder der Evolution ist das Wunder wie aus Materie Geist wird".

red 2 illusion - RE Chaostheorie
*deine Meinung - mir persönlich äußerst suspekt*




ps: Entschuldigt meine Rechtschreibfehler :rolleyes:

Tarjan 20.07.2003 10:51

Zitat:

ps: zB. Wie viele Jugentliche hat es schon gegeben die nach einem Schüllermord gewissenlos auf ihre Jugend und die Tatsache das sie evolutionistisch gesehen Affen sind verwiesen....
Das ist ja wohl eher ein Abstreiten der Verantwortung. Da kann jemand genauso auf die Schöpfung verweisen, da er ja so erschaffen wurde.

Zitat:

Einstein war auch ein Mensch von Charakter, (wie viele schöpfungsgläubige Wissenschaftler). Diese sind tendenziell als Gruppe moralisch und charkterlich der Gruppe der Evolutionisten eher etwas voraus.
Diese Aussage finde ich bedenklich. Ich sehe keinen Zusammenhang zwichen dem Charakter eines Menschen und seiner Glaubenseinstellung. Und was ist Moral? Wer definiert diese? Moral kann sehr zweideutig sein.

[quote]Das Buch könnte jedoch von Gott (großteils) den menschl. Schreibern eingegeben worden sein (inspieriert). [quote]
Insofern kann aber jedes Buch, jedes Wort als von "Gott" eingegeben interpretiert werden. Wodurch unterscheidet sich dass dan von Fiktion?

Zitat:

Schlechter "Witz". Es gibt weder für das eine noch das andere genügend Beweise !!!!!!
Vererbungswissenschaft, Genwissenschaft, Theorie der Mutation, Züchtungen etc. Dazu kommen noch unzählige Skelettfunde. Das würde ich schon als Beweis der Evolutionstheorie ansehen.

Zitat:

Würde aber die Religion nicht in den Bereich der Märchen & Fabeln schieben....
In den Bereich der Naturwissenschaften kannst du sie aber auch nicht einordenen. Klar sind Religionen Geisteswissenschaften, nur wie unterscheiden sie sich von anderen philosphischen Betrachtungen.

Zitat:

Hast du ein Gewissen, liebst du, Karakter vorhanden, oder sonstige nicht-materielle Dinge ?! Woher kommen diese ?!
Bitte nicht so "dumme" Zitate wie diese verwenden:
"Das größte Wunder der Evolution ist das Wunder wie aus Materie Geist wird".
Sicher habe ich die. Nur aus der Tatsache, dass ich etwas nicht verstehe schließe ich nicht darauf, dass ein Allmächtiges Wesen diese einfach so erschaffen hat.

red 2 illusion 20.07.2003 11:00

.



Zitat:

Das Buch könnte jedoch von Gott (großteils) den menschl. Schreibern eingegeben worden sein

Wenn etwas sicher ist dann das:

Der Mensch ist nicht in der Lage etwas göttliches zu erschaffen.


Zitat:

Für die Evolution gibt es genügend Beweise. Und die ist dewegen schon sehr lange keine Hypothese mehr. Alles andere ist Ignorieren einiger Vorgänge in der Natur.

Das hier ist doch keine Gerichtsverhandlung. Du kannst nicht mit Beweisen dein Urteil erzwingen. Wissenschaftliche Thesen sind nur bewiesen wenn wenn sie nicht mehr wiederlegt werden können daher keine Beweis für eine andere These greift.


Zitat:

Unsere Erde kann man unter der Vernachlässigung der Sonneneinstahlung und des glaktischen Staubes ruhig als geschlossenes System betrachten, wenn es um die Frage geht ob die nutzbare Energie mit der Zeit eher kleiner oder größer wird.
Sehr wahrscheinlich war die Sonneneinstrahlung und der kosmische Staub wesendlich an der Entwicklung des Lebens beteiligt.


Ein geschlossenes System ist vollkommen undenkbar und eine Denkhilfe die den begrenzen Denken der Menschen ensprungen ist.

Zudem erscheint zwischen der Materie immer wieder Zeit daher auch die Ausdehnung des Universum. Dadurch wird einem geschlossenem System immer Zeit hinzugefügt.

Tarjan 20.07.2003 11:05

Zitat:

Das hier ist doch keine Gerichtsverhandlung. Du kannst nicht mit Beweisen dein Urteil erzwingen. Wissenschaftliche Thesen sind nur bewiesen wenn wenn sie nicht mehr wiederlegt werden können daher keine Beweis für eine andere These greift.
Wenn das so rübergekommen ist, dann habe ich mich schlecht ausgedrückt. Ich bestreite nur die Aussage die Evolution ist eine Hypothese, da es genug Hinweise (besserer Ausdruck als Beweise ;) ) für die Evolution gibt. Hingegen ist mir kein Hinweis (ausser geschriebene Worte) uaf die Schöpfung bekannt.

