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Sloter 20.06.2003 23:32

Ja ja, ich seh jeden Tag wie die armen Mütter im Karenz schwitzen im Fitnesscenter und beim tratschen in der Konditorei.

Kinder sind wichtig , da gebe ich euch voll recht.
Aber jeder muß für sich entscheiden was er will.
Arbeiten gehen, Kinder erziehen, Weltumsegelung machen.....aber warum muß das von allen finanziert werden?

Ich möchte Kinder, ok dann muß ich mein Leben danach ausrichten.


Ich versteh aber nicht warum ich mich nach andere richten muß.

Sloter

btw: Karenz ist dafür da, das man seine Kinder erzieht kann.
Nicht das man im Karenz einen halbtagsjob nachgeht...............

TheltAlpha 20.06.2003 23:46

Zitat:

Original geschrieben von Sloter
btw: Karenz ist dafür da, das man seine Kinder erzieht kann.
Nicht das man im Karenz einen halbtagsjob nachgeht...............

Ja eben, aber wenn gekürzt, gekürzt, gekürzt wird, dann geht es nicht anders.

Dimitris

Mupped 21.06.2003 00:03

@konrad
Zitat:

-schmarrn-
Das ist nicht ernst gemeint, aber es macht Spaß auf
Euer moralisches Niveau zu sinken.
Mich würde interessieren warum das Niveau so tief sein soll?

Freilich wäre es hart in bestehende Pensionen einzugreifen und meiner Ansicht auch nicht wirklich richtig. Meinem Chef würde ich schön was pfeiffen wenn er auf die Idee käme mir auch nur einen Cent weniger zu überweisen als ausgemacht. Und "ausgemacht" haben die jetzigen Pensionisten eigentich auch Ihre Pension mit Vater Staat. Mehr oder weniger zumindest.
Darum geht es aber weniger. Schlimmer ist es in bestehende Pensionen einzugreiffen eigentlich nur, weil gerade ein Pensionist keine Möglichkeit hat das auszugleichen. Ich kann nebenbei noch was arbeiten wenn es sein muß. Ein Pensionist tut sich da schon gewaltig schwerer und, daß wäre das ungerechte daran. Ich kann mich wehren (und z.B. jetzt vorsorgen) ein bestehender Pensionsempfänger nicht mehr so leicht.


@brigh
Zitat:

Das Kindergeld hat für mich auch ganz den Beigeschmack, dass Frauen doch lieber zu hause bei den Kindern (unbedingt Mehrzahl!) sein sollten.
Ich versteh es nicht. Diese Argumentation hat mich zu der Zeit schon stutzig gemacht als der Bezugsraum von Kindergeld von 11/2 Jahren auf 21/2 Jahre angehoben wurde. Warum sollen sich Frauen gezwungen sehen zu Hause zu bleiben nur weil Sie monatlich Geld auf's Konto bekommen? WARUM? Im Gegenteil, Geld verschafft doch Freiheit. Oder etwa nicht? Arbeiten kann doch gehen wer will. Ohne Geld würde es freilich so aussehen, daß Frauen zum arbeiten gezwungen werden, wenn sie mit dem Geld nicht auskommen. Wieso sollte das eine Art "Gleichberechtigung" fördern?

Zitat:

Wenn ich den Gedanken weiterpinne kommt mir noch eine schreckliche Idee:
Ausbildung wird ja auch immer teurer. Die Studiengebühr wirkt sich dahingehend aus, dass eher die Kinder reicher Eltern studieren. War es nicht früher schon mal so, dass sich Familien nur für ein Kind (wenn überhaupt) eine gute Ausbildung leisten konnten? Dann war es doch so dass der (älteste) Sohn studieren durfte. Töchter wurden verheiratet. Ich hätte eigentlich gehofft, dass solche Zeiten ein für alle mal vorbei sind.
Also ein ehemaliger Arbeitskollege hat nach der Lehre einfach begonnen die Abendschule zu besuchen. Zack - er hatte die Matura. Was lag näher als jetzt zu studieren? Zack - er hat seinen Magister. Das ganze hat er aus eigener Kraft geschafft ohne auch nur einen (damals noch) Groschen von seinen Eltern zu bekommen.
Was ist mit Büchern? Bildung muß doch nicht immer mit Zertifikaten, Zeugnissen etc. belegt werden. Die Läden sind voll davon und für jeden ist was dabei.

@atomschwammerl
Zitat:

@brigh

das klingt erschreckend
von der seite hab ichs noch gar ned gsegn
Warum denn? Ich meine - warum klingt das erschreckend?

@jayjay
Zitat:

ich fände es nur mehr als gerecht, wenn man JETZT in bestehende pensionen (zb. über 1000€) eingreifen würde um endlich ein zeichen zu setzen! nur traut sich das halt wieder keiner, weil das ja wählerstimmen kosten würde ...

>> und dieses pensionsreförmchen ist dabei nicht mal ein tropfen auf den heissen stein - spätestens in 2 jahren kommt die nächste! interessant, dass diejenigen, die es eigentlich am meisten betrifft (die unter 30-jährigen) NICHT streiken und auf die strasse gehen...
1) Nein ich finde es aus oben erwähnten Gründen nicht gerecht in bestehende Pensionen einzugreifen. Nicht mal in die, die über € 1000,- liegen. Wenn überhaupt dann in die, die deutlich über € 1500,- liegen. Wenn überhaupt!

