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The_Lord_of_Midnight 19.10.2002 21:33

Zitat:

Original geschrieben von Loewe
Habts schon gehört?

Intel und Microsoft wollen Fusionieren. :D

Mal den Teufel nicht an die Wand. :ms:

Lowrider20 20.10.2002 08:15

250 Mill. $ haben oder nicht haben wären schon 500 Mill. $. 500 Mill. $ verlieren oder nicht verlieren wären schon 1 Milliarde $:eek: ! Eine einfache Rechnung!:ms: :D

The_Lord_of_Midnight 20.10.2002 09:31

Besonders einer Aktiengesellschaft tut das weh. Denn das einzige was die interessiert ist, wie sie die Kurse künstlich noch weiter aufpumpen können.

Wenn man solche Ansprüche erfolgreich abwehrt, dann strahlt das Kraft und Unabhängigkeit aus. Umgekehrt das Gegenteil, wenn man einen solchen Prozess verliert. Obwohl es in Wirklichkeit um völlig unerhebliche Summen geht, wenn man sich die gigantische Größe eines Unternehmens wie Intel ansieht. Solche Summen werden vom Top-Management aus der Kaffeekasse bezahlt. Solche Summen werden dort regelmäßig verpulvert, verbraucht, unnötig investiert. Wie auch immer man es nennen mag. Und entlockt denen maximal ein betretenes Räuspern.

Der Fehler liegt darin, daß das Management einer Ag immer selbst in Aktien bezahlt wird. Wenn schon, dann müsste man diese Leute am tatsächlichen Gewinn beteiligen. Am tagtäglichen Aktien-Floating mitzumachen, das ist nur noch krank. Die haben ja gar keine Zeit mehr, um wirklich was zu arbeiten.

kikakater 20.10.2002 10:07

Ich sehe das Problem auf die Ausschaltung der Konkurrenz reduziert.

Es geht hier um die typische Scientologen-Mache. Nütz alle Prinzipien, die sie Dir bieten, solange aus, wie es geht. Verschaffe Dir Vorteile und akzeptiere Deinerseits ihre Prinzipien nicht.

D.h. Patente sind der Weisheit letzter Schluß nicht. Allerdings nutzt Intel Patente weidlich, ihrerseits will diese Firma aber eben dieses Prinzip, daß für Patente Geld gezahlt wird, durch glasklaren Raub ablehnen.

Das ist kein Diebstahl mehr, sondern Raub unter dem Licht der Öffentlichkeit.

Und daß Intel Prozessoren also acho so intelligent sein sollen, sieht man im Vergleich zu Crusoe CPUs nicht bestätigt. Die P4 CPU ist doch allergrößter Schrott, erst durch Marketing, Gesinnungs"journalismus?" und Mhz Wettwi***** wird das Ding zum "Kampfrendern" hochstilisiert.

Ganz konkret werdend: Warum sind denn z.B. nur einige wenige CPU Register mit bestimmten Befehlstransistoren verdrahtet ? Damit die Leistung "scientologenfreundlich" neuhochdeutsch "skaliert" werden kann. Ein Schrottunternehmen, daß von der Leistungsfeindlichkeit und Mhz Prahlereien lebt.

In der Serversparte werden sie aus einem entscheidenden Grund Schiffbruch erleiden, ihre Geldgier macht sie unmenschlich barbarisch.

Das ist Schmutz, der nicht mehr abgewaschen werden kann.

Guru 20.10.2002 10:09

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
Besonders einer Aktiengesellschaft tut das weh. Denn das einzige was die interessiert ist, wie sie die Kurse künstlich noch weiter aufpumpen können.

Wenn man solche Ansprüche erfolgreich abwehrt, dann strahlt das Kraft und Unabhängigkeit aus. Umgekehrt das Gegenteil, wenn man einen solchen Prozess verliert. Obwohl es in Wirklichkeit um völlig unerhebliche Summen geht, wenn man sich die gigantische Größe eines Unternehmens wie Intel ansieht. Solche Summen werden vom Top-Management aus der Kaffeekasse bezahlt. Solche Summen werden dort regelmäßig verpulvert, verbraucht, unnötig investiert. Wie auch immer man es nennen mag. Und entlockt denen maximal ein betretenes Räuspern.

Der Fehler liegt darin, daß das Management einer Ag immer selbst in Aktien bezahlt wird. Wenn schon, dann müsste man diese Leute am tatsächlichen Gewinn beteiligen. Am tagtäglichen Aktien-Floating mitzumachen, das ist nur noch krank. Die haben ja gar keine Zeit mehr, um wirklich was zu arbeiten.

Diese Summe stellt den Bruchteil dessen dar, was eine Fertigungsstraße in neuer Technologie kostet (z.B. neueste Technologie ^= 4,8 Mrd US$).

