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sicher, das ist klar.
jeder schritt in richtung weniger abhängigkeit von den erdölfördernen ländern ist sehr wichtig. vor allem bei den immer weiter ausufernden treibstoff-preisen. aber das argument mit der co2-neutralität ist zumindest für mich nicht stichhaltig. |
Den derzeitigen Erdölbedarf mit Biosprit komplett abzudecken ist schon allein wegen begrenzter Anbauflächen nicht möglich. Biosprit mag bestenfalls eine Übergangslösung sein.
Sinnvoller wäre es stärker an echten Alternativen zu arbeiten, aber dagegen hat die "Erdöl-Lobby" etwas:( |
@holzi:
Und was sind "echte Alternativen"? @LoM: Wie schon gesagt, eine wirkliche CO2-Neutralität gibt es ja ohnehin nicht, aber dass mit Bio-Sprit der CO2-Ausstoß verringert werden kann, ist schon klar, oder? |
nein, glaube ich nicht.
oder meinst du das bei der verbrennung von bio-diesel weniger co2 entsteht als bei herkömmlichem diesel ? |
Es geht darum, dass die Pflanzen während des Wachstums die selbe Menge an CO2 verbrauchen, welche sie später bei der Verbrennung abgeben. Daher wird durch die Beimengung von Biosprit zwar gleich viel CO2 ausgestoßen, allerdings ist ein Teil davon eben "neutral", da er vorher von den Pflanzen aus der Atmosphäre aufgenommen wurde.
Trotzdem wäre es an der Zeit, dass es richtige Alternativen gibt. Erdgas ist keine. Wasserstoff auch keine, solange es am Günstigsten ist, H2 aus Erdöl zu gewinnen. |
Genau so ist es mit der "CO2-Neutralität". Hoffe, LoM versteht es jetzt :-) :-)
Wasserstoff ist sicher keine Alternative, solange man Strom zur Herstellung braucht oder es aus Erdöl gewinnt - denn da beißt sich die Katze 2x in den Schwanz. Prinzipiell wäre die Veresterung biogener Materialien durchaus ein gangbarer Weg, ob die Anbauflächen ausreichen und ob es ökonomisch und ökologisch sinnvoll ist, kann ich nicht sagen. |
Wasserstoff aus Erdöl herzustellen ist natürlich sicher nicht sinnvoll ;)
...aber es gibt auch Photochemische und Photobiologische Verfahren, eben noch nicht genug ausgereift, weiters kann man ihn auch einfach "mit Strom" gewinnen (sinnvollerweise mit "umweltfreundilcher" Stromerzeugung). Zitat:
..und bis es soweit ist, Motoren mit geringerem Treibstoffbedarf verwenden (und keine "Ami-Schlitten"), statt Ölheizungen Fernwärme verwenden, Häuser isolieren...usw. |
Zitat:
Zitat:
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Wasserstoff mit Strom zu erzeugen ist sicher nicht sinnvoll - auch wenn dieser Strom aus alternativen Energiequellen (Sonne, Wind) kommt, denn dann kann ich ja den alternativen Strom gleich verwenden. Und den Wasserstoff als Zwischenspeicher zu nutzen, ist leider auch nicht so effizient. Zudem diffundiert Wasserstoff durch alle Materialien - Verluste sind vorprogrammiert.
Treibstoff sparen ist wirklich eine Alternative, aber wenn ich mir die SUV anschaue...:heul: :hammer: |
Man muss ja nicht gleich den Regenwald abholzen...
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