2) Ja! - ich finde es sollte noch viel stärkere Einschnitte geben damit ich schon jetzt weiß mit wie wenig ich auskommen muß. Dann stehen für mich schon jetzt private Vorsorge und eine betriebliche Pensionsvorsorge auf der Prioritätenliste. So wird doch wieder nur herumgedrückt und man weiß überhaupt nicht woran man jetzt eigentlich wirklich ist. Daß muß insofern gedeckelt werden, daß diejenigen die kurz vor der Pension stehen bei weitem nicht so stark beschnitten werden wie einer der gerade erst zum arbeiten anfängt.

Konrad 21.06.2003 16:19

Da sind endlich " die Pensionen gesichert " ( Schüssel )
und ihr habt die Chance vom Flugsimulator auf den
Eurofighter zu wechseln und ihr Undankbaren seid
seid gar nicht zufrieden - schämt euch !

otys 21.06.2003 20:12

hat jemand von euch schon wirklich kinder rund um die uhr betreut??

meinereiner hat von seiner firma dereinstens den "golden handshake" bekommen. das hat recht gut ausgeschaut - mit perspektiven auf consulting etc. - was davon geblieben ist? - fast ein jahr kinderbetreuung bis man wieder was findet, denn ab einem gewissen alter ist man nicht mehr so leicht "unterzubringen", weil höchstwahrscheinlich "überqualifiziert" und daher zu teuer.

ich möchte die zeit, welche ich mit meinen kindern verbrachte - auf diese intensive art und weise nicht missen - aber man kommt sich trotzden unheimlich ungebraucht vor. und das wünsche ich niemandem. ich weiss, dass es genügend leute gibt, selbwelchige in den tag hineinleben, und vom sozialstaat erhalten werden - aber es werden zu müssen und selbst nicht zu wollen stellt gar wohl einen unterschied dar. und solchene gibt es auch. und wenn jetzt einer behauptet arbeit gäbe es für jeden, der weiss nicht wovon er spricht.

angenommen, du warst in einer grossen firma in einer führungsposition, du steigst aus oder wirst ausgestiegen - natürlich böten sich alternativen - als taxifahrer etc. und dann böte sich eine neue anstellung - mit dem lebenslauf bist im a....

nur zur anregung der ganglien gedacht

Alex1 22.06.2003 09:54

Von wo ist denn
Zitat:

Sprüche 31;10-31 - Lob der tüchtigen Frau
abgeschrieben?

Stona 22.06.2003 17:31

von der bibel.... ?

Alex1 22.06.2003 18:45

Um Gottes Willen :D

gaelic 22.06.2003 19:46

ich wäre auch dafür, dass pensionen gekürzt werden, warum auch nicht... natürlich nicht die kleinstpensionen unter 1000€ sondern eben abhängig.
aber da traut sich kein politiker drüber, weil in ein paar jahren sind 2/3 der wahlberechtigten in der pension.

maXTC 22.06.2003 20:37

ja, ja... ein teufelskreis... ;)

franznovak 22.06.2003 20:52

Zitat:

Mose
Josua
...
Hiob
Psalmen
Sprüche (Salomons) -> Spr.31,10-31
Prediger
Hohelied
Jesaja
...
;)

Dr. Acula 24.06.2003 20:26

Zitat:

Original geschrieben von Karl
@jayjay!
Das alte Leute wenig Geld ausgeben stimmt aber nicht ganz. Schau doch mal in ein Reisebüro wie viele ältere Leute da Reisen buchen. Und keine billigen.

Oder was glaubst wer da am meisten für die "Biowelle" ausgibt. Oder den "Wellness" Scmäh. Oder bei den Autos die gehobene Mittelklasse. Wenn man sich mit der Abfertigung den Jugendtraum vom Merc+BMW erfüllen kann.

Die "Alten" wurden schon lange als Zielgruppe erkannt um die Umsätze zu steigern.

Und das Geld vom den Pensionen kommt indirekt auch den Jungen zugute. Hast noch nie gehört was Opa oder Oma zu einem neuen Auto, Wohnung oder gar Haus dazu beigetragen haben.

Ich möchte sogar behaupten das sich viel jungen Leute ihren Standard, ohne dieser Generationshilfe, gar nicht leisten könnten. Ich kenne einige Beispiele wo die Alten ein sehr guter Sponsor sind.