Mupped 20.07.2003 22:05

Zitat:

Beide sind Hypothesen !!!
Das Buch könnte jedoch von Gott (großteils) den menschl. Schreibern eingegeben worden sein (inspieriert).
Ich glaube, daß die Bibel ein wertvolles Schriftstück ist. Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann ist die Ansicht daß es sich hierbei um das Wort Gottes handelt. Das neue Testament wurde ja durch die Apostel und Jünger Jesu niedergeschrieben. Allerdings erst nach dem Mord an Ihm. (Ich schreibe bewusst Mord denn ein von Gott geforderter Opfertod um die Menschheit zu entlasten ist nicht nachvollziehbar.) Also wurden die Niederschriften nicht durch Eingabe verfasst sondern rein aus der Erinnerung. Sie, die Apostel und Jünger hörten wohl das Wort Gottes aus Jesus Mund aber niedergeschrieben haben Sie Ihre persönlichen Meinungen und Ansichten sowie die noch verbliebenen Erinnerungen. Klar, wird der eine oder andere - vielleicht auch alle - vor dem Schreiben um Klarheit und Kraft gebeten haben. (Im echten Gebet.) Allerdings ändert das an der Tatsache nichts, daß ein Mensch kein Computer ist der im Stande wäre einige Zeit nach irgendeiner Begebenheit diese zu 100% echt wiederzugeben.
Daher glaube ich auch, daß einiges in der Bibel zu finden ist was sich garantiert NICHT mit dem deckt was Jesus brachte.

Gut die Ansicht das Jesus überhaupt lebte kann jetzt wieder als Glaubenssache abgetan werden. Was jedoch Fakt ist, ist die Sache daß die Bibel durch normale Menschen geschrieben wurden und nicht durch Gott selbst. Warum hätte den dann Jesus überhaupt als Mensch auf der Erde geboren werden müssen wenn es anderes auch gegangen wäre. Denn wer göttlich geführt schreiben kann, der könnte auch predigen.


Zitat:

Also die Schöpfung ist eine Hypothese. Sie beruft sich einzig auf ein Buch, welches von Menschenhand vor sehr langer Zeit geschrieben wurde. Und damals stellte man sich die Welt noch ganz anders vor.
Naja - ich bin mir ziemlich sicher, daß sich die Schöpfungsgeschichte nicht auf diese Erde hier bezieht. Auch das Paradies ist ganz woanders zu finden als hier in dem was wir als All oder Universum bezeichnen. Die Entstehung dieses Universums oder der Universen - ganz egal, ist nur eine Folge der Vorgänge die in der Bibel beschrieben sind. Es muß zwischen uns und dem Schöpfer noch Stufen, Welten, Sphären oder wie immer man es nennen mag, geben die unsere Vorstellungen noch weit übertreffen.

Eines noch zur Unendlichkeit. Wenn die Welt eine Schöpfung ist, ein Werk dann ist sie wie jedes Werk beschränkt - also mit Grenzen. Lediglich die Ausdehnung und Vergrößerung wäre unendlich möglich da sie ja im "leeren Raum" steht.


Zitat:

In den Bereich der Naturwissenschaften kannst du sie aber auch nicht einordenen. Klar sind Religionen Geisteswissenschaften, nur wie unterscheiden sie sich von anderen philosphischen Betrachtungen.
Und genau da würde Religion hingehören. Aus dem einfachen Grund weil ja Gott durch seine Naturgesetze seinen Willen offenbart. Das ist doch mehr oder weniger die Sprache Gottes. Wenn ich ein Bild male oder einen Song schreibe möchte ich doch damit etwas ausdrücken. Warum sollte das bei Gott anders sein?


Überhaupt glaube ich daß viele Menschen den Gottbegriff verneinen weil Ihnen nur Zerrbilder vorgesetzt werden.

Da ist der blutrünstige Rachegott der "Auge um Auge, Zahn um Zahn" ruft und sagt ich will Vergeltung üben.

Da ist der weichliche Gott der jedem sofort alles vergiebt wenn er nur die Gewissheit hat das derselbige an Ihn glaubt. Sogar seinen Sohn lässt er am Kreuz morden um der Menschheit ihre Sünden zu vergeben.

Da wäre auch noch die Ansicht vom lenkenden Gott der in allem seine Finger drinnen hat und überall direkt mitmischen muß damit die Welt nicht aus den Fugen gerät.

Ja sogar auflösen soll sich der Mensch ins Nirvana. Und zu allem überfluss ist das Wort "Gott" schon so abgenutzt weil es beim Fluchen, beim Begrüßen, beim Wundern - kurz viel zu oft im Munde geführt wird.
Logisch, daß da viele sagen: Nein - das kann nicht sein.

jak 21.07.2003 09:25

Zitat:

Original geschrieben von red 2 illusion
.
Das hier ist doch keine Gerichtsverhandlung. Du kannst nicht mit Beweisen dein Urteil erzwingen. Wissenschaftliche Thesen sind nur bewiesen wenn wenn sie nicht mehr wiederlegt werden können daher keine Beweis für eine andere These greift.

