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Mash 27.08.2001 00:00

Menschen neigen dazu, Ereignisse kausal zu sehen obwohl sie vielleicht die Gründe gar nicht kennen.

Bsp.: Tritt Ereignis A kurz nach Ereignis B auf, so wird meistens ein Zusammenhang vermutet, nämlich A sei Ursache von B. (Auch wenn dafür keine Beweise vorhanden sind!)

Anderes Bsp.: Zwei Ereignisse treten zeitgleich auf... Menschen vermuten auch hier oft mehr als dahintersteckt! (Ist evolutionsbiologisch bedingt und auch ein wichtiger Faktor beim Überleben!)
Schönes Bsp. dafür: Im Burgenland sind genau zu der Zeit wo die meisten Störche auftreten die meisten Geburten.... Naive Menschen könnten dies nun so interpretieren, dass Störche Kinder bringen... ;)

Um auf den Punkt zurückzukommen: Objektivität ist ein wichtiges Kriterium für unabhängige neutrale Berichterstattung! Leider ist es jedoch schwierig genau diese Objektivität zu erreichen und oft wirken auch eben jene beschriebenen Vorurteile mit hinein. (Mensch spielt Computerspiel, und tötet andere Menschen --> vermuteter KAUSALER Zusammenhang)

mash ;)

Mash 27.08.2001 00:22

Zitat:

Original geschrieben von ChRoM
@Zwergerl & maXTC: Wahrscheinlich haben wir einfach unterschiedliche Auffassungen davon was "Schuld zuweisen" bedeutet. Für mich hat die Fuzo einfach nur über Tatsachen berichet. Offenbar kann man das auch anders sehen - auch wenns mir nicht gelingt :-)
@ ChRom: is mir grad aufgefallen: Ist deiner Meinung nach die Überschrift objektiv? Eine Schuldzuweisung? ('Wenn Computerspiele töten')

wol 27.08.2001 01:20

Wie Mash schon gesagt hat, die Überschrift ist ein schlechter Witz!
Wenn einer vorm Fernseher am Herzinfarkt stirbt, müsstens dann schreiben: Wenn Fernseher töten!
A so a Schwachsinn!

reemrev 27.08.2001 09:23

Die Überschrift heißt nicht "Wenn Computerspiele töten" sondern "Wenn Computerspiele 'töten' ". Muß man den Unterschied erklären ?

Gandalf 27.08.2001 09:54

Zitat:

Der 3-D-Shooter Half-Life führte in Thailand zu einem Todesfall...
das ist meiner Meinug nach eine eindeutige Schuldzuweisung.
Ich find sowas einfach nur billig. 4% alle älteren Männer sterben beim Sex an Herzinfarkt hab ich erst vor ein paar Tagen irgenwo gelesen- wieso wird darüber nicht berichtet :D. Die Parallelen die hier gezogen werden sind einfach nur lächerlich und unseriös. Gamer ghören meiner Meinung nach zu der friedlichsten "Menschengruppe" :D Man braucht doch nur auf Lanparties zu schaun. Da sind ein paar hundert Leute tagelang im selben Raum zumeinst bei schlechten Umwelbedingungen und garantiert übermüdet. Undwas passier -NICHTS aber auch gar nichts (zumindest hab ich noch nie was gehöhrt)

Mash 27.08.2001 15:29

Zitat:

Original geschrieben von reemrev
Die Überschrift heißt nicht "Wenn Computerspiele töten" sondern "Wenn Computerspiele 'töten' ". Muß man den Unterschied erklären ?
Hmmm.. Kennst du den Begriff Suggestion?

Und noch ein kleiner Auszug:
Zitat:

Die Liebe zum 3-D-Actionspiel Half Life endete in Thailand für einen Spieler tödlich und für einen anderen mit einer langjährigen Gefängnisstrafe.
Es kommt nicht immer nur auf das an was man sagt (Inhalt), sondern eben auch auf die Art und Weise, die Verpackung!

Rhetorik ist etwas, das gerade Journalisten gut beherrschen...

James020 27.08.2001 16:24

Es gab/gibt und wird´s auch immer geben: Nämlich die Idioten!
Zu blöde/faul/inkompetent ihre Kinder zu erziehen bzw von (wirklich) schlechten Einflüssen (NICHT die Computerspiele!!!) zu bewahren und brauchen daher einen Sündenbock, da man (Frau) ja unübertrofen perfeckt ist! Dass die Schuld/Ursache wo anderst liege ist ja wohl selbstverständlich!

Ein Forum-User (bin zu faul um zu suchen und Quoten) hat selbst geschrieben, dass er selber Vater ist und auf die Erziehung seines/er Sohnes/Tochter wert lege und weiß sehr wohl, dass es unsinnig ist, die Schuld anderen zuweisen! Man muss eben für sein Kind da sein, wenn es Hilfe brauch und nicht dann die Wut/Angst/Probleme des Kindes unterdrücken zu lassen! So etwas kann nicht gut gehen!

MfG James(017)

Zwergerl 27.08.2001 17:49

du hast im prinzip schon recht james.... allerdings kenne ich auch familien mit mehreren kindern, wo die erziehung seitens der eltern voll ok war. und da sind dann 3 kinder "normal" und eines kommt auf die schiefe bahn, oder zuckt irgendwie anders aus..... da können dann auch die eltern nichts mehr machen :(

James020 27.08.2001 18:29

Tja, da ist halt das Problem, dass man ab ca. 3+ Kinder onehin Schwirigkeiten hat, sich denen zu widmen, da man nicht den ganzen Tag Zeit hat! Naja und etwas Privatleben (für sich alleine) will doch jeder mal oder? Ausspannen eben!
Doch andererseits was macht man mit drei Kinder? :confused: Ich kann mir soetwas nicht vorstellen! Was solls, Geschmäcker sind nun mal verschieden! (Oder: shit happens ;))

Jedenfalls ist es auch sehr schwer, bis unmöglich, seine Kinder zu überwachen! Es reicht ein etwas "eigenartiger" Freund, der sich im laufe der Zeit über komisch zu "abnorm" wird und das eigene gut erzogene Kind mit nimmt! Also meine Mutter würde es nie wagen mir vorzuschreiben, wer und wer nicht da, 1) Sie weiß, das es für´n Ar*** ist und 2) es "leicht" zu auseinandersetzungen kommen könnte! (In einem onehin schlechten Zeitpunkt (Jahr?)!)

Kinder sind nun mal schwierig! Ich kanns bestätigen ich bin/war eins!
Und das was ich nicht weiß, erfahre ich durch meine 4 jährige Schwester!

Wenn man Kinder will sollte man sich das genauer überlegen! Die sind nämlich nicht immer niedlich und so klein und süß! Die werden älter und mutieren zu richtigen "Gfrasta" ;) Glaubt mir ich weiß es! ;)

James020 27.08.2001 18:34

P.s.: Einer meiner Freunde hat auch 2 Geschwister und die sind auch alle nicht ganz normal ;)
Aber das fängt schon mit den Eltern an . . .


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