Also im Sparstrumpf verschwindet das Geld der alten Leute sicher nimmer. Und wenn auch. Wer erbt es denn dann?

genau,pensionisten die jammern gehören gschnalzt.
die leben alle in saus umd braus,wollen aber nix hergeben.
die bereichern sich an uns jungen,das gehört abgestellt.

mind 26.06.2003 18:05

Also ich geh das schwierige Thema mal ein bisschen anders an:
1. Mach ich mir als 32J. keine Hoffnung, dass ich irgendwann mal eine (ordentliche) staatliche Pension bekomme.
2. in Fuenf-zehn Jahre gibts die naechste grosse Pensionsreform.
3. Das es sehr interessant waere, wenn die SPOE an der "Macht" waern, wie dann die Reform ausgesehen haette. (Jetzt ist halt die OEFP der Boese)
4. Das, wenn ich wirklich mal mit 65J in die Pense kann, wahrscheinlich eh schon 10J arbeitslos bin.
5. Der jetzige und steigende Pensionsgeldabfluss (Kaufkraftverlust in Oesterreich) von den Neo-Oesterreicher (Gastarbeiter) ins Ausland. (zwar meist kleine Pensionen, aber in Albanien, Tuerkei,... eine Lawine gegenueber den dortigen Einheimischen)
6. Wenn ich mir mal ein paar (Jung)eltern und ihre Kinder in der z.b. Bim (auch beim Mc D.) ansehe, dann sehe ich Summe mind. 25% potentielle zukuenftige Sozialhilfeempfaenger.
7. Das die Kinder von wirklichen Kinderreichen Familien, also von Neo-Oesterreicher (gibts noch den klassischen Gastarbeiter??), schwerer einen Job bekommen.
8. Das jetzige Neo-pensionisten, ihr Geld lieber ausgeben, als dann es dem Altenheim "hinten reinzuschieben" - zahlt dann halt der Staat.
9. Das das Sterbealter (Pensionsdauer) unveraendert ansteigt. (Ich moecht auch alt werden und dabei ruestig bleiben.)
10. Die Leut die es sich bis heute gerichtet haben, dies auch weiter machen. (Nicht nur in der Politik, auch die Gewerkschaftler)
11. des wars, was ma "spontan" dazu einfaellt.

XAVER 26.06.2003 21:17

mind
 
Deinen Standpunkt kann ich schon was abgewinnen,aber ich würde das nicht als Generationsproblem sehen.Meiner Meinung nach sind die Herrn Politiker für das Schlamassel verantwortlich und zwar alle ,es ist bis heute schier unmöglich das die sogenannten Volksvertreter zum wohle der Staatsbürger agieren.So wird nur herumgeflegelt und wenn die ORF Übertragungen nicht böswillig geschnitten sind ,habens die Herrn auch sehr lustig,klar wir zahlen eh alles egal was sie tun.
Wenn die Alten noch länger Arbeiten sollten !blockieren die nicht die Plätze für die Jungen ?Woher soll den das Geld kommen das wir an die EU zahlen,für Assylanten und Betreuung ausgeben,für die zum platzen überfüllten Gefägnisse!für die Abschiebungen.
Wirtschaftswachstum fast keines,steigende Ausgaben,da bleibt halt für die Pensionen weniger übrig.
Familien kann man nicht durch Politik erzeugen,Familie heißt zusammen leben und gegenseitige Hilfe und Rücksichtnahme,aber in Zeiten des zunehmenden Egos ist das halt die austerbende Art in Westeuropa.In armen Ländern gibts halt mehr Kinder ,vielleicht auch weniger Egoisten. NICHTS FÜR UNGUT! :heul:

mind 27.06.2003 08:52

@Xaver
 
Ich wuerde auch unpopulaere Massnahmen hinnehmen, wenn mich die Politik ueberzeugen koennte, dass es wichtig ist und das es dann in der Zukunft besser funktioniert.
Ich seh das in meiner Arbeit. Wir bekommen jedes Jahr eine Erfolgspraemie, obwohl unser Bereich meistens Verluste macht (andere halt nicht). Dafuer werden Mitarbeiter rausgeschmissen und Lohnkuerzungen (mit Einverstaendnis der Gewerksch.) durchgefuehrt. Wenn dann hoher Arbeitseingang war, werden halt Leiharbeiter genommen,..
Ich wuerde gern auf diese "Erfolgspraemie" verzichten wenn das Geld fuer Standortsicherung, Modernisierung,.... verwendet werden wuerde.
Wenn ich deswegen mit Kollegen rede, finden die das nur "deppert".
Das sind fuer mich Egoisten.
Was ich dann noch lustig find, dass sich die 30-40J. (meine Beobachtung), am meisten ueber die Pensionsreform aufregen, als ob diese eh nie wieder (wahrscheinlich noch unguenstiger fuer die Arbeiter) veraendert werden wuerde.
Ich fuer meinen Teil, denk da gar nicht genau nach, wie sich das fuer mich pers. auswirkt, weil ich vermute, das ~2040 es nur noch eine staatliche Mindestpension fuer die normale Bevoelkerung mehr gibt.

XAVER 27.06.2003 09:43

mind
 
Die allgemeine Pensionregelung wird sicher in die Richtung einer Min.Pension gehen.
Bin selbst in einem Ami Konzer,wobei von Jahr zu Jahr der Druck größer wird.Positionen werden nicht nachbesetzt,die Arbeit aufgeteilt und bei Bedarf kommen auch die (Menschenhändler) zum Einsatz.
Wir können auch Aktien beziehen ,aber was möchte ein sogenannter Aktionär ? Profit als wird immer gepusht.
Und wenn Positionen nachzubesetzen sind findest kaum Vernüftige Leute,bei gutem Gehalt.z.B.Exportsachbearbeiterin,PC,English,Verlä ßlichkeit )
suche über ein 3/4 Jahr ohne Erfolg,also wurde umstruckturiert.
Also ich meine Arbeit gibts genug ,nur entweder will keiner mehr oder es fehlt an den Vorrausetzungen.
Schönen Tag.
:confused:

