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wie ein lauffeuer verbreitet vs. "wir haben schon 5 geräte verkauft"
hmmm find ich eine sehr gute idee! nur... warum wird so ein bahö drum gemacht? |
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Wenn heute etwas traurig ist, dann vor allem daß so viel weggeschmissen wird, was noch vollkommen in Ordnung ist. Oder daß Menschen einfach kündigen und keine Arbeit mehr annehmen, weil sie "zu wenig verdienen". Damit meinen sie konkret, daß sie sowieso "Stütze" bekommen, und das ohne zu arbeiten. Für ihre Schulden aus dem Konkurs fühlen sie sich nicht verantwortlich. Da ist es auch legitim, seinen oft wertvollen Privatbesitz vor dem Exekutor zu verstecken. Das finde ich entwürdigend, um bei dem entsprechenden Begriff zu bleiben, der hier schon genannt wurde. Anstatt einfach irgendeine Arbeit anzunehmen, damit man wenigstens einen Beitrag leistet in der Gesellschaft. Und natürlich nebenbei Schwarzarbeit, denn die Stütze ist natürlich auch nicht zufriedenstellend genug, man will ja schließlich "mithalten" mit dem Lebensstil. Es wird oft auch sehr viel gelogen, um Mitleid zu erregen. Z.b. hat mir unlängst eine Bekannte erzählt, daß sie doch nur 700 Euro im Monat verdiene. Und kurz darauf, daß sie jedes Jahr so viel Steuern nachzahlen muss. Wie kann das sein bei dem geringen Einkommen ? Ganz einfach, sie hat zwei Jobs und verdient in Wirklichkeit ein vielfaches davon. Denn mit 700 Euro Einkommen zahlt man keine Steuern. Wie gesagt, es wird oft viel gelogen. Was vor allem interessant ist in solchen Fällen ist die Frage, wie es so weit kommen konnte, daß eine Person meint zum Freeganer werden zu müssen. (bzw. das wirklich werden muss) Welche Lebensumstände führen dazu ? Möchte man die teure und zentral gelegene Wohnung nicht aufgeben ? Oder das Auto nicht verkaufen ? Oder was passiert, damit Leute überhaupt keine Unterstützung mehr bekommen ? Gibt es solche Fälle wirklich ? Nur immer "der Gesellschaft" die Schuld an allem möglichen zu geben ist meiner Meinung nicht die ganze Wahrheit. Es geht auch darum, wie viel Verantwortung übernimmt eine bestimmte Person, damit es gar nicht erst soweit kommt ? Bzw. welche Verantwortung hat diese Person nicht übernommen ? Nicht falsch verstehen, ich verstehe den Familienvater, der froh war den Pc aus dem Soma so günstig zu bekommmen. Der handelt verantwortungsvoll und weiß was er sich leisten kann und was nicht. So ist das nun mal sehr oft mit Familie, wenn man noch dazu Alleinverdiener ist. Da ist man oft unter der Armutsgrenze. Das wirkliche Problem haben Leute, die nicht wissen oder wissen wollen, was sie sich nicht leisten können. Wie gesagt, man muss sich auch die konkreten Lebensumstände der leidenden Personen ansehen. Dann kann man sich eine Meinung bilden und auch überlegen, ob und was die Gesellschaft besser machen könnte. Sofort reflexartig nach dem Mindesteinkommen von 1000 Euro netto schreien ist theoretisch ganz einfach und wird in diesen Fällen gerne gemacht. Zahlen ja eh "die anderen". Was das für Auswirkungen auf alle Leute hat, die weniger als 1000 Euro verdienen, mag ich mir in meinen schlimmsten Träumen nicht ausmalen. Wer geht dann noch arbeiten, wenn er die 1000 Euro auch ohne zu Arbeiten bekommt ? |
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wir leben nunmal einer leistungsfeindlichen gesellschaft, gewinner sind die die nichts leisten, die erfolgreichen werden hingegen verfolgt. Es wird ja grad wieder darüber diskutiert unser land noch ein bisserl leistungsfeindlicher zu machen.
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Man sollte nicht vergessen das nicht jeder fähig ist hochgeistige Arbeit zu leisten. Aber gerade dieser Schicht wird die Arbeit am meisten wegrationalisiert bzw. ausgelagert.
Ja und gewisse Leistungen sollten in Relation zur normalen Arbeit entlohnt werden. |
Ich glaube, das ist einfach das Problem einer Normalverteilung von Leistungsfähigkeit. Wer am oberen Rand dieser Gaußkurve zu Hause ist, wird zumeist von weniger leistungsfähigen umgeben, deren soziales Immunsystem gegen diesen Ausreißer rebelliert. Wird als Gefahr für die eigene Position erlebt. Auch verständlich. Betrifft genauso Intelligenz.
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Das muss nicht zwangsweise so sein.
So ein Gedanke kommt nur auf, wenn man eine Mentalität des Mangels hat. Also wenn man immer denkt, es gibt nur so und so viel und wenn ich mehr will, muss ich den anderen was wegnehmen. So ein falsches Verständnis könnte man bekommen, wenn man sich zur Leistungsgesellschaft bekennt. Das ist aber eindeutig die falsche Interpretation des Gedankens, denn wenn man es richtig versteht, dann sieht man, daß die Leistungsgesellschaft für alle mehr Wohlstand bringt. Also verglichen mit früher, wo auch objektiv weniger Wohlstand für alle vorhanden war. Eine positivere Alternative ist es, eine Mentalität des "es gibt für alle genug" zu haben und das man mit seinem eigenen Beitrag den "Kuchen" ja auch gleichzeitig vergrößert. |
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Nein sorry aber leider funktioniert DER mensch so nicht nichtmal bei den radikalsten einer gewissen religion funktioniert ihr eigenes "gesetz" (von Gott auferlegte Pflicht "Fard") nicht Google mal nach Zakat bzw: http://www.muslimehelfen.org/wissen-...des-islam.html zitat: Zitat:
Leider ist es doch so das sich jeder seinen Kuchen behält und nicht einen krümel dem nächsten abgiebt |
Man muss nicht immer alles auf DEN Menschen schieben, denn sowas gibts nicht.
Es hängt immer davon ab, was wir alle tun und wollen. Es wird immer welche geben, die glauben daß sie keinen Beitrag leisten müssen und trotzdem das Recht haben, auf Kosten der anderen zu leben. Nur deswegen können die anständigen Menschen auch nicht alles hinschmeissen, denn dann machen wir denselben Fehler. |
es ist das prinzip der freien marktwirtschaft das jeder um den eigenen vorteil kämpft und dadurch die gesellschaft als ganzes gewinnt. Wirschaftskrise hin oder her, dieses verhalten hat uns den höchsten lebensstandard erwirtschaftet.
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