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Christoph 20.08.2012 20:13

Aber vor einem fairen Gericht, das nicht einen "Todfeind" der amerikan. Politik sucht.

Baron 20.08.2012 20:57

Nur das kann er sich genauswenig wie der Einbrecher aussuchen!
Und vor allem - wo wäre denn das ?
(Konkret)?

Christoph 20.08.2012 21:07

Z.B. in GB oder Ecuador.

Baron 20.08.2012 22:02

Ok- Danke!

Christoph 21.08.2012 09:40

Gern geschah´s und wieder +1. :utoh:

Christoph 21.08.2012 11:13

Zitat:

Schweden: Keine Auslieferung in die Todeszelle

Die schwedische Regierung hat versichert, dass sie den WikiLeaks-Gründer Julian Assange unter keinen Umständen der Todesstrafe überantworten wird. Assange fürchtet, dass die USA eine Auslieferung fordern, sobald er nach Schweden kommt. Dem schwedischen Justizministerium zufolge hätte es eine solche Forderung bis dato aber nicht gegeben.

Der stellvertretende Direktorin für Strafsachen und internationale Zusammenarbeit im schwedischen Justizministerium, Cecilia Riddselius, sagte der „Frankfurter Rundschau“, eine etwaige Auslieferung in die USA unterliege strengen Bedingungen. Dazu gehöre, dass die US-Regierung garantieren müsse, dass der Gefangene auf keinen Fall hingerichtet werde. „Wir werden niemals eine Person ausliefern, der die Todesstrafe droht“, sagte Riddselius.

Assange wird in Schweden gesucht, weil er zwei Frauen sexuell belästigt oder vergewaltigt haben soll. Er selbst hat mehrfach erklärt, er befürchte, Schweden werde ihn in die USA ausliefern. Dort drohe ihm die Todesstrafe, weil er auf der Enthüllungsplattform Wikileaks Zehntausende geheimer US-Depeschen veröffentlicht hatte.

In dem Interview stellte das schwedische Justizministerium jetzt klar, dass die USA bisher keinen Schritt unternommen hätten, um Assange aus Schweden ausgeliefert zu bekommen. Auch Großbritannien habe noch keinen Antrag aus den USA erhalten.
Quelle: http://futurezone.at/netzpolitik/108...todeszelle.php

Hawi 21.08.2012 11:47

Zitat:

Zitat von Christoph (Beitrag 2477430)
Z.B. in GB oder Ecuador.

... oder in Russland, dieser vorbildlichen Demokratie (siehe Russia Today).

Burschi 21.08.2012 15:20

Zitat:

Zitat von J@ck (Beitrag 2477417)
da er Jahre der politischen Kommunikation einfach vernichtet hat.

Wenn ich mich nur an das Video erinnere, wo vom Hubschrauber aus die Leute wie die Hasen abgeknallt werden, obwohl unbewaffnet, finde ich, man sollte ihm einen Orden verleihen. Leute wie er zeigen wenigstens einmal auf, wie die "Guten" wirklich sind. Die Amerikaner sind die Römer des 20. und leider auch noch des 21. Jahrhunderts.

Baron 21.08.2012 18:50

#OpFreeAssange: Anonymous greift britische Regierung an
 
Die Hackergruppe Anonymous gibt an, eine Nummer von Regierungsseiten Großbritanniens angegriffen zu haben, um Julian Assange zu unterstützen und sich für dessen faire Behandlung einzusetzen.
http://cas.criteo.com/delivery/lg.ph...NEjetWMj1dlsx5
(21.08.2012, 16:30) Die Webseiten von Regierungsinstitutionen wie die des britischen Justizministeriums wurden von Anonymous mit einer Denial of Service Attacke angegriffen. Damit möchte man gegen die Behandlung Julian Assanges protestieren und seine Unterstützung ausdrücken. Auch die Webseite des Departments of Work and Pensions sowie die offizielle Seite der Royal Family wurden lahmgelegt.

Der Gründer der Whistle-Blower-Pattform Julian Assange hat in der Botschaft Ecuadors in London Zuflucht genommen, um seine Auslieferung nach Schweden zu verhindern. Dort wird er wegen sexueller Nötigung und Vergewaltigung zweier Frauen angeklagt, was er seit jeher bestreitet. Assange sieht die Anklage politisch motiviert. Damit soll der Gründer von Wikileaks an die USA ausgeliefert und wegen der Veröffentlichung einer Vielzahl kritischer und geheimer politischer Dokumente verantwortlich gemacht werden können.

Anfangs machte es den Anschein, als ob eine Auslieferung an die USA bei einer erfolgten Überstellung an Schweden eher unwahrscheinlich wäre. Nun aber erscheint dies weit plausibler. Die schwedische Regierung hat sich nämlich zu Wort gemeldet, und versichert, dass Assange auf keinen Fall an die USA ausgeliefert wird, wenn ihm dort die Todesstrafe drohen würde. Es bedarf also für die Auslieferung, die jetzt durchaus machbar erscheint, einer Garantie der USA, dass Assange nicht zum Tode verurteilt wird.

Allerdings habe die USA, so das schwedische Justizministerium, noch keine Wege eingeleitet, um die Auslieferung Assanges tatsächlich anzustrengen. Auch die britische Regierung vermeldet keinen solchen Schritt. Ein entsprechender Antrag soll aber bereits in Planung sein.

Am Sonntag sprach Assange vom Balkon der Botschaft von Ecuador und forderte die USA auf, die Hexenjagd zu beenden. Anonymous nahm sich der Befreiung Assanges schon länger an und schuf die Kampagne #OpFreeAssange.

Die Hackerformation hat im Rahmen dieser Operation nicht nur diverse Regierungswebseiten sondern auch die von Visa und Mastercard angegriffen, nachdem vor etwa zwei Jahren bekannt wurde, dass die Finanzdienstleister Spendengelder an Wikileaks einfrieren würden, so dass die Whistleblower-Plattform wegen Geldmangels eingestellt werden musste.

http://www.telekom-presse.at/OpFreeA...n.id.21780.htm

Christoph 21.08.2012 20:14

Da hier nur Pressemeldungen, die in allen Medien verbreitet werden, gepostet werden, verschiebe ich das Thema nach OT.


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