Dr. Acula 27.06.2003 10:57

Re: mind
 
Zitat:

Original geschrieben von XAVER

Familien kann man nicht durch Politik erzeugen,Familie heißt zusammen leben und gegenseitige Hilfe und Rücksichtnahme,aber in Zeiten des zunehmenden Egos ist das halt die austerbende Art in Westeuropa.In armen Ländern gibts halt mehr Kinder ,vielleicht auch weniger Egoisten. NICHTS FÜR UNGUT! :heul:

sag mir einen grund warum man eine familie heutzutage gründen soll?
ein kind kostet bis zum 20. lebensjahr ~ €70000.-(!),wer bitte will auf die verzichten?
dazu kommt noch die eingeschränktheit beim konsum.
also ich will nicht auf urlaub,fun,etc. verzichten nur um meinen pensionssicherungsbeitrag zu leisten.
wenn ich die 70000.- mit 25 auf ein konto lege,40 jahre sperre,kann ich gut in der penion leben damit,und das nur auf ein kind gerechnet.

Tamarah 27.06.2003 11:20

Re: Re: mind
 
Zitat:

Original geschrieben von Herr Karl
wenn ich die 70000.- mit 25 auf ein konto lege,40 jahre sperre,kann ich gut in der penion leben damit,und das nur auf ein kind gerechnet.
Sehr schön. Wer mit 25 schon so viel Geld hat, der kann sich auch ein Kind leisten. ;)

jayjay 27.06.2003 11:22

Re: Re: mind
 
Zitat:

Original geschrieben von Herr Karl


sag mir einen grund warum man eine familie heutzutage gründen soll?
ein kind kostet bis zum 20. lebensjahr ~ €70000.-(!),wer bitte will auf die verzichten?
dazu kommt noch die eingeschränktheit beim konsum.
also ich will nicht auf urlaub,fun,etc. verzichten nur um meinen pensionssicherungsbeitrag zu leisten.
wenn ich die 70000.- mit 25 auf ein konto lege,40 jahre sperre,kann ich gut in der penion leben damit,und das nur auf ein kind gerechnet.

finds eigentlich sehr traurig wenn jemand so denkt! für mich bringen kinder (hab zwar noch keine, aber wird sicher noch kommen!) nicht nur freude ins leben (kann ich dann mit den kleinen zb. auf den fussballplatz gehen usw.), nein, ich sehe auch die angeblichen 70.000€ in meinen kindern gut "angelegt" - und das nicht nur weil es meine kinder sind für die ich zu sorgen habe. wenn ich dann mal viell. 60j bin und mich mit 3d-internet (oder was es dann halt mal so alles gibt) auskenne, hab ich gleich jemand der mir weiterhilft (ist heute ja meistens nicht anders).
ausserdem freue ich mich, was meine kinder wohl alles erreichen könnten: wenn die dann ihre matura vorbei haben und irgendwann mal vielleicht sponsion haben (dann erinnert man sich doch gern mal an die eigene "alte zeit") usw. usw.

ich finde kinder sind eine bereicherung für das persönliche leben eines jeden menschen, weil sie helfen, die welt auch mal anders zu sehen! ausserdem finde ich es bedenklich, wenn man menschen (und dann auch noch die eigenen kinder) mit geld aufrechnet.

jayjay 27.06.2003 11:28

Re: @Xaver
 
Zitat:

Original geschrieben von mind
Ich wuerde auch unpopulaere Massnahmen hinnehmen, wenn mich die Politik ueberzeugen koennte, dass es wichtig ist und das es dann in der Zukunft besser funktioniert.
Ich seh das in meiner Arbeit. Wir bekommen jedes Jahr eine Erfolgspraemie, obwohl unser Bereich meistens Verluste macht (andere halt nicht). Dafuer werden Mitarbeiter rausgeschmissen und Lohnkuerzungen (mit Einverstaendnis der Gewerksch.) durchgefuehrt. Wenn dann hoher Arbeitseingang war, werden halt Leiharbeiter genommen,..
Ich wuerde gern auf diese "Erfolgspraemie" verzichten wenn das Geld fuer Standortsicherung, Modernisierung,.... verwendet werden wuerde.
Wenn ich deswegen mit Kollegen rede, finden die das nur "deppert".
Das sind fuer mich Egoisten.
Was ich dann noch lustig find, dass sich die 30-40J. (meine Beobachtung), am meisten ueber die Pensionsreform aufregen, als ob diese eh nie wieder (wahrscheinlich noch unguenstiger fuer die Arbeiter) veraendert werden wuerde.
Ich fuer meinen Teil, denk da gar nicht genau nach, wie sich das fuer mich pers. auswirkt, weil ich vermute, das ~2040 es nur noch eine staatliche Mindestpension fuer die normale Bevoelkerung mehr gibt.

