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ANOther 10.05.2011 06:18

Zitat:

Zitat von Mobiletester (Beitrag 2450491)
Das bedeutet, du verwendest ein nichtangemeldetes Prepayd Handy nur einmal, verwendest ansonsten Telefonzellen. Zahlen kannst du nur mehr mit Bargeld.
Sogar beim Briefeschreiben musst du aufpassen, da gibt es Scanner die die Handschrift zuordnen und erkennen und gleich mit dem Absender (wenn der draufsteht) und dem Empfänger speichern und verknüpfen

jop, genau

Zitat:

Zitat von Mobiletester (Beitrag 2450491)
Du kannst den staatlichen Überwachungswahn nicht abstellen. Du kannst es maximal etwas schwierieger machen.

jop, genau #2
durch die tatsache, dass gesichterkennungssoftware entgegen gewissen filmen eine doch merkliche fehlerquote hat (auch begründet durch aufnahmewinkel u.ä.) ist das bodengebundene reisen in europa schon mal kein problem. das telefonieren - wie du ja schon erwähnt hast - ebensowenig, und kommunikation via internetz

wie du meintest, ich kanns nicht abstellen, nur schwieriger machen. ja, aber um einen faktor, der sich niemals rechnet (definiere "rechnen" frei)...

ich erwähnte es schon mal, ich bin nicht heimlich auf der welt, ich kann damit leben, gewisse spuren zu hinterlassen, und es steht mir frei, zu wählen, wie stark diese spuren sind...

Weini 10.05.2011 11:41

Zitat:

Zitat von ZombyKillah (Beitrag 2450203)
However ... das ist der Moment wo ich mich entscheide einen tomtom traffic hd nie beizutreten.
Jetzt werden die Daten anonymisiert weitergegeben ... aber der Kunde ist verkauft.

[ ] Du weißt, woher die Bewegungsdaten stammen?

In Österreich stammen diese Daten von A1, in anderen Ländern von anderen Mobilfunkbetreibern. TomTom wäre gar nicht in der Lage, diese Daten selbst zu erzeugen bzw. zu erheben.

LouCypher 10.05.2011 16:21

Zitat:

Zitat von Mobiletester (Beitrag 2450491)
Du kannst den staatlichen Überwachungswahn nicht abstellen. Du kannst es maximal etwas schwierieger machen.

wieso staatlich? Es sind die anwender die mit facebook, handys, gps ihre privatsphere freiwillig aufgeben zum teil auch noch dafür bezahlen. Es sind auch die anwender durch die gewollten aber nicht verstandenen technologien aufs kreuz gelegt werden und dann nach staatlicher kontrolle schreien, sich aber gleichzeitig aufregen wenn der staat die zum teil öffentlich zugänglichen informationen auch nutzt.

ANOther 10.05.2011 17:30

Zitat:

Zitat von Weini (Beitrag 2450536)
TomTom wäre gar nicht in der Lage, diese Daten selbst zu erzeugen bzw. zu erheben.


das sähe ich allerdings anders...

Weini 10.05.2011 19:38

Zitat:

Zitat von ANOther (Beitrag 2450573)

Bitte lies mein Posting. Ich habe nie behauptet, dass TomTom nicht über die Daten verfügt, sondern dass sie diese Daten gar nicht selbst (mit wirtschaftlicher Rechnung) erstellen könnte. Die Daten sind nur da, weil Mobilfunkbetreiber aus aller Welt die Bewegungsdaten anliefern. In Österreich liefert diese Daten A1.

Ja, und TomTom hat Teile davon verkauft - an Regierungsstellen.

ANOther 10.05.2011 20:27

;)
da wir anscheinend irgendwie aneinander vorbeireden, versuche ichs mit einem schritt zurück:

"Wird das Gerät an den Computer angeschlossen, beispielsweise für Updates, erhält der Nutzer eine Meldung. Darin wird gefragt, ob die gesammelten Daten an TomTom weitergeleitet werden dürfen, um "die Produkte von TomTom zu verbessern“."

tomtom hat
1) die karten
2) die positionen

das heisst, tt kann jeden weg jederzeit aufzeichnen, und macht dies auch, mit voller zustimmung der user, IIRC auch - aber nicht nur - offline

bis hier hat noch kein mobilfunkbetreiber seine hände im spiel...

dass auch mobilfunk-bewegungsdaten erfasst werden können steht dabei ausser zweifel, IMHO muss dies auch passieren, u.a. zur netzoptimierung (handover uä), dies hat allerdings mit den bewegungsdaten, die tt an die schutzmannen verhökert hat, nichts zu tun...

pc.net 10.05.2011 22:09

dass die daten weitergegeben wurden ist nicht das schlimme ... diese daten kann jeder bei den navi-herstellern einkaufen ...

das problem ist die art der verwendung durch die dortige exekutive, die keinesweg prävention im sinn hatte :rolleyes: ...

FranzK 11.05.2011 02:17

Zitat:

Zitat von pc.net (Beitrag 2450595)
...
das problem ist die art der verwendung durch die dortige exekutive, die keinesweg prävention im sinn hatte :rolleyes: ...

Das Argument kann ich nicht ganz nachvollziehen. Häufige Verkehrskontrollen an einer bestimmten Stelle haben sehr schnell eine regelnde Wirkung. Der Exekutive zu unterstellen, sie habe primär den monetären Aspekt im Auge, ist eine sehr einseitige Betrachtungsweise. Mit der gleichen Berechtigung kann man sagen, dass an den "kostenträchtigsten" Stellen auch die maximale Effizienz in Bezug auf Erhöhung der Verkehrssicherheit erzielt wird.

:hallo:

ANOther 11.05.2011 06:30

Zitat:

Zitat von pc.net (Beitrag 2450595)
das problem ist die art der verwendung durch die dortige exekutive, die keinesweg prävention im sinn hatte :rolleyes: ...


;)
andererseits - nun weiss man, WO zu schnell gefahren wird, und kann dagegensteuern...
die meisten, naja, viele, oder... zumindest einige beschränkungen geschwindigkeitstechnischer art haben durchaus sinn, und da auch dort, in jenem fernen land - wie ich vermute - eben diese beschränkungen ausgeschildert sind, und sich nicht daran gehalten wird, könnten schwerpunktkontrollen bzw das installieren einer fixen geschwindigkeitsüberprüfeinrichtung (mit integriertem inkasso;)) genau das schaffen, was die blechtafeln nicht geschafft haben, den autofahrer daran zu erinnern, dass er gegen die regeln verstoßen hat...

pc.net 11.05.2011 09:21

http://www.heise.de/mobil/meldung/To...n-1234351.html
http://derstandard.at/1303950393480/...Polizei-weiter
http://www.tagesschau.de/ausland/tomtom102.html

Zitat:

...
Man habe ja selbst gerade erst erfahren, dass die Polizei in den Niederlanden die TomTom-Daten dazu nutze, Straßenstücke zu ermitteln, wo im Durchschnitt zu schnell gefahren werde, sagt TomTom-Chef Harrold Goddijn ...
das problem ist IMHO nicht, dass die polizei an unfallschwerpunkten entsprechende gegenmaßnahmen treffen kann, ja sogar soll ...

der berichterstattung nach nutzt die polizei in NL aber die daten der navi-hersteller um stellen zu finden, wo zwer keine unfälle passieren aber aufgrund guten ausbaus und einsichtigkeit gerne mal geringe aber für strafen ausreichend hohe geschwindigkeitsübertretungen begangen werden ...


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