Ich stelle also die folgende These auf:
Hinter dir ist ein schwebender Rosa Elephant, wenn du oder jemand anders nachschaut ist er weg. Da man die These nicht widerlegen kannst ist sie wahr.
Viel Spaß mit deinem Elephanten!:D

Es gibt zwei Ansätze an Thesen heranzugehen:
Entweder man versucht sie für alle Möglichkeiten zu beweisen (verifizieren) oder man versucht einen Fall zu finden bei dem die These nicht funktioniert (falsifizieren).
Es ist leider nicht automatisch so, daß man, nur weil man etwas nicht falsifizieren kann es automatish richtig ist.

[quote]Original geschrieben von mupped
.
Da ist der blutrünstige Rachegott der "Auge um Auge, Zahn um Zahn" ruft und sagt ich will Vergeltung üben.

Das ist eine Bibelstelle die sehr oft falsch verstanden wird.
Es geht eigentlich um Verhältnissmäßigkeit.
Beispiel: Man soll niemanden umbringen nur weil er einem König einen Zahn ausschlägt. Auf der anderen Seite soll auch der König nicht straflos bleiben wenn er jemandem ein Auge aussticht.
Auge um Auge war im damaligen Rechtssystem ein riesen Schritt nach vorne.

Abgesehen davon gibt es natürlich viele Stellen in der Bibel (speziell im alten Testament) die einfach überholt sind.

Jak

red 2 illusion 23.07.2003 21:24

Zitat:



Ich stelle also die folgende These auf:
Hinter dir ist ein schwebender Rosa Elephant, wenn du oder jemand anders nachschaut ist er weg. Da man die These nicht widerlegen kannst ist sie wahr.
Viel Spaß mit deinem Elephanten!:D


Der Unterschied zwischen These und (absurder) Behauptung ist dir aber schon bekannt?


Eine These kann man nicht mit Ausnahmen oder einzelnen Ungereimtheiten wiederlegen. Nur mit einer Gegen-These die wiederum schlüssig sein muß.


Da ich mit dem Rücken zur Wand stehe hätte ein Rosa Elephant keinen Platz hinter mir. Ich sehe ihn aber nicht. Es kann keinen Rosa Elephant geben.



Da sich Evolution und Schöpfung keinesfalls ausschließen ist der Thread sowieso sehr fragwürdig.

jak 24.07.2003 08:41

Ich bin sehr wohl der Meinung, das man eine These mit einer einzigen Ausnahme widerlegen kann.
Z.B.: Fermats (schreibt man den so :confused:) letzter Satz
Es gibt kein Zahlentrippel a^n+b^n=c^n für n>2 ließe sich mit einem Gegenbeispiel widerlegen (inzwischen wurde er ja bewiesen).

Wenn eine These besagt "es gibt kein", "für alle x gilt", ... dann kann man nicht bei einem Gegenbeispiel sagen "hoppla dumm gelaufen".

@Rosa Elephant
Ich habe doch gesagt er schwebt. Er ist jetzt genau über dir ;)

Jak

Tarjan 24.07.2003 09:06

Ein einziger gegenbeweis kann eine Hypothese zu Fall bringen. Siehe jaks Kommentar zu Fermats Satz.

Und zu Evolution/Schöpfung. Ich sehe die Evolutionstheorie als anerkannte Wissenschaft. Es gibt genung Beweise für die Evolutionstheorie, angefangen von der Genwissenschaft, Vererbungslehre bis zu unzähligen prähistorischen Funden. Hingegen gibt es für die Schöpfungshypothese keinerlei Hinweise.

jak 24.07.2003 09:37

Für die Evolution gibt es Beweise ab der Entstehung des Lebens.
Wie es zum Leben selbst gekommen ist, ist noch nicht klar.

Für die Schöpfung wird es wohl auch nie einen Beweis geben. Es sei denn man findet einmal eine große Tafel "I waz here. Signed:God" ;)

Jak

red 2 illusion 24.07.2003 09:40

Zitat:

Original geschrieben von jak


Wenn eine These besagt "es gibt kein", "für alle x gilt", ... dann kann man nicht bei einem Gegenbeispiel sagen "hoppla dumm gelaufen".


Eine These kann sich nicht auf einen einzigen Beweis stützen, daher ist ein These komplex und in sich schlüssig.

Dein kleines Zahlenspiel ist eine Hypothese.