kann dir hier eigentlich nur zustimmen! interessanterweise sind nur die österreicher und die deutschen so verbohrt. zb. in der schweiz nehmen die arbeitnehmer schon seit jahren lohn-nullrunden hin und keiner regt sich auf - sonst müssten halt leute entlassen werden.
in zeiten einer eu sollten auch die gewerkschaften mal kapieren, dass der wettbewerb härter geworden ist. und damit meine ich nicht nur den preis-kampf sondern vielmehr den standort-kampf! wenn die dt. gewerkschaften im osten wieder lohnerhöhungen, 35h-woche usw. fordern sollten sie sich bewusst machen, dass jeder der bestreikten betriebe JEDERZEIT ein paar km weiter östlich ziehen könnte, dann bringen auch die 1% lohnerhöhung nichts mehr, weil dann alle arbeitslos sind.

sind sich die gewerkschaften dessen überhaupt bewusst oder leben sie immer noch in einer nationalökonomie des frühen 20.jhdts???

mit den pensionen verhält sichs nicht anders. für mich auch absolut unverständlich, dass hier 30-jährige mitstreiken (eigentlich gegen die eigenen interessen!). bei den gewerkschaftsbossen (keiner unter 50j) wunderts mich ja nicht, dass die auf sich selber schauen ...

Dr. Acula 27.06.2003 11:36

Re: Re: @Xaver
 
Zitat:

Original geschrieben von jayjay


für mich auch absolut unverständlich, dass hier 30-jährige mitstreiken (eigentlich gegen die eigenen interessen!). bei den gewerkschaftsbossen (keiner unter 50j) wunderts mich ja nicht, dass die auf sich selber schauen ...

wer hat den bitteschön gestreikt?
alle die in geschützten betrieben "zwangsvergattert" wurden.
ich kenne keinen der angebl. 1mill. streikenden die da genannt wurden.
die haben wahrscheinlich alle dazugerechnet die sich freigenommen haben und ins bad gegengen sind.

für mich war dieser streik der endgültige todesstoss der gewerkschaften.
die haben total den realitätssinn verloren.
die sind noch immer im jahre 45,wo man den arbeitnehmern auf den kopf gekackt hat,aber heute?

mind 27.06.2003 12:07

@HrKarl
 
Zitat:

Original geschrieben von Herr Karl


wer hat den bitteschön gestreikt?
alle die in geschützten betrieben "zwangsvergattert" wurden.
ich kenne keinen der angebl. 1mill. streikenden die da genannt wurden.
die haben wahrscheinlich alle dazugerechnet die sich freigenommen haben und ins bad gegengen sind.

für mich war dieser streik der endgültige todesstoss der gewerkschaften.
die haben total den realitätssinn verloren.
die sind noch immer im jahre 45,wo man den arbeitnehmern auf den kopf gekackt hat,aber heute?

Also in "meinen" Betrieb wurde gestreikt, weil eine Betriebsversammlung ausserhalb der Firma, fuer mich keine "Betriebsversammlung" ist, und dass dabei noch Strassen blockiert,.. werden muessen find ich auch supa.
Ich hab mir halt einen Urlaubstag genommen.
--------
Wies jetzt zugeht in der BRD mit den Westgewerkschaften die den Ostdeutschen Hackerln "helfen" wollen, dreht es mir den Magen um. Vielleicht hat jemand den Beitrag im ARD/ZDF (vor 2-3Tagen) gesehen, wo Westgewerkschafter Busseweise nach Osten gebracht wurden um Firmen zu blockieren. Die Arbeitswilligen wurden beschimpft, schikaniert und was ich extrem laessig find NAMEN notiert,.............
Danke Anke,....

Dr. Acula 27.06.2003 12:23

Re: @HrKarl
 
Zitat:

Original geschrieben von mind


Also in "meinen" Betrieb wurde gestreikt, weil eine Betriebsversammlung ausserhalb der Firma, fuer mich keine "Betriebsversammlung" ist, und dass dabei noch Strassen blockiert,.. werden muessen find ich auch supa.
Ich hab mir halt einen Urlaubstag genommen.
--------
Wies jetzt zugeht in der BRD mit den Westgewerkschaften die den Ostdeutschen Hackerln "helfen" wollen, dreht es mir den Magen um. Vielleicht hat jemand den Beitrag im ARD/ZDF (vor 2-3Tagen) gesehen, wo Westgewerkschafter Busseweise nach Osten gebracht wurden um Firmen zu blockieren. Die Arbeitswilligen wurden beschimpft, schikaniert und was ich extrem laessig find NAMEN notiert,.............
Danke Anke,....

hab ich,und ich finds eine sauerei der wessis sich in die angelegenheiten der ossis einzumischen.
genauso haben unsere gewerkt,die haben die beamten u. andere pragmatisierte hergenommen und als normalsterblichen verkauft.
denen ihre pensionsprobleme interessiert keinen menschen.

Alex1 27.06.2003 12:25

Re: Re: @HrKarl
 
Zitat:

Original geschrieben von Herr Karl


hab ich,und ich finds eine sauerei der wessis sich in die angelegenheiten der ossis einzumischen.
genauso haben unsere gewerkt,die haben die beamten u. andere pragmatisierte hergenommen und als normalsterblichen verkauft.
denen ihre pensionsprobleme interessiert keinen menschen.

Doch, mich z.B.

Dr. Acula 27.06.2003 12:26

Re: Re: Re: @HrKarl
 
Zitat:

Original geschrieben von Alex1

Doch, mich z.B.

aha,wo beschäftigt?

beim bund?