Guru hatte schon einmal das Vergnügen, einen Teil seines Gehaltes in Aktienbezugsrechten bezahlt zu werden. Da bekommst Du eine bestimmte Menge von Aktien zu einem vorher festgelegten Preis und darfst sie erst nach einer gewissen Zeit wieder verkaufen. Die Differenz zwischen Einkauf und Verkauf ist dann halt der Rebbach (die Amis nennen das so schön 'windfall profit'). Die eigentlich in bar ausbezahlten Summen für das Management sind (leider) gar nicht so hoch wie das oft geschrieben wird, sie bewegen sich (am oberen Rand) vergleichbarer Unternehmen.
Wenn Du jetzt als Manager gut wirtschaftest und das Unternehmen gut arbeitet, verdienst halt gut. Leider ist in den USA die Moral mit den Aktienkursen ziemlich mitgefallen, daher kam es (immer wieder wenn eine Tranche verkauft werden durfte) zu Pressemitteilungen über den guten Geschäftsgang, eine neue Methode usw. Die Analysten, die eigentlich von der Branche weniger als NULL Ahnung haben, bewerten dies als sehr gut und geben Kaufsignale, der Markt rennt wie deppert hin und kauft diese Aktien --> Kurs steigt, Manager verdient.
Guru denkt übrigens, dass Analyst ziemlich stark von 'anal' abstammt...

Guru :D

The_Lord_of_Midnight 20.10.2002 10:20

Du meinst Optionen ? Ja, das sind beliebte Zuckerln. Eine verfeinerte Methode ist es, wenn man Optionen kriegt, diese aber nur solange ausüben darf, solange man bei der Firma bleibt. Wenn man kündigt, verfallen die Optionen. Ist eine wirklich gute Methode um Leute zu binden, die man nicht verlieren will.

a2.net 20.10.2002 10:21

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
Ist eine wirklich gute Methode um Leute zu binden, die man nicht verlieren will.
selber schuld der sich drauf einlässt.
Aber mit der Angst macht man die besten Geschäfte ;)

Guru 20.10.2002 10:26

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
Du meinst Optionen ? Ja, das sind beliebte Zuckerln. Eine verfeinerte Methode ist es, wenn man Optionen kriegt, diese aber nur solange ausüben darf, solange man bei der Firma bleibt. Wenn man kündigt, verfallen die Optionen. Ist eine wirklich gute Methode um Leute zu binden, die man nicht verlieren will.
Zuerst Optionen ausüben, dann kündigen :-)
Aber bei amerikanischen Firmen wirst eh schneller gekündigt, eh Du noch Luft holen kannst :)

Guru

kikakater 20.10.2002 10:42

@Guru: Zu den Aktienoptionen: Ich seh's auch so. Das würde aber bedeuten, daß die guten Manager Insidergeschäfte wegen bzw. mit ihren Aktienoptionen gemacht haben nur um erstens einen guten Preis zu "erzielen" und zweitens an den Analysten vorbei oder sogar mithilfe der Analysten Kasse zu ihren eigenen Gunsten zu machen ohne sich um die Mitarbeiter, die anderen Aktienbesitzer und die Gesamtwirtschaft zu kümmern (speziell Pensionsfonds).

In weiterer Folge bedeutet es zwei Anwendungsfälle von Wirtschaftkriminalität wenn ich Informationen verschweige bzw. sogar Fehlbuchungen in Milliardenhöhe tätigen >>> LASSE !!! <<<.

Aktienoptionen sind Prozentmäßig zu beschränken, das Einkommen ist absolutbetragsmäßig sowieso zu beschränken. Da fällt das "Verdienen" dann unter den Titel Privatvergnügen, und keinem ist geschadet ungeachtet der Tatsache, daß weiterhin Reibach gemacht wird.

Guru 20.10.2002 10:58

Zitat:

Original geschrieben von kikakater


Aktienoptionen sind Prozentmäßig zu beschränken, das Einkommen ist absolutbetragsmäßig sowieso zu beschränken. Da fällt das "Verdienen" dann unter den Titel Privatvergnügen, und keinem ist geschadet ungeachtet der Tatsache, daß weiterhin Reibach gemacht wird.

Tut mir leid, aber da kann Guru nicht mit. Jeder soll soviel verdienen, wie jemand bereit ist, ihm zu zahlen. Von extern oktroyierte Begrenzungen halte ich für realitätsfern.
Die Aktienoptionen (-bezugsrechte) sind sowieso beschränkt.

Guru wiederholt: wer gut ist, soll auch Geld verdienen und einen Anteil am Gewinn haben. Den Umweg über Aktien hält Guru für so verführerisch, dass es zu kriminellen Handlungen gekommen ist (die Guru anprangert).

Guru :D


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