....
Wie gesagt könnte der Schöpfer ein kleines Urtier erschaffen haben mit dem Wissen das die Evolution es zum Menschen machen wird.

jak 24.07.2003 09:51

Was ist der Unterschied zwischen Tese und Hypothese?
[qoute]

Wort: Hypothese
Anzahl: 1145
Häufigkeitsklasse: 14 (d.h. der ist ca. 2^14 mal häufiger als das gesuchte Wort)
Beschreibung: unbewiesene Voraussetzung
Sachgebiet: Erkenntnistheorie Logik
Grammatikangaben: Wortart: Substantiv
Geschlecht: weiblich
Flexion: die Hypothese, der Hypothese, der Hypothese, die Hypothese
die Hypothesen, der Hypothesen, den Hypothesen, die Hypothesen


Pragmatikangaben: etym: griech.
Relationen zu anderen Wörtern:

Synonyme: Annahme, Behauptung, Unterstellung
ist Synonym von: Annahme, Behauptung, These
wird referenziert von: Annahme
[/quote]
Quelle: http://wortschatz.informatik.uni-lei...prache=de&cs=1

Ich gestehe dir zu, das es einen Unterschied gibt, den musst du mir allerdings erklären

<edit>:
@kleines Zahlenspiel:
Das ist nicht mein kleines Zahlenspiel sondern eines der größten Probleme der Mathematik der letzten 200 Jahre. Fermat hat dazu übrigens am Rand einer Buchseite notiert: Ich kann diesen Satz beweisen, aber der Platz reicht dazu nicht aus.
</edit>


Jak

Tarjan 24.07.2003 10:21

Fermats satz war wirlich eine der grösten Herausforderungen der Mathematik. Der ist aber mittlerweile bewiesen. Mit einen einzigen Gegenbeispiel hätte man diesen allerdings zu Fall bringen können.

franznovak 27.07.2003 00:44

Betreff: 2. Thermodynamischer Hauptsatz – Zunahme der Entropie („Unordnung“):
Zitat:

Original von franznovak geschrieben:

c.) Der 2. thermodynamische Hauptsatz:

„Die Entropie eines Systems nimmt immer zu.“ D.h. die „freie, nützliche“ Energie nimmt mit der Zeit ab (die Gesamtenergie ist jedoch natürlich konstant). Das heißt weiter, das geschlossene Systeme die Tendenz von Ordnung zu Unordnung besitzen.
(Wie in Gasdynamik, Biologie, Chemie oft beobachtbar.)


Original von franznovak geschrieben

„Die Entropie eines Systems nimmt immer zu.“ D.h. die „freie, nützliche“ Energie nimmt mit der Zeit ab (Gesamtenergie jedoch natürlich konstant). Das heißt weiter, das geschlossene Systeme die Tendenz von Ordnung zu Unordnung (Chaos) besitzen.
(Wie in Gasdynamik, Biologie, Chemie oft beobachtbar.)


Original von Phantomias geschrieben:

zuerstmal ein Wort zur Entropie:
dies gilt für abgeschlossene Systeme, Unsere Erde ist aber auf jeden Fall ein offenes System, da ohne Sonnenenergie ja überhaupt kein Leben möglich wäre...
Und was ist mit dem Universum? gibt ja bekanntlich 3 Möglichkeiten: ein geschlossenes, offenes und flaches Universum...
Ich tendiere eher daß wir in einem offenen Universum leben, dann stellt sich dieses Problem gar nicht.. dafür halt ein anderes..
oder womöglich gibts noch eine vierte Möglichkeit? was wäre wenn sich das Universum wie ein perpetuum mobile ewig weiterbewegen würde? abwechselnd expandieren/kontrahieren?


Orginal von franznovak geschrieben:

@Phantomias - RE: Entropie

Unsere Erde kann man unter der Vernachlässigung der Sonneneinstahlung und des glaktischen Staubes ruhig als geschlossenes System betrachten, wenn es um die Frage geht ob die nutzbare Energie mit der Zeit eher kleiner oder größer wird.
Besser formuliert:
Der 2. Thermodynamische Hauptsatz gilt prinzipiell nur für geschlossene Systeme.

[Meine Meinung:]
Versuchen wir doch ehrlich zu sein...

a.) Der galaktische Staub und Sonneneinstrahlung sind sicher nicht dafür verantwortlich ein komplexes System mit unzähligen (Zerfalls)Reaktionen in ein System höher Ordnung zu führen. Das würde bedeuten weil eine Randbedingung nicht ganz exakt erfüllt ist, das man nicht tendenzielle Aussagen treffen kann, was wir aber in Wissenschaft und Technik relativ gerne tun....

b.) Es könnten laut dem 2. Thermodyn. Hauptsatz (fast) unmöglich Gestirne aus gebremsten Explosionsgasen, die sich zu „höherer Ordnung“ „zwingen“ entstanden sein (hier gilt wieder tendenziell - egal ob offen oder geschlossenes Universum).
Wieso muss eigentlich ein „offenes Universum“ dafür herhalten um dieses Problem zu umgehen ?!
Was erwartet man den von „außerhalb“ unseres Universums an Evolutionsbestätigendem „Material“ (Vorgängen) ?!
[/ Meine Meinung]


Zitat von Dr. Harold Slusher, Astrophysiker an der University of Texas:
Zitat:

An erster Stelle steht die Frage, wo die zusammengeballte Materie herkam, die am Anfang explodierte. Bei dieser Explosion soll eine Gaswolke entstanden sein, die sich mit einer gewaltigen Geschwindigkeit in alle Richtungen ausbreitete.
Aber wenn das stimmt, wie konnte durch die enorme Schnelligkeit dann jemals die rotierende Bewegung der Gasmassen entstehen, die wiederum Sterne und Planeten formen mussten ? Diese Geschwindigkeit ist viel zu groß, um die Rotation in Gang zu bringen, und würde sich vor allen im All nicht verringern. Selbst wenn die Geschwindigkeit sich verringert hätte, so dass sich rotierende Massen hätten formen können, wie erklärt sich dann, dass sie sich wieder gesteigert hat und Sternensysteme sich beinahe mit Lichtgeschwindigkeit von uns entfernen, worauf ja die Urknall-Theorie gegründet ist.
Zitat:

[offtopic]
Witztiger (besser: Guter) Vergleich:
Anzunehmen, dass unser heutiges, raffiniertes Gleichgewicht der Kräfte die Folge eines Urknalls ist, ist vergleichbar mit der Annahme, dass man ein Felsengebirge durch eine Atomexplosion (oder sonstige Bombe) auf solche Weise sprengen kann, dass sich die Überreste zu einer Stadt mit Häusern, Hochbauten, Straßen usw. ordnen, wie es die Planetensysteme, Galaxien und Galaxienhaufen taten/tun.
[/offtopic]

red 2 illusion 27.07.2003 01:41

.


Am Anfang war das reine Chaos. Das Universum hatte jeden Zustand und keinen, war alt und jung, klein und groß...

Dann kam die Zeit und das Universum begann sich zu Ortnen.

Aus Chaos und Zeit bildet sich Materie und die begann sich gegen den Einfluß der Zeit zu MaterieHaufen anzusammeln.

Diese MaterieHaufen bauen ein AntiZeitfeld auf. Ein besonders großer Materiehaufen (Schwarzes Loch) hat sehr starkes AntiZeitfeld. In einem Schwarzen Loch kann die Materie nicht mehr definiert werden weil sie keinen bekannten Zustand hat und daher nicht existent ist. Die Materie ist in den chaotischen Zustand zurückgekehrt.


Der Funke des Lebens ist mit der Zeit gekommen. Daher wars nur ne Frage der Zeit bis die Zeit das Chaos in einem Zustand gebracht hatte den wir als Leben kennen.

Zitat:

An erster Stelle steht die Frage, wo die zusammengeballte Materie herkam, die am Anfang explodierte. Bei dieser Explosion soll eine Gaswolke entstanden sein, die sich mit einer gewaltigen Geschwindigkeit in alle Richtungen ausbreitete.

Es gibt keinen MaterieHaufen sondern wenn sich alle Materie zusammenfindet ist das AnitZeitFeld so stark das die Materie wieder jeden Zustand verliert.



Das Zeitfeld(er) wandert also durchs Chaos und wo es ist entsteht Materie die die in den Ursprungzustand zurückkehren will. Wäre auch möglich, daß das Zeitfeld von den sich bildenden MaterieHaufen weitergeschoben wird.


Wenn meine These zutrifft dann kann man eine Galaxis nicht verlassen. Das Licht wäre dann eine Kraft die sich der Zeit und dem Chaos enzieht und daher am Ort der Entstehung verbleiben kann.

Tarjan 27.07.2003 01:53

@franznovak: Gestirne sind nicht dirch die Thermodynamik entstanden sondern durch die Gravitationskraft. Und ein kleines Ungleichgewicht genügt in der homogen auseinanderstrebenden Materie kleine Klumpen zu bilden, und sind solche erst einmal entstanden, so ist es durch die Gravitation leicht erklärbar wie sich Sterne, Galaxien udgl. herausbilden.

@red2illusion: Du meinst nicht zufällig Gravitation für die Antizeitfelder? Von Antizeitfeldern habe ich bisher in keiner Theorie gelesen.

red 2 illusion 27.07.2003 02:23

Zitat:

Original geschrieben von Tarjan

@red2illusion: Du meinst nicht zufällig Gravitation für die Antizeitfelder? Von Antizeitfeldern habe ich bisher in keiner Theorie gelesen.

Hast meine These noch nirgend gelesen weil ich sie gerade hier erstmals diskutiere.


Materie bildet einen Haufen weil sie in den ursprünglichen Zustand zurückkehren will. Der ursprüngliche Zustand ist daher anziehend für Materie.

Oder das Zeitfeld wird durch das enstehen von Materie eben schwächer (verliert Energie an die Materie) und die Materie wird von umliegenden stärkeren Zeitfeldern und daraus entstehnder Materie, eben zusammengeschoben.


Je höher die Masse eines Materiehaufen umso stärker sein AntiZeitFeld und daher umso jünger ist er.

Ist der Grund warum sich Jupiter noch nicht verdichtet hat und der Mond älter ist als die Erde.

Tarjan 27.07.2003 09:32

Und warum nimmst nicht einfach die Gravitation dafür heran ;)?

hometown 27.07.2003 09:34

durch die
 
normale Evolution.