Alex1 27.06.2003 12:51

Ja, warum?

Tamarah 27.06.2003 13:01

Re: Re: Re: mind
 
Zitat:

Original geschrieben von jayjay
ich finde kinder sind eine bereicherung für das persönliche leben eines jeden menschen, weil sie helfen, die welt auch mal anders zu sehen! ausserdem finde ich es bedenklich, wenn man menschen (und dann auch noch die eigenen kinder) mit geld aufrechnet.
Finde ich auch! Außerdem, wozu scheffelt man Geld und versucht, sich etwas zu schaffen (Haus, Wohnung etc.) wenn nicht u.a. für seine Kinder? Natürlich auch für sich selber, aber wenn ich tot bin, kann ich damit ja nichts mehr anfangen. Es gibt dem Ganzen erst einen richtigen Sinn.

gaelic 27.06.2003 13:05

in dieser verkommenen gesellschaft denkt sowieso nur mehr jeder an sich, aller anderen sind egal.

und wenn jemand schon mal die kosten für kinder in frage stellt und sich dieses geld lieber selber für die pension aufhebt (kann jeder machen, aber diese einstellung ist krank) dann sagt das eh alles aus ....

Dr. Acula 27.06.2003 13:09

Zitat:

Original geschrieben von gaelic
in dieser verkommenen gesellschaft denkt sowieso nur mehr jeder an sich, aller anderen sind egal.

und wenn jemand schon mal die kosten für kinder in frage stellt und sich dieses geld lieber selber für die pension aufhebt (kann jeder machen, aber diese einstellung ist krank) dann sagt das eh alles aus ....

schau dir mal die kinderreichen familien an,was die sich eigentlich leisten können.nämlich nichts,ausser sie verprassen die kinderbeihilfe im urlaub anstatt sie den kindern zukommen zu lassen.
im grunde sind alle kinderreichen familien unterstützungswürdig.
denn wenn nur einer arbeiten geht ,geht sichs fats nie aus,wenn beide anschaffen sind die kinder umsonst,denn nur im kindergarten statt bei mutter.
und für den kindergarten geh ich nicht arbeiten.

aber jeder wie er will.

XAVER 27.06.2003 19:10

Herr Karl
 
Ja jeder wie er mag,spricht ja nichts dagegen,jeder hat halt andere Vorstellungen was sein Leben betrifft.Nur in der heutigen Zeit 40 Jahre vorplanen ist schon verwegen.Ich hab anläßlich von Umbauarbeiten ineiner alten Wohnung ,unter dem Linoleum alte Zeitungen gefunden,darunter eine von 1953: Voestwerk hat die Stacheldrahtproduktion erhöht,und die Wirtschaftsexperten,auch der ÖGB machten sich große Sorgen um Japan .Japan wird durch den ÖGB unterstützt um vom Entwicklungsland das Außschlieslich Reisproduktion hat den Anschluß zur Technologie zu vollziehen.
( Nur wegen in 40 Jahren !!!!!!!!!!!)

TheltAlpha 29.06.2003 18:46

So,
 
jeder der noch an diese Regierungskindermärchen wie "Der Staat kann sich keine Pensionen leisten" oder "aufgrund der demographischen Verhältnisse ist das Umlageverfahren unbrauchbar geworden" soll den Artikel aus dem gestrigen Standard lesen, der auch hier zu finden ist: Zum Artikel; danach eher rechts unten auf "Eine kleine Pensionenmythologie" klicken und dann nocheinmal.
Nach Lektüre des Artikels ist diese "Pensionsreformdebatte" wohl ein für alle mal beendet!


Dimitris

The_Lord_of_Midnight 29.06.2003 22:28

Zitat:

Original geschrieben von brigh



Stimmt!

Das Kindergeld hat für mich auch ganz den Beigeschmack, dass Frauen doch lieber zu hause bei den Kindern (unbedingt Mehrzahl!) sein sollten. Ich unterstelle unserer Regierung einfach mal, dass sie ein Weltbild vertritt in dem das Leben ungefähr so aussieht:
In der glücklichen Familie mit mehreren Kindern bringt der Mann das Geld heim. Die Frau versorgt die Kinder, macht die Hausarbeit und unterstützt ihren Mann wo es nur geht bei seiner Karriere. Abgesehen davon soll sie gut aussehen, damit ihr Mann sie auch 'herzeigen' kann. Zum Beispiel wenn am Sonntag alle gemeinsam in die Kirche gehen. Angenehmer Nebeneffekt: sie erwirbt dabei keinen Pensionsanspruch und kostet später kein Geld. (Oder ist das mittlerweile anders? - ich weiß es nicht.)

Wenn ich den Gedanken weiterpinne kommt mir noch eine schreckliche Idee:
Ausbildung wird ja auch immer teurer. Die Studiengebühr wirkt sich dahingehend aus, dass eher die Kinder reicher Eltern studieren. War es nicht früher schon mal so, dass sich Familien nur für ein Kind (wenn überhaupt) eine gute Ausbildung leisten konnten? Dann war es doch so dass der (älteste) Sohn studieren durfte. Töchter wurden verheiratet. Ich hätte eigentlich gehofft, dass solche Zeiten ein für alle mal vorbei sind.


Das hatte jetzt eigentlich nichts mit der Überalterung zu tun. Oder eigentlich doch - wenn man das Problem mal von der Seite angeht, dass es nicht zu viele alte Menschen gibt, sondern zu wenig junge.

Gruß
brigh

wie kommst du darauf, daß durch eine gute familienförderung die frauen zu irgendetwas gezwungen werden ? hast du schon einmal überlegt, daß die familienförderung vielleicht die einzige chance ist, daß du auch einmal eine pension bekommst ? was ist deine alternative bzw. die der opposition ? wir bekommen überhaupt keine kinder mehr und ergötzen und nur mehr an geld und konsum ? ehrlich gesagt ist das für mich eine erbärmliche vision.

wie kommst du auf die schwachsinnige idee, daß die studiengebühren, die reiche zahlen, arme leute, die sie *NICHT* bezahlen davon abhalten könnte, zu studieren ?

bei solchen argumenten kann jeder klardenkende mensch erkennen, daß es dir nur um (oppositions) parteipolitik geht.

oder wenn es dir nicht um oppositionspolitik geht, muss ich dir unterstellen, daß du z.b. das system der studiengebühren überhaupt nicht verstanden hast.

The_Lord_of_Midnight 29.06.2003 23:26

Re: So,
 
Zitat:

Original geschrieben von TheltAlpha
jeder der noch an diese Regierungskindermärchen wie "Der Staat kann sich keine Pensionen leisten" oder "aufgrund der demographischen Verhältnisse ist das Umlageverfahren unbrauchbar geworden" soll den Artikel aus dem gestrigen Standard lesen, der auch hier zu finden ist: Zum Artikel; danach eher rechts unten auf "Eine kleine Pensionenmythologie" klicken und dann nocheinmal.
Nach Lektüre des Artikels ist diese "Pensionsreformdebatte" wohl ein für alle mal beendet!


Dimitris

ich wollte mir den artikel durchlesen, allein schon deswegen, weil ich gerne viele verschiedene standpunkte kennen will. nur finde ich den jetzt leider nicht. kannst du noch mal checken, wo sich dieser jetzt befindet ? aber ich wehre mich dagegen, daß nur weil irgendjemand beim standard irgendeine ansicht hat, sofort alle dieser ansicht folgen müssen. mit welcher begründung soll der standard die allein wissende und allein glücklichmachende institution sein ? damit will ich nicht sagen, daß ich nicht gerne deren meinung lesen will.

The_Lord_of_Midnight 29.06.2003 23:38

so, jetzt habe ich den beitrag gefunden, unter album.

na, eine ärgere fear, uncertainty and desinformation kampagne kann man sich fast gar nicht vorstellen ! alleine schon die schwachsinnige behauptung, unsere einkommen würden sich in den nächsten jahren verdoppeln ist derartig weltfremd, daß sie stark nach einem realitätsfernen linken klingt. (nein, damit behaupte ich nicht, daß ALLE linken realitätsfern sind, aber es gibt doch einige, die am mond leben)

haben diese leute eigentlich nicht begriffen, daß wir gerade einen massiven einschnitt in unsere erfolgsverwöhnte wachstumsgeselltschaft akzeptieren müssen ? haben die noch nichts vom aktuellen trend und von der schwerstwiegenden konkurrenz durch billiglohnländer gehört ? von den dort nicht vorhandenen umwelt- und sozialstandards ?

wie lautet die antwort des standard auf diese brennende frage für unsere zukunft ?

mit hemmungslosem "hurra, wir werden die verchwendungssucht der vorigen generation noch bei weitem übertreffen", werden wir sicher keine zukunft haben.

brigh 30.06.2003 19:56

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight

1.)
wie kommst du darauf, daß durch eine gute familienförderung die frauen zu irgendetwas gezwungen werden ?
2.)
hast du schon einmal überlegt, daß die familienförderung vielleicht die einzige chance ist, daß du auch einmal eine pension bekommst ?
3.)
was ist deine alternative bzw. die der opposition ?


4.)
wie kommst du auf die schwachsinnige idee, daß die studiengebühren, die reiche zahlen, arme leute, die sie *NICHT* bezahlen davon abhalten könnte, zu studieren ?


ad 1.) Hab ich nicht behauptet. Was ist denn eine gute Familienförderung?

ad 2.) Nein hab' ich nicht. Soll mir das zu einer Pension verhelfen weil mehr Kinder auf die Welt kommen, die dann meine Pension zahlen? Was ist denn mit den Frauen die die Kinder kriegen? Wird ihnen die Kindererziehungszeit irgendwie angerechnet (ein bisschen glaube ich, aber wohl kaum genug für eine Pension von der man leben kann) - oder sind sie davon abhängig, dass sich jemand um sie kümmert?

ad 3.) Ich bin froh, dass ich kein Politiker bin und darauf keine Antwort wissen muß.

ad 4.) Es ist für (normal verdienende) Eltern mit Sicherheit eine finanzielle Belastung wenn sie studierende Kinder unterstützen. Da muß man nicht besonders arm und unterstützungswürdig sein. Es ist schon ein Unterschied ob ein Kind eine Lehre macht und mit 18 finanziell auf eigenen Beinen steht, oder ob es ein Studium anfängt und nur ein bisschen was dazuverdienen kann. Da kann so eine Studiengebür schon der Tropfen auf den heißen Stein sein!
Allerdings: kombiniert mit einen vernünftigen Stipendiensystem könnte ich mir Studiengebühren auch vorstellen. Auf jeden Fall kann man Geld nur für eine entsprechende Leistung verlangen.