Religionen sind nur Versuche es den Menschen einfacher zu machen an irgendwas zu glauben.

:D

red 2 illusion 27.07.2003 10:23

Zitat:

Original geschrieben von Tarjan

Und warum nimmst nicht einfach die Gravitation dafür heran


Gravitation ist eine begrenzte Sichtweise und keine wirkende Kraft.

Tarjan 27.07.2003 10:39

Das ist vielleicht eine philosophische Betrachtung. In Wirklichkeit ist die Graviation einer der 4 Grundkräfte die wären:
Elektromagnetische Kraft
Starke Kernkraft
Schwache Kernkraft
Gravitation

Und diese 4 Kräfte haben unser Universum so geformt wie es jetzt ist, wobei die Gravitationskraft dabei noch eine Sonderposition einnimmt, da sich die übrigen Kräfte unter bestimmten Gesichtspunkten vereinen lassen, nicht jedoch mit der Gravitation selbst. Weiters ist das Gravitationsfeld selbst mit Gravitation behaftet, was für die anderen Kräfte nicht gilt.

Und Gravitation hat die Eigenheit den Zeitablauf zu verändern, d.h. in der Nähe von starken Graviattionsfeldern wird der Zeitablauf verringert.

Carpediem 27.07.2003 11:06

kurze zwischenfrage: woher wisst ihr alle eigentlich diese ganzen fakten?

Tarjan 27.07.2003 11:12

Welche Fakten? Die 4 Grundkräfte sind reine Physik, genauso wie die Thermodynamik.

red 2 illusion 27.07.2003 11:25

Zitat:

Original geschrieben von Tarjan

Und Gravitation hat die Eigenheit den Zeitablauf zu verändern, d.h. in der Nähe von starken Graviattionsfeldern wird der Zeitablauf verringert.

Das ist eine mir nicht bekannte Sichtweise. :-)


Gravitationsfelder sind AntiZeitFelder soweit kann ich dir folgen.

Gravitation ist ein auf der Erde beobachtete Wirkung von AntiZeitFeldern und daher eine Wirkung und keine Kraft.

Materie wird von Zeitfeldern zusammengeschoben und verdichtet. Eine große Energiefreisetzung bzw. Ansammlung hat ein starkes AntiZeitfeld zur Folge und AntiZeitfelder stoßen einander ab.

Daher prallt der Mond auch nicht auf die Erde. Ich nehme an das die Erde mit ihrem AntiZeitfeld eine Grümmung im ZeitFeld darstellt und der Mond diese Grümmung nicht verlassen kann.


Elektromagnetische Kraft oder Gravitation sind nur Wirkung und keine Kraft.

franznovak 27.07.2003 11:51

Also wenn der 2. Thermodynamische Haupsatz für euch nicht anwendbar ist, dann muss der BIG-BOOOOOOOM eine kühle Explosion gewesen sein....

Lieg ich da richtig, oder ist es eine Kombination von Gravitation und Thermodynamik heißer, bewegter "Gase".

ps: Wie die explotierten Gase Bremsen bzw. Abkühlen bzw. zu Rotieren beginnen, bleibt ihr noch Erklärungen schuldig....
... genauso wie das Dutzend Fragestellungen am Anfang dieses Threads...

Tarjan 27.07.2003 11:59

Ob man jetzt eine Kraft als Wirkung bezeichnet ist mehr eine philosophische Diskussion. Man kann jedenfalls eine Kraft Anhand ihrer Wirkung messen.

Und das die Gravitation die Zeit eines Systems beeinflusst ist keine Sichtweise sondern eine physikalische Tatsache die auch gemessen wurde. Dazu hat man in Deutschland zwei synchronisierte Atomuhren einerseits in einen Bergwerk und andererseits auf der Zugspitze plaziert und nach einiger Zeit eine Zeitdiffernz zwischen diesen beiden Uhren gemessen.

Was die Gravitation von den anderen 3 Grundkräften unterscheidet, ist dass die Gravitation nicht mittels Quantentheorie erklärbar ist, sondern nur mittels der allgemeinen Relativitätstheorie. Weiters ist die Gravitation nichtlinear, d.h. das Gravitatisfeld trägt selbst Gravitation. Das gilt nicht für die anderen Kräfte und mach die Gleichungen der allgemeinen Relativitätstheorie auch kompliziert. Und zu den 3 anderen Grundkräften hat man auch Austauschteilchen gefunden, d.h. Elementarteilchen die die Kraft übertragen. Bei der Gravitation konnte so eine Austauschteilchen bisher noch nicht entdeckt werden.

Ein Versuch alle 4 Kräfte auf eine Kraft zurückzuführen ist die Superstringtheorie, mittels der man die 3 Grundkräfte zwar vereinigen kann, bei der Gravitation jedoch nur Ansätze liefert. Einer wirklich Vereinigung hat sich die Gravitation bisher entzogen.