The_Lord_of_Midnight 30.06.2003 23:15

Ich glaub du hast es immer noch nicht verstanden. Sozial Bedürftige bezahlen keine Studiengebühren. Wie um alles in der Welt kann dann eine Studiengebühr eben diese vom Studieren abhalten, wenn sie sie gar nicht zahlen müssen ?

Zum Thema Stipendium: http://www.help.gv.at
Das "Normalstipendium" dürfte in etwa bei 600 Euro monatlich sein, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe. Soweit ich gelesen habe, ist das höchstmögliche Stipendium 1000 Euro.

brigh 01.07.2003 18:53

Hi,
da mußte ich natürlich jetzt nachschauen wie viel es wirklich ist... (ich wußte es nämlilch auch nicht)

Naja, die Höchststudienbeihilfe sind € 424,- monatlich. Wenn man Vollwaise ist, oder am Studienort wohnen muß (weil man nicht von den Eltern aus pendeln kann) oder vorher mindestens 4 Jahre für sich selbst gesorgt hat , oder selbst Kinder hat (und ein paar Kriteien gibt es noch). Dann kann man maximal € 606,- im Monat bekommen. Dazu muß man dann aber aufpassen dass man nebenbei nicht zu viel verdient, sonst ist sie ganz schnell wieder weg, die Beihilfe.

Ich habe jetzt leider auf die Schnelle nicht rausgefunden wie viele Prozent der Studenten eine Beihilfe bekommen. Ich glaube aber mich zu erinnern, dass es um die 10% sind. Man muß nämlich ziemlich bedürftig sein um da was zu kriegen und dadurch in weiterer Folge auch von der Studiengebühr befreit zu werden. Wie hoch die Durchschnittliche Beihilfe ist habe ich auch nicht gefunden.


Ich glaube nicht, dass es den Studenten "hinten reingeschoben" wird, ehrlichgesagt .

sg
brigh

Cindy 01.07.2003 19:05

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
Ich glaub du hast es immer noch nicht verstanden. Sozial Bedürftige bezahlen keine Studiengebühren. Wie um alles in der Welt kann dann eine Studiengebühr eben diese vom Studieren abhalten, wenn sie sie gar nicht zahlen müssen ?
mooooment, so is ja nicht. jeder studierende muss erst mal die studiengebühren bezahlen. und DANN kann er einen antrag auf rückerstattung stellen. und der wird dann VIELLEICHT genehmigt.
oder auch nicht.

pc.net 01.07.2003 19:08

Zitat:

Original geschrieben von Cindy
oder auch nicht.
das eher :rolleyes::o

The_Lord_of_Midnight 01.07.2003 20:26

ich hab meine informationen von da:
http://www.help.gv.at/16/Seite.160000-17431.html
Beihilfen und Unterstützungen
Studienbeihilfe

Studienbeihilfe
Auf staatliche Studienbeihilfe besteht ein Rechtsanspruch.

Zielgruppe:

* österreichische StaatsbürgerInnen
* EWR-BürgerInnen (unter bestimmten Voraussetzungen)
* AusländerInnen, die in Österreich mit zumindest einem Elternteil für fünf Jahre einkommensteuerpflichtig waren
* Konventionsflüchtlinge

Voraussetzungen:

* soziale Bedürftigkeit
o Bestimmungsgrößen dafür sind Einkünfte und Familienstand des/der Studierenden, seine/ihrer Eltern und seiner Ehegattin bzw. ihres Ehegatten.
* günstiger Studienerfolg
o ist für einzelne Studienrichtungen unterschiedlich, muss nach zwei Semestern jedenfalls vorgelegt werden
* Beginn des Studiums vor Vollendung des 30. Lebensjahres
o Ausnahme: SelbsterhalterIn bis max. 35. Lebensjahr
* kein abgeschlossenes Studium bzw. kein Abschluss einer gleichwertigen Ausbildung
o Ausnahme: Doktoratsstudium, wenn es innerhalb von 12 Monaten nach dem Diplomstudium aufgenommen wird
* höchstens zwei Studienwechsel nach maximal zwei Semestern einer Studienrichtung
* Einhaltung der im Studienförderungsgesetz (StudFG) vorgesehenen Studienzeiten
o d.h. grundsätzlich: gesetzliche Studienzeit plus ein Toleranzsemester pro Abschnitt

usw. usf.

so wie es manche leute formulieren, hört es sich so an, als ob bei der studienbeihilfe eine willkür der behörde vorherrschen würde. wenn man bedenkt, daß auf studienbeihilfe ein rechtsanspruch besteht, kann das sicher nicht so sein. das kann nur heißen, daß in österreich sehr viele leute doch (zumindest einen gewissen) wohlstand genießen. und das kann doch nichts negatives sein, oder ?


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