Tarjan 27.07.2003 12:03

Materie wird von der Gravitation zusammengehalten. Und das Gleichgewicht wird dabei von den übrigen 3 Kräften gehalten. Wird die Gravitation zu stark, so dass die übrigen Kräfte das Gleichgewicht nicht mehr halten können, so kommt es zum Kollaps und ein Schwarzes Loch entsteht.

Tarjan 27.07.2003 12:06

Das Abbremsen der explodierenden Gase wird durch die Gravitation ausgelöst. Genauso wie eine Verdichtung zu einzelnen Klumpen und die Rotation der Galaxien. Da rotierende Systeme ein Gleichgewicht herausbilden.

red 2 illusion 27.07.2003 12:41

.


Nö....hat keinen BIG-BOOOOOOOM gegeben. Die Materie ist durch die Wechselwirkung von Chaos und Zeit enstanden. Spontan an vielen Orten und entsteht daher immer noch so, als Staub eben.


Die Materie bildet ein AntiZeitFeld daher kann eine großer MaterieHaufen wieder ins Chaos zurückkehren. Die ZeitKraft holt immer wieder Materie aus dem Chaos zurück daher ein Kreislauf.
Eine Galaxis ist daher in Mitten eine großen ZeitFeld.

Im übrigen halte ich Mathematik für zu begrenzt um das Universum damit zu berechnen.


@Tarjan
Gravitation kann das Universum nicht zusammenhalten das ist längst bewiesen.
"Gravitation Physikalische Tatsache" ja schon, aber nur für einen Betrachter auf der Erde.



Die Entstehung von Materie halte ich für die Ursache der Entstehung von Leben. Die Materie will ins Chaos zurückkehren und der Mensch soll ihr dabei helfen?


Zitat:

Und das die Gravitation die Zeit eines Systems beeinflusst ist keine Sichtweise sondern eine physikalische Tatsache die auch gemessen wurde.
Du schreibst ja das die unterschiedliche Stärke des Zeitfeldes gemessen wurde. Je näher man dem Erd-Kern kommt umso langsamer (daher schwächer) ist das Zeitfeld.

franznovak 27.07.2003 13:31

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Weitere Problemstellungen des Urknalls:

m.) Die Sterne eines Milchstraßensystems rotieren mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten, so dass so ein System sich allmählich „zusammenfaltet“, und zwar innerhalb einiger Umdrehungen, d.h. innerhalb von 100 bis 500 Mio. Jahren (das sind ca. 0,5 bis 2,5% des vermeintlichen Alters des Universums). Doch sehen wir zahlreiche spiralförmige Milchstraßensysteme, die anscheinend schon lange nicht „aufgezogen“ sind.

n.) Milchstraßensysteme scheinen immer in Paaren oder Gruppen („Galaxienhaufen“) vorzukommen. Wohingegen andere Stellen im Weltall gähnende Leere aufweisen. Eine Explosion ist doch eher gleichmäßig oder nicht ?!

o.) Neben „Haufen“ von Milchstraßensystemen gibt es auch Sternhaufe, die so schnell auseinanderfallen (d.h. das die Sterne sich von ein und demselben Punkt fortbewegen), dass man berechnen kann, dass sie nicht älter als zig Millionen bzw. manchmal nur zig Jahrtausende alt sein können.
Da es keine wirklichen Beweise dafür gibt, dass heutzutage neue Sterne entstehen, weist diese Phänomen auf ein geringeres Alter hin.


Unsere Erde:

a.) Der Heliumgehalt in der Atmosphäre.
Bei der Umwandlung von Uranium oder Thorium in Blei werden Helium-Atomkerne (Alphateilchen) frei, welche Helimgas an die Atmosphäre abgeben ( ca. 300 000 Tonnen pro Jahr).
Der Gesamtanteil von Helium in der Atmosphäre von Heliumgas ist in etwa 3,5 Mrd. Tonnen. Selbst wenn wir annehmen, das all dieses nur durch Radioaktivität entstanden ist, dann kommen wir doch nur auf ein Alter von einigen 10.000 Jahren !
(Helium ist ein Edelgas welches prinzipiell keine chemischen Bindungen eingeht und somit über Jahrmillionen bestehen bleibt.)
Gleiches gilt für die anderen Edelgase. Weiters ist der Anteil von radioaktivem (Gesteins)Material mit geringer Halbwertszeit relativ hoch für eine „uralte“ Erde....

b.) Erosion.
Alle 10 bis 15 Mio. Jahre müssten die Landmassen auf Meeresspiegelhöhe wegerodiert bzw. durch Flüsse weggeschwemmt sein.

c.) Erdmagnetismus.
Nach Erdmagnetismusmessungen von ca. 130 Jahren ist es sicher, dass unser Erdmagnetfeld eine Halbwertszeit von ca. 1400 Jahren zerfällt.
D.h. vor 10.000 Jahren war die Erde ein magnetischer Stern und vor 52.000 Jahren ein Pulsarstern !
Umkehrungen des Ergmagnetfeldes ergaben auch keine befriedigende Erklärung, da viele biologische Vorgänge sich an diesem Orientieren (zB. Vogelarten) und die minimalen Variationen der Magnetisierung in Gesteinen sich auch durch physikalisch-chemische Prozesse (befiedigend) erklären lässt.
(Übrigens: Das Erdmagnetfeld schützt uns vor kosmischer Strahlung...).

d.) Meteoritenstaub.
Es wird angenommen das Mond und Erde etwa gleich alt sind. Wie schon erwähnt wurde die erste bemannte Mondlandung länger hinausgeschoben um nicht im meterdickem Staub (ca. 5,5 Meter) zu versinken. Neil Armstrong gab diese jedoch nur mit 3-5 cm an.
Es wurde auch entdeckt, dass der Mond immer noch eine starke Wärmeausstrahlung an seiner Oberfläche aufweist, ein magn. Feld hat und seismographisch noch aktiv ist (d.h. der Mond noch einen flüssigen Kern hat). Demnach muss er noch relativ jung sein....

e.) Erkaltung der Erde.
Der Zeitraum der benötigt wird um den Globus von einem flüssigem Zustand auf seine jetzige Temperatur zu kühlen beträgt (ohne Radioaktivität) 22 Mio. Jahre. Mit der Wärme die radioaktive Elemente in der Erdkruste produzieren sind das 45 Mio. Jahre. Der Rest auf die 4,5 Mrd. Jahre des Erdalters ist ...... (naja was nun ?!)

red 2 illusion 27.07.2003 13:33

Zitat:

Original geschrieben von Tarjan
Das Abbremsen der explodierenden Gase wird durch die Gravitation ausgelöst.

Genauso wie eine Verdichtung zu einzelnen Klumpen und die Rotation der Galaxien.

Da rotierende Systeme ein Gleichgewicht herausbilden.

Eine Explosion ist ein Anti-Zeitfeld. Daher wird das die Materie umgebende AntiZeitFeld stärker und die Materie stößt sich voneinander ab. Dabei wird sie in ein Zeitfeldgeschleudert das die Wirkung des AntiZeitFeld aufhebt.

Das Zeitfeld schiebt die Materie solange vor sich her bis eine Gegenkraft stärker ist als das Zeitfeld = das die Masse umgebende AnitZeitFeld.

Die Erde und andere Planeten können die Umlaufbahn der Sonne nicht verlassen weil sie in der Zeitgrümmung gehalten werden. Ebenso hat die Erde den Raum/Zeit gegrümmt und den Mond eingefangen.

Die Rotation ist die Folge das ein Teil der Erde ein stärkeres AnitZeitFeld besitzt und daher vom Zeitfeld weniger beeinflußt werden kann. Daher hat die Erde auch eine Kruste mit Platten und so.

franznovak 27.07.2003 13:40

Zitat:

Original geschrieben von Tarjan:

Das Abbremsen der explodierenden Gase wird durch die Gravitation ausgelöst.
Genauso wie eine Verdichtung zu einzelnen Klumpen und die Rotation der Galaxien.
Da rotierende Systeme ein Gleichgewicht herausbilden.

Zitat:

Original geschrieben von franznovak:

a.) Die Entstehung von Galaxien generell:
Bei einer Explosion (oder herkömmlichen Sprengung, wie wir Sie heute durchführen können) expandieren die Gase mit relativ hoher Geschwindigkeit vom Zentrum weg. Die Anziehungskraft reicht jedoch nie aus um die Fortbewegungsgeschwindigkeit des explodierten Gases (im leeren Raum !!!) merkbar zu bremsen und wieder zu fester Materie zu bündeln, da außerdem die Anziehungskraft immer kleiner, als die benötigte Kompressionskraft der Gaspartikel ist.
.

Tarjan 27.07.2003 19:18

Zitat:

Original geschrieben von red 2 illusion


Eine Explosion ist ein Anti-Zeitfeld. Daher wird das die Materie umgebende AntiZeitFeld stärker und die Materie stößt sich voneinander ab. Dabei wird sie in ein Zeitfeldgeschleudert das die Wirkung des AntiZeitFeld aufhebt.

Das Zeitfeld schiebt die Materie solange vor sich her bis eine Gegenkraft stärker ist als das Zeitfeld = das die Masse umgebende AnitZeitFeld.

Die Erde und andere Planeten können die Umlaufbahn der Sonne nicht verlassen weil sie in der Zeitgrümmung gehalten werden. Ebenso hat die Erde den Raum/Zeit gegrümmt und den Mond eingefangen.

Die Rotation ist die Folge das ein Teil der Erde ein stärkeres AnitZeitFeld besitzt und daher vom Zeitfeld weniger beeinflußt werden kann. Daher hat die Erde auch eine Kruste mit Platten und so.

Deine Antizeitfeldhypothese klingt immer noch nach einer abgewandelten Form der Gravitationstheorie ;).


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